02/02/2019
Ob beim Wandern, Arbeiten oder einfach für den Alltag – ein gutes Taschenmesser ist ein unverzichtbarer Begleiter. Der Markt bietet eine riesige Auswahl an Modellen verschiedenster Hersteller, und die Preisunterschiede können erheblich sein. Doch welches Messer liefert die beste Qualität für sein Geld? Wir haben 33 Taschenmesser, darunter EDC-Klappmesser und Multifunktionsmesser im niedrigeren bis mittleren Preissegment, intensiv getestet, um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen.

Unser Fokus lag dabei klar auf der Klinge und ihrer Leistungsfähigkeit im Alltag und auf Touren. Wir haben verschiedene Schneidetests durchgeführt, um die Tauglichkeit für unterschiedliche Aufgaben zu prüfen. Uns ist bewusst, dass die Anforderungen an ein reines Brotzeitmesser, ein robustes Arbeitsmesser oder ein vielseitiges Multifunktionswerkzeug variieren. Wir haben versucht, diese unterschiedlichen Bedürfnisse in unserem Test zu berücksichtigen, um die besten Taschenmesser in verschiedenen Kategorien zu identifizieren.
- Unsere Top-Empfehlungen im Überblick
- Vergleichstabelle unserer Top-Empfehlungen
- Worauf kommt es bei einem guten Taschenmesser an?
- Gesetzliche Bestimmungen in Deutschland (§ 42a WaffG)
- Schweizer Taschenmesser: Mehr als nur eine Klinge
- Auch getestet – Kurzeinschätzungen
- Wie wir getestet haben
- Häufig gestellte Fragen
- Fazit
Unsere Top-Empfehlungen im Überblick
Nach umfangreichen Tests und Vergleichen haben sich einige Modelle besonders hervorgehoben. Hier sind unsere Favoriten, die in ihren jeweiligen Bereichen überzeugen konnten:
Testsieger: Petrified Fish Beluga PFP01
Der Neuzugang im Testfeld, das Petrified Fish Beluga PFP01, hat sich auf Anhieb an die Spitze gesetzt. Dieses Klappmesser bietet eine beeindruckende Qualität zu einem sehr attraktiven Preis. Die Klinge aus hochwertigem K110 Werkzeugstahl (vergleichbar mit D2) kommt hervorragend vorgeschärft und meistert Schneidaufgaben mühelos. Mit einer Länge von 9 cm und einer angenehmen Breite ist die Klinge vielseitig einsetzbar, auch für intensivere Arbeiten.
Der Griff aus G10 liegt dank seiner Form und leichten Texturierung sicher und komfortabel in der Hand, selbst bei Feuchtigkeit. Es gab keine Druckstellen, auch bei längerem Gebrauch. Trotz seiner robusten Erscheinung ist das Messer mit 145 g nicht zu schwer für den täglichen Gebrauch (EDC). Die Verarbeitung ist tadellos, und das Kugellager im Gelenk sorgt für ein geschmeidiges Öffnen per Frontflipper oder Klingenausbuchtung. Die stabile Arretierung bietet zusätzliche Sicherheit. Ein kleiner Nachteil ist, dass es sich um ein Einhandmesser handelt, was beim Führen in Deutschland (§ 42a WaffG) Einschränkungen mit sich bringt. Ersatzschrauben und ein umsetzbarer Gürtelclip runden das positive Gesamtbild ab.
Luxusklasse: Böker Plus Exskelibur
Das Böker Plus Exskelibur gehört zu den teureren Modellen im Test, ist aber jeden Cent wert, wenn Sie ein formschönes, hochwertiges Messer für den Alltag suchen. Der elegante Griff aus Cocobolo-Holz und der bewährte 440C Edelstahl der Klinge zeugen von hoher Qualität. Der Griff liegt exzellent in der Hand, und das Jimping ist optimal dosiert für guten Halt ohne unangenehmes Drücken. Die Klinge kommt mit hoher Grundschärfe und ist sehr schnitthaltig, lässt sich aber bei Bedarf gut nachschärfen.
Das Exskelibur wird oft als Zweihandmesser beworben, kann aber aufgrund der überstehenden Klinge im geschlossenen Zustand auch einhändig geöffnet werden. Dies sollten Sie bezüglich der gesetzlichen Bestimmungen beachten. Die Verarbeitung ist herausragend, und die Klinge arretiert sehr stabil per Liner-Lock. Trotz des Holzgriffs ist das Messer angenehm leicht.
