20/05/2019
Hygiene ist ein grundlegender Aspekt unseres täglichen Lebens und Wohlbefindens. Sie umfasst alle Maßnahmen, die der Gesunderhaltung und der Vorbeugung von Krankheiten dienen. Ein wesentlicher Bestandteil der persönlichen Hygiene sind Hygieneartikel und Hygienematerialien. Diese Produkte begleiten uns durch den Tag und tragen maßgeblich zu Sauberkeit und Gesundheit bei. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff, welche Produkte gehören dazu und welche Kriterien müssen sie erfüllen?
Gemäß dem LMSVG (Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz) werden Hygieneprodukte als Gegenstände definiert, die bestimmungsgemäß äußerlich mit dem menschlichen Körper oder mit den Schleimhäuten in Berührung kommen. Ihr ausschließlicher oder überwiegender Zweck ist die Körperhygiene. Es ist wichtig, Hygieneprodukte von anderen Produktgruppen abzugrenzen. Im Unterschied zu kosmetischen Mitteln handelt es sich bei Hygieneprodukten nicht um Stoffe oder Zubereitungen, sondern um konkrete Gegenstände zur Körperhygiene. Medizinprodukte wiederum unterscheiden sich von Hygieneprodukten durch ihre primäre Wirkungsorientierung und das verpflichtende CE-Zeichen, das ihre Konformität mit spezifischen medizinischen Anforderungen bestätigt.

Der Klassiker: Toilettenpapier
Wenn man an Hygieneartikel denkt, kommt einem fast unweigerlich das Toilettenpapier in den Sinn. Es ist zweifellos einer der bekanntesten und meistverwendeten Hygieneartikel überhaupt und ein Paradebeispiel dafür, wie Sauberkeit im Alltag großgeschrieben wird. Die Auswahl des richtigen Toilettenpapiers mag auf den ersten Blick trivial erscheinen, doch es gibt durchaus Unterschiede, die den Komfort und die Hygiene beeinflussen.
Generell lassen sich verschiedene Arten unterscheiden. In professionellen B2B-Shops findet man beispielsweise sogenannte Einzelblätter. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass die Blätter einzeln aus einem Spender entnommen werden können. Das Abreißen entfällt hierbei. Eine weitere gängige Form ist die Rollenware, bei der die einzelnen Blätter an Perforationen abgerissen werden. Beide Varianten bieten in Kombination mit einem passenden Spender eine sehr hygienische Entnahmemöglichkeit, da nur das benötigte Blatt oder Stück berührt wird.
Da Toilettenpapier sehr häufig benutzt wird, ist der Wechsel der Rollen oder Packungen ein wiederkehrender Vorgang. Um hier den Aufwand zu reduzieren und größere Wechselintervalle zu ermöglichen, gibt es spezielle Produkte wie Jumborollen. Der Einsatz von Jumborollen, insbesondere in stark frequentierten Bereichen, kann die Notwendigkeit des Auffüllens nachhaltig verlängern und so zu einer Entlastung im Betriebsablauf beitragen.
Weitere wichtige Hygienematerialien
Neben Toilettenpapier umfasst die Kategorie der Produkte für die persönliche Hygiene eine breite Palette saugfähiger Tücher und Produkte. Kosmetiktücher sind hier ein weiteres prominentes Beispiel. Sie sind saugfähige Einwegtücher, die speziell für den persönlichen Gebrauch konzipiert sind und sich durch ihre Weichheit auszeichnen. Für Personen mit empfindlicher Haut oder Allergien gibt es hypoallergene Kosmetiktücher, die bewusst ohne zusätzliche Farb- oder Duftstoffe hergestellt werden.
Rechtliche Rahmenbedingungen und Anforderungen
Die Welt der Hygieneartikel ist zwar weitläufig, aber die spezifischen rechtlichen Regelungen sind derzeit (abgesehen von allgemeinen Vorschriften für Gebrauchsgegenstände) begrenzt. Es existieren derzeit keine umfassenden, spezifischen Normen, die für die gesamte Produktgruppe anwendbar sind. Dennoch gibt es wichtige Ausnahmen und spezielle Anforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Kennzeichnungsvorschriften.
