17/09/2018
In der heutigen komplexen IT-Landschaft ist die effiziente Verwaltung und Überwachung von Systemen von entscheidender Bedeutung. Oft stößt man dabei auf den Begriff 'BMC'. Doch was genau verbirbt sich dahinter? Es gibt tatsächlich zwei Hauptbedeutungen, die eng miteinander verbunden sind, aber unterschiedliche Aspekte abdecken: den Baseboard Management Controller als Hardware-Komponente und die Softwareprodukte des Unternehmens BMC Software Inc. Beide spielen eine wichtige Rolle in der Welt des IT-Managements und haben spezifische Anwendungsbereiche.

Ein Baseboard Management Controller (BMC) ist im Wesentlichen ein spezialisierter Service-Prozessor. Seine Hauptaufgabe ist die Fernüberwachung des physischen Zustands eines Host-Systems. Solche Host-Systeme können vielfältig sein, darunter Computer, Netzwerkserver oder andere Hardware-Geräte. Der BMC ist speziell für die Fernüberwachung und -verwaltung konzipiert. Er arbeitet unabhängig vom Hauptbetriebssystem des Host-Systems und nutzt eine eigene Verbindung, um mit dem Systemadministrator (Sysadmin) zu kommunizieren.
Der BMC sammelt Daten von verschiedenen Sensoren, die im Host-System verbaut sind. Diese Sensoren erfassen eine Reihe wichtiger physikalischer Variablen. Dazu gehören beispielsweise die Temperatur im Inneren des Gehäuses, die Luftfeuchtigkeit, die Spannung der Stromversorgung, die Drehzahlen der Lüfter, bestimmte Kommunikationsparameter und sogar Funktionen des Betriebssystems. Das Besondere am BMC ist seine Fähigkeit, diese Werte kontinuierlich zu überwachen und zu überprüfen, ob sie innerhalb vorgegebener Grenzen liegen.
Sollte eine dieser Variablen außerhalb der definierten Grenzwerte geraten, löst der BMC eine Benachrichtigung aus. Diese Benachrichtigung wird an den Administrator gesendet, der dann aus der Ferne Korrekturmaßnahmen ergreifen kann. Dies ist ein entscheidender Vorteil, da der Administrator nicht physisch vor Ort sein muss. Zu den möglichen Fernaktionen gehört beispielsweise das Ein- und Ausschalten oder das Neustarten des überwachten Geräts. Diese Fähigkeit zur Fernverwaltung ermöglicht es einem einzelnen Administrator, eine große Anzahl von Servern und anderen Geräten gleichzeitig und effizient zu verwalten. Dies führt zu einer Reduzierung der Betriebskosten für das Netzwerk und trägt maßgeblich zur Gewährleistung seiner Zuverlässigkeit bei.
- Physikalischer Aufbau eines Baseboard Management Controllers
- Schlüsselmerkmale eines Baseboard Management Controllers
- Vorteile eines Baseboard Management Controllers
- Wem gehört BMC Software?
- Ist BMC-Software öffentlich gehandelt?
- Produkte und Dienstleistungen von BMC Software Inc.
- Was ist das BMC Remedy Tool?
- Wie funktioniert der BMC Remedy ITSM Connector (am Beispiel Ivanti)?
- Konfigurieren des BMC Remedy ITSM Connectors
- Erstellen von Tickets in BMC Remedy ITSM über den Connector
- Zusammenfassung
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Physikalischer Aufbau eines Baseboard Management Controllers
Der BMC ist ein integraler Bestandteil der Intelligent Platform Management Interface (IPMI). Typischerweise handelt es sich beim BMC um einen Arm-Prozessor. Dies bedeutet, dass er auf einer Architektur mit reduziertem Befehlssatz basiert. Darüber hinaus ist der BMC oft als System-on-a-Chip (SoC) implementiert. Ein SoC ist ein integrierter Schaltkreis, der viele verschiedene Elemente auf einem einzigen Chip vereint, anstatt mehrere separate Komponenten zu verwenden. Beispiele für solche integrierten Elemente sind Grafikfunktionen oder Steuerungslogik.
Der BMC befindet sich in der Regel direkt auf dem Motherboard oder der Hauptplatine des Geräts, das überwacht werden soll. Wie bereits erwähnt, kann dieses Gerät ein Computer, ein Server, ein Netzwerkgerät oder ein Speichergerät sein. Der BMC verfügt über mehrere Verbindungen zum Host-Gerät. Diese Verbindungen erlauben es ihm nicht nur, die Hardware zu überwachen, sondern auch eine Reihe weiterer wichtiger Aufgaben auszuführen:
- Überwachung von Flash-BIOS und Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) Firmware.
