02/08/2018
Milben sind winzige Spinnentiere, die in fast jedem Haushalt vorkommen und oft unbemerkt bleiben. Doch trotz ihrer geringen Größe können sie eine Vielzahl von Problemen verursachen, von lästigem Juckreiz und allergischen Reaktionen bis hin zu verdorbenen Lebensmitteln und Hauterkrankungen. Die Art der Milben und der Ort, an dem sie auftreten, bestimmen die notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen. Eine pauschale Lösung gibt es nicht, da jede Milbenart spezifische Lebensbedingungen und Schwachstellen hat. Das Wissen über die verschiedenen Milbentypen und die richtigen Strategien zu ihrer Beseitigung ist entscheidend, um Ihr Zuhause und Ihre Gesundheit zu schützen.

In diesem Artikel beleuchten wir die häufigsten Milbenarten, die Menschen betreffen können, und zeigen Ihnen, wie Sie sie effektiv bekämpfen können. Wir unterscheiden dabei zwischen Milben, die direkt die Haut befallen, Milben, die in Wohnräumen und Vorräten leben, und solchen, die aus der Natur stammen. Für jede Art stellen wir die wichtigsten Symptome, Übertragungswege und vor allem die wirksamsten Bekämpfungsstrategien vor, von medizinischen Behandlungen über Haushaltstipps bis hin zu präventiven Maßnahmen. Ziel ist es, Ihnen einen umfassenden Überblick und praktische Anleitungen zu geben, damit Sie Milben gezielt und erfolgreich loswerden.
Krätzmilben: Wenn die Haut betroffen ist
Krätzmilben (Sarcoptes scabiei) sind winzige Parasiten, die sich in die oberste Hautschicht von Menschen und Tieren graben. Dort legen sie ihre Eier ab und verursachen die ansteckende Hautkrankheit Krätze (Scabies). Die Milben sind mit bloßem Auge kaum sichtbar und können ohne eine genaue Untersuchung leicht übersehen werden.
Symptome und Erkennung von Krätzmilben
Das Hauptsymptom eines Krätzmilbenbefalls ist intensiver Juckreiz, der sich typischerweise nachts verschlimmert. Auf der Haut können kleine rote Pusteln, Bläschen oder feine, gräuliche Linien (die Milbengänge) sichtbar sein. Diese Symptome treten häufig an warmen und feuchten Körperstellen oder in Hautfalten auf, wie zum Beispiel zwischen den Fingern und Zehen, an Handgelenken, Ellenbogen, Knien, in den Achselhöhlen oder im Genitalbereich. Bei Babys und Kleinkindern kann der Befall auch den Kopf, das Gesicht, den Hals, die Handflächen und Fußsohlen betreffen. Ein Verdacht auf Krätze sollte immer durch eine ärztliche Praxis abgeklärt werden.
Übertragung von Krätzmilben
Krätzmilben werden hauptsächlich durch engen, längeren Hautkontakt (mindestens 5-10 Minuten) von Mensch zu Mensch übertragen. Dies geschieht oft innerhalb der Familie, unter Sexualpartnern oder in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Pflegeheimen oder Krankenhäusern. Eine Übertragung über kontaminierte Gegenstände wie Kleidung, Bettwäsche oder Handtücher ist ebenfalls möglich, insbesondere bei starkem Befall (Borkenkrätze), ist aber weniger häufig als der direkte Körperkontakt.
Behandlung von Krätzmilben: Medizinische Maßnahmen sind entscheidend
Die Bekämpfung von Krätzmilben erfordert eine medizinische Behandlung. Hausmittel oder rezeptfreie Cremes sind in der Regel nicht wirksam und können die Haut zusätzlich reizen. Ein Arzt oder eine Ärztin wird die Diagnose stellen und ein geeignetes Anti-Milben-Mittel verschreiben.
