Wie viele Einwohner hat Uerdingen?

Uerdingen am Rhein: Geschichte und Lage

18/04/2019

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Uerdingen, gelegen am Rheinkilometer 765, blickt auf eine lange und facettenreiche Geschichte zurück. Die Stadt am Rhein, die heute ein wichtiger Stadtteil Krefelds ist, war einst eine bedeutende kurkölnische Stadt mit eigenen Rechten und einer strategisch wichtigen Lage.

Welches Bundesland ist Uerdingen?
Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen gelegen, befindet sich die Stadt am Knotenpunkt zentraler europäischer Wirtschaftsachsen.

Die geografische Lage Uerdingens ist durch seine Rheinfront von 3,7 Kilometern geprägt. Es grenzt an verschiedene Stadtteile Krefelds wie Bockum, Gartenstadt, Elfrath, Traar, Linn, Oppum und Gellep-Stratum. Auch zu den Duisburger Stadtteilen Rumeln-Kaldenhausen, Rheinhausen und Mündelheim sowie den Meerbuscher Stadtteilen Ossum-Bösinghoven, Lank-Latum und Nierst bestehen Grenzen oder zumindest räumliche Nähe, insbesondere durch den weiteren südlichen Verlauf des heutigen Stadtbezirks Krefeld-Uerdingen, der Bereiche von Linn und Gellep-Stratum umfasst.

Übersicht

Frühe Spuren und Namensursprung

Funde auf dem heutigen Uerdinger Gebiet belegen die Anwesenheit der Römer. Ein bedeutender Fund ist der sechsteilige römische Grabesfund aus dem 2. bis 3. Jahrhundert, der seit 1868 im Britischen Museum in London ausgestellt ist und als Uerdingen Hoard bekannt ist. Eine populäre, aber als unwahrscheinlich geltende Theorie leitet den Ortsnamen vom römischen Feldherrn Marcus Hordeonius Flaccus und einem angeblichen Lager namens Castra Ordeonii ab.

Um das Jahr 400 zogen sich die Römer zurück, und Franken rückten nach. Eine andere Deutung des Namens Uerdingen leitet sich von altfränkischen Begriffen ab: Ord/Oorth, was eine zulaufende Spitze (wie eine Sandbank im Rhein) bedeutet, und Ding/Thing, was auf eine Versammlungs- oder Gerichtsstätte hindeutet. Schreibweisen wie Ortdingi, Ordingen und Urdingi entwickelten sich im Laufe der Zeit zu Uerdingen.

Die erste urkundliche Erwähnung Uerdingens findet sich um 900 in einem Urbar der Abtei Werden, wo der Ort als „Undingi“ (verschrieben statt Urdingi) genannt wird.

Mittelalter: Stadtgründung und Entwicklung

Im 12. Jahrhundert gehörte das alte Uerdingen zum Besitz des Erzstifts Köln. Die Gerichtsherrschaft unterlag ab 1176 der Vogtherrschaft Hohenbudberg. Ein entscheidendes Datum ist das Jahr 1255, als Erzbischof Konrad von Hochstaden dem (Alt-)Uerdingen die Stadtrechte verlieh. Hinweise auf eine Kapelle existieren ebenfalls aus dieser Zeit. Auch das Bierbrauen ist früh belegt: 1255 wird ein Henricus Fermentarius (Grüter) als Zeuge genannt.

Nach einer Überschwemmung, wahrscheinlich im Februar 1284, wurde die alte Stadt aufgegeben. Eine neue, befestigte Stadt wurde weiter westlich nach kurkölnischem Vorbild als Rechteck erbaut. 1285 wurde Uerdingen eine selbständige Pfarre. 1290 privilegierte Erzbischof Siegfried von Westerburg Uerdingen am neuen Platz erneut als Stadt und machte es zum kurkölnischen Amt. Das Amt Uerdingen umfasste Honschaften wie Verberg, Rath, Vennikel und Hohenbudberg.

