CONCORDIA Sozialprojekte: Hilfe wo Not ist

16/11/2017

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In einer Welt, in der Not oft übersehen wird, gibt es Organisationen, die genau dort hingehen, wo die Hilfe am dringendsten gebraucht wird. Eine solche Organisation ist CONCORDIA Sozialprojekte. Seit über drei Jahrzehnten setzt sie sich unermüdlich für die Ärmsten der Armen ein, insbesondere für Kinder und Jugendliche in Osteuropa.

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Die Geschichte von CONCORDIA Sozialprojekte beginnt kurz nach einem einschneidenden historischen Ereignis: dem Fall des Eisernen Vorhangs und dem Ende des Ceaușescu-Regimes in Rumänien. Im Jahr 1991 wurde der österreichische Pater Georg Sporschill SJ von seinem Orden nach Bukarest entsandt. Dort sah er die erschütternde Realität vieler sich selbst überlassener Kinder, die auf der Straße lebten. Bewegt von dieser Not gründete er CONCORDIA Sozialprojekte. Der Name leitet sich von einem Haus an der Piață Concordiei, dem Concordia-Platz, ab, das zu einer frühen Anlaufstelle wurde.

Wie seriös sind CONCORDIA Sozialprojekte?
Basierend auf 8 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden wird CONCORDIA Sozialprojekte Gemeinnützige Privatstiftung durchschnittlich mit 3,4 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Finanz (3,7 Punkte).

Das anfängliche Ziel war klar: Kindern ein Zuhause zu geben. CONCORDIA eröffnete mehrere Einrichtungen, die mehr als nur ein Dach über dem Kopf boten. Es entstanden Häuser, in denen Kinder in familienähnlicher Gemeinschaft aufwachsen konnten. Sozialzentren dienten als wichtige Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche von der Straße, ein sicherer Ort fernab der Gefahren des Lebens auf der Gasse. Darüber hinaus wurden die ersten Lehrwerkstätten für Jugendliche ins Leben gerufen, um ihnen eine Perspektive und die Möglichkeit zur beruflichen Bildung zu geben.

Übersicht

Die Expansion: Hilfe in mehreren Ländern

Im Laufe der Jahre erkannte CONCORDIA, dass die Not nicht auf Rumänien beschränkt war, sondern viele Regionen Osteuropas betraf. So weitete die Organisation ihre Arbeit schrittweise aus, immer geleitet von ihrem Leitsatz: „Wir gehen dort hin, wo die Not am größten ist.“

Im Jahr 2004 expandierte CONCORDIA in die Republik Moldau. Dieses Land war und ist stark von Arbeitsmigration und bitterer Armut betroffen, was schwerwiegende sozial-emotionale Folgen für Kinder und Ältere hat, die oft zurückbleiben. In Moldau entwickelte sich CONCORDIA zur größten Hilfsorganisation des Landes. Die Arbeit konzentrierte sich auf die oft abgeschiedenen Dörfer, die sich selbst überlassen waren. Dort wurden Suppenküchen und Tageszentren errichtet, um Grundbedürfnisse zu sichern und eine Tagesstruktur zu bieten. Nothilfe wurde geleistet, wo immer sie gebraucht wurde. Kinder ohne Eltern wurden in Pflegefamilien oder familienähnlichen Wohngruppen liebevoll umsorgt.

Vier Jahre später, im Jahr 2008, folgte der Schritt nach Bulgarien. Pater Markus Inama SJ baute CONCORDIA Bulgarien in Sofia auf. Auch hier war die Situation vieler Kinder und Jugendlicher prekär, sie lebten unter widrigsten Umständen und benötigten dringend Unterstützung und Schutz.

Im Jahr 2016 reagierte CONCORDIA auch auf spezifische Herausforderungen in Westeuropa. In Wien wurde das LenZ Lern- und Familienzentrum eröffnet. Dieses Zentrum ist eine Antwort auf die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Familien mit Fluchthintergrund und bietet ihnen Bildungs- und Unterstützungsangebote.

