24/08/2017
Parker Stifte sind seit Langem ein Synonym für Qualität, Handwerkskunst und Geschichte. Von königlichen Händen bis hin zu alltäglichen Notizen – ein Parker Stift erzählt oft eine eigene Geschichte. Dieses Unternehmen, das auf eine über hundertjährige Tradition zurückblickt, hat einige der ikonischsten Schreibgeräte der Welt geschaffen und spielt bis heute eine wichtige Rolle in der Welt des Schreibens.

Die Königliche Verbindung: Queen Elizabeth II. und der Parker 51
Eine bemerkenswerte Facette der Parker Geschichte ist ihre Verbindung zum britischen Königshaus. Tatsächlich nutzte Ihre Majestät Königin Elisabeth II. höchstpersönlich einen Parker 51 Füllfederhalter. Dieses besondere Schreibgerät diente im Jahr 1955 zur offiziellen Eröffnung des Hauptgebäudes der Aston University (damals College of Technology).

Dieser spezielle Stift, der jahrzehntelang als verschollen galt, wurde im Jahr 2020 nach fast 45 Jahren wiederentdeckt. Seine Wiederentdeckung löste Begeisterung und Nachdenklichkeit in der Universitätsgemeinschaft aus. Er ist mehr als nur ein Schreibgerät; er ist ein Symbol der Geschichte, insbesondere der Nachkriegszeit, der aufstrebenden Industrie und der wachsenden Bedeutung der Hochschulbildung in den Midlands.
In einer Folge der digitalen Serie der Aston University, „Bright Past, Brilliant Future“, beleuchten Dr. Brian Sudlow und Professor Helen Higson die Bedeutung des königlichen Besuchs und das Erbe dieses Füllfederhalters. Professor Higson, selbst eine tägliche Nutzerin von Füllfederhaltern und maßgeblich an der Kuratierung des wiederentdeckten Stifts beteiligt, beschrieb den Parker 51 als „wunderschönen Stift zum Schreiben“ und betonte, wie wichtig es sei, solche Artefakte zu bewahren. Sie stellen eine tiefe Verbindung zwischen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Universität her.
Die Wiederentdeckung des Stiftes führte dazu, dass die Aston University im Juni 2024 eine Sonderveranstaltung abhielt, um sowohl den Stift als auch den Besuch der Königin zu würdigen. Dieser Parker 51 steht somit als greifbares Zeugnis eines wichtigen Moments in der britischen Geschichte und der Entwicklung der Bildung nach dem Krieg.
Eine Reise durch die Zeit: Die Geschichte der Parker Pen Company
Die Geschichte der Parker Pen Company beginnt mit bescheidenen und unerwarteten Anfängen. George Safford Parker, ursprünglich Telegrafielehrer in Wisconsin, begann, um sein Einkommen aufzubessern, mit dem Verkauf von Stiften für die John Holland Pens Company. Seine Schüler wurden schnell zu seinen Hauptkunden.
Als die von ihm verkauften Stifte häufig Funktionsstörungen aufwiesen, fühlte sich Parker verpflichtet, sie zu reparieren. Bald war er mit Reparaturarbeiten überfordert und beschloss, seine eigene Version des Füllfederhalters zu entwickeln. So wurde 1888 in Janesville, Wisconsin, die Parker Pen Company gegründet. Im folgenden Jahr ließ Parker seinen ersten Füllfederhalter patentieren.
Ein entscheidender Moment war 1891, als George Parker einen Investor fand: den Versicherungsvertreter W. F. Palmer. Mit einer Anfangsinvestition von 1.000 US-Dollar erwarb Palmer die Hälfte von Parkers Anteilen sowohl an den Patenten als auch am Geschäft. Damit war die Parker Pen Company offiziell eröffnet und wurde 1892 rechtlich eingetragen.

Der erste große Durchbruch für das Unternehmen kam 1894 mit dem „Lucky Curve“ Tintensystem. Dieses System war so konzipiert, dass die Tinte durch Kapillarwirkung zurück ins Reservoir floss, wenn der Stift aufrecht in der Tasche seines Besitzers getragen wurde. Dies verhinderte das Austrocknen des Füllfederhalters. Parker setzte diese Technik bis 1928 in den meisten seiner meistverkauften Stifte ein und etablierte sich damit als wichtiger Akteur auf dem Füllfederhaltermarkt.
