Wie viele Mitarbeiter hat die Stadt Wedel?

Wedel: Mehr als nur eine Stadt an der Elbe

26/11/2016

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Willkommen in Wedel, einer charmanten Stadt im Landkreis Pinneberg, die sich als drittgrößte Gemeinde in dieser Region etabliert hat. Gelegen am Übergang des Geestrückens zur Elbmarsch, bietet Wedel eine attraktive Mischung aus naturnaher Lage an der Unterelbe und der unmittelbaren Nähe zur pulsierenden Hansestadt Hamburg. Doch Wedel ist weit mehr als nur ein Vorort – es ist ein Ort mit einer reichen Geschichte, vielfältigen Wohnmöglichkeiten und einem lebendigen Gemeinwesen.

Wie alt ist die Stadt Wedel?
Im Jahre 1212 wurde Wedel erstmals erwähnt. Der Name wird vom altsächsischen Wort „Wadil“ abgeleitet und bezeichnet eine Furt.

Mit über 33.000 Einwohnern präsentiert sich Wedel heute als Mittelstadt, die ihren Bewohnern sämtliche Annehmlichkeiten bietet, die man von einem Ort dieser Größe erwarten darf. Ein umfassendes Bildungsangebot, eine ausgezeichnete Nahversorgung für den täglichen Bedarf und eine bunte gastronomische Vielfalt prägen das Stadtbild und machen Wedel zu einem attraktiven Wohnort für Jung und Alt.

Übersicht

Wohnen in Wedel: Lagen und Preise

Die Frage, ob Wedel teuer ist, lässt sich nicht pauschal mit Ja oder Nein beantworten, aber die Beschreibung der Wohnlagen gibt deutliche Hinweise. Wedel verfügt überwiegend über gute bis sehr gute Wohnlagen. Besonders hervorzuheben sind zwei Top-Lagen, die sich direkt an der Elbe befinden:

  • Am Strandweg: Hier wurden kürzlich sechs Mehrfamilienhäuser fertiggestellt, was auf eine hohe Attraktivität und entsprechendes Preisniveau schließen lässt.
  • Ein Gebiet östlich des Strandwegs: Zwischen dem Elbwanderweg und dem Parkweg, begrenzt von der Johann-Dietrich Möller Straße und der Stettinstraße, findet sich eine weitere erstklassige Wohngegend.

Etwas weiter nördlich, in den größeren Besiedelungsflächen, bietet Wedel ausnahmslos gute und sehr gute Lagen. Beispiele hierfür sind das Gebiet rund um die Gutenbergstraße und die Siemensstraße. Die Beliebtheit Wedels als Wohnort in der Metropolregion Hamburg, kombiniert mit den beschriebenen hochwertigen Lagen, lässt darauf schließen, dass Wohnraum hier, insbesondere in den Top-Lagen an der Elbe, preislich im oberen Segment angesiedelt ist.

Die Wurzeln Wedels: Woher stammt der Name?

Die Geschichte Wedels reicht weit zurück. Der Name „Wedel“ wurde vor beinahe 800 Jahren erstmalig urkundlich erwähnt. Seine Herkunft ist faszinierend: Der Name leitet sich vom altsächsischen Wort „Wadil“ ab, was schlicht und einfach „Furt“ bedeutet. Diese Furt bezeichnete ursprünglich die Stelle, an der der Ochsenweg die Niederungen der Wedeler Aue durchquerte. Dies zeigt die frühe Bedeutung des Ortes als Übergang und Handelsweg.

Ein Blick in die frühe Geschichte

Funde aus der Vor- und Frühgeschichte belegen, dass die Gegend um Wedel bereits lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung besiedelt war. Die schriftlich nachweisbare Geschichte beginnt im Jahr 1212 mit einer Urkunde, in der die Gebrüder von Wedel als Zeugen genannt werden. Die Bestätigung des Ortes selbst unter dem Namen Wedel erfolgte etwas später, im Jahr 1255. Im 14. Jahrhundert verlagerten die in verschiedenen Urkunden erwähnten Mitglieder der Familie Wedel ihren Lebensbereich zunehmend nach Osten, und die Berührungspunkte mit dem Ort Wedel wurden seltener.