Die Stadt entwickelte sich weiter. 1306 wurde die erste Schule gegründet. 1314 wird ein großes Stadtsiegel erwähnt, 1317 ein Bürgermeister. Uerdingen war zusammen mit Rheinberg über Jahrzehnte die nördlichste kurkölnische Stadt am Rhein und hatte durch seinen Zoll politische Bedeutung. Zur Befestigung wurde ab 1333 eine Stadtmauer errichtet. Die Rheinseite wurde durch eine Burg gesichert. Um 1380 gründeten Bürger das Hospital zum heiligen Michael. Zwischen 1381 und 1383 wurde die Kapelle zur dreischiffigen Kirche St. Peter ausgebaut. Während einer Pestepidemie wich die geistliche Obrigkeit aus Köln zeitweise nach Uerdingen aus, da die Stadt verschont blieb.

Das Spätmittelalter brachte Verpfändungen der Stadt, unter anderem an den Grafen von der Mark und den Bischof von Münster. 1436 wurde die Stadt wieder ausgelöst. Die „Drei Uerdinger Weisthümer“ von 1454 belegen eine eigenständige Gerichtsbarkeit. 1463 wurde das Bierbrauen für den freien Verkauf auf die Stadt beschränkt. Ein früher Hexenprozess gegen Elsgen von Uerdingen ist für 1493/94 in Neuss belegt. 1502 wurde die Adelsfamilie Viermund-Neersen mit der Vogtei Uerdingen belehnt.

Neuzeit: Kriege, Besatzung und erste Industrialisierung

Ab Mitte des 15. Jahrhunderts gab es in Uerdingen verschiedene Bruderschaften und Zünfte sowie einen Wochenmarkt, zu dem später weitere Märkte hinzukamen. Die Landwirtschaft spielte eine untergeordnete Rolle. Berichte von 1569 nennen 700 Kommunikanten und 185 Häuser innerhalb der Mauern. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts bildete Uerdingen mit Linn ein Doppelamt.

Die Stadt erlebte im 16. und 17. Jahrhundert zahlreiche Konflikte. 1583 kam es zu Plünderungen und Brandschatzungen. 1584 gab es einen Stadtbrand im Wechsel der Besatzungen im Truchsessischen Krieg. Ein weiterer Hexenprozess ist für 1589 belegt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Uerdingen zunächst weitgehend verschont, aber 1625 von Truppen unter Mansfeld überfallen. 1641 wurde die Stadt vergeblich von den Hessen belagert. Am 14. Januar 1642 wurde Uerdingen von protestantischen Truppen eingenommen, verblieb aber nach der Schlacht auf der Kempener Heide 1642 im kurkölnischen Herrschaftsbereich.

Bildungseinrichtungen entstanden: 1631 wurde eine Lateinschule (Fabritianum) errichtet. 1650 wurde ein Franziskanerkonvent gegründet, der bis zur Säkularisation 1802 bestand.

Im Pfälzischen Erbfolgekrieg fand 1689 die Schlacht bei Uerdingen statt, bei der holländische und brandenburgische Truppen gegen die Franzosen siegten. Ende des 17. Jahrhunderts verlagerte sich der Rheinlauf bei Rheinberg, wodurch die kölnische Rheinzollstätte 1692 nach Uerdingen verlegt wurde. Im Spanischen Erbfolgekrieg (1701–1715) zogen Truppen durch die Stadt. Zwischen 1714 und 1725 wurde das heutige Uerdinger Rathaus erbaut.

Der Rhein sorgte auch für Herausforderungen wie schwerer Eisgang (1740) und historische Hochwasser (1784). Eine dunkle Episode war die Erschießung des Räubers Anton Häuser (Mitglied der Crefeld-Neusser Bande) 1801.

Mit dem Herbstfeldzug 1794 begann die Besatzungszeit durch die französische Revolutionsarmee. 1795 setzten französische Truppen bei Uerdingen über den Rhein. Bis 1802 wurde der Niederrhein ins französische Reich eingegliedert. Uerdingen wurde eine Mairie (Bürgermeisterei) und Sitz des Kantons Uerdingen, der zum Arrondissement Krefeld im Rur-Departement gehörte. Der Kanton umfasste weitere Mairien wie Bockum, Fischeln, Friemersheim, Langst, Lank, Linn, Osterath und Strümp.