Anders als bei vielen anderen Unternehmen bremste der Ausbruch des Ersten Weltkriegs das Geschäft der Parker Pen Company kaum. Dies lag teilweise an der Erfindung des „Trench Pen“ (Schützengraben-Stift). Dieser Stift enthielt schwarze Pellets im Schaft, die sich bei Zugabe von Wasser in Tinte verwandelten. Das US-Kriegsministerium erteilte Parker einen Vertrag für den Trench Pen, was maßgeblich zum finanziellen Erfolg des Unternehmens während des Ersten Weltkriegs beitrug.
1921 stellte Parker den „Duofold“ vor. Mit dem Spitznamen „Big Red“ verkörperte er das Gefühl der „Roaring Twenties“ – groß, kühn und sehr extravagant. Mit einem Preis von 7 US-Dollar war er auch der teuerste Stift auf dem Markt. Zufrieden mit ihrem Erfolg, garantierte Parker alle Duofolds für 25 Jahre.
Die Duofold-Familie wurde 1926 und 1927 um neue Farben erweitert: Jade Green, Mandarin Yellow, Lapis Blue sowie Pearl and Black. Diese waren in einem damals neuartigen, langlebigen Kunststoff namens Permanite erhältlich, der das traditionelle, spröde Hartgummi ersetzte. Parker nutzte Publicity-Stunts, wie das Werfen der neuen Stifte über den Grand Canyon und aus einem Flugzeug aus 3.000 Fuß Höhe, um ihre Haltbarkeit zu beweisen.
Zum 100. Geburtstag des Unternehmens im Jahr 1988 erlebte der Duofold eine Wiederbelebung und wurde als Duofold Centennial neu aufgelegt. Wie seine Vorgänger war der Centennial ein großer Erfolg. 1989 gründete Parker den „Platinum Club“ in den USA und Australien für Duofold-Besitzer, der ihnen exklusive Privilegien und kostenlose Dienstleistungen bot. Im folgenden Jahr erweiterte Parker die Duofold-Kollektion um den Parker International Füllfederhalter, eine schlankere, kürzere Version des Centennial, sowie einen Duofold Rollerball. Der Centennial, gefertigt aus soliden Blöcken handgegossenen Acryls und verziert mit 23K Goldauflage, erwies sich dank seines diamantpolierten Glanzes als äußerst widerstandsfähig.
Heute gehört die Parker Pen Company zu den führenden Herstellern von Schreibgeräten weltweit. Ihre beständigen Designs und ständige Innovation haben dazu geführt, dass der berühmte „Pfeil“-Clip die Stifte von Millionen von Menschen schmückt. Vom beliebten Parker Sonnet bis zur Urban Premium Serie sind Parker Stifte nach wie vor eine beliebte Wahl. Obwohl Parker heute über beträchtliche externe Investitionen und die Beteiligung von Holdinggesellschaften (Newell Brands und Polyhedron Holdings) verfügt, ist das Unternehmen weiterhin erfolgreich im Geschäft tätig.

Wo werden Parker Stifte hergestellt? Die Produktionsstätten von Parker Pens haben sich im Laufe der Jahre verändert. Der Firmensitz befand sich bis 1993 in Newhaven, East Sussex, England, als das Unternehmen von der Gillette Company gekauft wurde. Nach dem Verkauf von Gillette an Newell Brands im Jahr 2000 begannen sich die Dinge zu ändern. Seit 2009 wurden die Operationen vollständig nach Nantes, Frankreich, verlegt. Die Fabriken in Newhaven, England, und Janesville, Wisconsin, wurden geschlossen. Die Parker Pen Company produziert bis heute in Nantes, Frankreich.
Die Geheimnisse Entschlüsseln: So Datieren Sie Ihren Parker Stift
Für Sammler und Liebhaber ist es oft von großem Interesse, das genaue Alter eines Parker Stiftes zu kennen. Parker hat im Laufe der Jahre verschiedene Systeme zur Datierung seiner Stifte verwendet. Das Verständnis dieser Codes und Markierungen kann Ihnen helfen, die Geschichte Ihres eigenen Schreibgeräts zu entschlüsseln.
Datumscodes
Mitte 1934 begann Parker, die meisten Stifte und Bleistifte mit einem Datumscode zu versehen, sowohl auf dem Schaft als auch auf den Federn. Ein fehlender Datumscode bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass der Stift vor 1935 hergestellt wurde, da viele Prägungen durch Gebrauch abgenutzt sind.