Am häufigsten kommt eine Creme oder Lotion mit dem Wirkstoff Permethrin zum Einsatz. Diese wird nach Anleitung des Arztes einmalig auf den gesamten Körper (mit Ausnahme des Gesichts und der Kopfhaut, es sei denn, der Arzt weist anders an) aufgetragen und muss für eine bestimmte Zeit (meist 8-12 Stunden) einwirken, bevor sie abgewaschen wird. Permethrin tötet sowohl die Milben als auch ihre Eier ab und ist meist gut verträglich.
Alternativ oder bei schwereren Fällen (insbesondere bei Borkenkrätze) oder wenn eine äußere Anwendung nicht möglich ist, können Tabletten mit dem Wirkstoff Ivermectin verschrieben werden. Die Einnahme erfolgt in der Regel einmalig und muss nach einer Woche wiederholt werden, um sicherzustellen, dass auch nachgeschlüpfte Milben abgetötet werden. Bereits 24 Stunden nach Beginn der Behandlung sind infizierte Personen meist nicht mehr ansteckend.
Neben der medikamentösen Behandlung ist es unerlässlich, gleichzeitig alle Personen zu behandeln, die engen Kontakt zur infizierten Person hatten, auch wenn diese noch keine Symptome zeigen. Andernfalls kann es zu einer erneuten Ansteckung kommen (Pingpong-Effekt). Kleidung, Bettwäsche und Handtücher, die in den letzten 72 Stunden vor Behandlungsbeginn benutzt wurden, müssen bei mindestens 60 Grad Celsius gewaschen werden. Gegenstände, die nicht gewaschen werden können, sollten für mindestens 72 Stunden luftdicht in Plastiksäcken verpackt oder bei Temperaturen unter 0°C gelagert werden.

Borkenkrätze (Scabies crustosa): Ein Sonderfall
Die Borkenkrätze ist eine seltene, sehr schwere Form der Krätze, bei der die Haut stark verkrustet ist und eine extrem hohe Anzahl von Milben beherbergt. Betroffene sind hochgradig ansteckend. Diese Form tritt häufig bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem auf. Die Behandlung ist komplexer und erfordert oft eine Kombination aus äußerlichen Mitteln und Tabletten sowie intensive Hygienemaßnahmen und die Behandlung aller Kontaktpersonen.
Wird Krätze nicht behandelt, wird die Infektion chronisch, die Symptome bleiben bestehen und können sich verschlimmern. Es besteht das Risiko sekundärer bakterieller Infektionen durch aufgekratzte Hautstellen.
Milben in Haus und Vorrat
Neben den Hautmilben gibt es Milben, die in unserer Umgebung leben und dort Probleme verursachen können. Die bekanntesten sind Hausstaubmilben und Vorratsmilben.
Hausstaubmilben: Die ungebetenen Bettgenossen
Hausstaubmilben (Dermatophagoides spp.) sind die häufigsten Milben in Wohnräumen. Sie sind mit etwa 0,1 bis 0,5 Millimetern sehr klein und ernähren sich hauptsächlich von menschlichen und tierischen Hautschuppen. Ihr bevorzugter Lebensraum sind warme (20-25°C) und feuchte (über 55% Luftfeuchtigkeit) Umgebungen, was das Bett zu einem idealen Rückzugsort macht. Matratzen, Bettdecken, Kopfkissen, aber auch Polstermöbel, Teppiche und Vorhänge bieten ihnen Nahrung und Unterschlupf. Die Milben selbst sind harmlos, doch ihre Ausscheidungen enthalten Allergene, die bei empfindlichen Personen eine Hausstaubmilbenallergie auslösen können.
Symptome einer Hausstaubmilbenallergie
Eine Hausstaubmilbenallergie äußert sich oft in Symptomen, die denen einer Erkältung ähneln, insbesondere nachts oder am Morgen, wenn die Allergenkonzentration im Bett am höchsten ist. Dazu gehören: laufende oder verstopfte Nase, Niesen, juckende oder tränende Augen, Husten, Halsschmerzen. Bei chronischer Exposition kann es zu Asthma oder einer Verschlimmerung von Neurodermitis kommen. Unruhiger Schlaf ist ebenfalls ein häufiges Symptom aufgrund des nächtlichen Juckreizes oder der Atemprobleme.
