01/03/2015
Klassische Kommoden waren bereits zu Urgroßmutters Zeiten Bestandteil eines gut geführten Haushalts und sind aus unseren modernen Hausständen ebenfalls kaum mehr wegzudenken. Seit einigen Jahren liest man das Wort „Kommode“ jedoch immer seltener, dafür hingegen dominieren Begriffe wie „Sideboard“ oder „Lowboard“ den Möbelmarkt. Doch was ist denn nun der Unterschied zwischen einer Kommode und einem Sideboard? Gibt es überhaupt einen oder fanden hier nur wieder Anglizismen ihren Weg in unsere Möbelhäuser?
Auch wenn die Unterschiede der einzelnen Stücke auf den ersten Blick nicht immer deutlich werden, gibt es dennoch einige Merkmale, wie man zwischen dem Mobiliar differenzieren kann. Wir erklären Ihnen in unserem Beitrag den Unterschied zwischen Sideboard, Kommode, Highboard und Lowboard, zeigen Ihnen die Vorteile der hübschen Stücke auf und leisten Hilfestellung, in welchem Raum welches Stück am besten Platz findet.

- Die Familie der Kommoden: Kommode, Sideboard, Lowboard, Highboard
- Die Klassische Kommode im Detail
- Das Sideboard: Der breitere Verwandte
- Lowboard und Highboard: Spezialisten für Höhe
- Materialien: Von Massivholz bis Metall
- Welches Möbelstück für welchen Raum?
- Vorteile im Überblick
- Nachteile, die man kennen sollte
- Vergleichstabelle
- Fazit
- Häufig gestellte Fragen
- Was ist eine Kommode?
- Welches Holz für die Kommode wählen?
- Wo kann man eine Kommode kaufen?
- Welche Kommode kann man als Wickeltisch verwenden?
- In welcher Farbe soll ich meine Kommode kaufen?
- Was auf eine Kommode stellen?
- Was kostet eine Kommode?
- Was ist ein Sideboard?
- Wie hoch ist ein Sideboard?
- Sideboard als Fernsehtisch?
- Welches Sideboard kann ich als Raumteiler verwenden?
- Was bedeutet „Sideboard“ auf deutsch?
- Wie hoch ist ein Lowboard?
- Was bedeutet Lowboard?
- Was kostet ein Lowboard?
Die Familie der Kommoden: Kommode, Sideboard, Lowboard, Highboard
Die Welt der Aufbewahrungsmöbel ist vielfältig und oft verwirrend. Neben der altbekannten Kommode haben sich Begriffe wie Sideboard, Lowboard und Highboard etabliert. Doch wie lassen sie sich voneinander abgrenzen? Im Wesentlichen handelt es sich bei allen um schrankähnliche Möbelstücke, die zusätzlichen Stauraum bieten und gleichzeitig als Ablagefläche dienen. Die Hauptunterschiede liegen in ihren Proportionen – Höhe, Breite und Tiefe – sowie in ihrer typischen Ausstattung mit Schubladen, Türen und offenen Fächern. Diese Unterschiede bestimmen maßgeblich, welches Möbelstück sich für welchen Zweck und welchen Raum am besten eignet.
Die Klassische Kommode im Detail
Die klassische Kommode, wie wir sie kennen, entstand bereits im 18. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurde in der Kommode in der Hauptsache die Kleidung der Frauen im Schlafgemach verstaut. Nach und nach standen die Kommoden auch in anderen Räumen und dienten nicht mehr ausschließlich für die Unterbringung von Klamotten.
Damals wie heute sorgt das Möbelstück für aufgeräumte Wohnräume. Geschirr, aber auch Schmuck und Unterlagen können darin sicher vor neugierigen Blicken geschützt aufbewahrt werden. Doch was zeichnet eine Kommode denn nun aus? Eine Kommode ist ein etwa hüfthohes Möbelstück mit mehreren Schubladen und Fächern, die Stauraum für verschiedene Dinge (Ordner, Schmuck, Kleidung, Schuhe, Schlüssel usw.) bietet. Die Kommode sorgt für aufgeräumtere Räume, da herumliegende, lose Gegenstände in die einzelnen Fächern gepackt und sicher verstaut werden können. Man könnte das Möbelstück damit auch als hübschen Ordnungshelfer bezeichnen.