System 1 (ca. 1934-1938): Zwei Ziffern
Die ersten Datumscodes, die beispielsweise auf den Vacumatics zu finden sind, bestehen aus zwei Ziffern. Die erste Ziffer bezeichnete das Produktionsquartal, die zweite das Produktionsjahr. So bedeutet eine Markierung „47“ auf einem Stift aus den 1930er Jahren, dass der Stift im vierten Quartal von 1937 hergestellt wurde, nicht 1947, was ein häufiges Missverständnis ist.
System 2 (ca. 1938-1950): Punktesystem
Im zweiten Quartal 1938 wurde dieses System geändert, um Produktionszeit zu sparen, und ein neues Datumscode-System mit Punkten eingeführt. Der Stempel hatte zunächst drei Punkte, und für jedes Quartal wurde ein Punkt abgefeilt, sodass im vierten Quartal keine Punkte mehr vorhanden waren. Da sich die Produktion überschnitt, gibt es Beispiele mit der Prägung „28“ oder „.8.“ für das zweite Quartal 1938. Da sich dieses Kodierungssystem über ein Jahrzehnt erstreckte, konnte ein Stift mit der Markierung „38“ im dritten Quartal entweder 1938 oder 1948 hergestellt worden sein.
System 3 (ca. 1950-1955+): Zwei Ziffern (Jahr)
Im Jahr 1950 wurde ein neues System zur Datumskodierung eingeführt, bei dem die beiden Ziffern nur noch das Jahr angaben, nicht das Quartal. „50“ bedeutet also, dass der Stift 1950 hergestellt wurde. Dieses System wurde in den USA bis 1955 und in Kanada einige Jahre länger verwendet.
System 4 (ab ca. 1970/1979): Buchstaben und Quartalsmarker
Es wird angenommen, dass Parker ab 1970 begann, einige ihrer Stifte auf den Zierteilen oder Kappenbändern zu markieren, um eine Datierung zu ermöglichen. Dabei wurden die Wörter „Quality pen“ verwendet, ein Buchstabe pro Jahr, gefolgt von einem Quartalsmarker, was eine Datierung innerhalb eines Zehnjahreszeitraums ermöglichte. Die frühesten gefundenen datierungskodierten Stifte hatten bisher den Code NL für 1979, und alle diese Stifte wurden in den USA hergestellt. Möglicherweise in Erwartung des offiziellen Beginns der Datumskodierung 1980 in Frankreich und Großbritannien, könnte dies zur Annahme geführt haben, dass die Datierung tatsächlich 1970 begann, aber Beweise dafür müssen noch gefunden werden.

Der Quartalsmarker änderte sich 1988 von E, C, L, I zu III, II, I oder keinem (letztes Quartal) gemäß der untenstehenden Tabelle. Im Jahr 2000 wurde der Code erneut leicht geändert, als das Quartal die Seite mit dem Jahr wechselte und ein Punkt dazwischen gesetzt wurde, z.B. „Q.III“. Es gibt jedoch Inkonsistenzen, wie fehlende Punkte und Quartalscodes, die auf der falschen Seite des Jahrescodes erscheinen.
Hier ist eine Tabelle der Datumscodes für die Jahre 1979 bis 2011:
| Jahr | Q1 | Q2 | Q3 | Q4 |
|---|---|---|---|---|
| 1979 | - | -- | -- | NL NI (US-Start) |
| 1980 | - | QE | QC | QL QI (UK/FR-Start) |
| 1981 | - | UE | UC | UL UI |
| 1982 | - | AE | AC | AL AI |
| 1983 | - | LE | LC | LL LI |
| 1984 | - | IE | IC | IL II |
| 1985 | - | TE | TC | TL TI |
| 1986 | - | YE | YC | YL YI |
| 1987 | - | PE | PC | PL PI |
| 1988 | - | IIIE | IIE | IE E (Änderung) |
| 1989 | - | IIIN | IIN | IN N |
| 1990 | - | IIIQ | IIQ | IQ Q |
| 1991 | - | IIIU | IIU | IU U |
| 1992 | - | IIIA | IIA | IA A |
| 1993 | - | IIIL | IIL | IL L |
| 1994 | - | IIII | III | II I |
| 1995 | - | IIIT | IIT | IT T |
| 1996 | - | IIIY | IIY | IY Y |
| 1997 | - | IIIP | IIP | IP P |
| 1998 | - | IIIE | IIE | IE E |
| 1999 | - | IIIN | IIN | IN N |
| 2000 | Q.III | Q.II | Q.I | Q (Änderung) |
| 2001 | U.III | U.II | U.I | U |
| 2002 | A.III | A.II | A.I | A |
| 2003 | L.III | L.II | L.I | L |
| 2004 | I.III | I.II | I.I | I |
| 2005 | T.III | T.II | T.I | T |
| 2006 | Y.III | Y.II | Y.I | Y |
| 2007 | P.III | P.II | P.I | P |
| 2008 | E.III | E.II | E.I | E |
| 2009 | N.III | N.II | N.I | N |
| 2010 | Q.III | Q.II | Q.I | Q |
| 2011 | U.III | U.II | U.I | U |
Beachten Sie, dass diese Codes je nach Modell und Produktionsort variieren können.