Effektive Maßnahmen gegen Hausstaubmilben
Die Bekämpfung von Hausstaubmilben zielt darauf ab, ihre Lebensbedingungen zu verschlechtern und die Allergenmenge zu reduzieren. Eine vollständige Ausrottung ist kaum möglich, aber eine deutliche Reduzierung der Population kann die Symptome bei Allergikern lindern.
Temperatur und Feuchtigkeit kontrollieren
Milben mögen es warm und feucht. Halten Sie die Raumtemperatur im Schlafzimmer unter 20 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit idealerweise unter 55 Prozent. Regelmäßiges Stoßlüften (mehrmals täglich für 5-10 Minuten mit weit geöffneten Fenstern) ist entscheidend, um Feuchtigkeit abzuführen. Nutzen Sie nach dem Duschen oder Kochen die Dunstabzugshaube und lüften Sie gut.
Reinigung und Pflege von Textilien
Da Milben sich vor allem in Textilien ansiedeln, ist regelmäßige Reinigung wichtig. Waschen Sie Bettwäsche, Kissen- und Deckenbezüge sowie Matratzenbezüge (falls abnehmbar) alle ein bis zwei Wochen bei mindestens 60 Grad Celsius. Diese Temperatur tötet Milben und ihre Eier ab. Kleinere Textilien wie Kuscheltiere oder kleine Kissen, die nicht heiß gewaschen werden können, können für mehrere Stunden ins Gefrierfach gelegt werden, um die Milben abzutöten. Regelmäßiges Staubsaugen (idealerweise mit einem Staubsauger mit HEPA-Filter) und feuchtes Wischen reduzieren Staub und damit die Nahrungsgrundlage der Milben.
Spezielle Produkte nutzen
Für Allergiker sind spezielle milbendichte Bezüge, sogenannte Encasings, sehr hilfreich. Diese werden über Matratze, Kissen und Bettdecke gezogen und verhindern, dass Milben und ihre Allergene nach außen gelangen. Die normalen Bezüge werden dann über die Encasings gezogen. Es gibt auch Milbensprays, die eine akarizide (milbentötende) Wirkung haben. Diese können auf Matratzen oder andere Textilien gesprüht werden, sollten aber gemäß Anleitung verwendet werden und ersetzen nicht die grundlegenden Hygienemaßnahmen. Luftreiniger mit HEPA-Filter können helfen, aufgewirbelte Allergene aus der Raumluft zu filtern.

Natürliche Helfer und Tipps
Milben mögen keine trockene Wärme. Das Auslüften von Bettzeug und Matratzen an einem sonnigen, trockenen Tag kann helfen, Milben abzutöten. Teebaumöl wird oft als Hausmittel genannt. Eine Mischung aus Wasser und Teebaumöl kann auf Textilien gesprüht werden, da es eine akarizide Wirkung haben soll. Testen Sie dies jedoch vorher an einer unauffälligen Stelle auf Flecken.
Reduzieren Sie Staubfänger in der Wohnung, insbesondere im Schlafzimmer. Offene Regale, viele kleine Dekogegenstände, schwere Vorhänge und Teppiche können Milben anziehen. Lagern Sie Kleidung in geschlossenen Schränken.
Die Matratze im Fokus
Die Matratze ist der Hauptlebensraum für Hausstaubmilben. Neben dem Waschen des Bezugs und der Verwendung von Encasings sollten Matratzen regelmäßig gelüftet und abgesaugt werden. Nach einigen Jahren (je nach Material und Pflege 5-10 Jahre) sollte eine Matratze ausgetauscht werden, da sich Milben und Allergene tief im Kern ansammeln können. Spezielle Allergiker-Matratzen sind oft atmungsaktiver und verfügen über abnehmbare, bei 60 Grad Celsius waschbare Bezüge. Ein Wasserbett stellt durch seine Vinylschicht eine natürliche Barriere für Milben dar.