Die Durchführungsverordnung (EU) 2020/2151 legt spezifische Kennzeichnungsvorschriften für bestimmte Hygieneartikel fest, die häufiger im Fokus stehen. Dazu gehören Hygieneeinlagen (Binden), Tampons, Tamponapplikatoren sowie Feuchttücher für die Körperpflege. Diese Produkte müssen bestimmte Angaben aufweisen, wie in den Anhängen der Verordnung detailliert beschrieben.
Darüber hinaus gelten auf Basis des Produktsicherheitsgesetzes (PSG) zusätzliche Kennzeichnungspflichten für alle Hygieneprodukte. Diese umfassen die eindeutige Identifikation des Produktes und dessen Rückverfolgbarkeit bis zum Hersteller, die Angabe der Produktionscharge, sowie produktspezifische, klar verständliche Angaben oder Anleitungen zum richtigen Gebrauch. Erforderlichenfalls müssen auch Hinweise zur sicheren Verwendung gegeben werden.

Besondere Aufmerksamkeit gilt Produkten, die während der Menstruation vorhersehbar mehrere Stunden im Körper verbleiben, wie zum Beispiel Tampons oder Menstruationstassen. Für diese Produkte sind detaillierte Informationen bezüglich des menstruellen toxischen Schocksyndroms (TSS) bereitzustellen – einer seltenen, aber ernstzunehmenden Erkrankung. Ebenso wichtig sind Hinweise zur sachgemäßen Handhabung und Lagerung des Produktes (z. B. trocken, Schutz vor Licht/UV-Einwirkung, Beachtung von Zusammenlagerungsverboten). Bei Tampons muss zudem die Anzahl der Tröpfchen angegeben werden, die den Saugstärkenbereich gemäß dem „Syngina“-Testprotokoll (einer Testmethode der EDANA) entspricht. Für Mehrwegprodukte sind Hinweise zur empfohlenen Reinigung unerlässlich. Nicht zuletzt müssen wesentliche Informationen zu den hauptsächlich verwendeten Materialien und deren Zusammensetzung bereitgestellt werden.
Materialspezifische Anforderungen
Die spezifischen Anforderungen an Hygieneartikel hängen stark von den verwendeten Materialien und dem vorgesehenen Kontakt mit dem Körper ab. Hierbei werden verschiedene Kategorien betrachtet:
Absorbierende Materialien
Diese Kategorie umfasst Produkte mit intensivem Schleimhautkontakt über mehrere Stunden (z. B. Tampons) oder intensivem Körperkontakt und/oder kurzem Schleimhautkontakt (z. B. Binden, Slipeinlagen, Babywindeln, Wattestäbchen, Wattepads). Diese Produkte basieren auf einer saugfähigen Matrix, die häufig nicht textiler Natur ist. Für Produkte mit sehr kurzem Schleimhaut- oder Körperkontakt (meist weniger als eine Minute), wie beispielsweise Taschentücher oder Toilettenpapier, ist die Einhaltung der strengen mikrobiologischen Kriterien nicht erforderlich.
Für die übrigen absorbierenden Materialien gelten spezifische mikrobiologische und chemische Kriterien.