Unter den Schauenburgern: Handel und Roland

Als der Name „Wedel“ aus dem Dunkel der Geschichte auftauchte, herrschten die Schauenburger Grafen über das Land. Dieses niedersächsische Adelsgeschlecht prägte die Region bis ins 17. Jahrhundert. Eine wichtige Rolle spielte die Hatzburg in der Wedeler Marsch, erstmals 1311 benannt. Graf Adolf VI. von Holstein versprach in einer Urkunde, den Hamburgern von dieser Burg aus keinen Schaden zuzufügen. Die Burg selbst existierte bis Anfang des 18. Jahrhunderts.

Von herausragender Bedeutung für Wedel war die Entwicklung des Ochsenmarktes. Er avancierte zu einem der wichtigsten Marktplätze für Großvieh in ganz Norddeutschland. Viehhändler aus ganz Jütland trieben ihre Tiere auf dem Ochsen- und Heerweg in großen Trecks gen Süden. Kurz vor dem wichtigen Elbübergang entwickelte sich Wedel zum Haupthandelsort. Hier wurden die Ochsen an westerländische und flämische Händler verkauft. Es ist überliefert, dass im Frühjahr über mehrere Wochen hinweg bis zu 30.000 Ochsen gehandelt wurden.

Der Roland auf dem Wedeler Markt steht in direktem Zusammenhang mit dieser blühenden Handelszeit. Als Symbol der Marktgerechtigkeit versammelten sich die Händler vor ihm, um Geschäfte abzuschließen und Streitigkeiten gerichtlich beizulegen. Der erste Roland, vermutlich aus Holz, wurde um 1450 errichtet. Zu dieser Zeit ging der bisherige Fährort Lichte unter, und die Schauenburger Grafen etablierten die Elbe-Fährstelle in Wedel als Ersatz.

Krieg, Seuchen und Dänische Zeit

Mit dem Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) begann der Niedergang des einst so wichtigen Ochsenhandels. Das 17. Jahrhundert war für Wedel und die gesamte Region eine Zeit schwerer Belastungen durch kriegerische Auseinandersetzungen. Dem Dreißigjährigen Krieg folgten die Schwedenkriege und die Nordischen Kriege. Die Region wurde durch die Wirren der Schlachten, Überfälle und Einquartierungen schwer in Mitleidenschaft gezogen, was das Leben der Einwohner extrem erschwerte.

Eine detaillierte Beschreibung dieser schweren Zeiten findet sich in den Schriften des bedeutenden Dichters und Pastors Johann Rist. 1607 in Ottensen geboren, war Johann Rist eine über Wedel hinausragende Persönlichkeit. Als gut ausgebildeter Theologe bewarb er sich 1635 auf die vakante Pfarrei in Wedel und fand hier den idealen Ort, um seine Studien fortzusetzen und seine Kontakte zu führenden Dichtern und Gelehrten zu pflegen. Er schuf zahlreiche Werke, darunter weltliche und geistliche Lyrik, Schauspiele, Andachten sowie gesellschafts- und literaturkritische Schriften. In seinen Werken prangerte er eindringlich die Schrecken des Krieges an. Gemeinsam mit anderen führenden deutschen Dichtern gründete er den „Elbschwanenorden“, eine Sprachgesellschaft, die sich für die Reinhaltung der deutschen Sprache einsetzte. Bei seinem Tod im Jahr 1667 hinterließ er ein großes literarisches Erbe.

Im Jahr 1622 starb der Schauenburger Graf Ernst. Diese Gunst der Stunde nutzte der dänische König Christian IV. und besetzte die Grafschaft, womit die sogenannte dänische Zeit begann. Das 17. und 18. Jahrhundert waren zudem von großen Seuchenzügen, insbesondere der Pest, sowie von verheerenden Bränden geprägt, die Wedel wiederholt verwüsteten.

Der Weg zur modernen Stadt

Das 19. Jahrhundert brachte weitere Umwälzungen. Die europaweiten Erhebungen und Aufstände von 1848, die auch den Kampf um Schleswig-Holstein einschlossen, betrafen Wedel direkt. Forderungen nach einer Vereinigung Schleswigs und Holsteins und der Aufnahme Schleswigs in den Deutschen Bund führten zu kriegerischen Auseinandersetzungen, an denen auch Wedeler teilnahmen. Diese endeten zunächst mit einer Teilung des Landes nördlich der Eider, ein Zustand, der jedoch bald revidiert wurde. Im Jahr 1864 marschierten preußische und österreichische Truppen in Holstein ein, und Dänemark verlor nach 224 Jahren seine Herzogtümer. In Wedel zog die preußische Verwaltung ein, und das Amt des Bürgermeisters wurde eingeführt. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entstanden wichtige öffentliche Gebäude wie die erste Schule und ein neues Pastoratsgebäude.