Vorratsmilben: Schädlinge im Küchenschrank
Vorratsmilben sind kleine Milbenarten, die in gelagerten Lebensmitteln vorkommen. Sie bevorzugen Produkte mit hohem Proteingehalt und Fett, wie Getreide, Mehl, Nüsse, Trockenfrüchte, Käse, Schokolade, aber auch Tierfutter. Warme und feuchte Lagerbedingungen fördern ihre rasche Vermehrung.
Erkennung und Auswirkungen von Vorratsmilben
Ein Befall mit Vorratsmilben kann sich durch feines, staubartiges Material im Lebensmittel, kleine Löcher, einen muffigen oder minzartigen Geruch bemerkbar machen. Manchmal sind winzige, sich bewegende Punkte sichtbar. Der Verzehr von befallenen Lebensmitteln kann allergische Reaktionen auslösen, darunter Hautausschläge, Juckreiz, Magen-Darm-Beschwerden oder Atembeschwerden.
Vorratsmilben bekämpfen
Bei einem Befall ist schnelles Handeln wichtig:
- Sofortmaßnahmen: Werfen Sie alle befallenen Lebensmittel sofort weg. Reinigen Sie die betroffenen Schränke und Regale gründlich mit heißem Wasser und Essigreiniger. Saugen Sie Ritzen und Ecken aus.
- Prävention und langfristige Strategien: Lagern Sie trockene Lebensmittel in luftdichten Behältern aus Glas, Metall oder stabilem Kunststoff. Halten Sie die Lagerräume trocken und kühl. Überprüfen Sie neue Lebensmittel beim Einkauf auf Anzeichen eines Befalls. Verbrauchen Sie ältere Vorräte zuerst. Halten Sie Küchen- und Vorratsschränke sauber und krümelfrei.
Bei einem sehr starken oder wiederkehrenden Befall kann die Konsultation eines Schädlingsbekämpfers ratsam sein.
Milben aus der Natur
Einige Milbenarten leben im Freien, können aber Menschen befallen, wenn sie mit ihnen in Kontakt kommen.
Vogelmilben: Gefahren aus dem Nest
Vogelmilben leben auf Vögeln und in ihren Nestern. Wenn Vögel ihre Nester verlassen (z.B. nach dem Schlüpfen der Jungen) oder Nester in der Nähe von Fenstern oder Türen gebaut sind, können die Milben auf der Suche nach einer neuen Blutquelle in Wohnungen gelangen und Menschen beißen. Die Bisse verursachen starken Juckreiz und rote Hautirritationen, oft in Bereichen, die mit dem Vogelkontakt in Berührung kamen oder die nachts unter der Bettdecke warm sind.
Vogelmilben bekämpfen
Entfernen Sie Vogelnester an oder in der Nähe Ihres Hauses, sobald die Vögel sie verlassen haben. Dichten Sie mögliche Eintrittsstellen wie Ritzen an Fenstern und Türen ab. Waschen Sie bei einem Befall Kleidung und Bettwäsche bei 60 Grad Celsius. Juckreiz kann mit kühlenden Cremes oder Antihistaminika behandelt werden. Bei starkem Befall im Haus kann ein professioneller Schädlingsbekämpfer helfen.

Herbstgrasmilben: Die Juckreiz-Verursacher im Freien
Herbstgrasmilben (Neotrombicula autumnalis), auch Grasmilben genannt, sind in Gärten, Wiesen und Feldern zu finden. Ihre Larven beißen sich in die Haut von Menschen und Tieren, um sich zu ernähren, und verursachen dabei extremen Juckreiz und rote Quaddeln. Sie sind besonders im Spätsommer und Herbst aktiv.
Herbstgrasmilben bekämpfen
Nach dem Aufenthalt im Freien in potenziell betroffenen Gebieten duschen Sie sofort und waschen Sie die Kleidung bei mindestens 60 Grad Celsius. Der Juckreiz kann mit kühlenden Salben, entzündungshemmenden Cremes oder Antihistaminika gelindert werden. Um Bisse zu vermeiden, tragen Sie beim Aufenthalt in hohem Gras oder im Garten lange Kleidung und verwenden Sie ggf. Insektenschutzmittel, die gegen Milben wirken. Halten Sie den Rasen kurz und entfernen Sie Laubansammlungen, um den Lebensraum der Milben zu reduzieren.