- Bereitstellung von Konsolenzugriff über eine serielle Verbindung oder über eine physische/virtuelle Tastatur, Video, Maus (KVM).
- Erstellung von Ereignisprotokollen für die Analyse von Fehlern.
- Bereitstellung von LED-gestützten Diagnosefunktionen.
- Durchführung eines Inventars von Blade-Servern (falls zutreffend).
- Überwachung von Sensoren für Spannungen, Temperaturen, Lüftergeschwindigkeiten usw.
- Durchführung von Power-Cycling (Ein-/Ausschalten) und Neustarts von Servern und anderen Host-Systemen.
Der BMC kann aus der Ferne über eine dedizierte oder gemeinsam genutzte Netzwerkverbindung erreicht werden. Er kann entweder dedizierte oder gemeinsam genutzte Netzwerkschnittstellenkarten (NICs) für den Fernzugriff nutzen. Diese Flexibilität bei der Netzwerkanbindung ist entscheidend für die Implementierung effektiver Fernverwaltungslösungen.
Schlüsselmerkmale eines Baseboard Management Controllers
Die meisten BMCs unterstützen eine Reihe von Schlüsselfunktionen, die sie zu leistungsfähigen Werkzeugen für das IT-Management machen:
- IPMI-Unterstützung: Die Integration in das Intelligent Platform Management Interface ist grundlegend für die Interoperabilität und Standardisierung der Verwaltungsfunktionen.
- Dedizierte NIC für Fernverwaltung: Eine eigene Netzwerkschnittstelle ermöglicht den Zugriff auf den BMC unabhängig vom Status des Hauptsystems und dessen Netzwerkverbindung.
- Ereignisprotokollierung: Das Aufzeichnen von Systemereignissen ist entscheidend für die Fehleranalyse und das Verständnis vergangener Probleme.
- Gesundheitsstatus-Berichte und Hardware-Überwachung: Detaillierte Informationen über den Zustand der Hardware und fortlaufende Überwachung wichtiger Parameter.
- Out-of-Band Server-Überwachung, -Steuerung und -Verwaltung über LAN: Die Fähigkeit, das System zu verwalten, auch wenn das Hauptbetriebssystem nicht reagiert oder das Netzwerk nicht verfügbar ist (Out-of-Band-Management).
- Chassis-LED-Anzeigen für Ereignisbenachrichtigungen: Visuelle Hinweise auf dem Servergehäuse, die den Administrator auf wichtige Ereignisse aufmerksam machen.
- Platform Event Filtering (PEF): Ermöglicht die Definition spezifischer Aktionen, die bei bestimmten Ereignissen automatisch ausgeführt werden sollen.
- Unterstützung für mehrere Benutzersitzungen und Alarmziele: Ermöglicht verschiedenen Administratoren den Zugriff und das Senden von Alarmen an verschiedene Kanäle (E-Mail, Text usw.).
- Automatischer Server-Neustart und -Wiederherstellung: Fähigkeit, das System bei bestimmten Fehlern automatisch neu zu starten oder Wiederherstellungsversuche zu unternehmen.
Baseboard Management Controller, typischerweise ein Arm-Prozessor, sind also spezialisierte integrierte Schaltkreise, die für die Fernüberwachung des physischen Zustands von Host-Systemen entwickelt wurden.

Vorteile eines Baseboard Management Controllers
Die Verwendung eines BMC bietet zahlreiche Vorteile für Systemadministratoren und Unternehmen. Der offensichtlichste Vorteil ist die Möglichkeit zur Fernüberwachung und -verwaltung vieler verschiedener Gerätetypen. Dies versetzt Sysadmins in die Lage, eine Vielzahl administrativer Aufgaben aus der Ferne durchzuführen, was die Effizienz erheblich steigert.
Zu den typischen Aufgaben, die mithilfe eines BMC ferngesteuert werden können, gehören:
- Durchführung von Power-Cycling (Ein- und Ausschalten).
- Installation oder Neuinstallation von BIOS.
- Aktualisierungen oder Upgrades der Firmware.
- Überwachung von Lüftergeschwindigkeiten und Temperaturen.
