19/04/2015
Die Universität Bremen hat sich in den letzten Jahren einen beachtlichen Ruf in der nationalen und internationalen Bildungslandschaft erarbeitet. Verschiedene renommierte Rankings bestätigen die Qualität ihrer Forschung und Lehre und positionieren sie insbesondere in bestimmten Fachbereichen an der Spitze. Doch wie schneidet die Universität Bremen insgesamt ab und welche Faktoren tragen zu ihrem Erfolg bei? Dieser Artikel beleuchtet die Platzierungen der Uni Bremen in wichtigen globalen Hochschulrankings und gibt Einblick in Aspekte, die ihre Attraktivität als Forschungs- und Lehrinstitution ausmachen, einschließlich der Vergütungsstruktur für ihre Professoren.

Die Universität Bremen in globalen Rankings: Ein Überblick
Die Qualität einer Universität wird oft anhand ihrer Platzierungen in internationalen Hochschulrankings gemessen. Diese Rankings berücksichtigen eine Vielzahl von Indikatoren, um ein Bild der Leistungsfähigkeit, des Rufs und der Wirkung einer Institution zu zeichnen. Die Universität Bremen hat in mehreren dieser Bewertungen sehr gut abgeschnitten und ihre Position kontinuierlich verbessert.
QS World University Ranking by Subject
Das „QS World University Ranking by Subject“ ist eine weltweite Bewertung, die die Qualität von Universitäten in spezifischen Fachbereichen untersucht. Im Ranking von 2017 zeigte die Universität Bremen beeindruckende Ergebnisse in mehreren Fächern.
Besonders hervorzuheben sind die <Meereswissenschaften>. Sie erreichten im weltweiten Vergleich einen hervorragenden Platz 50. Noch bemerkenswerter ist ihre Platzierung im nationalen Vergleich: Hier lagen die Meereswissenschaften der Universität Bremen auf Rang 1 in ganz Deutschland. Dieser Erfolg ist eng verknüpft mit den starken Forschungsleistungen, die im Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (marum) gebündelt werden. Das marum ist aktuell an einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Sonderforschungsbereich beteiligt, was die hohe Forschungsintensität und Exzellenz in diesem Bereich unterstreicht.
Aber auch andere Fächer konnten im QS Ranking punkten. Die Soziologie der Universität Bremen erreichte global Rang 101 und lag damit im Vergleich deutscher Universitäten auf Platz 8. Auch die Geographie zeigte sehr gute Qualität mit einer globalen Platzierung auf Rang 151 und Rang 12 deutschlandweit.
Das QS Ranking basiert auf mehreren Indikatoren. Dazu gehören die akademische Reputation, die durch eine Befragung von Wissenschaftlern weltweit ermittelt wird, bei der diese exzellente Fachbereiche an Universitäten benennen. Ein weiterer Indikator ist die Reputation bei Arbeitgebern, ebenfalls erhoben durch Umfragen, bei denen Arbeitgeber angeben, von welchen Universitäten die besten Absolventen kommen. Des Weiteren werden die Zitationen gemessen und verglichen, also die Häufigkeit, mit der wissenschaftliche Publikationen einer Universität in anderen wissenschaftlichen Arbeiten zitiert werden – ein Maß für den Einfluss der Forschung. Der vierte Indikator ist der sogenannte h-Index, benannt nach dem Physiker Jorge E. Hirsch. Dieser Index bewertet das Ansehen von Wissenschaftlern basierend auf ihrer Produktivität (Anzahl der Publikationen) und dem Einfluss ihrer Arbeit (Anzahl der Zitationen).
Insgesamt wurden für das QS World University Ranking by Subject 2017 über 4.400 Universitäten betrachtet, von denen 3.098 ausgewählt und schließlich 1.117 in die Liste der weltweit besten Universitäten aufgenommen wurden. Die Universität Bremen bietet 33 der 46 untersuchten Fächer an und schaffte es, in 12 Fächern gelistet zu werden, was ihre breite Stärke in verschiedenen akademischen Disziplinen zeigt.