Milbenarten im Überblick
| Milbenart | Hauptlebensraum | Primäres Problem | Schlüsselstrategie Bekämpfung |
|---|---|---|---|
| Krätzmilben | Menschliche Haut | Krätze, Juckreiz, Hautausschlag | Ärztliche Behandlung, Hygiene, Kontaktpersonen behandeln |
| Hausstaubmilben | Bett, Textilien, Staub | Allergie, Atemwegsprobleme | Allergenreduktion, Temperatur/Feuchtigkeit, 60 Grad Celsius Wäsche, Encasings |
| Vorratsmilben | Gelagerte Lebensmittel | Lebensmittelkontamination, Allergie | Befallenes entsorgen, luftdichte Behälter, Trockenheit |
| Vogelmilben | Vögel, Nester (gelangen ins Haus) | Bisse, Juckreiz | Nester entfernen, Eintrittspunkte abdichten, Wäsche |
| Herbstgrasmilben | Gras, Laub im Freien | Bisse, starker Juckreiz | Hautkontakt meiden, Wäsche, Juckreiz lindern |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Können Hausmittel Krätzmilben abtöten?
Nein, Hausmittel wie Teebaumöl oder Essig sind nicht wirksam gegen Krätzmilben und können die Haut zusätzlich reizen. Eine Behandlung mit ärztlich verschriebenen Medikamenten ist notwendig.
Wie oft sollte ich meine Bettwäsche wechseln, um Hausstaubmilben zu reduzieren?
Für Allergiker wird empfohlen, die Bettwäsche alle ein bis zwei Wochen zu wechseln und bei mindestens 60 Grad Celsius zu waschen.
Wie lange überleben Vorratsmilben außerhalb von Lebensmitteln?
Vorratsmilben sind auf eine feuchte Umgebung und Nahrung angewiesen. Außerhalb ihrer Nahrungsquelle und unter trockenen Bedingungen sterben sie relativ schnell ab, aber Eier können resistenter sein. Gründliche Reinigung ist daher unerlässlich.
Muss ich meine Haustiere behandeln, wenn ich Krätze habe?
Krätzmilben, die Menschen befallen, sind in der Regel wirtsspezifisch und befallen keine Tiere. Es gibt jedoch andere Milbenarten (z.B. Hunde- oder Katzenkrätze), die vorübergehend auf den Menschen übergehen und Juckreiz verursachen können. Bei Verdacht sollte ein Tierarzt konsultiert werden.
Hilft Kälte gegen Milben?
Ja, extreme Kälte tötet Milben ab. Das Einfrieren kleiner Textilien oder das Auslüften von Matratzen und Bettzeug bei starkem Frost kann eine wirksame Methode sein.
Fazit
Milben sind vielfältig und erfordern spezifische Bekämpfungsansätze. Ob sie die Haut befallen, sich in unseren Betten oder Vorräten verbergen oder aus der Natur stammen – die richtige Identifizierung der Milbenart ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Bekämpfung. Während bei Krätzmilben die ärztliche Behandlung unerlässlich ist und Hausmittel unwirksam sind, können im Haushalt und gegen Umweltmilben verschiedene Strategien kombiniert werden, von Temperatur- und Feuchtigkeitskontrolle über sorgfältige Hygiene und spezielle Produkte bis hin zu natürlichen Methoden. Eine konsequente Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen, insbesondere das Waschen bei 60 Grad Celsius und die Reduzierung von Feuchtigkeit, kann die Milbenpopulation deutlich verringern und die Symptome lindern. Bei schwerwiegenden oder wiederkehrenden Problemen, insbesondere bei Krätzmilben oder starkem Befall im Haushalt, ist die Konsultation eines Arztes oder Schädlingsbekämpfers ratsam. Mit proaktiven Maßnahmen können Sie das Risiko eines Milbenbefalls minimieren und ein gesünderes Umfeld für sich und Ihre Familie schaffen.
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