1804 besuchte Napoleon Bonaparte Uerdingen, das damals 1629 Einwohner hatte. 1811 besuchte Kaiserin Marie-Louise die Stadt. 1814 marschierten russische Kosaken ein. Ab 1815 begann die preußische Herrschaft, die französische Mairie wurde zur preußischen Bürgermeisterei Uerdingen. Die Stadt litt unter Hungersnöten und weiteren Rheinüberschwemmungen. 1825 hatte Uerdingen bereits 2064 Einwohner.

Industrialisierung und Blütezeit

Der Rhein spielte eine entscheidende Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung. Nach der Verlagerung des Zolls wurde Uerdingen zum ersten Anleger für niederländische Schiffe im Kölner Erzstift und entwickelte sich zu einem wichtigen Umschlagplatz für Güter. Aus der Oberschicht gründete sich 1807 die Casino-Gesellschaft. 1810 wurde das Unternehmen Dujardin & Co. gegründet. Weitere frühe Gründungen waren die Speditionen Müncker (1829) und Erlenwein (1830). 1845 zählte Uerdingen 2988 Einwohner.

Wichtige Institutionen entstanden: 1848 die Städtische Sparkasse Uerdingen. Die Anbindung an das Eisenbahnnetz begann 1849 mit der Ruhrort-Crefeld-Kreis Gladbacher Eisenbahn. Um 1854 wurden erste feste Ufermauern am Rhein gebaut. Uerdinger Finanziers investierten 1855 im Ruhrbergbau. 1856 erhielt Uerdingen die Rheinische Städteordnung.

Wie viele Einwohner hat Uerdingen?
Uerdingen [ˈyːɐ̯. dɪŋ. ən] ist ein Stadtteil und Bezirk der kreisfreien Stadt Krefeld mit etwa 18.000 Einwohnern.

Die Stadt wuchs und entwickelte sich. 1864 wurde die Kolpingfamilie gegründet. 1866 wurde die Höhere Stadtschule (Fabritianum) eingeweiht. 1869 folgte die Freiwillige Feuerwehr. Die Stadt wurde wiederholt von Krankheiten heimgesucht. 1875 wurde das St.-Joseph-Hospital eingeweiht. Bis 1877 wurden die Stadttore abgerissen, um den Verkehr zu fördern.

Ein Meilenstein der Industriegeschichte war die Gründung von Dr. E. ter Meer & Cie. zur Herstellung von Teerfarben im Jahr 1877, die später in der I.G. Farben aufging und nach 1945 Teil der Bayer AG wurde. Das Werftgelände erhielt ab 1887 seine heutige Form. 1884 verband die Crefeld-Uerdinger Localbahn AG Uerdingen mit Krefeld per Dampfbahn. 1898 gründete die Casino-Gesellschaft die Waggonfabrik Uerdingen, heute ein Werk der Siemens AG. Weitere bedeutende Industriebetriebe siedelten sich an, darunter die Büttner-Werke, das Bleiwerk Gustav Röhr, das Ölwerk Alberdingk Boley, Speiseölhersteller, eine Kathreiner-Malzkaffeefabrik und Zuckerraffinerien. Diese Unternehmen legten Arbeitersiedlungen an, um Arbeitskräfte zu binden, wie die Ter-Meer-Siedlung, die heute unter Denkmalschutz steht.

Um 1900 gab es drei Brauereien. Nach der Eingemeindung Linns nach Krefeld 1901 verlor der Uerdinger Rheinhafen an Bedeutung, da der neue Krefelder Rheinhafen 1906 den Güterumschlag übernahm. Ein neuer Friedhof wurde 1905 angelegt. 1905 wurde der FC Uerdingen 05 gegründet. Die Stadt hatte inzwischen 7887 Einwohner.

Der Wohlstand der Stadt zeigte sich in öffentlichen Bauten: Stadtbad (1907), Stadtpark (1910), Stadtbücherei (1914), katholische Kirche St. Heinrich (1915), moderner Schlachthof, Pumpwerk. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Uerdingen 1923 von Separatisten besetzt. 1924 entwickelte ein Uerdinger Apotheker die Rheila-Hustenperlen. 1925 wurde die 1000-Jahr-Feier der Rheinlande gefeiert. 1929 hatte Uerdingen 14.500 Einwohner.