Natürlich unterscheiden sich die Kommoden auch optisch untereinander. Während die einen ausschließlich Schubladen aufweisen, glänzen andere mit Schubladen, Fächern und Türen. In modernen Kommoden finden sich auch immer häufiger Glastüren, die Geschirr bestens zur Geltung bringen können. Die Höhe von Kommoden ist unterschiedlich, ebenso die Breite. Es gibt Varianten mit geringer Höhe und Breite, aber auch hohe und breite Kommoden. Es kommt eben immer darauf an, was man darin verstauen möchte.
Das Sideboard: Der breitere Verwandte
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein Sideboard ebenfalls eine Kommode ist – nur eben mit besonderen Merkmalen. Einerseits weisen die meisten Sideboards sowohl offene Fächer als auch Türen auf (die Kommode in den meisten Fällen nur Schubläden). Weiterhin sind Sideboards in aller Regel wesentlich breiter als hoch und wirken vom Aufbau her zierlicher als ursprüngliche Kommoden. Typischerweise liegt die Höhe eines Sideboards bei etwa 70 bis 80 cm, während die Breite oft 120 cm oder mehr beträgt. Diese breite Form prädestiniert Sideboards als Anrichten im Esszimmer oder als stilvolle Ablage im Wohnzimmer. Sie bieten nicht nur verdeckten Stauraum hinter Türen und in Schubladen, sondern auch offene Fächer, die sich wunderbar für die Präsentation von Dekorationsgegenständen, Büchern oder Elektronik eignen.
Lowboard und Highboard: Spezialisten für Höhe
Während das Sideboard in allen Räumlichkeiten gesichtet wird, finden wir das Lowboard meist nur im Wohnzimmer. Ein Lowboard ist – wie der Name bereits vermuten lässt – ein niedriges Sideboard. Die Anordnung von Fächern, Schubladen und Türen ist dem Sideboard sehr ähnlich. Meistens wird das Lowboard im Wohnzimmer als TV-Unterschrank verwendet. Aus diesem Grund hat das Lowboard auf der Rückseite oftmals praktische Öffnungen für diverse Kabel. Mit einer Höhe von typischerweise 20 bis 40 cm sind Lowboards ideal, um einen Fernseher in angenehmer Sichthöhe zu platzieren. Der Stauraum ist hier oft geringer als bei anderen Kommoden-Typen, dafür steht die Ablagefläche für Multimedia-Geräte im Vordergrund.
Ja, richtig geraten: Wenn es ein Lowboard gibt, muss es doch auch ein Highboard geben. Ein Highboard ist eine Mischung aus Kommode und Sideboard. Das bedeutet, dass ein Highboard einerseits eine Höhe von mindestens 110 cm erreicht, nicht jedoch so groß ist wie ein gewöhnlicher Schrank. Die meisten Highboards sind zwischen 110 und 130 cm hoch und weisen eine enorme Staufläche und oftmals auch Vitrinenfächer auf. Während man Highboards vor einigen Jahren noch verhältnismäßig selten in deutschen Wohnzimmern sah, erfreuen die schmucken Möbelstücke sich mittlerweile mehr und mehr Beliebtheit. Sie bieten eine Kombination aus verdecktem Stauraum und attraktiven Präsentationsflächen in den Vitrinenbereichen, was sie ideal für Geschirr, Gläser oder Sammlerstücke macht.
Materialien: Von Massivholz bis Metall
Die gebräuchlichsten Materialien zur Herstellung von Sideboards, Kommoden und Co. sind Massivholz, Holzwerkstoffe und Metall.
Massivholz besticht durch seine natürliche Schönheit und abwechslungsreiche Maserung sowie durch seine Langlebigkeit und die große Auswahl an Farbtönen und Oberflächenbehandlungen. Generell altern Massivholzmöbel sehr gut und lassen sich restaurieren. Einfachere Designs können leicht selbst abgeschliffen und behandelt werden, während bei aufwändigeren Möbelstücken oft ein Fachmann die Reparatur und Wartung übernehmen muss. Holz sorgt Zuhause für ein Gefühl von Wärme und Gemütlichkeit und fügt sich dadurch harmonisch in beinahe jede Wohnung ein. Holz ist nicht gleich Holz – es unterscheidet sich farblich enorm, und die Möbel können verspielt, klassisch oder sehr rustikal produziert werden.