Top-Alternative: Kershaw KR-2200
Das Kershaw KR-2200 hat uns positiv überrascht. Anfangs wirkte der Stahlgriff etwas glatt, doch in der Praxis liegt das Messer erstaunlich gut und sicher in der Hand. Die Klinge aus 8Cr13MoV Edelstahl mit Schwarzoxidbeschichtung sieht nicht nur schick aus, sondern überzeugte auch durch ihre Schärfe bei allen Schneid- und Schnitztests. Besonders beeindruckend war, wie leicht sich dickere Äste damit bearbeiten ließen.
Die Einhandbedienung per SpeedSafe-Mechanismus ist sehr leichtgängig und schnell, was aber wiederum das Führen in der Öffentlichkeit einschränkt (Einhandmesser). Die Verarbeitung ist sehr sauber. Das gut ausgeprägte Jimping und die kleine Parierstange erhöhen die Kontrolle. Der Gürtelclip ist umsetzbar. Ein kleiner Nachteil ist der etwas scharfe Kanten des Griffs, der bei intensivem Arbeiten einen Druckpunkt verursachen kann.
Klassiker: Buck 112 Ranger Knife
Das Buck 112 Ranger Knife ist eine Legende unter den Klappmessern. Buck Knifes gilt als Erfinder des klappbaren Jagdmessers, und das 112 Ranger Knife zeigt, warum die Marke so bekannt ist. Es liegt preislich am oberen Ende unseres Testfeldes, ist aber extrem hochwertig verarbeitet und kommt mit einer lebenslangen Garantie. Der speziell entwickelte 420HC Stahl der Klinge überzeugte mit hoher Schärfe und Schnitthaltigkeit für dieses Preissegment und lässt sich gut nachschärfen.
Der Griff mit Ebenholz und Messingbeschlägen ist nicht nur optisch ansprechend, sondern liegt auch schön wuchtig und sicher in der Hand. Die Klinge arretiert sehr stabil per Back-Lock. Als Zweihandmesser gibt es beim Führen keine Probleme mit dem Waffengesetz. Das etwas höhere Gewicht trägt zum Gefühl eines soliden Werkzeugs bei. Die Klingenlänge von 7,4 cm ist für manche Aufgaben etwas kurz, reichte in unseren Tests aber meist aus. Das mitgelieferte Lederetui ist ein schönes Detail.
Das Victorinox Huntsman ist der Inbegriff des Schweizer Taschenmessers und ein echtes Multitalent. Mit 15 sinnvollen Funktionen, darunter Schere, Säge, Korkenzieher und Dosenöffner, ist es ein ungemein praktischer Helfer für zahlreiche Situationen. Die Verarbeitung der Werkzeuge und des gesamten Messers ist typisch Victorinox: präzise und hochwertig. Das Huntsman bleibt dabei erfreulich leicht und kompakt und passt problemlos in die Hosentasche.

Im Vergleich zu reinen Messern ist die Klinge eher klein, dünn und aus einem weicheren Stahl, was das Schneiden von Gemüse oder Brot etwas erschwert. Auch der glatte Griff kann bei Nässe rutschig werden, und die Werkzeuge sind manchmal etwas fummelig auszuklappen. Doch das überragende Allroundpaket und das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis machen diese Kompromisse mehr als wett. Wer einen vielseitigen Begleiter sucht, bei dem die reine Schneidleistung der Klinge nicht an erster Stelle steht, ist mit dem Huntsman bestens bedient.