Kommunale Neuordnung und Zeitgeschichte

Ab 1927 begann die Planung einer kommunalen Neugliederung. Nach Verhandlungen zwischen Uerdingen und Krefeld wurde 1928 der Vereinigungsvertrag unterzeichnet. Das Gesetz von 1929 schuf eine im Kommunalrecht einzigartige Konstruktion: einen Stadtkreis Krefeld-Uerdingen am Rhein mit zwei noch selbständigen Körperschaften. Diese Struktur bestand bis 1940, als sie im Zuge der nationalsozialistischen Politik aufgelöst und die Stadt in Krefeld umbenannt wurde.

Nach dem Krieg scheiterten Versuche, den alten Status zurückzugewinnen. Dennoch hatte Uerdingen ab 1946 eine Sonderstellung mit eigenem Bürgermeister, Ortssatzung und Bezirksvertretung. Diese Sonderstellung wurde 1975 im Zuge der Gebietsreform weitgehend abgeschafft. Die kurze Zeit als Doppelstadt spiegelt sich noch heute im Krefelder Stadtwappen wider.

Die nationalsozialistische Zeit brachte den Bau der Uerdinger Rheinbrücke (Adolf-Hitler-Brücke) ab 1933, eröffnet 1936. Beim Bau wurde 1935 ein 27 Millionen Jahre alter fossiler Schädel gefunden. Das Motorschiff MS Uerdingen lief 1937 vom Stapel und diente später im Zweiten Weltkrieg als U-Boot-Tender und zur Evakuierung.

Am 10. November 1938 wurde im Zuge der Novemberpogrome die Uerdinger Synagoge zerstört und jüdische Gegenstände verbrannt. Ab 1940 wurden kommunale Hoch- und Stollenbunker errichtet. Während Krefeld 1943 stark getroffen wurde, erlitt die Uerdinger Altstadt nur Teilzerstörungen. Ziel der Angriffe war die Uerdinger Industrie (Chemiewerk/IG Farben/Bayer, Waggonfabrik, Boley & Co.). In der Bombennacht vom 22. zum 23. August 1943 wurde die Uerdinger Stadtmitte getroffen und die St.-Peter-Kirche weitgehend zerstört.

Anfang März 1945 rückten amerikanische Truppen vor. Es kam zu schweren Kämpfen um Uerdingen und die Rheinbrücke. Amerikanische Soldaten erreichten die Brücke, die jedoch schwer beschädigt war. Am 4. März sprengten deutsche Pioniere das Mittelstück der Brücke. Linksrheinische Truppen zogen sich zurück. Fremdarbeiter wurden für Verteidigungsarbeiten eingesetzt und viele starben dabei. Von März bis Juni 1945 setzte die US-Armee Edmund Holtz als kommissarischen Bürgermeister ein. Ein großer Teil der Bevölkerung musste im März/April 1945 für einen Monat evakuiert werden. Das Ehrendenkmal am Wallgarten erinnert heute an die Opfer beider Weltkriege.

Nach dem Krieg wurde Wilhelm Warsch erneut Bürgermeister von Uerdingen. 1946 wurde Konrad Adenauer in Uerdinger Räumlichkeiten zum CDU-Landesvorsitzenden gewählt, was seine Nachkriegskarriere einleitete. Die Rheinbrücke wurde ab 1948 wiederaufgebaut und 1950 als „Krefeld-Uerdinger Brücke“ eröffnet.

Die Wasserversorgung Krefelds nach der Zerstörung erfolgte über Uerdinger Wasserwerke, was zu einem bekannten Karnevalslied führte. Zwischen 1952 und 1954 entstand ein Flusswasserwerk. 1954 lief das Spezial-Weintankschiff MS Imperial für Dujardin vom Stapel. Von 1959 bis 1986 war eine Flußpionierkompanie der Bundeswehr in Uerdingen stationiert.

Weitere Entwicklungen in der Nachkriegszeit: 1961 wurde die Michaelskirche neu gebaut. Das Amtsgericht Uerdingen wurde 1975/76 aufgelöst. 1979 wurde die Fußgängerzone eingeweiht, dabei wurden mittelalterliche Brunnen entdeckt. 2005 wurde das 750. Jubiläum der Stadtrechte gefeiert. 2007 wurden die Grundmauern des abgerissenen Obertores gefunden und markiert. Zwischen 2014 und 2016 wurde der Rheindeich saniert und der Hochwasserschutz verbessert.