Federcodes (Nib Codes)
Auch die Feder (Nib) eines Parker Stiftes kann Hinweise geben, sowohl auf ihre Eigenschaften als auch potenziell auf das Alter oder Modell. Parker verwendete verschiedene Nummerncodes (z.B. 62 bis 98) und Buchstabencodes (X, F, M, B, FI, MI, BI), um die Art der Spitze zu kennzeichnen. Diese Codes geben Auskunft über die Linienbreite (Extra Fein, Fein, Medium, Breit, Extra Breit), spezielle Zwecke (Steno, Accountant) oder die Form (Stub, Oblique Italic, Italic). Oft geben sie auch das Material oder die Karatzahl des Goldes an (z.B. 14k oder 18k). Es gibt viele verschiedene Federcodes, die spezifisch für bestimmte Modelle oder Produktionszeiträume sein können.
Punzen und andere Markierungen
Zusätzlich zu Datumscodes und Federcodes finden sich auf Parker Stiften weitere Markierungen, die für die Datierung und Identifizierung wichtig sind:
- Herstellerzeichen: „Parker Pen Company“ gefolgt vom Land (USA, UK, France, Canada).
- Goldgehalt: Markierungen wie K oder CT (Karat/Carat) gefolgt von einer Zahl (z.B. 14K, 18K) oder Angaben in Teilen von 1000 (z.B. 375 für 9K, 585 für 14K, 750 für 18K). Die zulässigen Mindestgoldgehalte variierten je nach Land und Zeit (z.B. 10K in den USA, 9K in Kanada/UK, 8K in Deutschland).
- Vergoldung und Beschichtungen: Markierungen geben Auskunft über die Art der Goldauflage: „Gold Filled“ (Doublé) oder „Rolled Gold“ (Walzgold) bezeichnen eine mechanisch aufgebrachte, dickere Goldschicht, oft mit Angabe des Karats und des Verhältnisses zum Gesamtgewicht (z.B. 1/10 12K Gold Filled). „Gold plated“ (Vergoldet) oder „Gilded“ (Gildiert) bezeichnen dünnere, elektrochemisch aufgebrachte Schichten. Seit 1986 nutzte Parker auch das PVD-Verfahren (Physical Vapor Deposition), auch bekannt als Dimonite G oder Fileté, das eine sehr dünne, aber widerstandsfähige Goldschicht erzeugt.
- Silber: Markierungen für Sterling Silver (925) oder Coin Silver (900) in den USA. Frankreich hatte eigene Silberpunzen.
- Länderspezifische Punzen: Frankreich verwendete z.B. Tiermotive (Seepferdchen für 24K, Adler für 22K/18K, Muschel für 14K, Klee für 9K) oder andere Symbole für Gold und Silber.
Zustandscodes (Condition Codes)
Obwohl keine direkte Datierungsmethode, ist die Beschreibung des Zustands eines Stiftes wichtig, insbesondere beim Sammeln oder Verkaufen. Es gibt standardisierte Codes, um den Gesamtzustand schnell zu beschreiben. Wichtige Mängel wie Kratzer, Risse oder Dellen sollten immer separat aufgeführt werden.
- PM (Pristine Mint): Makellos, unbenutzt, nie befüllt. Selten.
- M (Mint): Perfekter Zustand, keine Gebrauchsspuren, voll funktionsfähig.