Vergleichstabelle unserer Top-Empfehlungen
| Merkmal | Petrified Fish Beluga PFP01 | Böker Plus Exskelibur | Kershaw KR-2200 | Buck 112 Ranger Knife | Victorinox Huntsman |
|---|---|---|---|---|---|
| Klingenstahl | K110 Werkzeugstahl | 440C Edelstahl | 8Cr13MoV Edelstahl | 420HC Edelstahl | Victorinox Geheimnis |
| Klingenlänge | 9 cm | 8,7 cm | 8,8 cm | 7,4 cm | 6,8 cm |
| Gewicht | 145 g | 82 g | 155 g | 173 g | 97 g |
| Griffmaterial | G10 | Cocobolo-Holz | Stahl (Titan-Karbon-Nitrid) | Ebenholz, Messing | Cellidor (Kunststoff) |
| Bedienung | Einhand | Zweihand (mit Einschränkung) | Einhand | Zweihand | Zweihand |
| Vorteile | Hervorragende Klinge, Top P/L, liegt klasse in Hand, sehr gut verarbeitet | Elegant, sehr hochwertig, Top Stahl, liegt super in Hand | Überraschend gute Ergonomie, sehr scharfe Klinge, leichtgängig, gut verarbeitet | Klassiker, Top Verarbeitung, sehr guter Stahl, lebenslange Garantie, liegt wuchtig in Hand | Sehr vielseitig (15 Funktionen), kompakt, gut verarbeitet, Top P/L |
| Nachteile | Einhandmesser (rechtl. Einschränkung) | Hochpreisig, potenziell Einhandmesser (rechtl. Einschränkung) | Etwas glatter/schwerer Griff, Einhandmesser (rechtl. Einschränkung) | Etwas kurze Klinge, Hochpreisig | Kleine/weichere Klinge, glatter Griff, Werkzeuge teils fummelig |
Worauf kommt es bei einem guten Taschenmesser an?
Die Wahl des richtigen Taschenmessers hängt stark davon ab, wofür Sie es hauptsächlich nutzen möchten. Ein Messer für die Brotzeit hat andere Anforderungen als ein Werkzeug für Bushcraft oder schwere Arbeiten. Die wichtigsten Kriterien sind dabei der Stahl der Klinge, das Material und die Form des Griffs sowie die Verarbeitungsqualität insgesamt.
Der Klingenstahl: Das Herzstück des Messers
Der Stahl ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit und den Preis eines Taschenmessers. Wesentliche Eigenschaften des Stahls sind Härte, Zähigkeit, Verschleißfestigkeit, Korrosionsresistenz und Schnitthaltigkeit. Gute Stähle finden eine optimale Balance zwischen diesen oft widersprüchlichen Eigenschaften.
Rostfreier Edelstahl ist dank seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr beliebt. Durch die Zugabe von Chrom wird er unempfindlich gegen Rost. Es gibt viele Varianten von Edelstahl mit unterschiedlichen Qualitäten. Werkzeugstähle, wie D2 oder K110, erreichen oft eine höhere Härte und Verschleißfestigkeit und bleiben länger scharf, sind aber meist weniger korrosionsbeständig und schwieriger nachzuschärfen.
Die Schnitthaltigkeit beschreibt, wie lange eine Klinge ihre Schärfe behält. Sie ist das Ergebnis der Stahlzusammensetzung und -verarbeitung und ein wichtiger Indikator für die Qualität der Klinge.
Der Griff: Ergonomie und Material
Der Griff beeinflusst maßgeblich, wie gut und sicher ein Messer in der Hand liegt, besonders bei anspruchsvolleren Arbeiten. Form, Größe und Material des Griffs spielen dabei eine Rolle. Gängige Materialien sind Holz, Metall und Kunststoff (wie G10 oder Cellidor). Jedes Material hat eigene Vor- und Nachteile hinsichtlich Gewicht, Griffigkeit und Optik.
Eine gute Ergonomie, oft unterstützt durch Fingermulden oder eine passende Form, sorgt für ein sicheres Gefühl und verhindert Abrutschen. Das Jimping, Kerben auf dem Klingenrücken, bietet zusätzlichen Halt für den Daumen und ermöglicht mehr Druck auf die Klinge.
Die Verarbeitungsqualität des Griffs und des Gelenks ist entscheidend für die Langlebigkeit und Sicherheit des Messers. Ein stabiles Gelenk und fest sitzende Griffschalen sind unerlässlich.
Gesetzliche Bestimmungen in Deutschland (§ 42a WaffG)
In Deutschland ist das Führen von bestimmten Messern in der Öffentlichkeit durch das Waffengesetz geregelt. Besonders relevant für Taschenmesser ist § 42a WaffG:
- Einhandmesser (Messer, die mit einer Hand geöffnet und arretiert werden können) dürfen in der Öffentlichkeit nicht griffbereit geführt werden.
- Feststehende Messer mit einer Klingenlänge von über 12 cm dürfen ebenfalls nicht griffbereit geführt werden.
Das bedeutet, dass Einhandmesser und große feststehende Messer zwar besessen, aber nicht einfach in der Hosentasche oder am Gürtel getragen werden dürfen. Ausnahmen gelten für den Transport in einem verschlossenen Behältnis (z.B. im Rucksack) oder wenn ein berechtigtes Interesse vorliegt (z.B. bei der Berufsausübung, Jagd, Sport). Zweihandmesser, die zum Öffnen beide Hände benötigen, sind vom Trageverbot in der Regel nicht betroffen.