Sollte eine dieser Aktivitäten fehlschlagen oder ein Problem im überwachten System auftreten – sei es ein Hardwarefehler, ein Leistungsfehler oder eine fehlerhafte Funktion – sendet der BMC eine Benachrichtigung an den Administrator. Diese Benachrichtigung kann über verschiedene Kanäle erfolgen, wie z. B. E-Mail oder Textnachrichten. Dies gewährleistet, dass Administratoren schnell über Probleme informiert werden und entsprechend reagieren können, um Ausfallzeiten zu minimieren und die Systemintegrität zu wahren.
Wem gehört BMC Software?
Neben dem Hardware-Konzept des BMC gibt es auch ein bedeutendes Unternehmen namens BMC Software Inc., das Software für das IT-Management entwickelt. BMC Software Inc. ist ein US-amerikanischer Softwarehersteller mit Sitz in Houston, Texas. Das Unternehmen wurde im Jahr 1980 von Scott Boulett, John Moores und Dan Cloer gegründet. Aktueller Präsident und CEO ist Ayman Sayed.
Das Unternehmen hatte im Herbst 2010 Niederlassungen und Vertriebsbüros in rund 50 Ländern und beschäftigte weltweit ca. 5.800 Mitarbeiter. BMC Software war zeitweise im S&P 500 vertreten. Nach Notierungen an der NASDAQ und der New York Stock Exchange (NYSE: BMC) wurde BMC Software im September 2013 von einer Gruppe privater Investoren in einem Privatisierungsprozess erworben. Diese Investoren umfassten Bain Capital, Golden Gate Capital, Insight Venture Partners, GIC Private Limited, GIC Special Investments Pte Ltd. und Elliott Management Corporation.
Im März 2020 meldete BMC Software die Absicht zur Übernahme von Compuware bei den Kartellbehörden zur Prüfung an. BMC Software ist ein privat geführtes Unternehmen.
Ist BMC-Software öffentlich gehandelt?
Basierend auf den uns vorliegenden Informationen wurde BMC Software Inc. im September 2013 von einer Gruppe privater Investoren übernommen und privatisiert. Dies bedeutet, dass das Unternehmen derzeit nicht öffentlich an einer Börse gehandelt wird. Es ist ein privat gehaltenes Unternehmen.

Produkte und Dienstleistungen von BMC Software Inc.
BMC Software Inc. hat sich auf Software spezialisiert, die Unternehmen dabei unterstützen soll, eine autonome digitale Unternehmung zu ermöglichen. Sie entwickeln Produkte für eine Vielzahl von Funktionen im IT-Bereich. Zu den Kernbereichen der Produkte gehören Automatisierung, Service-Management, DevOps, Workflow-Orchestrierung, AIOps (Künstliche Intelligenz für IT-Operationen) und Sicherheit.
Das Unternehmen unterstützt auch Unternehmen, die Mainframes nutzen, mit seiner Produktlinie Automated Mainframe Intelligence (AMI). AMI ermöglicht selbstverwaltende Mainframe-Systeme. Diese selbstverwaltenden Mainframes nutzen maschinelles Lernen, um die Effizienz zu verbessern, indem sie Bedürfnisse antizipieren, Alarme senden und Aktionen ausführen, ohne manuelle Eingriffe zu erfordern.
Eine weitere wichtige Produktlinie ist die Control-M Software. Control-M ist eine Plattform für die Orchestrierung von Anwendungs-Workflows. Sie ermöglicht es Unternehmen, Hunderttausende von Batch-Jobs täglich auszuführen und die dabei generierten Daten zur Optimierung komplexer Geschäftsabläufe, wie z. B. im Lieferkettenmanagement, zu nutzen. Benutzer können über eine einzige grafische Oberfläche auf alle Batch-Jobs im Unternehmen zugreifen. Control-M lässt sich mit verteilten Speichersystemen wie HDFS, YARN, MapReduce und Apache Spark integrieren. Seit 2010 wird die Software in Berichten von Enterprise Management Associates als führend im Bereich Workload Automation bezeichnet. Im Jahr 2020 kündigte das Unternehmen die Einführung von SaaS-basiertem BMC Helix Control-M an.
Die TrueSight Suite von BMC nutzt KI und maschinelles Lernen, um Einblicke und Netzwerkautomatisierungsfunktionen bereitzustellen. Sie umfasst Produkte wie TrueSight Operations Management, TrueSight Automation for Networks, TrueSight Automation for Servers und TrueSight Orchestration.
Was ist das BMC Remedy Tool?