Times Higher Education (THE) World University Ranking
Ein weiteres bedeutendes internationales Ranking ist das Times Higher Education (THE) World University Ranking. In der neuesten Ausgabe konnte die Universität Bremen ihre Position deutlich verbessern. Sie stieg um 50 Rangplätze auf und wird nun in der Gruppe der Ränge 301-350 gelistet. Dies bedeutet, dass sich die Universität Bremen weltweit unter den Top 20 Prozent der über 1.900 verglichenen Universitäten aus 108 Ländern und Regionen befindet.

Die Rektorin der Universität Bremen hob hervor, dass dieses Ergebnis das große Engagement der Forschenden, Lehrenden und der unterstützenden Mitarbeiter in Technik, Verwaltung und Management widerspiegelt. Dieses positive Ergebnis wird als Ansporn für die weitere Entwicklung der Universität gesehen.
Besonders stark war der Zuwachs in der Kategorie <Forschungsqualität>. Der Score in dieser Kategorie erhöhte sich deutlich von 59 auf 68,8 von 100 Punkten. Dies signalisiert, dass die Forschungsleistung der Universität Bremen international zunehmend sichtbar und anerkannt wird. Diese Kategorie berücksichtigt neben der Stärke, Exzellenz und dem Einfluss der Forschung auch den sogenannten Citation Impact, der den Einfluss wissenschaftlicher Publikationen anhand der Anzahl ihrer Zitationen misst. Ein hoher Citation Impact ist ein starkes Indiz für die Relevanz und den Einfluss der an der Universität Bremen durchgeführten Forschung.
Die Universität Bremen konnte ihre Punktzahl in allen bewerteten Kategorien steigern: Lehre, Forschungsumfeld, Forschungsqualität, Internationalisierung und Industrie. Dies zeigt eine ausgewogene positive Entwicklung über alle Kernbereiche der Universität hinweg.
Innerhalb der YUFE-Allianz (Young Universities for the Future of Europe), einem Zusammenschluss von zehn europäischen Universitäten, konnte sich die Universität Bremen ebenfalls gut positionieren. Mit 51,3 Punkten liegt sie über dem Durchschnitt der YUFE-Universitäten (43,3 Punkte) und erreicht Rang 4 innerhalb dieser Gruppe. Dies unterstreicht ihre Stärke im europäischen Kontext.
Die Methodik des THE-Rankings wurde für die 20. Ausgabe überarbeitet und berücksichtigt nun 18 verschiedene Kriterien (zuvor 13). Die Hauptkategorien Lehre, Forschungsumfeld und Forschungsqualität tragen jeweils etwa ein Drittel zur Gesamtbewertung bei, während die Aspekte Industrie und Internationalität zusammen etwa elf Prozent ausmachen. Diese umfassende Bewertungsmethodik gibt ein differenziertes Bild der Universitätsleistung und macht die Verbesserung der Universität Bremen in diesem Ranking besonders aussagekräftig.
Shanghai Ranking (Academic Ranking of World Universities)
Das international hoch angesehene Shanghai Ranking, offiziell bekannt als Academic Ranking of World Universities (ARWU), bestätigt ebenfalls die Spitzenpositionen der Universität Bremen in bestimmten Fachbereichen. Im Bereich der <Meereswissenschaften> belegt die Universität Bremen im Shanghai Ranking nicht nur deutschlandweit den ersten Platz, sondern platziert sich auch weltweit auf Rang 15 unter den Top 200 Institutionen in diesem Feld. Auch in den <Geowissenschaften> führt die Universität Bremen die Liste der nationalen Universitäten an.