Mikrobiologische Kriterien für absorbierende Materialien (ausgenommen Produkte mit sehr kurzem Kontakt):
| Kategorie | Mikroorganismen | Grenzwerte | Referenzmethode |
|---|---|---|---|
| Produkte mit intensivem Schleimhautkontakt über mehrere Stunden (z. B. Tampons) | Aerobe mesophile Keime | 200 KBE/g | EP Kap. 2.6.12 |
| Staphylococcus aureus in 1 g | nicht nachweisbar | EP Kap. 2.6.13 | |
| Pseudomonas aeruginosa in 1 g | nicht nachweisbar | EP Kap. 2.6.13 | |
| Escherichia coli in 1 g | nicht nachweisbar | EP Kap. 2.6.13 | |
| Candida albicans in 1 g | nicht nachweisbar | EP Kap. 2.6.13 | |
| Schimmelpilze | 20 KBE/g | EP Kap. 2.6.12 | |
| Produkte mit intensivem Körperkontakt und/oder kurzem Schleimhautkontakt (z. B. Binden, Babywindeln, Slipeinlagen, Wattestäbchen) | Aerobe mesophile Keime | 500* KBE/g | EP Kap. 2.6.12 |
| Staphylococcus aureus in 1 g | nicht nachweisbar | EP Kap. 2.6.13 | |
| Pseudomonas aeruginosa in 1 g | nicht nachweisbar | EP Kap. 2.6.13 | |
| Escherichia coli in 1 g | nicht nachweisbar | EP Kap. 2.6.13 | |
| Candida albicans in 1 g | nicht nachweisbar | EP Kap. 2.6.13 | |
| Schimmelpilze | 20 KBE/g | EP Kap. 2.6.12 |
* Richtwert
Europäisches Arzneibuch (EP) – Die mikrobiologischen Prüfungen sind gemäß dem Europäischen Arzneibuch oder durch Anwendung gleichwertiger Verfahren durchzuführen. Zur Überprüfung der Konformität sollen die Untersuchungen an mindestens fünf Proben von fünf verschiedenen Packungen gleicher Charge durchgeführt werden.
Chemische Anforderungen für absorbierende Materialien:
Zusätzlich zu allgemeinen Anforderungen an Gebrauchsgegenstände müssen absorbierende Materialien spezifische chemische Kriterien erfüllen. Der Gehalt an monomerer Acrylsäure in als Quellkörper eingesetztem Polyacrylat darf maximal 0,3 g/kg betragen. Der pH-Wert nach EN ISO 3071 muss zwischen 4,0 und 7,5 liegen. Für Formaldehyd ist ein Höchstgehalt von 16 mg/kg Material einzuhalten. Die eingesetzten Farbmittel dürfen keine abspaltbaren Arylamine, andere CMR-Stoffe oder Allergene enthalten. Zellwolle und Baumwolle, die zur Herstellung von Tampons verwendet werden, müssen den Reinheitsanforderungen des Europäischen Arzneibuches entsprechen. Die Zugabe biologisch aktiver Stoffe (Biozide) ist grundsätzlich nicht zulässig, technologisch erforderliche Konservierungsmittel im Herstellungsprozess sind davon ausgenommen und auf ein Minimum zu beschränken. Der Einsatz per- und polyfluorierter Verbindungen ist untersagt. Die Anwesenheit von Schadstoffen wie Pestiziden, Dioxinen, PCBs, chlorierten Phenolen, PAKs, Lösungsmitteln oder karzinogenen Mineralölfraktionen muss durch systematische Untersuchung möglicher Eintragsquellen auf ein sicheres, technisch nicht vermeidbares Minimum reduziert werden. Abweichungen sind möglich, wenn eine Risikobewertung für den Verwendungszweck durchgeführt wird.
Materialien auf Kunststoff- oder Elastomerbasis
Diese Materialien werden für Produkte mit Schleimhautkontakt und/oder längerem äußerlichen Körperkontakt (mehrere Stunden) verwendet, wie zum Beispiel Menstruationstassen oder Zahnbürsten.
Mikrobiologische Kriterien für Kunststoff-/Elastomer-Materialien:
Aufgrund des Herstellungs- und Verarbeitungsprozesses und der inerten Oberfläche ist eine bedenkliche mikrobiologische Verunreinigung solcher Produkte in der Regel vermeidbar. Bei Menstruationstassen ist die Einhaltung der Reinigungsanweisung vor dem ersten Gebrauch entscheidend. Bei entsprechend langem Auskochen gemäß Herstellerangaben kann die Oberfläche als steril angesehen werden. Bei Mehrwegprodukten liegt die Hauptverantwortung für die Hygiene beim Anwender, was aber ein hygienisches Design und klare Reinigungsanweisungen vom Hersteller voraussetzt.