Ein bekanntes Produkt im Portfolio von BMC Software Inc. ist das BMC Remedy Tool, genauer gesagt BMC Remedy ITSM (IT Service Management). BMC Remedy ITSM ist ein Service-Management-Tool, das darauf abzielt, ITIL-Prozesse in der modernen IT-Umgebung zu automatisieren. Es unterstützt verschiedene Formen von Service-Tickets, über die Benutzer Anfragen erstellen können, die dann an andere Systeme innerhalb einer Organisation weitergeleitet werden.
Ein Anwendungsfall für BMC Remedy ITSM ist die Integration mit anderen Systemen zur automatischen Ticket-Erstellung. Zum Beispiel unterstützt Ivanti Neurons RBVM/ASPM/VULN KB die Erstellung von Tickets in BMC Remedy ITSM in Form von Incidents (Vorfällen). Tickets, die von Ivanti Neurons erstellt werden, enthalten relevante Asset- und Schwachstelleninformationen. Der Status des Tickets wird in regelmäßigen Abständen von der Ivanti Neurons Plattform abgerufen und aktualisiert. Dies hält die beiden Systeme bezüglich des Ticket-Status synchron. Der Connector in Ivanti Neurons zeichnet auf und zeigt an, wann der Connector zuletzt ausgeführt wurde, um Ticketinformationen zu aktualisieren.

Wie funktioniert der BMC Remedy ITSM Connector (am Beispiel Ivanti)?
Der BMC Remedy ITSM Connector ermöglicht die Kommunikation zwischen einem System wie Ivanti Neurons und der BMC Remedy Plattform. Im Wesentlichen führt der Connector API-Aufrufe durch, um Daten auszutauschen und Aktionen auszuführen. Basierend auf den bereitgestellten Informationen werden folgende API-Aufrufe während eines Connector-Laufs ausgeführt, um Incidents von Ivanti Neurons an die BMC Remedy Plattform zu übermitteln:
- Authentifizierung:
api/jwt/loginundapi/jwt/logout - Incident abrufen:
api/arsys/v1/entry/HPD:IncidentInterface(GET) - Incident erstellen:
api/arsys/v1/entry/HPD:IncidentInterface_Create(POST) - Incident aktualisieren:
api/arsys/v1/entry/HPD:IncidentInterface_Create/<Incident ID>(PUT) - Incident löschen:
api/arsys/v1/entry/HPD:Help Desk/<Entry ID>(DELETE) - Kommentar hinzufügen:
api/arsys/v1/entry/HPD:WorkLog(POST) - Formularfelder dynamisch laden (z.B. für Firmen, Organisationen, Benutzer): Diverse GET-Aufrufe an Endpunkte wie
api/arsys/v1/entry/COM:Company,api/arsys/v1/entry/CTM:Support Group,api/arsys/v1/entry/CTM:People,api/arsys/v1/entry/CTM:Support Group Assoc LookUp.
Um den Connector nutzen zu können, muss BMC Remedy ITSM als On-Premises-Lösung bereitgestellt sein und über das Netzwerk erreichbar sein. API-Zugriff ist erforderlich, und der Benutzer benötigt Berechtigungen zum Erstellen und Aktualisieren von Incidents. Eine RiskSense On-Site Application (ROSA) muss eingerichtet sein, damit Ivanti Neurons mit BMC Remedy kommunizieren kann.
Konfigurieren des BMC Remedy ITSM Connectors
Die Konfiguration des BMC Remedy Connectors in einem System wie Ivanti Neurons erfolgt über eine Benutzeroberfläche. Die Schritte umfassen typischerweise:
- Navigation zur Integrationsseite im Quellsystem (z.B. Ivanti Neurons).
- Suchen und Auswählen des BMC Remedy Connectors.
- Klicken auf 'Konfiguration'.
- Ausfüllen der erforderlichen Felder unter 'Verbindung':
- Connector Name: Ein Name für die Connector-Instanz.
- Username: Der Benutzername für den Zugriff auf BMC Remedy ITSM.
- Password: Das Passwort für den Benutzer mit den notwendigen Berechtigungen (z.B. Incident Master).
- Location (URL): Die URL, um die API-Instanz von BMC Remedy zu erreichen.
- Port Remedy Web UI: Der Port für den Zugriff auf die Remedy Web-Benutzeroberfläche.
- Klicken auf 'Test Credentials', um zu überprüfen, ob die Anmeldedaten korrekt sind und die API-Aufrufe erfolgreich durchgeführt werden können.