Um die Arbeit langfristig zu sichern und neue Unterstützer zu gewinnen, wurden im selben Jahr die deutsche Stiftung CONCORDIA Sozialprojekte sowie 2020 die Stiftung in der Schweiz gegründet. Diese Stiftungen spielen eine wichtige Rolle bei der Finanzierung und Bekanntmachung der Projekte in Osteuropa.

Wie kann ich CONCORDIA Sozialprojekte spenden?
per Telefon: 0800 400 406. per Email: spenden(at)concordia.or.at. per Post: CONCORDIA Sozialprojekte, Hochstettergasse 6, 1020 Wien.

Der jüngste Schritt erfolgte 2021 in den Kosovo. Neben Moldau ist der Kosovo das ärmste Land Europas. Die Aktivität dort unterstreicht einmal mehr den Leitsatz der Organisation, dorthin zu gehen, wo die Hilfe am dringendsten benötigt wird.

Warum Ihre Unterstützung zählt: Die Situation der Kinder

Die Realität für viele Kinder in Osteuropa ist hart. Tagtäglich leiden sie Hunger, ein Grundbedürfnis, das ihnen verwehrt bleibt. Statt zur Schule zu gehen, sind viele gezwungen zu betteln oder Müll zu sammeln, um irgendwie zu überleben. Diese Umstände führen oft zu Mangelernährung und vermeidbaren Krankheiten, die ihre Entwicklung und Gesundheit massiv beeinträchtigen.

Diese Ungerechtigkeit ist unerträglich, aber sie ist keine unveränderliche Tatsache. Sie können aktiv dazu beitragen, diese Situation zu verbessern und den betroffenen Kindern eine Chance zu geben.

Wie Sie CONCORDIA Sozialprojekte unterstützen können

Es gibt verschiedene Wege, wie Sie die wichtige Arbeit von CONCORDIA unterstützen und direkt das Leben von Kindern und Familien in Not beeinflussen können. Eine Möglichkeit ist die allgemeine Spenden.

Eine besonders wirkungsvolle Form der Unterstützung ist die Patenschaft. Das Konzept ist einfach, aber die Wirkung ist tiefgreifend und langfristig. Mit einer Patenschaft können Sie den nagenden Hunger eines Kindes stillen und ihm täglich eine warme Mahlzeit ermöglichen. Das mag wie ein kleiner Schritt klingen, aber für ein Kind, das Hunger leidet, ist es lebensverändernd. Eine warme Mahlzeit pro Tag ist oft die Grundlage dafür, dass ein Kind überhaupt die Energie und Konzentration hat, am Unterricht teilzunehmen.

Durch Ihre Patenschaft ermöglichen Sie diesen Kindern den Zugang zu Bildung. Sie können zur Schule gehen, lernen und sich entwickeln, anstatt auf der Straße ums Überleben kämpfen zu müssen. Die Patenschaft hilft auch, Mangelernährung zu verhindern, die schwerwiegende und bleibende Folgen für die Gesundheit und Entwicklung hat.

Wie seriös sind CONCORDIA Sozialprojekte?
Basierend auf 8 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden wird CONCORDIA Sozialprojekte Gemeinnützige Privatstiftung durchschnittlich mit 3,4 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Finanz (3,7 Punkte).

Indem Sie Pate werden, schaffen Sie langfristig eine bessere Zukunft für ein Kind. Sie helfen nicht nur im Moment, sondern investieren in dessen Potenzial und geben ihm die Chance, gesund, gebildet und gewaltfrei aufzuwachsen. Eine CONCORDIA Patenschaft ist eine effiziente und nachhaltige Form der Hilfe, die eine echte und dauerhafte Veränderung bewirkt.

Der Text nennt ein konkretes Beispiel für die Wirkung: Eine Spende von € 1,- am Tag kann ein Kind satt machen. Mit dieser vergleichsweise kleinen Summe pro Tag können Sie den Unterschied zwischen Hunger und einer warmen Mahlzeit, zwischen Analphabetismus und Schulbildung, zwischen Krankheit und Gesundheit bedeuten.