- NM (Near Mint): Ausgezeichnet, minimale Gebrauchsspuren, fast neuwertig.
- VF or EX (Very Fine oder Excellent): Sichtbare, aber nicht störende Oberflächenkratzer, leichte Gebrauchsspuren.
- FN (Fine): Deutliche Oberflächenkratzer, leichte Verfärbungen oder Abnutzung, aber noch überdurchschnittlich.
- VG (Very Good): Kratzer und stumpfe Oberfläche, deutliche Gebrauchsspuren, aber voll funktionsfähig.
- G (Good): Starke Kratzer, Abnutzung, Verfärbungen, kann kleinere Mängel haben, aber noch funktionsfähig.
- F (Fair): Schwere Kratzer, starke Abnutzung, Verfärbungen, ernsthafte Mängel, bedingt oder mit leichter Reparatur funktionsfähig.
- P (Poor): Sehr stark abgenutzt und beschädigt, wesentliche Teile fehlen oder sind lose, nicht funktionsfähiges Ersatzteil.
Abkürzungen
In Beschreibungen von Parker Stiften, insbesondere in Sammlerkreisen, werden häufig Abkürzungen verwendet. Hier sind einige Beispiele:
- BC = Blind cap (Endkappe)
- BCHR = Black, chased hard rubber (Schwarzes, ziseliertes Hartgummi)
- BY = Body/barrel (Schaft)
- CL = Clip (Clip)
- CP = Cap (Kappe)
- GF = Gold filled (Doublé)
- NOS = New Old Stock (Neuer alter Lagerbestand, unbenutzt)
- NB = Nib (Feder)
- LF = Lever filler (Hebelfüller)
- TD = Touchdown filler (Touchdown-Füller)
Das Studium dieser Codes, Markierungen und Abkürzungen kann faszinierend sein und hilft Ihnen, die Einzigartigkeit und Geschichte Ihres eigenen Parker Stiftes besser zu verstehen.
Häufig gestellte Fragen zu Parker Stiften
Hier beantworten wir einige gängige Fragen rund um Parker Stifte:
Welchen Parker Stift nutzte Königin Elisabeth II.?
Königin Elisabeth II. nutzte einen Parker 51 Füllfederhalter, um 1955 ein Gebäude der Aston University zu eröffnen.

Wer gründete die Parker Pen Company?
Die Parker Pen Company wurde von George Safford Parker gegründet.
Ist die Parker Pen Company noch im Geschäft?
Ja, die Parker Pen Company ist weiterhin aktiv und gehört heute zu den Holdinggesellschaften Newell Brands und Polyhedron Holdings.
Wo werden Parker Stifte heute hergestellt?
Seit 2009 werden Parker Stifte hauptsächlich in Nantes, Frankreich, hergestellt.
Wie kann ich das Alter meines Parker Stiftes bestimmen?
Sie können das Alter Ihres Parker Stiftes anhand von Datumscodes auf dem Schaft oder der Feder, Federcodes, Punzen und anderen Markierungen (wie Goldgehalt oder Art der Beschichtung) bestimmen. Die verwendeten Systeme variierten über die Jahrzehnte, wie im Abschnitt über die Datierung erläutert.
Was bedeutet „Lucky Curve“ bei Parker Stiften?
Das Lucky Curve war ein von Parker patentiertes Tintensystem (1894-1928), das die Tinte durch Kapillarwirkung zurück ins Reservoir leitete, um das Austrocknen der Feder zu verhindern.
Fazit
Parker Stifte sind weit mehr als nur Werkzeuge zum Schreiben. Sie sind Zeugen der Geschichte, Symbole für Innovation und Handwerkskunst und begehrte Objekte für Sammler. Von den bescheidenen Anfängen George Parkers über ikonische Modelle wie den Duofold und den Parker 51, der sogar von Königin Elisabeth II. genutzt wurde, bis hin zur modernen Produktion in Frankreich – die Geschichte von Parker ist reich und faszinierend. Das Wissen um die verschiedenen Datierungssysteme, Federcodes und Markierungen eröffnet eine zusätzliche Ebene der Wertschätzung für diese bemerkenswerten Schreibgeräte. Ob als treuer Begleiter im Alltag oder als wertvolles Sammlerstück, ein Parker Stift verkörpert bis heute Qualität und Eleganz.
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