Chemische Anforderungen für Kunststoff-/Elastomer-Materialien:
Kunststoffe müssen hinsichtlich Zusammensetzung und Beschränkungen der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 entsprechen. Eingesetzte Farbmittel dürfen keine abspaltbaren Arylamine, CMR-Stoffe oder Allergene enthalten. Bei intensivem Schleimhautkontakt (z. B. Menstruationstassen) müssen die Biokompatibilitätskriterien nach EN ISO 10933 eingehalten werden. Die Abgabe flüchtiger Bestandteile darf bei Simulation der Anwendungsbedingungen nicht mehr als 0,5 % (m/m) betragen. Die Anforderungen an die Abgabe von flüchtigen und nichtflüchtigen N-Nitrosaminen müssen eingehalten werden. Für die Freisetzung von Benzothiazol-2-thiol (MBT) ist ein Migrationsgrenzwert von 8 mg/kg einzuhalten. Die Farblässigkeitsprüfung gemäß DIN 53160 muss mindestens Stufe 5 ergeben. Die Zugabe biologisch aktiver Stoffe (Biozide) und per- und polyfluorierter Verbindungen ist untersagt. Schadstoffe sind auf ein Minimum zu reduzieren und risikobewertet zu dokumentieren. Abweichungen sind nach Risikoanalyse möglich.

Textile Materialien
Diese Produkte sind wiederverwendbare und waschbare Hygieneartikel, wie textile Stoffbinden, Stoffslipeinlagen, Menstruationsunterwäsche oder Stoffwindeln. Sie basieren oft auf Baumwolle oder anderen Naturfasern und können Membranen für Absorption oder Flüssigkeitsabweisung enthalten.
Mikrobiologische Kriterien für textile Materialien:
Es wird davon ausgegangen, dass diese Produkte bei sachgemäßer Reinigung gemäß den Textil-Pflegeanleitungen die mikrobiologischen Anforderungen erfüllen.
Chemische Anforderungen für textile Materialien:
Der pH-Wert nach EN ISO 3071 muss zwischen 4,0 und 7,5 liegen. Für Formaldehyd ist ein Höchstgehalt von 15 mg/kg einzuhalten. Eingesetzte Farbmittel dürfen keine abspaltbaren Arylamine, CMR-Stoffe oder Allergene enthalten. Die Echtheitszahl bei der Farblässigkeitsprüfung nach ÖNORM EN ISO 105-E04 muss mindestens 5 betragen. Die Zugabe biologisch aktiver Stoffe (Biozide) und per- und polyfluorierter Verbindungen ist untersagt. Die Anwesenheit von Schadstoffen ist auf ein Minimum zu reduzieren und risikobewertet zu dokumentieren. Abweichungen sind nach Risikoanalyse möglich.
Hygiene in Notsituationen: Vorsorge ist wichtig
Hygieneartikel spielen nicht nur im Alltag eine Rolle, sondern sind auch für die Vorsorge in Notsituationen von entscheidender Bedeutung. Bei Katastrophen oder länger anhaltenden Ausfällen der Infrastruktur, wie einem großflächigen Stromausfall, kann es zu Engpässen bei der Wasserversorgung kommen. Um den Zeitraum zu überbrücken, bis staatliche Hilfe greift, ist persönliche Vorsorge ratsam.
Wenn sich ein Ausfall der Wasserversorgung ankündigt oder bereits eingetreten ist und noch Restwasser in den Leitungen verfügbar ist, sollten Sie Wasser in allen verfügbaren größeren Gefäßen sammeln – Badewanne, Waschbecken, Eimer, Töpfe, Wasserkanister. Dieses Wasser kann dann als Brauchwasser für die Hygiene genutzt werden, denken Sie dabei auch an die Toilettenspülung.
In Zeiten längerer Wasserknappheit ist ein sparsamer Umgang mit Wasser unumgänglich. Die Nutzung von Einweggeschirr und -besteck kann helfen, Wasser zu sparen, da kein Spülwasser benötigt wird. Alternative Reinigungsmittel, die wenig oder kein Wasser erfordern, wie Trockenshampoo oder spezielle Handwaschpasten, können ebenfalls nützlich sein. Feucht- und Desinfektionstücher sind ideal zur Handreinigung, wenn kein Wasser zur Verfügung steht. Haushaltspapier oder feuchte Putztücher sowie Haushaltshandschuhe können zur Reinigung von Oberflächen dienen. Gegebenenfalls kann auch eine Campingtoilette mit Ersatzflüssigkeit eine Lösung sein.
