24/12/2014
In der Serie »Im Blickpunkt« steht dieses Mal die Stadt Heidenheim im Landkreis Heidenheim. Aus dem Landesinformationssystem Baden-Württemberg (LIS) lassen sich für Heidenheim wie für jede andere Gemeinde des Landes interessante Erkenntnisse zur Struktur und Entwicklung gewinnen. Besonders herausgehoben werden an dieser Stelle die Bevölkerungsentwicklung, die Wohn- und die Beschäftigtensituation. Heidenheim an der Brenz liegt im Osten Baden-Württembergs an der Grenze zu Bayern, etwa 17 Kilometer (km) südlich von Aalen und 33 km nördlich von Ulm. Heidenheim liegt auf 478 bis 645 Metern Höhe zwischen Albuch und Härtsfeld am nordöstlichen Ende der Schwäbischen Alb in einer Talweitung der Brenz bei der Einmündung des Stubentals am Fuß des Hellensteins.

Die Brenz betritt von Königsbronn kommend, wo sie entspringt, im Nordwesten das Stadtgebiet, durchfließt es in Nord-Süd-Richtung und teilt dabei nacheinander die Siedlungsflächen der Stadtteile Aufhausen und Schnaitheim, anschließend die der Kernstadt und schließlich die des Stadtteils Mergelstetten, um es im Süden in Richtung Herbrechtingen wieder zu verlassen. Heidenheim ist die Kreisstadt und größte Stadt des Landkreises Heidenheim und nach Aalen und Schwäbisch Gmünd die drittgrößte Stadt der Region Ostwürttemberg. Heidenheim bildet ein eigenes Mittelzentrum, zu dessen Mittelbereich alle Gemeinden des Landkreises Heidenheim gehören. Seit dem 1. April 1956 ist Heidenheim Große Kreisstadt. Mit der Gemeinde Nattheim ist die Stadt Heidenheim eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen. Im Zuge der Gemeindegebietsreform Anfang der 1970er-Jahre wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Großkuchen und Oggenhausen eingemeindet.
Heidenheim hat eine Gemarkungsfläche von 10 709 ha. Davon werden gut 20 % landwirtschaftlich genutzt. Damit liegt diese Flächennutzungsart unter dem Landesdurchschnitt von 45 %. Die Waldfläche beträgt knapp 60 % und liegt deutlich über dem Niveau des Landes (38 %). Knapp 18 % der Fläche sind besiedelt oder dienen als Verkehrsfläche, auch hier wird das Landesmittel deutlich überschritten.
- Infrastruktur und Anbindung
- Eine Reise durch die Jahrtausende: Die Geschichte Heidenheims
- Bevölkerung und Demografie
- Wohnen und Bauen
- Wirtschaft und Beschäftigung
- Öffentliche Finanzen
- Kultur, Freizeit und Sehenswürdigkeiten
- Natur und Umgebung
- Heidenheim im Vergleich (Stand 2016)
- Häufig gestellte Fragen
Infrastruktur und Anbindung
Heidenheim liegt an der Brenzbahn Aalen – Heidenheim – Ulm und gehört zu dem Heidenheimer Tarifverbund. Im Stadtgebiet versorgen mehrere Buslinien der Heidenheimer Verkehrsgesellschaft HVG den öffentlichen Personennahverkehr. Durch die nahegelegene Autobahn A 7 mit eigener Ausfahrt sowie die durch Heidenheim führenden Bundesstraßen B 19 und B 466 hat die Stadt eine gute Anbindung an das deutsche Fernstraßennetz.