Heutzutage gibt es viele Kommoden-Arten, die aus Holzderivaten wie MDF- und Spanplatten hergestellt und anschließend mit Furnieren, Laminaten (z. B. Melaminlaminat), Lacken und sonstigen Beschichtungen kombiniert werden, wodurch zahlreiche Oberflächen und Farben miteinander kombiniert werden können. Wer es farblich etwas ausgefallener möchte, kann auf Kommoden zurückgreifen, die mit einer farblichen Kunststoffbeschichtung versehen wurde. So lässt sich Ihr gewünschter Farbton mit einem klassischen Möbelstück integrieren. Dabei können Sie zwischen glänzender und matter Beschichtung wählen. Die Lebensdauer eines Sideboards hängt von der Art des verwendeten Materials und der Beschichtung ab. Laminate sind zu erschwinglichen Preisen und in vielen Oberflächenausführungen erhältlich, die edle Materialien wie Marmor und Holz imitieren können. Allerdings neigen sie dazu, mit der Zeit abzusplittern und Schaden zu nehmen. Sperrholz kombiniert das natürliche Aussehen von Holz mit den Vorteilen von Holzderivaten.

Sideboards aus Metall sind in der Regel um einiges leichter und in den verschiedensten Farben und Beschichtungen erhältlich. Weniger verbreitet sind Kommoden-Varianten, deren Rahmen und/oder Paneele aus Glas, Kunststoff (z. B. Plexiglas) oder Verbundwerkstoffen bestehen. Glas wird am häufigsten für Türen und Einlegeböden verwendet, aber es gibt auch Modelle, die vollständig aus Glas bestehen. Diese dienen hauptsächlich der Präsentation von Gegenständen.
Für bestimmte Elemente wie Türen, Verkleidungen oder die obere Ablage stehen auch andere Materialien zur Verfügung, die dem Möbel eine originelle Note verleihen können. Durch Stein- oder Metallintarsien, Lederbezüge und Kristalle z. B. werden einzigartige, kontrastreiche Designs geschaffen. Marmor mit seiner natürlichen Maserung ist ein sehr beliebtes Material für die Arbeitsplatte von Sideboards und Buffetschränken. Möbel mit Marmorelementen sind in der Regel teurer und verleihen dem Raum einen Hauch von Luxus und Eleganz. Leder wird wegen seines wärmeren Aussehens geschätzt und sowohl als Türverkleidung als auch für bestimmte dekorative Elemente verwendet. Sideboards mit halbtransparenten Schubladen, die einen subtilen Blick ins Innere erlauben, gehören zu den neuesten Trends. Sideboards aus Recyclingmaterialien stellen eine nachhaltigere Alternative dar und sind nicht selten Unikate.
Welches Möbelstück für welchen Raum?
Jeder Raum ist so verschieden wie seine Bewohner. Aus diesem Grund eignet sich nicht jedes Möbelstück gleich gut für jeden Raum. Während ein High- oder Lowboard meist in Wohnräumen seinen Platz findet, glänzen Sideboards und Kommoden auch im Flur, im Schlafzimmer sowie im Wohn- und Esszimmer.
Der Flur: Die Visitenkarte des Hauses
Die wenigsten Eingangsbereiche sind wahre Platzwunder. Meist ist der Flur ein schmaler, schlauchförmiger Raum, bei dem es sich gut zu überlegen gilt, welches Möbelstück man hineinstellen kann. Nicht umsonst gilt „Der Eingangsbereich ist die Visitenkarte des Hauses“. Selbiger sagt sehr viel über die Bewohner aus: Ein heller, aufgeräumter Flur lädt Besucher wie Bewohner ein, sich im Haus/der Wohnung wohl zu fühlen.
Welches Möbelstück soll denn nun in meinen Flur? Ist Ihr Eingangsbereich auch sehr schmal bzw. klein, sollten Sie besser auf eine zierlichere Variante von Kommode zurückgreifen. Wie bereits erwähnt, sind Sideboards in aller Regel sehr breite Exemplare, die im Flur sehr viel Raum einnehmen. Aus diesem Grund eignet sich eine Kommode (die es zudem in unterschiedlichsten Größen gibt) für diesem Bereich des Hauses am besten.
