Welche Marke ist Chiquita?

Chiquita: Geschichte, Handel und Kontroversen

01/02/2022

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Chiquita Brands International Sàrl ist weit mehr als nur ein Name auf einer Bananenschale. Dieses Unternehmen, das 1899 ursprünglich als United Fruit Company (UFC) gegründet wurde, hat eine lange und bewegte Geschichte hinter sich, die von globalem Fruchthandel, immensen wirtschaftlichen Erfolgen, aber auch von tiefgreifenden Kontroversen und Kritik geprägt ist. Als einer der weltweit größten Exporteure von Bananen und anderen tropischen Früchten hat Chiquita nicht nur den Warenverkehr revolutioniert, sondern auch das politische und soziale Gefüge in den Anbauländern maßgeblich beeinflusst.

Welche Marke ist Chiquita?
Chiquita Brands International Sàrl, 1899 als United Fruit Company (UFC, auch UFCO) gegründet, ist eine US-amerikanisch-schweizerische Fruchthandels-Gesellschaft und einer der größten Bananenexporteure der Welt.

Der Name „Chiquita“ selbst, der auf Deutsch „kleines Mädchen“ bedeutet und im Spanischen eine liebevolle Anrede für Frauen ist, steht heute synonym für Bananen, doch die Geschichte des Unternehmens reicht viel weiter zurück und ist untrennbar mit der Entwicklung der modernen globalen Wirtschaft und ihren Schattenseiten verbunden.

Übersicht

Die Wurzeln: Von der United Fruit Company zu Chiquita

Die Geschichte von Chiquita begann am 30. März 1899 in Boston mit der Gründung der United Fruit Company (UFC). Sie entstand aus dem Zusammenschluss zweier Firmen: Boston Fruit, gegründet von Lorenzo Dow Baker und Andrew W. Preston, und Tropical Trading and Transport Company, gegründet von Minor C. Keith. Keith war durch den Bau von Eisenbahnen in Costa Rica in das Fruchtgeschäft eingestiegen, was die Bedeutung der Infrastruktur für den frühen Erfolg des Unternehmens unterstreicht.

Die UFC wuchs schnell und erreichte bis 1954 einen beeindruckenden Weltmarktanteil von 33 %. Um ihre weitreichenden Geschäftsfelder zu erweitern, wurde United Fruit zu einem bedeutenden Akteur bei der Entwicklung der Radiotechnologie und kooperierte später mit anderen Firmen, um die Radio Corporation of America zu gründen. Ein weiterer revolutionärer Beitrag des Konzerns war die Förderung der Entwicklung von Kühlschiffen, die den Transport verderblicher tropischer Früchte über lange Distanzen erst in großem Maßstab möglich machten.

Ende der 1930er Jahre verfügte die UFC über die größte private Schiffsflotte der Welt, bekannt als die Great White Fleet. Diese Flotte revolutionierte nicht nur den Bananentransport, sondern bot auf einigen Schiffen auch luxuriöse Passagiereinrichtungen, die zum Vorbild für andere Reedereien wurden.

Im Juni 1970 fusionierte die United Fruit Company mit der AMK Corporation und wurde zur United Brands Company. Diese Phase dauerte bis August 1984, als Carl H. Lindner Jr. die Kontrolle über das Unternehmen übernahm. Im folgenden Jahr verlegte die Firma ihren Sitz nach Cincinnati. 1984 erfolgte dann die Umbenennung, die den Markennamen bereits trug: Das Unternehmen hieß fortan Chiquita Brands International. 1991 erweiterte Chiquita sein Portfolio durch den Kauf von Frutas Dominicanas und stieg so in die Ananas-Produktion ein.

Eine bedeutende Veränderung in der jüngeren Geschichte ereignete sich im Januar 2015, als die Cutrale-Safra Gruppe die Übernahme von Chiquita abschloss. Zuvor, im März 2014, hatte das Unternehmen Pläne für eine Fusion mit dem irischen Konkurrenten Fyffes verfolgt, um Steuervorteile zu erzielen. Diese Pläne wurden jedoch von einer Aktionärsversammlung im Oktober 2014 gestoppt, die stattdessen Verhandlungen mit Cutrale favorisierte.