Eine Reise durch die Jahrtausende: Die Geschichte Heidenheims
In Heidenheim lassen sich Spuren einer kontinuierlichen Besiedlung nach archäologischen Befunden auf die Spätbronzezeit um etwa 1300 v. Chr. datieren. Die nachfolgende Urnenfelderepoche um 1200 bis 750 v. Chr. ist durch umfangreiche Siedlungsreste in Heidenheim und Schnaitheim belegt. Zahlreiche Funde in der näheren Umgebung Heidenheims aus der Zeit vom 8. bis zum 5. vorchristlichen Jahrhundert belegen dann eine keltische Besiedelung. Ausgedehnte hallstattzeitliche Grabhügelfelder deuten auf frühe keltische Bewohner hin, insbesondere in den Seewiesen, im Wald Scheiterhau, im Wald Badhäule und zwischen Kleinkuchen und Nattheim. Eine sehr gut erhaltene spätkeltische Viereckschanze des 2. oder 1. vorchristlichen Jahrhunderts findet sich im Wald Röserhau.
Um das Jahr 100 n. Chr. errichteten die Römer in Heidenheim ein Steinkastell. Die 5,2 Hektar (ha) große Anlage war Teil des sogenannten Alblimes. Das Militärlager beherbergte die Ala II Flavia milliaria, eine Reitereinheit. Bereits in jener Zeit diente der Totenberg als Bestattungsplatz. Um das Jahr 150 wurde die Truppe ins neuerbaute Kastell Aalen verlegt, doch die Zivilsiedlung außerhalb des Kastells entwickelte sich weiter zu einer wichtigen Ortschaft, begünstigt durch Bohnerzvorkommen und die Verkehrslage. Das Ende der römischen Epoche kam um 259/260 mit dem Einfall der Alamannen. Diese Zeit ist im Museum im Römerbad dokumentiert.
Für die nächsten Jahrhunderte sind die Quellen spärlich. Ein Hortfund von 350 und Pfostenbauten deuten auf vorübergehende Besiedlung. Das älteste alamannische Dorf entstand wohl im 5. Jahrhundert an der Brenz. Im 6. Jahrhundert wird eine fränkische Militärkolonie südlich der Brenzstraße angenommen. Beide Siedlungen vereinigten sich vermutlich im 8. Jahrhundert zu einem Dorf mit dem Namen Heidenheim, der möglicherweise auf die sichtbaren römischen Ruinen oder einen Alamannen namens Heido Bezug nahm. Die Pfarrkirche St. Peter stand auf dem Totenberg. Das Dorf fiel im Städtekrieg 1449 oder Reichskrieg 1462 vollständig zum Opfer.
Die Gründung der Stadt Heidenheim ist im Zusammenhang mit der Erbauung von Burg Hellenstein zu sehen. Die mittelalterliche Stadt entstand als Burgsiedlung und war in das Befestigungssystem der Wehranlage eingebunden. Die Stadtmauer, errichtet zwischen 1190 und 1420, schützte die Siedlung mit vier Tortürmen und sechs Mauertürmen sowie einem Sohlgraben. Das mittelalterliche Heidenheim bestand im Wesentlichen aus der Vorderen Gasse (heute Hauptstraße) und der Hinteren Gasse. Die Vordere Gasse war das Zentrum des Geschäftslebens mit Märkten, Werkstätten und Wirtshäusern, während die Hintere Gasse Amtshäusern und Beamtenwohnungen vorbehalten war. Bereits in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts ist ein Ammann nachweisbar, der die Sitzungen der „Zwölfer“ (Vorläufer des Gemeinderats) leitete. Offiziell erhielt Heidenheim 1356 das Marktrecht, doch es existierte de facto wohl schon seit der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Stadt.

Im 15. Jahrhundert bestand die Stadt aus 70 Häusern. Die Vorstädte Obere und Mittlere wuchsen im Norden und Osten. Ab 1602 kamen auf Anregung Herzog Friedrichs I. die ersten Häuser der Unteren Vorstadt, der späteren Webersiedlung, hinzu. Die schlimmsten Jahre erlebte Heidenheim im Dreißigjährigen Krieg. Hatte die Stadt 1618 etwa 1.000 Bewohner, zählte man 1648 nur noch 463 Personen. Danach nahm die Bevölkerungszahl fast stetig zu und erreichte 1844 2.737 Einwohner.