Schweizer Taschenmesser: Mehr als nur eine Klinge
Das klassische Schweizer Taschenmesser, in der Schweiz auch Sackmesser genannt, ist weltberühmt für seine Vielseitigkeit. Ursprünglich für die Schweizer Armee entwickelt, um Soldaten ein kompaktes Werkzeug für verschiedene Aufgaben zu bieten, hat es sich zu einem beliebten Begleiter für Outdoor-Fans und im Alltag entwickelt.

Die bekanntesten Hersteller sind Victorinox und ehemals Wenger (heute Teil von Victorinox). Ein charakteristisches Merkmal ist die Integration zahlreicher Werkzeuge neben der Klinge, wie Dosenöffner, Schraubendreher, Schere, Säge, Korkenzieher, Pinzette und Zahnstocher. Die zivilen Modelle haben oft rote Kunststoffgriffschalen mit dem Schweizerkreuz.
Während die Militärmodelle (z.B. Soldatenmesser 08) oft robuster und mit Aluminiumschalen ausgestattet sind, bieten zivile Modelle eine immense Funktionsvielfalt, bis hin zu extrem umfangreichen Modellen wie dem Victorinox SwissChamp mit Dutzenden von Funktionen. Für viele Nutzer ist ein Schweizer Taschenmesser der ideale Kompromiss zwischen Messer und Werkzeugkasten im Kleinformat, auch wenn die Klinge selbst oft kleiner und einfacher gehalten ist als bei reinen Klappmessern.
Auch getestet – Kurzeinschätzungen
Neben unseren Top-Empfehlungen haben wir zahlreiche weitere Messer getestet. Hier einige kurze Eindrücke:
- Ganzo Firebird FH11: Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit D2 Stahl. Robust und leicht. Einhandmesser.
- Opinel N°9: Klassiker mit unschlagbarem Preis. Scharf und leicht, liegt gut in der Hand. Eher für Brotzeit, weniger für harte Arbeit.
- Swiza D04: Interessante Alternative zum Victorinox mit gummiertem, rutschfestem Griff. Gute Auswahl an Funktionen, Klinge besser als bei vielen Multitools, aber etwas Spiel.
- Victorinox Hunter Pro Alox: Hochwertige Verarbeitung und exzellente Ergonomie. Klinge solide, aber für den Preis nicht überragend scharf. Zweihandmesser.
- Spyderco Tenacious G-10 C122G: Liegt exzellent in der Hand, ermöglicht viel Druck. Klinge solide, neigt aber zum schnelleren Abstumpfen. Einhandmesser.
- Böker Plus Atlas Backlock: Überraschend gut für seine Größe. Sehr scharfe D2 Klinge, stabile Arretierung. Kompakt und leicht zu führen. Zweihandmesser.
- Victorinox Sentinel: Gutes, einfaches Brotzeitmesser mit stabiler Klingenarretierung. Ohne viele Extras, aber solide verarbeitet. Zweihandmesser.
- Victorinox Swiss Champ: Beeindruckende Funktionsvielfalt (33 Funktionen), aber dadurch schwer und unhandlich. Werkzeuge teils friemelig. Hochwertig verarbeitet.
Wie wir getestet haben
Um die Qualität und Leistungsfähigkeit der Taschenmesser objektiv einschätzen zu können, haben wir eine Reihe von Praxistests durchgeführt, die typische Nutzungsszenarien abdecken:
- Stahl- und Klingenprüfung: Vergleich der Stahlarten, Messung von Klingenlänge, Breite und Gewicht. Visuelle Prüfung von Form und Verarbeitung. Bei Multitools: Bewertung der Anzahl, Sinnhaftigkeit und Bedienbarkeit der Zusatzfunktionen.
- Griff- und Verarbeitungsprüfung: Subjektive Beurteilung der Ergonomie, des Materials und der Verarbeitung des Griffs. Prüfung der Stabilität der Verbindung zwischen Klinge und Griff sowie des Gelenks. Bewertung des Jimpings.
- Schneidetests:
- Papiertest: Schneiden durch lose gehaltenes Papier mit leichtem Druck, um die Grundschärfe zu prüfen.