Weiterhin ist das Innenleben der Kommode in beinahe allen Fällen nicht zu sehen, da keine Vitrinentüren oder offene Fächer integriert sind. Etwas Schönes zur Schau stellen möchte man im Wohn- oder im Esszimmer, selten jedoch im Flur. Im Eingangsbereich gilt es Schlüssel zu verstauen, Mützen, Handschuhe und Schals blickdicht aufzubewahren und für Ordnung zu sorgen. Wählen Sie also im besten Fall ein Kommode mit vielen kleinen Fächern oder Schubladen.
Auch ein Lowboard oder Highboard ist für den Einsatz im Flur eher ungeeignet. Die klassischen Lowboards sind für Wohnräume konzipiert und dienen dem Fernseher/der Stereoanlage als Stellplatz. Highboards finden in aller Regel in Ess- oder Wohnzimmer ihren Platz und werden oftmals mit schönem Geschirr und Tischdecken ausgestattet.
Wohnzimmer und Esszimmer: Vielfalt ist Trumpf
Im Wohn- und Esszimmer haben Sie die Qual der Wahl: Ob Kommode, Sideboard, Highboard oder Lowboard – hier passt alles!
Aufgrund der Breite von Low-/High- und Sideboards benötigen diese Exemplare mehr Fläche als eine Kommode. In aller Regel ist der Platzanspruch in größeren Räumen wie dem Wohn- oder dem Esszimmer aber kein Problem. Die breite Ablagefläche bietet jede Menge Raum für Dekoration oder Multimedia: TV oder Stereoanlage finden auf dem Lowboard Platz; hübsches Geschirr oder Gläser können in einem Sideboard oder Highboard mit Vitrine verstaut werden. Auch auf einer Kommode ist Platz für Nippes; die Schubladen und Fächer eignen sich als Fächer für Illustrierte, Tischdecken, Korkenzieher usw.
In Wohnräumen steht meist die Optik des Möbelstücks mehr im Vordergrund als die Staufläche. Natürlich ist es völlig legitim, sich viele Fächer, Schubläden und Türen für das Mobiliar zu wünschen, doch selbiges muss zwingend zum Stil Ihres Wohnraumes passen und sollte sich auch farblich perfekt einfügen. Eine gut gewählte Kommode/Side-/High- oder Lowboard kann ein echter Blickfang im Raum sein – wenn denn richtig ausgesucht wurde.
Schlafzimmer: Der klassische Ort für die Kommode
Für das Schlafzimmer eignen sich sowohl Sideboards als auch Kommoden hervorragend, um Utensilien darin zu verstauen. Schon seit Bestehen der Kommode war das Möbelstück vorrangig in Schlafräumen zu finden. Kleidung, Schmuck, Socken, Unterwäsche und vieles mehr können in einer Kommode vor Blicken geschützt verstaut werden. Ein Sideboard eignet sich für das Schlafzimmer ebenso gut; das Highboard sowie das Lowboard passt in Schlafräume nicht wirklich.
Meist werden Zimmer, in denen ausschließlich geschlafen wird, im Vergleich zu anderen Räumen des Hauses verhältnismäßig wenig dekoriert. Aus diesem Grund darf Ihre Anrichte ruhig weniger offene Fächer oder Türen aufweisen. Kleidung, Schmuck usw. wirkt in verschlossenen Schränkchen und Schubladen wesentlich aufgeräumter und kann zudem nicht einstauben. Wer mag, kann seine Kommode/sein Sideboard auf der Oberseite mit hübschen Gegenständen oder Pflanzen dekorieren.

Vorteile im Überblick
Alle genannten Möbelstücke weisen jede Menge Vorteile auf, die Grund genug sind, sich eines oder mehrere der hübschen Ordnungshelfer in die Wohnräume zu stellen. Hier unser Überblick über die zahlreichen Vorteile:
- Sorgt für Ordnung in jedem Raum.
- Sideboards, Highboards und Kommoden sind wahre Stauraumwunder.
- Je nach Typ (Sideboard oder Highboard mit Vitrinenfächern) lassen sich besonders ansprechende Objekte gut herausstellen.
- Schmale Kommoden eignen sich auch hervorragend für kleine und schlauchförmige Räume (beispielsweise dem Flur).