Ist Wedel teuer?
Damit liegt Wedel rund €50.000 respektive €80.000 über dem im Kreis Pinneberg geltenden Richtwert für Häuser im Bestand und gehört gleichzeitig zu den vier teuersten Gemeinden im Kreis. Neu gebaute Häuser sind preislich, wie schon bei den Eigentumswohnungen, noch einmal rund €100.000 teurer als Bestandshäuser.

Eine Keimzelle der späteren Industrie Wedels bildete sich 1864 durch Johann Diedrich Möller, der optische Werke gründete. Er entwickelte Mikroskope und stellte mikroskopische Präparate her, wofür er mehrfach international ausgezeichnet wurde.

Im Jahr 1875 zählte Wedel 1.669 Einwohner. Die Stadtverordnetenversammlung stellte den Antrag, den Titel „Stadt“ anzunehmen. Wedel war zu diesem Zeitpunkt noch stark ländlich geprägt. Größere Industriebetriebe siedelten sich zunächst im benachbarten Schulau an. Dort entstand 1877 eine Pulverfabrik, die jedoch nur ein Jahr später explodierte. Die entscheidende Wende für die Industrialisierung Wedels kam 1883 mit dem Anschluss an das Eisenbahnnetz. Dies lockte vermehrt Industriebetriebe an, darunter die Zuckerfabrik und die Deutsche Vakuum, Deutschlands erste Raffinerie. Die Bevölkerungszahl wuchs daraufhin stetig an. Das Ortsbild von Schulau wurde insbesondere von Arbeitern geprägt, viele von ihnen stammten aus Polen.

Schulau wird Teil Wedels

Wedel entwickelte sich auch auf kulturellem Gebiet weiter. Neben der Gründung mehrerer Vereine entstanden kurz nach der Jahrhundertwende eine Volksbücherei und ein Museum. Eine bedeutende städtebauliche Veränderung war die Eingemeindung des bis dato selbstständigen Ortes Schulau im Jahr 1909. Nach der Zusammenlegung beider Orte schritt die Entwicklung der Kleinstadt zügig voran. Ein Elektrizitätswerk wurde erbaut, und im Jahr 1930 erhielt Wedel ein eigenes Krankenhaus.

Krisenzeiten und Wiederaufbau

Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise trafen auch Wedel hart. Mehrere größere Arbeitgeber mussten den Betrieb einstellen. Allein die Zuckerfabrik entließ mindestens 400 Arbeiter, was zu hoher Arbeitslosigkeit führte. Im Jahr 1933 lebten etwa 20 Prozent der Bevölkerung von öffentlicher Unterstützung. Diese sozialen Spannungen spiegelten sich auch im politischen Leben wider. Seit 1929 nahmen die politischen Veranstaltungen zu. Aufmärsche und Massentreffen extremistischer Parteien prägten das Stadtbild, und es kam zu gewalttätigen Zwischenfällen.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 übernahmen, wie überall im Deutschen Reich, auch in Wedel führende Nationalsozialisten wichtige Verwaltungsposten. Die Arbeiterparteien SPD und KPD, die in Wedel recht stark vertreten waren, wurden verboten und gingen zeitweilig in den Widerstand. Viele ihrer Mitglieder wurden inhaftiert und verbrachten Jahre in Konzentrationslagern.

Zu den wichtigsten baulichen Veränderungen der 30er Jahre gehörte der Neubau des Rathauses an der Bahnhofstraße. Daneben entstanden Wohnsiedlungen am Voßhagen, die sogenannte Nordschleswig-Siedlung und die Milich-Siedlung. Im Jahr 1939 ehrte Wedel den dritten Ehrenbürger: den überregional bekannten Maler Rudolf Höckner. Die Ehrung des berühmten Wedeler Sohnes Ernst Barlach war zu diesem Zeitpunkt politisch nicht erwünscht.