Diese wiederholten Spitzenplatzierungen in verschiedenen Rankings (QS und Shanghai) für die Meereswissenschaften und Geowissenschaften, insbesondere die nationalen Spitzenpositionen und die sehr gute Platzierung weltweit, unterstreichen die herausragende Stärke und den internationalen Ruf der Universität Bremen in den Erd- und Meereswissenschaften. Solche Konstanz über verschiedene Bewertungssysteme hinweg ist ein starkes Zeichen für die nachhaltige Exzellenz in diesen Bereichen.
| Fachbereich | Ranking | Platz Deutschland | Platz Global | Jahr (falls bekannt) |
|---|---|---|---|---|
| Meereswissenschaften | QS World University Ranking by Subject | 1 | 50 | 2017 |
| Soziologie | QS World University Ranking by Subject | 8 | 101 | 2017 |
| Geographie | QS World University Ranking by Subject | 12 | 151 | 2017 |
| Meereswissenschaften | Shanghai Ranking | 1 | 15 | Nicht spezifiziert (international) |
| Geowissenschaften | Shanghai Ranking | 1 | Nicht spezifiziert | Nicht spezifiziert (international) |
Was macht die Universität Bremen attraktiv?
Die guten Rankings sind das Ergebnis einer Kombination verschiedener Faktoren. Die Universität Bremen investiert in ihre Forschungsumgebung und zieht exzellente Wissenschaftler an. Die Stärke in den Meeres- und Geowissenschaften beispielsweise ist auf international anerkannte Forschungszentren wie das <marum> zurückzuführen, die wegweisende Arbeit leisten und hohe Drittmittel einwerben. Drittmittel, also Gelder von externen Geldgebern (wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Ministerien, Stiftungen oder Unternehmen), sind ein wichtiger Indikator für die Relevanz und Wettbewerbsfähigkeit der Forschung. Sie ermöglichen anspruchsvolle Projekte, die wiederum zu hochkarätigen Publikationen und Zitationen führen.

Die Verbesserung im THE-Ranking in allen Kategorien, insbesondere in der Forschungsqualität, zeigt, dass die Universität Bremen ihre Anstrengungen in Lehre, Forschung und Internationalisierung erfolgreich umsetzt. Der Fokus auf den Citation Impact im THE-Ranking unterstreicht die Bedeutung der wissenschaftlichen Veröffentlichungen und ihrer Wirkung in der globalen Forschungsgemeinschaft. Eine hohe Anzahl von Zitationen bedeutet, dass die Forschungsergebnisse der Bremer Wissenschaftler von anderen Forschern weltweit aufgegriffen und weiterentwickelt werden, was ein Zeichen für den Einfluss und die Relevanz ihrer Arbeit ist.
Auch die internationale Ausrichtung, wie die Beteiligung an der YUFE-Allianz, trägt zur Attraktivität und Sichtbarkeit der Universität bei. Solche Netzwerke fördern den Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern, erleichtern gemeinsame Forschungsprojekte und stärken die Position der Universität im europäischen Bildungsraum. Die verbesserte Platzierung im THE-Ranking, das Internationalität als einen der Bewertungsfaktoren berücksichtigt, spiegelt den Erfolg dieser Bemühungen wider.
Gehaltsperspektiven für Professoren an der Universität Bremen
Die Attraktivität einer Universität als Arbeitsplatz für Spitzenwissenschaftler hängt nicht nur von Forschungsumgebung und Reputation ab, sondern auch von den finanziellen Rahmenbedingungen. Das Besoldungssystem für Professoren in Deutschland ist komplex und setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, die im Bundesbesoldungsgesetz sowie den Besoldungsgesetzen der Länder und universitätseigenen Richtlinien geregelt sind. Auch an der Universität Bremen folgt die Professorenbesoldung diesen Strukturen.
Die Grundbesoldung bildet die Basis des Professorengehalts. Darüber hinaus gibt es verschiedene Formen von Leistungsbezügen, die leistungsbezogen und/oder funktionsbezogen gezahlt werden können und dazu dienen, Spitzenkräfte zu gewinnen, zu halten und besondere Leistungen zu honorieren. Diese Leistungsbezüge machen einen signifikanten Teil des potenziellen Gesamteinkommens aus und schaffen Anreize für exzellente Leistungen.
Zu den wichtigsten Leistungsbezügen zählen:
- Berufungs- und Bleibe-Leistungsbezüge: Diese werden verhandelt, wenn die Universität ein besonderes Interesse daran hat, einen Professor oder eine Professorin zu gewinnen oder zu halten. Sie sind ein wichtiges Instrument im Wettbewerb um die besten Köpfe. Diese Bezüge können einmalig bei der Annahme eines Rufes oder monatlich (befristet oder unbefristet) gezahlt werden und sind Gegenstand individueller Verhandlungen im Berufungs- oder Bleibungsverfahren. Ihre Höhe hängt stark von der Qualifikation und dem Renommee des Professors ab.