Wenn Sie bereit sind, Kindern in Not eine Chance zu geben und ihre Zukunft positiv zu gestalten, können Sie jetzt Pate oder Patin werden.

Ein Blick hinter die Kulissen: Mitarbeiterbewertungen

Neben der Wirkung auf die Bedürftigen ist auch die interne Perspektive interessant. Wie wird CONCORDIA Sozialprojekte von seinen Mitarbeitern wahrgenommen? Der vorliegende Text gibt einen kleinen Einblick anhand von Bewertungen:

MetrikWert
Gesamtanzahl der Mitarbeiterbewertungen7
Durchschnittliche Bewertung (Skala 1-5)3,4 von 5
Anzahl der Mitarbeiter, die den Arbeitgeber weiterempfehlen5 von 7

Diese Zahlen zeigen, dass die Organisation von ihren Mitarbeitern im Durchschnitt solide bewertet wird und eine Mehrheit bereit ist, CONCORDIA als Arbeitgeber weiterzuempfehlen. Dies kann als positives Zeichen für die Arbeitsbedingungen und die Kultur innerhalb der Organisation gewertet werden.

Häufig gestellte Fragen

Basierend auf den Informationen im Text ergeben sich einige häufige Fragen:

Was genau ist CONCORDIA Sozialprojekte?

CONCORDIA Sozialprojekte ist eine internationale Hilfsorganisation, die 1991 von Pater Georg Sporschill SJ gegründet wurde, um Kindern und Jugendlichen in Not in Osteuropa zu helfen. Sie bietet Unterkünfte, Bildung, soziale Unterstützung und Nothilfe.

Wer steht hinter CONCORDIA Sozialprojekte?
Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und dem Ende des Ceaușescu-Regimes wird der Österreicher Pater Georg Sporschill SJ im Jahr 1991 von seinem Orden nach Rumänien entsandt. In Bukarest kümmert er sich um die vielen sich selbst überlassenen Kinder auf der Straße und gründet CONCORDIA Sozialprojekte.

In welchen Ländern ist CONCORDIA aktiv?

Laut Text ist CONCORDIA derzeit in Rumänien, der Republik Moldau, Bulgarien, Österreich (mit einem spezifischen Zentrum), Deutschland (Stiftung), der Schweiz (Stiftung) und im Kosovo aktiv.

Für wen setzt sich CONCORDIA ein?

Der Fokus liegt auf Kindern und Jugendlichen von der Straße sowie in Armut lebenden Familien. In Moldau wird zudem älteren Menschen geholfen, und in Österreich gibt es ein spezielles Angebot für Familien mit Fluchthintergrund.

Wie kann ich CONCORDIA unterstützen?

Sie können die Arbeit von CONCORDIA durch Spenden unterstützen. Eine besonders wirkungsvolle Form ist die Übernahme einer Patenschaft, die einem Kind täglich eine warme Mahlzeit und den Schulbesuch ermöglicht.

Was bewirkt eine Patenschaft konkret?

Eine Patenschaft hilft, den Hunger eines Kindes zu stillen, ermöglicht den Schulbesuch, beugt Mangelernährung vor und schafft langfristig eine bessere Zukunft, indem sie dem Kind hilft, gesund, gebildet und gewaltfrei aufzuwachsen.

Fazit

CONCORDIA Sozialprojekte ist eine Organisation mit einer langen Geschichte und einem klaren Auftrag: dort zu helfen, wo die Not am größten ist. Angefangen in Rumänien, hat sie ihre Arbeit auf weitere Länder in Osteuropa ausgeweitet und bietet Kindern, Jugendlichen und Familien in schwierigsten Situationen ein Zuhause, Bildung und eine Perspektive. Die Möglichkeit, durch eine Patenschaft einem Kind direkt und nachhaltig zu helfen, ist ein Kernstück ihrer Arbeit und zeigt, wie individuelle Unterstützung einen echten Unterschied im Leben der Ärmsten machen kann. Die positiven Mitarbeiterbewertungen deuten zudem auf eine solide und engagierte Organisation hin.

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