Die wohl schlimmsten Stunden erlebte Wedel im März 1943. Ein massiver Bombenangriff britischer Kräfte legte die kleine Stadt nahezu in Schutt und Asche. Rund 70 Prozent der Wohnbebauung wurden zu einem Trümmerfeld. Die Stadt errichtete daraufhin große Barackensiedlungen. Die Wohnungsnot verschärfte sich dramatisch, als im Zuge von Flucht und Vertreibung während und nach dem Zweiten Weltkrieg Hunderte von Evakuierten und Flüchtlingen nach Wedel kamen.

Bei einer Volkszählung im Jahr 1947 standen 7.902 Einheimischen mehr als 6.500 Evakuierten und Flüchtlinge gegenüber, was zu extrem beengten Wohnverhältnissen führte (4,9 Quadratmeter pro Person). Durch großangelegte Wohnungsbauprogramme förderte die Stadt die Integration dieser Menschen. Das wohl größte und landesweit ehrgeizigste Wiederaufbauprojekt begann 1954: der Bau der Gartenstadt Elbhochufer. Auf einem 40 Hektar großen Gelände entstand die größte Baustelle Schleswig-Holsteins. Bis 1962 wurden hier beinahe 1.200 Mietwohnungen und über 500 Reiheneigenheime fertiggestellt, was die Wohnsituation erheblich entspannte.

Wedel heute: Wirtschaft, Freizeit und Arbeitgeber Stadt

In der Nachkriegszeit entwickelte sich Wedel rasch weiter. Neue Wirtschaftsunternehmen siedelten sich an, insbesondere aus der Pharma-Branche. Eine neue Attraktion erhielt die Stadt 1952 mit der Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft, die bis heute zahlreiche Besucher anzieht. 1960/61 wurde der Hamburger Yachthafen errichtet, einer der größten an der Unterelbe.

Auch Naturereignisse prägten die jüngere Geschichte: Schwere Sturmfluten überfluteten Teile der Stadt in den Jahren 1962 und 1976. Als Reaktion darauf wurde 1978 ein neuer, verstärkter Landesschutzdeich errichtet, der Wedel besser vor Hochwasser schützt.

Heute ist Wedel eine lebhafte Mittelstadt mit rund 32.000 Einwohnern, prosperierenden Unternehmen und einem hohen Freizeitwert. Die Nähe zur Elbe, die gute Infrastruktur und die Anbindung an Hamburg machen Wedel zu einem beliebten Wohnort in der Metropolregion Hamburg. Die Stadt blickt auf eine große Vergangenheit zurück und gestaltet aktiv ihre spannende Zukunft.

Warum heißt Wedel Wedel?
Der Name „Wedel“ kommt vom altsächsischen Wort „Wadil“ und bedeutet „Furt“. Diese Furt ist die Querung des Ochsenweges durch die Niederungen Wedeler Aue.

Die Stadt Wedel als Arbeitgeber

Neben privaten Unternehmen ist die Stadtverwaltung selbst ein wichtiger Arbeitgeber in Wedel. Nach vorliegenden Informationen beschäftigt die Stadt Wedel über 400 Mitarbeiter im Rathaus und den Außenstellen. Eine Bewertung auf einem Arbeitgeberportal gibt Einblicke in die Erfahrungen von Mitarbeitern. Die Stadt wird dort als Arbeitgeberin mehrheitlich empfohlen (3,8 Punkte von 5). Gelobt werden oft die Sinnhaftigkeit der Aufgaben, das gute Kollegium und eine als akzeptabel empfundene Bezahlung.

Verbesserungspotenzial wird unter anderem bei der Reaktion auf negatives Feedback und der internen Kommunikation gesehen. Die Arbeitsatmosphäre wird als teilweise angespannt beschrieben, insbesondere im Verhältnis zwischen Verwaltungsleitung und oberster Führungsebene, was sich aber nicht auf alle Bereiche auswirkt. Die Work-Life-Balance wird als sehr gut bewertet, mit Möglichkeiten zu flexiblem Arbeiten und Homeoffice. Die Karrierechancen sind, typisch für eine Kommunalverwaltung, begrenzt, aber es wird viel in Weiterbildung investiert. Der Kollegenzusammenhalt ist in den einzelnen Fachdiensten oft gut, aber insgesamt gemischt. Das Vorgesetztenverhalten variiert stark je nach direkter Führungskraft.