Heidenheim war zunächst hellensteinischer Lehensbesitz und wurde seit dem Ende des 12. Jahrhunderts an die Herren von Gundelfingen und von Rechberg vergeben. Seit 1351 Erblehen der Helfensteiner, kam es 1448 bis 1450 erstmals zur Grafschaft Württemberg, wurde an Bayern verkauft, gehörte 1504 bis 1519 wieder zu Württemberg, 1521 bis 1536 zu Ulm und blieb danach – bis auf eine kurze bayerische Episode im Dreißigjährigen Krieg – endgültig württembergisch. In dieser Zeit fasste auch die Reformation im Brenztal Fuß.
Herzog Friedrich I. nahm die Bezeichnung „Herr zu Heidenheim“ in seine Titulatur auf, Herzog Eberhard Ludwig fügte 1707 den Heidenkopf, das Stadtwappen, dem herzoglichen Wappen ein. 1810 wurde Heidenheim Oberamtsstadt, 1935 Kreisstadt. Während der Nazi-Diktatur waren auch die jüdischen Mitbürger massiven Schikanen ausgesetzt. 20 konnten sich retten, zehn wurden deportiert und ermordet. Zwischen 1941 und 1945 befand sich ein Nebenlager der KZs Dachau und Natzweiler in der Polizeischule. Am 24. April 1945 wurde die Stadt kampflos den Amerikanern übergeben.
Generalfeldmarschall Erwin Rommel wurde in Heidenheim geboren, der Widerstandskämpfer Georg Elser in Hermaringen. Der Zweite Weltkrieg forderte aus Heidenheim 1.244 Gefallene und 566 Vermisste. Heute leben rund 50.000 Einwohner in Heidenheim, das sechs europäische Städtepartnerschaften pflegt und freundschaftliche Kontakte mit QianJiang (VR China) unterhält.
Bevölkerung und Demografie
Am 31. Dezember 2016 lebten 48.709 Personen in Heidenheim. Mit 455 Personen je Quadratkilometer (km²) liegt die Besiedelungsdichte zwischen den großstädtisch und den ländlich geprägten Teilen Baden-Württembergs und übersteigt den Landesdurchschnitt (307). Die Bevölkerungsentwicklung war in den Jahren zwischen 2006 und 2016 leicht negativ. In diesem Zeitraum hat die Bevölkerung um 1,1 % abgenommen. Sie entsprach damit nicht der landesweiten Entwicklung. Das Durchschnittsalter der Bürger von Heidenheim betrug 43,7 Jahre und lag damit leicht über dem Landesdurchschnitt von 43,3 Jahren.
Etwas über 19 % der Einwohner von Heidenheim hatten 2016 einen ausländischen Pass. Der Ausländeranteil in Heidenheim lag damit deutlich über dem Landesdurchschnitt von gut 14 %. Dies zeigt die kulturelle Vielfalt der Stadt.
Wohnen und Bauen
Die Entwicklung des Wohnungsbestandes in Heidenheim ist stagnierend. Im Zeitraum zwischen 2006 und 2016 nahm der Wohnungsbestand leicht um 0,1 % ab und liegt damit unter dem positiven Landesniveau. Die Werte für baureifes Land lagen in dem Zeitraum zwischen 2014 und 2016 mit 122 Euro je Quadratmeter (EUR/m²) um 64 EUR/m² niedriger als die im Landesdurchschnitt ermittelten Werte. Das zeigt, dass Heidenheim als Wohnstadt für junge Familien, die ein neues Eigenheim bauen wollen, Potential bietet. Gut 63 % der Wohngebäude sind Einfamilienhäuser. Mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von 44 m² je Einwohner liegt der Wert in Heidenheim unter dem Landesdurchschnitt.
Wirtschaft und Beschäftigung
Heidenheims guter Ruf als ostwürttembergisches Wirtschaftszentrum gründet sich auf Erwerbszweige, deren Wurzeln teilweise bis in vorgeschichtliche Zeit reichen. Bohnerzvorkommen, Eisenabbau und -verarbeitung sind seit dem 14. Jahrhundert schriftlich belegt. Herzog Ulrich verlieh 1511 das Recht zum Abbau und zur Errichtung von Eisenschmieden. 1819 wurde die Eisenverhüttung eingestellt.