Schattenseiten der Geschichte: Kontroversen und Ausbeutung

Die Geschichte von Chiquita, insbesondere die der ursprünglichen United Fruit Company, ist untrennbar mit Vorwürfen der neokolonialen Ausbeutung, weitreichender politischer Einflussnahme und der Unterstützung diktatorischer Regime und Gruppen verbunden. Diese Aspekte haben das Bild des Unternehmens nachhaltig geprägt.

Interventionen in Honduras

Honduras war eines der Länder, in denen die UFC erheblichen Einfluss ausübte. Bereits 1910 schickte das Unternehmen ein Schiff mit angeheuerten Söldnern von New Orleans nach Honduras mit dem Ziel, den Präsidenten zu stürzen. Der Grund war die Weigerung des Präsidenten, der United Fruit Steuererleichterungen zu gewähren. Nach dem erfolgreichen Putsch befreite Honduras die UFC für 25 Jahre von jeglichen Steuern. Zwischen 1912 und 1924 gab es allein in Honduras vier US-Interventionen, oft im Zusammenhang mit den Interessen der UFC.

Ein weiterer Skandal erschütterte das Unternehmen 1975. Es kam heraus, dass Eli Black, der damalige Chef der United Brands Company, versucht hatte, vom Präsidenten von Honduras Zollvorteile in Höhe von 2,5 Millionen Dollar zu erkaufen. Dieser Vorfall führte zum Selbstmord von Eli Black.

Das Massaker in Kolumbien 1928

Ein besonders dunkles Kapitel in der Geschichte der United Fruit Company ist das Massaker in Kolumbien im Jahr 1928. Am 6. Dezember 1928 wurden in Ciénaga streikende Arbeiter der Firma von Militärtruppen ermordet. Die Arbeiter demonstrierten gegen die miserablen Arbeitsbedingungen auf den Plantagen. Die Schätzungen über die Zahl der Todesopfer reichen von 47 bis zu 2000. Dieses Ereignis ist als Masacre de las Bananeras in die Geschichte Kolumbiens eingegangen und wurde auch in der Literatur verarbeitet. Gabriel García Márquez beschreibt im Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“ den unmenschlichen Einfluss der UFC, und Pablo Neruda widmete dem Wirken der UFC ein Gedicht namens „La United Fruit Co.“ in seinem Zyklus „Canto General“.

Der Putsch in Guatemala 1954

Die wirtschaftlichen Interessen der United Fruit Company spielten auch eine entscheidende Rolle bei der politischen Einmischung der USA in Guatemala. Die UFC besaß dort riesige Landflächen und kontrollierte wesentliche Infrastruktur wie die Post, die Eisenbahn und den einzigen Karibikhafen, der fast ausschließlich für eigene Zwecke genutzt wurde. Unter dem Diktator Jorge Ubico genoss die UFC erhebliche Privilegien, darunter zollfreie Importe und geringe Exportzölle.

Nach dem Sturz der Diktatur 1944 und der Wahl demokratischer Präsidenten wie Juan José Arévalo und später Jacobo Arbenz, begann die Regierung, Reformen umzusetzen. Arbenz enteignete gegen Entschädigung etwa 530 km² Land von der UFC, um es an Kleinbauern zu verteilen, und forderte bessere Arbeitsbedingungen, Mindestlöhne und Sozialleistungen. Die UFC protestierte daraufhin beim amerikanischen Außenministerium und forderte den Sturz der Regierung, indem sie diese als kommunistisch darstellte.

Der damalige US-Außenminister John Foster Dulles, der früher als Anwalt für die UFC gearbeitet hatte, und sein Bruder Allen Dulles, der Chef der CIA, waren maßgeblich an der Planung beteiligt. Am 16. Juni 1954 initiierte die CIA die Operation PBSUCCESS, einen Putschversuch mit einer Söldnertruppe. Als Präsident Arbenz die Kontrolle verlor, trat er am 27. Juni 1954 zurück, und Carlos Castillo Armas, der von der CIA unterstützte Exil-Guatemalteke, übernahm das Amt. Eine seiner ersten Amtshandlungen war die Rückgabe des enteigneten Landes an die UFC und die Abschaffung der Arbeitnehmerschutzgesetze. Dies markierte den Beginn einer fast 40 Jahre andauernden, von der CIA unterstützten Militärdiktatur, die Schätzungen zufolge über 100.000 Todesopfer forderte.