- Besondere Leistungsbezüge: Diese honorieren über einen längeren Zeitraum erbrachte herausragende Leistungen in Forschung und Lehre. Beispiele hierfür sind die erfolgreiche Einwerbung hoher <Drittmittel> (sofern diese nicht bereits über Forschungs- und Lehrzulagen honoriert werden), Publikationen in hochrangigen Fachzeitschriften mit großem Einfluss, das Halten vielbeachteter Vorlesungen oder auch ein überdurchschnittliches Engagement in der Betreuung von Studierenden und Doktoranden. Die Höhe dieser Bezüge wird durch gesetzliche Vorgaben in den Besoldungsgesetzen der Länder und universitätseigene Richtlinien begrenzt, um eine gewisse Transparenz und Gleichbehandlung zu gewährleisten.
- Funktionsleistungsbezüge: Diese erhalten Professoren oder andere Dozenten, die vorübergehend besondere Aufgaben in der akademischen Selbstverwaltung oder der Hochschulleitung übernehmen, etwa als Rektor, Prorektor, Dekan oder Fakultätsleiter. Diese Funktionen sind mit zusätzlichem administrativen Aufwand und Verantwortung verbunden. Für diese Funktionen können entweder feste Sätze vorgesehen sein oder die Höhe wird ebenfalls im Rahmen der Besoldung verhandelt, abhängig von der spezifischen Rolle und den Regelungen der jeweiligen Universität.
- Forschungs- und Lehrzulagen: Diese Zulagen können gezahlt werden, wenn ein Professor private Drittmittel (also Gelder von Unternehmen, Stiftungen oder anderen privaten Gebern) eingeworben hat und die entsprechenden Vorhaben selbst durchführt, oder wenn der Drittmittelgeber die Gelder ausdrücklich für eine solche Zulage bestimmt hat. Sie honorieren direkt den Erfolg bei der Einwerbung und Durchführung von durch private Mittel finanzierten Projekten. Sie können monatlich oder einmalig gezahlt werden, dürfen das Jahresgrundgehalt des Professors nicht übersteigen und sind an die Dauer des jeweiligen Forschungs- oder Lehrvorhabens gebunden.
Manche Bundesländer zahlen zudem zusätzliche Grundleistungsbezüge, die im Landesbesoldungsgesetz festgelegt sind und noch nicht an zu erbringende Leistungen gebunden sind. Diese sollen die Wettbewerbsfähigkeit im Wissenschaftssystem erhöhen und ein attraktives Einstiegsgehalt bieten.
Die Möglichkeit, über Leistungsbezüge das Grundgehalt aufzustocken, schafft Anreize für Professoren, sich besonders in Forschung, Lehre und der Einwerbung von Drittmitteln zu engagieren. Dies trägt wiederum zur Stärkung der Forschungsleistung und des Rufs der Universität bei und kann somit indirekt auch die Platzierungen in Rankings beeinflussen, da viele Ranking-Indikatoren auf diesen Leistungsaspekten basieren.
Fazit: Reputation und Stärken der Universität Bremen
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Universität Bremen in wichtigen internationalen Rankings eine sehr gute Figur macht. Insbesondere in den Erd- und Meereswissenschaften gehört sie sowohl national als auch international zur Spitze. Die kontinuierliche Verbesserung ihrer Position in Gesamt-Rankings wie dem THE-Ranking und die Steigerung der Punktzahlen in allen Leistungsbereichen, vor allem in der Forschungsqualität, zeugen von einer positiven und dynamischen Entwicklung.
Die starken Forschungszentren wie das <marum>, die erfolgreiche Einwerbung von <Drittmitteln> und die hohe Zahl von Zitationen (Citation Impact) sind klare Indikatoren für die Qualität und Relevanz der an der Universität Bremen geleisteten Arbeit. Diese Faktoren tragen maßgeblich zu ihrem wachsenden internationalen Ruf bei und machen sie zu einem attraktiven Standort für Wissenschaftler und Studierende.