- Nach erfolgreicher Verbindung werden oft Standardeinstellungen für die Ticket-Erstellung geladen. Der 'Assignee' muss Teil der 'Assigned Group' sein. Diese Felder werden dynamisch von der BMC Remedy Plattform abgerufen.
- Auswählen der Felder aus dem Quellsystem, die mit BMC synchronisiert werden sollen.
- Optionale Einstellungen, wie z. B. das Löschen von Tags und zugehörigen Ticketinformationen beim Löschen im Quellsystem.
- Optionale Synchronisierung des Status zwischen Remedy und den Ergebnissen im Quellsystem.
- Speichern der Connector-Konfiguration.
Nach dem Speichern ist der Connector aktiv und kann für die Ticket-Erstellung verwendet werden.
Erstellen von Tickets in BMC Remedy ITSM über den Connector
Nachdem der Connector konfiguriert ist, kann die Ticket-Erstellung direkt aus dem Quellsystem (z.B. Ivanti Neurons) initiiert werden. Dies ist typischerweise von Seiten möglich, die Assets oder Findings (Ergebnisse, z. B. Schwachstellen) auflisten, wie Hosts, Host Findings, Applications und Application Findings.
Der Prozess beinhaltet:
- Auswählen der relevanten Zeilen (Assets oder Findings) auf der entsprechenden Seite.
- Auswählen der Aktion 'Create Ticket' (Ticket erstellen) aus einem Menü (z. B. 'More').
- Auswählen des zuvor konfigurierten BMC Remedy Connectors.
- Im erscheinenden 'Create Ticket'-Popup-Fenster: Ausfüllen der obligatorischen Felder. Dazu gehört oft die Erstellung eines neuen Tags für jedes Ticket. Es ist wichtig sicherzustellen, dass der Tag-Name noch nicht existiert.
- Klicken auf 'Submit' (Senden).
Nach der erfolgreichen Erstellung ist das entsprechende Ticket oft im Detailbereich der Findings im Quellsystem sichtbar und anklickbar, um zur BMC Remedy UI zu navigieren.
Zusammenfassung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Begriff 'BMC' in zwei Hauptkontexten verwendet wird: zum einen als Baseboard Management Controller, eine fundamentale Hardware-Komponente für die Out-of-Band-Verwaltung von Servern und IT-Hardware, und zum anderen im Zusammenhang mit BMC Software Inc., einem führenden Unternehmen, das eine breite Palette von Enterprise-Softwarelösungen für IT-Management, Automatisierung und Service-Management anbietet. Beide Aspekte sind darauf ausgerichtet, die Effizienz, Zuverlässigkeit und Verwaltbarkeit moderner IT-Infrastrukturen zu verbessern und Administratoren die notwendigen Werkzeuge für die Fernsteuerung und Überwachung an die Hand zu geben.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Was ist ein Baseboard Management Controller (BMC)?
- Ein BMC ist ein spezialisierter Prozessor auf der Hauptplatine eines Servers oder Geräts, der dessen physischen Zustand (Temperatur, Spannung etc.) unabhängig vom Hauptsystem überwacht und Fernverwaltungsfunktionen ermöglicht.
- Wofür wird die Software von BMC Software Inc. verwendet?
- Die Software von BMC Software Inc. wird für das IT-Management in Unternehmen eingesetzt. Sie umfasst Lösungen für Automatisierung, Service-Management (wie Remedy ITSM), Workflow-Orchestrierung (Control-M), AIOps und Sicherheit, um eine effiziente und autonome IT zu ermöglichen.
- Was ist BMC Remedy ITSM?
- BMC Remedy ITSM ist ein Produkt von BMC Software Inc., das ein IT Service Management Tool ist. Es automatisiert ITIL-Prozesse und wird häufig für das Management von Service-Tickets (Incidents, Anfragen etc.) verwendet.
- Kann ich ein System mit BMC fernsteuern?
- Ja, die Hauptfunktion eines Baseboard Management Controllers ist die Ermöglichung der Fernüberwachung und -verwaltung, einschließlich Aktionen wie Neustart oder Ein-/Ausschalten, auch wenn das Hauptsystem nicht reagiert.
- Ist BMC Software Inc. ein börsennotiertes Unternehmen?
- Nein, laut den vorliegenden Informationen wurde BMC Software Inc. im Jahr 2013 privatisiert und ist seitdem nicht mehr öffentlich an der Börse gelistet.
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