Trotz kritischer Anmerkungen in einzelnen Bewertungen wird betont, dass die Stadt Wedel von vielen als gute Arbeitgeberin wahrgenommen wird, was sich auch in der Bestätigung durch neue Kollegen zeigt, die Vergleiche ziehen können. Die Strukturen der Verwaltung werden als nicht untypisch für deutsche Kommunen beschrieben und stehen im Rahmen der Modernisierung auf dem Prüfstand. Die Kommunikation bleibt eine Herausforderung, verbessert sich aber in einzelnen Abteilungen durch engagierte Führungskräfte.

Geographie und Stadtteile

Das Stadtgebiet Wedels liegt am Übergang des Altmoränenbereichs in die Wedeler Marsch. Es erstreckt sich zwischen der Wedeler Au im Norden und der Elbe im Süden. Die Wedeler Au ist teilweise zu einem Mühlenteich aufgestaut. Geografisch gehört Wedel zum Naturraum des Hamburger Rings. Die Stadt gliedert sich historisch und administrativ in die Kernstadt Wedel und den Stadtteil Schulau, der 1909 eingemeindet wurde. Die Nachbargemeinden sind Hetlingen, Holm, Appen im Umland sowie Hamburg und Jork.

Bevölkerung und Religion

Die Einwohnerzahl Wedels hat sich über die Jahrzehnte stark entwickelt. Von 5.938 Einwohnern im Jahr 1910 wuchs die Bevölkerung bis 2017 auf 33.347 an. Besonders prägend war die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Einwohnerzahl 1947 bei 14.388 lag, wobei fast die Hälfte Evakuierte und Flüchtlinge waren. Auch 1955 gab es noch einen hohen Anteil an Vertriebenen und Bürgern der ehemaligen DDR, die in Wedel eine neue Heimat fanden.

In Wedel gibt es eine vielfältige religiöse Landschaft. Die evangelisch-lutherische Kirche ist mit zwei Gemeinden vertreten: der Kirchengemeinde Wedel Holm und der Ev.-Lutherischen Christus-Kirchengemeinde Schulau, die seit 1965 besteht. Die katholische Gemeinde St. Marien gehört seit 2007 zur Pfarrei St. Martin. Darüber hinaus existieren vier weitere Religionsgemeinschaften in der Stadt: die Freie evangelische Gemeinde, die Auferstehungskirche Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), die Evangelische Gemeinschaft Mittendrin sowie die Neuapostolische Kirche Gemeinde Wedel.

Häufig gestellte Fragen zu Wedel

Ist Wedel teuer?

Wedel verfügt über viele gute bis sehr gute Wohnlagen, insbesondere direkt an der Elbe. Die hohe Attraktivität als Wohnort in der Metropolregion Hamburg und die Qualität der Lagen, vor allem am Strandweg und in den Gebieten mit sehr guter Infrastruktur, deuten darauf hin, dass die Preise für Wohnraum in Wedel im oberen Segment liegen können, insbesondere im Vergleich zu ländlicheren Gebieten. Eine pauschale Aussage ist schwer, aber die Top-Lagen sind zweifellos begehrt und entsprechend hochpreisig.

Wie alt ist die Stadt Wedel?

Der Name „Wedel“ wurde vor beinahe 800 Jahren erstmalig urkundlich erwähnt. Die schriftlich nachweisbare Geschichte des Ortes beginnt jedoch erst im Jahr 1212 mit der Erwähnung der Gebrüder von Wedel. Die Bestätigung des Ortes selbst unter diesem Namen erfolgte 1255. Man kann also sagen, dass Wedel eine Geschichte hat, die mindestens bis ins frühe 13. Jahrhundert zurückreicht, auch wenn die Gegend schon länger besiedelt war.

Warum heißt Wedel Wedel?

Der Name „Wedel“ stammt vom altsächsischen Wort „Wadil“ ab, was „Furt“ bedeutet. Dies bezieht sich auf eine historische Furt, also eine flache Stelle zur Durchquerung, des Ochsenweges durch die Niederungen der Wedeler Aue.

Wie viele Mitarbeiter hat die Stadt Wedel?

Die Stadt Wedel beschäftigt nach vorliegenden Informationen über 400 Mitarbeiter im Rathaus und in den Außenstellen.

Wedel ist somit ein facettenreicher Ort, der Tradition und Moderne verbindet. Seine Lage an der Elbe, die gut entwickelte Infrastruktur und die lebendige Gemeinschaft machen es zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsort mit einer reichen und bewegten Vergangenheit.

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