Das differenzierte System der Professorenbesoldung mit seinen verschiedenen Leistungsbezügen spielt eine wichtige Rolle bei der Anziehung und Bindung von Spitzenwissenschaftlern, deren Leistungen wiederum die Basis für die Erfolge in Forschung und Lehre und somit auch für gute Ranking-Ergebnisse bilden.
Die Universität Bremen hat sich als eine leistungsstarke und international sichtbare Institution etabliert, die in ihren Kernkompetenzen zur weltweiten Spitze zählt und sich auch in breiteren Vergleichen positiv entwickelt.
Häufig gestellte Fragen zur Universität Bremen und ihrer Reputation
Ist die Universität Bremen eine "Elite-Uni"?
Der Begriff "Elite-Uni" wird in Deutschland oft im Zusammenhang mit der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder verwendet, bei der Universitäten für bestimmte Förderlinien ausgezeichnet werden. Basierend auf den hier vorliegenden Daten und ohne Information über den spezifischen Status in der Exzellenzstrategie kann man sagen, dass die Universität Bremen in bestimmten Fächern, wie den Meeres- und Geowissenschaften, <exzellent> positioniert ist und dort zur nationalen Spitze und auch international zur erweiterten Spitze zählt. Im Gesamtvergleich verbessert sie sich kontinuierlich und gehört zu den Top 20% weltweit laut THE-Ranking. Man kann also sagen, dass sie in bestimmten Bereichen eine Spitzenuniversität ist und insgesamt eine sehr gute und aufstrebende Universität ist, auch wenn sie nicht zwingend den offiziellen Titel "Elite-Universität" im Sinne der deutschen Förderprogramme trägt.
Welche Fächer sind an der Universität Bremen besonders stark?
Basierend auf den vorliegenden Ranking-Daten sind die <Meereswissenschaften> und die <Geowissenschaften> herausragend, mit nationalen Spitzenplätzen und sehr guten internationalen Platzierungen. Auch die <Soziologie> und die <Geographie> sind national gut positioniert.
Wie werden die Rankings ermittelt?
Die Rankings wie QS und THE verwenden unterschiedliche, aber teils überlappende Methoden. Typische Indikatoren umfassen die akademische Reputation (Umfragen unter Wissenschaftlern), die Reputation bei Arbeitgebern, die Anzahl und der Einfluss von wissenschaftlichen Publikationen (gemessen an <Zitationen> und dem h-Index), das Verhältnis von Studierenden zu Lehrenden, die internationale Ausrichtung (Anteil internationaler Studierender und Mitarbeiter, internationale Kooperationen) und das Einkommen aus der Industrie (Drittmittel von Unternehmen).
Wie setzt sich das Gehalt eines Professors an der Universität Bremen zusammen?
Das Gehalt setzt sich aus einem Grundgehalt und verschiedenen leistungs- und funktionsbezogenen Leistungsbezügen zusammen. Dazu gehören Berufungs- und Bleibe-Leistungsbezüge (zur Gewinnung/Haltung), besondere Leistungsbezüge (für herausragende Forschung/Lehre, <Drittmittel>, Publikationen), Funktionsleistungsbezüge (für Aufgaben in der Selbstverwaltung/Leitung) sowie Forschungs- und Lehrzulagen (für eingeworbene private Drittmittel). Die Höhe der Leistungsbezüge wird teilweise verhandelt und ist durch gesetzliche Rahmenbedingungen und universitätseigene Richtlinien geregelt.
Die Informationen in diesem Artikel basieren ausschließlich auf den bereitgestellten Texten zu den Rankings (QS 2017, neuestes THE, Shanghai) und der allgemeinen Beschreibung der Professorenbesoldung.
Wenn du mehr spannende Artikel wie „Uni Bremen: Rankings und Ruf im Fokus“ entdecken möchtest, schau doch mal in der Kategorie Bürobedarf vorbei!