Mit der Weltfirma Johann Matthäus Voith erfolgte seit Mitte des 19. Jahrhunderts der Aufstieg des metallverarbeitenden Gewerbes. Seine Entwicklung wurde am Anfang durch die örtliche Textil- und insbesondere die Papierherstellung begünstigt. Mit ihrem 2006 fertiggestellten Papiertechnologiezentrum führt die Firma Voith diese Tradition fort, auch wenn die Produktpalette längst um Turbinen, Schiffspropeller und Getriebe erweitert wurde.
Der im Brenztal und auf der östlichen Schwäbischen Alb angebaute Flachs bildete die Grundlage für die Leinwandherstellung. Der Weg vom Flachs zur fertigen Leinwand umfasste Hausweberei, Garnsiederei, Färberei und den seit dem 14. Jahrhundert belegten Leinwandhandel. Herzog Friedrichs I. Initiative zum Bau von Häusern für Weber förderte das Gewerbe.
Seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts ebnete Baumwolle der fabrikmäßigen Textilherstellung den Weg. Die ersten mechanischen Webstühle in Deutschland standen in der 1823 gegründeten Fabrik von Johann Gottlieb Meebold. Die Meeboldsche Firma wurde 1856 in die „Württembergische Cattunmanufactur Heidenheim/Brenz“ (WCM) umgewandelt und entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Stoffdruckereien.
Paul Hartmann gründete 1867 einen Textilveredelungsbetrieb und nahm 1873 die gewerbliche Herstellung von medizinischer Watte auf. Das Unternehmen konzentrierte sich auf Verbandstoffe und Medizinartikel und gehört heute zu den Marktführern. Bis ins 16. Jahrhundert lässt sich die Papierherstellung zurückverfolgen. 1530 errichtete die Stadt eine Papiermühle. Heinrich Voelter jun. und Johann Matthäus Voith entwickelten 1846 die erste brauchbare Holzschleifmaschine. 1864 endete die Heidenheimer Papierherstellung nach einem Brand.
Heidenheim zog auch Gewinn aus dem Wein- und Salzhandel (15.-18. Jahrhundert). Die Tonlager lieferten den Rohstoff für das „Heidenheimer Geschirr“. Zahlreiche Brauereien und Gerbereien waren bis ins 20. Jahrhundert vertreten.
Die Chance auf eine Beschäftigung in Heidenheim hat in den vergangenen 10 Jahren zugenommen. So hatten 2016 rund 25.020 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte einen Arbeitsplatz. Dies sind gut 7 % mehr als 2006. Langfristig betrachtet lag die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 2016 um gut 1.700 höher als 1999. Fast 36 % aller Arbeitsplätze in Heidenheim liegen heute noch in dem Wirtschaftsbereich des Produzierenden Gewerbes, nehmen damit aber keine dominierende Position wie in vielen anderen Kommunen des Landes ein. Der Schwerpunkt der Beschäftigung in Heidenheim liegt im Bereich der sonstigen Dienstleistungen mit über 48 %.
Öffentliche Finanzen
Der Schuldenstand je Einwohner in Heidenheim belief sich auf 961 Euro im Jahr 2016 und lag damit unter dem Landesdurchschnitt von 1.026 Euro je Einwohner. Die Steuerkraftmesszahl je Einwohner lag im Jahr 2016 unter dem Landesniveau, wohingegen die Steuerkraftsumme je Einwohner den Landesdurchschnitt leicht überstieg.

Kultur, Freizeit und Sehenswürdigkeiten
Kulturell hat Heidenheim seinen Einwohnern und Besuchern einiges zu bieten. Architektonisch fallen im Stadtbild zahlreiche historische Gebäude auf: das Wahrzeichen der Stadt Schloss Hellenstein, mit seinem sehenswerten Schlosspark; die evangelische Michaelskirche; das Elmar-Doch-Haus; das Untere Tor; die Villa Waldenmaier; der Bürgerturm Türmle; die Webersiedlung; die Heidenschmiede; das Alte Eichamt; die alte Peterskirche und das im Jugendstil erbaute Konzerthaus.