- Lebensmitteltest: Schneiden von Tomaten (Prüfung der Schärfe, stumpfe Messer zerquetschen) und Gurken (Prüfung der Präzision für feine Scheiben).
- Holztest: Durchtrennen von daumendicken Ästen und Schnitzen von Holz, um die Robustheit und Schnitthaltigkeit bei härteren Arbeiten zu prüfen. Dabei wurde auf vergleichbares Holz geachtet.
- Praxiseindruck: Bewertung des allgemeinen Handlings, der Sicherheit bei der Benutzung und der Stabilität von Klinge und Griff während der Tests.
- Nachhaltigkeit der Schärfe: Wiederholung des Papiertests nach den Holztests, um zu sehen, wie stark die Klinge an Schärfe verloren hat.
Häufig gestellte Fragen
Welche Taschenmesser darf man in Deutschland führen?
Sie dürfen Zweihandmesser (die zum Öffnen beider Hände benötigen) und feststehende Messer mit einer Klingenlänge bis 12 cm griffbereit führen. Einhandmesser und feststehende Messer über 12 cm dürfen nicht griffbereit in der Öffentlichkeit geführt werden (§ 42a WaffG), sondern nur in einem verschlossenen Behältnis transportiert oder bei berechtigtem Interesse geführt werden.
Darf ich ein Taschenmesser mit ins Flugzeug nehmen?
In der Regel dürfen Taschenmesser nicht im Handgepäck mitgeführt werden. Sie müssen sicher verpackt im aufgegebenen Gepäck transportiert werden. Es gibt oft Beschränkungen bei der Klingenlänge (z.B. über 8,5 cm im Gepäck verboten, je nach Land und Airline). Informieren Sie sich immer vorher bei Ihrer Fluggesellschaft und den zuständigen Behörden.
Was bedeutet EDC bei Taschenmessern?
EDC steht für "Everyday Carry". Ein EDC-Messer ist ein Messer, das man täglich bei sich trägt. Solche Messer sind oft kompakt, leicht und auf die Bedürfnisse des Alltags ausgelegt.
Was ist Jimping?
Jimping bezeichnet eine Reihe von Kerben, meist auf dem Klingenrücken im Bereich, wo der Daumen aufliegt. Es dient dazu, den Halt zu verbessern und ein Abrutschen des Daumens zu verhindern, was mehr Kontrolle und Druck auf die Klinge ermöglicht.
Welcher Stahl ist der beste für ein Taschenmesser?
Es gibt nicht DEN besten Stahl, sondern Stähle mit unterschiedlichen Eigenschaften. Hochwertige Werkzeugstähle (z.B. D2, K110) bieten oft sehr gute Schnitthaltigkeit und Härte, sind aber anfälliger für Rost und schwieriger zu schärfen. Gute Edelstähle (z.B. 440C, 8Cr13MoV, 420HC) sind rostbeständiger und einfacher zu schärfen, aber oft weniger schnitthaltig. Die Wahl hängt vom Einsatzzweck und den persönlichen Vorlieben ab.
Wie werden Schweizer Taschenmesser auf Schweizerdeutsch genannt?
In der Schweiz werden Schweizer Taschenmesser umgangssprachlich meist als Sackmesser bezeichnet.
Fazit
Unser Test von 33 Taschenmessern hat gezeigt, dass man auch im mittleren Preissegment hervorragende Qualität finden kann. Der Testsieger, das Petrified Fish Beluga PFP01, überzeugt durch seine exzellente Klinge und Verarbeitung zu einem sehr fairen Preis. Für diejenigen, die bereit sind mehr zu investieren, bietet das Böker Plus Exskelibur Luxus und Performance. Das Kershaw KR-2200 ist eine starke Alternative mit überraschend guter Ergonomie, während das Buck 112 Ranger Knife als zeitloser Klassiker mit hoher Langlebigkeit glänzt. Wer maximale Vielseitigkeit sucht, findet im Victorinox Huntsman einen unschlagbaren Alltagsbegleiter.
Die Wahl des passenden Taschenmessers hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und dem geplanten Einsatzzweck ab. Berücksichtigen Sie den Stahl, das Griffmaterial, die Ergonomie und natürlich die gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere in Bezug auf Einhandmesser. Ein gutes Taschenmesser ist eine Investition, die sich bei richtiger Pflege über viele Jahre auszahlt und Ihnen in zahlreichen Situationen nützliche Dienste leistet.
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