Uerdingen als Teil des Wirtschaftsstandorts Krefeld

Uerdingen liegt im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Als Teil Krefelds profitiert es von der idealen Lage der Stadt am Knotenpunkt zentraler europäischer Wirtschaftsachsen, mit Anbindung an Autobahnen (A40, A57, A44), den Flughafen Düsseldorf und den Rheinhafen Krefeld.

Die Grundlage der Krefelder Wirtschaft, historisch geprägt durch die Samt- und Seidenepoche, führte zur Entwicklung der chemischen Industrie (für Bleich-, Wasch- und Färbemittel) sowie des Maschinen- und Anlagenbaus und der Edelstahlerzeugung. Heute gibt es eine florierende Kreativbranche und Krefeld ist ein beliebter Logistikstandort.

Die Textilsparte ist heute ein Hightech-Bereich, der technische Textilien entwickelt. Viele in Deutschland verkaufte Krawatten stammen aus Krefelder Unternehmen. Der Chempark in Krefeld-Uerdingen (ehemals Bayer-Werk) ist bekannt für Produkte wie Farbpigmente für den Eiffelturm oder den Hightech-Kunststoff Makrolon. Auch die bekannten ICE-Züge stammen aus dem Krefelder Werk der Siemens AG. Technische Gewebe von Firmen wie Verseidag-Indutex aus Krefeld werden weltweit eingesetzt, zum Beispiel für Klimamembrane, Sicherheitsgewebe oder Dach- und Fassadenverkleidungen.

Eine Krefelder Erfindung ist auch der Superabsorber für Pampers-Windeln, entwickelt für Procter & Gamble.

Ihre Fragen zu Uerdingen – basierend auf den vorliegenden Informationen

Hier finden Sie Antworten auf einige häufige Fragen, basierend auf den Informationen in diesem Artikel:

  • Ist Uerdingen heute eine eigenständige Stadt?
    Nein, Uerdingen ist heute ein Stadtteil von Krefeld. Es war historisch eine eigenständige Stadt und wurde 1929/1940 in Krefeld eingegliedert, hatte aber zeitweise eine Sonderstellung.
  • In welchem Bundesland liegt Uerdingen?
    Uerdingen liegt als Teil von Krefeld im Bundesland Nordrhein-Westfalen.
  • Wie viele Einwohner hat Uerdingen aktuell?
    Die vorliegenden Informationen enthalten historische Einwohnerzahlen für Uerdingen (z.B. 1629 im Jahr 1804, 14.500 im Jahr 1929), geben aber keine Auskunft über die heutige Einwohnerzahl des Stadtteils.
  • Welche Bedeutung hatte der Rhein für Uerdingen?
    Der Rhein war von zentraler Bedeutung: Er prägte die Lage, war Schauplatz von Schlachten, diente als Handelsweg und Umschlagplatz (Zollstätte, Hafen) und brachte Herausforderungen durch Hochwasser.
  • Welche wichtigen Industrien gab es in Uerdingen?
    Wichtige Industrien basierten auf der Lage am Rhein und der Krefelder Tradition, darunter Chemie (Dr. E. ter Meer/Bayer), Waggonbau (Waggonfabrik Uerdingen/Siemens), Textilien (technische Gewebe), Ölverarbeitung und Lebensmittelproduktion (Zucker, Malzkaffee).

Die Geschichte Uerdingens ist eng mit dem Rhein und der Entwicklung Krefelds verbunden. Von den Anfängen als Siedlung am Fluss über die mittelalterliche Stadt bis zum modernen Industriestandort zeigt Uerdingen eine bemerkenswerte Entwicklung, die in den vorliegenden Informationen umfassend dargestellt wird.

JahrEinwohner / Kommunikanten (laut Text)
1569700 Kommunikanten
18041629 Einwohner
18252064 Einwohner
18452988 Einwohner
19057887 Einwohner
192914.500 Einwohner

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