- Alle Kommoden-Typen sind auch in unteren Preisklassen erhältlich, nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt.
- Kommoden, Side- und Lowboards sorgen für mehr Wohnraumambiente und Moderne.
- Lowboards sind äußerst praktisch, ungeliebte Kabel „verschwinden“ zu lassen: So sieht Ihr TV-Board mit wenig Aufwand sofort aufgeräumt auf.
- Riesige Farbvielfalt vorhanden.
Nachteile, die man kennen sollte
Wer mit einer solchen Vielfalt an Vorteilen glänzen kann, darf auch den ein oder anderen Nachteil für sich beanspruchen. Selbige fallen jedoch bei der Liste an Vorzügen kaum ins Gewicht, sodass man besten Gewissens behaupten kann, ein jeder Haushalt sollte mindestens eine schicke Kommode besitzen:
- Preisspannen von Kommoden, Sideboards und Lowboards beginnen in aller Regel erst ab 100 Euro aufwärts. Für den ganz kleinen Geldbeutel sind die Möbelstücke also wenig vorteilhaft.
- Sideboards und Lowboards benötigen durch die Breite viel Platz. Sie sind aus diesem Grund für sehr kleine Räume mit wenig Stellfläche nur mäßig geeignet.
- Lowboards bieten sich an, um TV oder Stereoanlage darauf zu platzieren und die ungeliebten Kabel im Hintergrund verschwinden zu lassen. Ein Nachteil der Lowboards ist der im Vergleich zu Kommoden, Side- sowie Highboards meist wesentlich geringere Stauraum.
Vergleichstabelle
Um die Unterschiede auf einen Blick zu verdeutlichen, hier eine kleine Tabelle:
| Möbelstück | Typische Höhe | Typische Breite | Typische Merkmale | Bevorzugter Raum |
|---|---|---|---|---|
| Kommode | Hüfthoch (ca. 80-100 cm) | Variabel, oft schmaler als hoch | Meist Schubladen, seltener Türen/Fächer | Flur, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Esszimmer |
| Sideboard | Mittel (ca. 70-80 cm) | Breiter als hoch (oft > 120 cm) | Mischung aus Türen, Schubladen, offenen Fächern | Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer (bei Platz) |
| Lowboard | Niedrig (ca. 20-40 cm) | Breit | Oft mit Kabelführungen, Türen/Fächer/Schubladen | Wohnzimmer (als TV-Möbel) |
| Highboard | Hoch (ca. 110-130 cm) | Variabel, schmaler als Sideboard | Viel Stauraum, oft mit Vitrinenfächern | Wohnzimmer, Esszimmer |
Fazit
Kommoden jeder Art – ob Sideboard, Lowboard oder Highboard – machen sich in allen Wohnräumen gut. Die praktischen Ordnungshelfer sorgen für aufgeräumte Zimmer und können – bewusst ausgewählt – die optische Gestaltung eines Raumes perfekt unterstreichen. Kommoden sind am Markt in allen erdenklichen Farben zu haben: Während die meisten in Holzoptik glänzen, bietet das breite Sortiment auch Mobiliar in kräftigen Farben, die mit Hilfe einer Kunstoffbeschichtung aufgetragen werden. Diese farblichen Stücke sollten in Ihrem Zuhause auch bewusst als Eywcatcher eingesetzt werden, damit sie zur Geltung kommen und nicht durch andere Farben als kitschig herausstechen.
Bedingt durch die unterschiedlichen Größen der verschiedenen Kommoden ist es möglich, auch noch so kleine (oder schlauchförmige) Räume wie beispielsweise den Flur aufzuhübschen. Eine kleine Kommode in hellen Farben lässt den Bereich des Hauses freundlicher wirken und verbirgt zugleich alles lose Herumliegende.
Sideboards, Lowboards, Highboards oder herkömmliche Kommode: Alle Variationen weisen typische Merkmale auf, die für den Standort des jeweiligen Möbelstücks ausschlaggebend sind. Während ein Lowboard oder Highboard vorrangig im Wohnzimmer seinen Platz findet, kann ein Sideboard auch das Schlafzimmer oder (bei ausreichendem Platzangebot) auch den Flur zieren. Eine herkömmliche Kommode, wie wir sie bereits seit Jahrzehnten kennen, ist in jedem Raum gut aufgehoben uns sorgt für eine ordentliche und aufgeräumte Erscheinung.