Gesammeltes Brauchwasser kann durch Entkeimungsmittel länger haltbar gemacht werden. Hierzu kann man sich im Camping- oder Outdoorhandel beraten lassen.
Um auch in Notsituationen die Hygiene aufrechterhalten zu können, ist es sinnvoll, einige wichtige Hygieneartikel und Materialien immer vorrätig zu haben. Dazu gehören:
- Seife
- Waschmittel
- Zahnpasta
- Zahnbürste
- Feuchttücher
- Desinfektionstücher
- Spezifische Hygieneartikel (z. B. Artikel für Monatshygiene, Windeln)
- Toilettenpapier
- Haushaltspapier
- Müllbeutel
- Haushaltshandschuhe
- Desinfektionsmittel
- Campingtoilette und Ersatzbeutel/Ersatzflüssigkeit
Eine solche Bevorratung trägt dazu bei, die Grundbedürfnisse an Hygiene auch unter schwierigen Bedingungen sicherzustellen.

Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Hygieneartikeln?
Hygieneartikel sind gemäß der Definition des LMSVG Gegenstände, die bestimmungsgemäß äußerlich mit dem menschlichen Körper oder Schleimhäuten zur Körperhygiene in Berührung kommen. Sie sind von Kosmetika und Medizinprodukten abzugrenzen.
Gibt es spezielle Gesetze für alle Hygieneartikel?
Derzeit gibt es keine umfassenden, spezifischen rechtlichen Regelungen für die gesamte Produktgruppe. Es existieren jedoch spezifische Kennzeichnungsvorschriften für bestimmte Artikel wie Hygieneeinlagen, Tampons und Feuchttücher gemäß EU-Verordnung 2020/2151, sowie allgemeine Anforderungen aus dem Produktsicherheitsgesetz.
Welche Arten von Toilettenpapier gibt es?
Es gibt hauptsächlich Einzelblätter, Rollenware und Jumborollen. Einzelblätter werden einzeln aus Spendern entnommen, Rollenware wird abgerissen. Jumborollen bieten längere Wechselintervalle.
Welche Produkte fallen unter absorbierende Hygienematerialien?
Dazu gehören Produkte mit intensivem Schleimhaut- oder Körperkontakt wie Tampons, Binden, Slipeinlagen, Babywindeln, Wattestäbchen und Wattepads. Produkte mit sehr kurzem Kontakt wie Taschentücher oder Toilettenpapier fallen nicht unter die strengsten mikrobiologischen Kriterien dieser Kategorie.
Müssen wiederverwendbare Hygieneartikel spezielle Anforderungen erfüllen?
Ja, insbesondere im Hinblick auf die Reinigbarkeit und die Bereitstellung klarer Reinigungsanweisungen für den Anwender. Bei Materialien wie Kunststoffen/Elastomeren oder Textilien gibt es spezifische chemische Anforderungen und die Annahme, dass mikrobiologische Kriterien durch sachgemäße Reinigung erfüllt werden.
Welche Hygieneartikel sollte man für Notsituationen vorrätig haben?
Eine Bevorratung mit Seife, Waschmittel, Zahnpasta, Zahnbürste, Feucht- und Desinfektionstüchern, spezifischen Hygieneartikeln (Monatshygiene, Windeln), Toilettenpapier, Haushaltspapier, Müllbeuteln, Haushaltshandschuhen, Desinfektionsmittel sowie ggf. einer Campingtoilette ist ratsam.
Fazit
Hygieneartikel sind unverzichtbare Begleiter für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Ihre Definition ist klar umrissen und grenzt sie von anderen Produktkategorien ab. Während umfassende, spezifische Normen fehlen, gibt es detaillierte Anforderungen an Kennzeichnung, mechanische Eigenschaften und insbesondere materialabhängige mikrobiologische und chemische Kriterien. Diese Kriterien stellen sicher, dass die Produkte sicher im Kontakt mit dem menschlichen Körper sind. Von alltäglichen Produkten wie Toilettenpapier bis hin zu speziellen Artikeln für verschiedene Bedürfnisse oder gar die Vorsorge in Notsituationen – die Vielfalt und Bedeutung von Hygieneartikeln ist groß und ihre sichere Herstellung und Handhabung essenziell.
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