Im Schloss Hellenstein befindet sich das Museum für Kutschen, Chaisen und Karren, eine Außenstelle des Landesmuseums Württemberg. Im Museum im Römerbad werden Funde aus römischer Zeit ausgestellt. Jährlich finden in Heidenheim die Opernfestspiele im Schloss Hellenstein statt. Weiterhin gibt es jährlich Freilichtspiele im Naturtheater Heidenheim. Sportliche Höhepunkte sind die Heidenheimer Fechtertage Ende März mit der Auslobung des Heidenheimer Pokals. Die Fechtertage gelten als das schwerste Degeneinzelturnier der Welt.
Natur und Umgebung
Naturliebhaber und Wanderer kommen im Eselsburger Tal bei Heidenheim auf ihre Kosten. Der als Naturschutzgebiet geschützte Abschnitt des Brenztals ist die Heimat von über 640 Blütenpflanzen und mehr als 80 Vogelarten. Die malerische Landschaft mit ihren grünen Wiesen, dichten Wäldern und klaren Flüssen lädt zu vielfältigen Outdoor-Aktivitäten ein.
In der näheren Umgebung von Heidenheim gibt es weitere spannende Orte zu entdecken. Der Brenztopf ist eine natürliche Quelle am Fuße des Hellensteinberges, umgeben von einer beeindruckenden Felslandschaft. Das Naturtheater Herbrechtingen liegt inmitten eines Waldgebietes. Wer sportliche Aktivitäten liebt, findet auf der Schwäbischen Alb traumhafte Wanderrouten, Klettersteige und Mountainbike-Strecken.
Heidenheim im Vergleich (Stand 2016)
| Merkmal | Heidenheim | Baden-Württemberg |
|---|---|---|
| Bevölkerungsdichte (Ew./km²) | 455 | 307 |
| Durchschnittsalter (Jahre) | 43,7 | 43,3 |
| Ausländeranteil (%) | >19 | >14 |
| Wert baureifes Land (EUR/m², 2014-2016) | 122 | 186 |
| Wohnfläche pro Einwohner (m²) | 44 | n.a. (unter Landesdurchschnitt) |
| Schuldenstand pro Einwohner (EUR) | 961 | 1.026 |
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist der Ausländeranteil in Heidenheim an der Brenz?
Laut Daten aus dem Jahr 2016 hatten etwas über 19 % der Einwohner von Heidenheim einen ausländischen Pass. Dieser Anteil lag deutlich über dem Landesdurchschnitt von Baden-Württemberg, der bei gut 14 % lag.
Wie alt ist Heidenheim an der Brenz?
Die ältesten Zeugnisse menschlicher Anwesenheit im Stadtgebiet sind etwa 80.000 Jahre alt. Eine kontinuierliche Besiedlung begann nach archäologischen Befunden in der Spätbronzezeit um etwa 1300 v. Chr. Als Dorf mit dem Namen Heidenheim wurde der Ort vermutlich im 8. Jahrhundert durch die Vereinigung zweier Siedlungen gebildet. Die Gründung der mittelalterlichen Stadt im Zusammenhang mit Burg Hellenstein fand wohl de facto bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts statt, auch wenn das offizielle Marktrecht erst 1356 verliehen wurde.
Was kann man heute in der Nähe von Heidenheim an der Brenz machen?
In der Umgebung von Heidenheim gibt es viel zu erleben. Sie können den Brenztopf besuchen, die Quelle der Brenz, und die umliegende Felslandschaft erkunden. Das Eselsburger Tal bietet sich für Naturerkundungen und Wanderungen an. Für sportlich Aktive lockt die Schwäbische Alb mit Wander-, Kletter- und Mountainbike-Strecken. Kulturell können Sie Aufführungen im Naturtheater Herbrechtingen erleben oder das Museum im Römerbad besuchen.
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