Ausschlaggebend beim Kauf der Möbelstücke ist oftmals der Preis. Gerade größere Exemplare wie Sideboards oder Highboards kosten oftmals viel Geld. Scheuen Sie sich nicht vor einem etwas höheren Kaufpreis: Das Board sollte gut verarbeitet sein und vielen Dingen Stauraum bieten können. Weiterhin macht eine ansprechende, hochwertige Optik den Reiz dieser Möbelstücke erst aus.
Der Kauf einer Kommode ist eine Anschaffung für’s Leben; Möbelstücke, die einen jahrzehntelang begleiten, so manches Mal auf- und abgebaut werden müssen und sich beim Anblick als Glücksgriff herausstellen, sind eine gute Investition allemal wert.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Kommode?
Eine Kommode ist ein etwa halbhohes Möbelstück, oft aus Holz, mit mehreren Schubladen, Türen oder Fächern. Sie dient als Stauraum und Ordnungshelfer.
Welches Holz für die Kommode wählen?
Wählen Sie Holz, das farblich am besten zu Ihrer Einrichtung passt. Helle bis mittlere Nuancen fügen sich oft gut ein, dunklere Töne erfordern eine passende Umgebung. Betrachten Sie den Raum, um die harmonischste Farbe zu finden.
Wo kann man eine Kommode kaufen?
Kommoden erhalten Sie in allen Möbelhäusern, im Fachhandel, teilweise im Discounter sowie online.
Welche Kommode kann man als Wickeltisch verwenden?
Prinzipiell fast jede Kommode mit genügend großer und sicherer Auflagefläche. Achten Sie auf höchste Sicherheit für Ihr Kind. Spezielle Wickelkommoden sind oft zu normalen Kommoden umbaubar.
In welcher Farbe soll ich meine Kommode kaufen?
Kaufen Sie Ihre Kommode in einer Farbe, die zu Ihrer Einrichtung passt. Helle Farben wirken freundlich und passen gut zu hellen Stilen, während dunkle Farben in passenden Umgebungen edel aussehen können.

Was auf eine Kommode stellen?
Dekorationselemente wie Kerzen, Pflanzen, Bilderrahmen oder ein Weinregal eignen sich gut. Schmücken Sie die Kommode, aber übertreiben Sie nicht – weniger ist oft mehr.
Was kostet eine Kommode?
Der Preis variiert stark je nach Größe, Ausführung und Qualität. Kleine Modelle beginnen bei etwa 100 Euro, nach oben gibt es keine Grenzen.
Was ist ein Sideboard?
Ein Sideboard ist eine Art Kommode, die in der Regel wesentlich breiter als hoch ist. Sie verfügt meist über eine Mischung aus Schubladen, Türen und offenen Fächern und dient als Anrichte und Stauraum.
Wie hoch ist ein Sideboard?
Die Höhe liegt in der Regel bei etwa 70-80 cm, kann aber variieren. Entscheidend ist, dass die Breite meist größer ist als die Höhe.
Sideboard als Fernsehtisch?
Es ist möglich, aber oft ist ein Sideboard zu hoch für eine komfortable Sichthöhe. Ein Lowboard eignet sich aufgrund seiner geringeren Höhe und oft vorhandener Kabelführungen besser als TV-Möbel.
Welches Sideboard kann ich als Raumteiler verwenden?
Sideboards, die eine gewisse Höhe und Breite aufweisen, eignen sich gut als Raumteiler. Zwei passende Sideboards nebeneinander können eine effektive optische Trennung schaffen.
Was bedeutet „Sideboard“ auf deutsch?
Sideboard bedeutet „Anrichte“.
Wie hoch ist ein Lowboard?
Lowboards sind sehr niedrig, in der Regel bis etwa 40 cm hoch.
Was bedeutet Lowboard?
Ein Lowboard ist eine sehr niedrige Anrichte, ideal als Stellfläche für TV oder andere Multimediageräte und oft mit Möglichkeiten zum Verstecken von Kabeln ausgestattet.
Was kostet ein Lowboard?
Die Kosten beginnen bei mehreren hundert Euro und können je nach Modell stark variieren.
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