Die Ereignisse in Guatemala wurden ebenfalls literarisch verarbeitet, unter anderem in Wolfgang Schreyers „Das grüne Ungeheuer“ und Mario Vargas Llosas Roman „Harte Jahre“.

Neuere Herausforderungen: Paramilitärs und Kritik

Auch in jüngerer Zeit sah sich Chiquita mit schwerwiegenden Vorwürfen und rechtlichen Konsequenzen konfrontiert, insbesondere im Zusammenhang mit der Finanzierung paramilitärischer Gruppen in Kolumbien.

Finanzielle Unterstützung paramilitärischer Gruppen

In den 1990er und frühen 2000er Jahren war Kolumbien von Instabilität und Gewalt geprägt. Paramilitärische Gruppen zielten auf Unternehmen ab, verlangten Schutzgeld und schreckten vor Entführungen und Morden nicht zurück. Um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter zu gewährleisten, leisteten internationale Unternehmen, darunter auch Chiquita, Zahlungen an diese Gruppen. Chiquita zahlte von 1990 bis 1997 an die linke FARC und von 1997 bis 2004 an die rechte AUC. Diese Zahlungen sollten dem Schutz der Bananenplantagen dienen.

Mit dem US-Anti-Terror-Gesetz von 2001 wurden Zahlungen von US-Unternehmen an ausländische Terrororganisationen verboten. Sowohl FARC als auch AUC standen zu diesem Zeitpunkt auf der Terrorliste. Chiquitas fortgesetzte Zahlungen verletzten somit US-Recht und schufen ein moralisches und rechtliches Dilemma. Das Unternehmen entschied sich, die Zahlungen zunächst fortzusetzen, um das Leben seiner Mitarbeiter nicht zu gefährden.

2003 stellte sich Chiquita freiwillig dem US-Justizministerium und gab die Zahlungen zu – als einziges amerikanisches Unternehmen in Kolumbien. Das Ministerium reichte Klage ein, und Chiquita erklärte sich 2007 bereit, eine Strafe von 25 Millionen Dollar zu zahlen, um das Verfahren abzuschließen.

Die juristische Aufarbeitung ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Im Juni 2024 verurteilte eine Geschworenenjury in Florida das Unternehmen in einem Zivilverfahren einstimmig zur Zahlung von 38,3 Millionen US-Dollar Schadenersatz an die Familien von acht kolumbianischen Männern, die von der AUC getötet worden waren. Die Jury befand, dass Chiquita die Paramilitärs finanziell unterstützt hatte und wies die Behauptung, es habe sich um Schutzgelder gehandelt, zurück. Chiquita hat angekündigt, Rechtsmittel einzulegen.

Weitere Kritikpunkte

Neben den schwerwiegenden Vorwürfen der Unterstützung paramilitärischer Gruppen steht Chiquita auch wegen seiner Arbeitsbedingungen, Umweltauswirkungen und Praktiken in der Kritik. Autoren des „Schwarzbuch Markenfirmen“ werfen dem Konzern „Ausbeutung in Bananenplantagen, Kinderarbeit, sexuelle Belästigung, Einsatz von gefährlichen Pflanzengiften“ vor. Es gab Berichte über verschmutztes Trinkwasser, fehlenden Arbeitsschutz und sexuelle Belästigung. Ende der 1990er Jahre kam es Berichten zufolge wegen des Einsatzes von Pestiziden und mangelndem Schutz zu tödlichen Vergiftungen.

Nach wie vor stehen die Benachteiligung gewerkschaftlich organisierter Arbeiter und der massive Pestizideinsatz im Fokus der Kritik. 1992 sorgte das Unternehmen für Aufsehen, als es in Costa Rica Waldflächen aufkaufte, rodete und in Plantagen umwandelte.

Chiquita wird auch vorgeworfen, aggressiv gegen Medienberichte über Missstände vorzugehen. Ein bekanntes Beispiel ist der Fall der Zeitung „The Cincinnati Enquirer“ von 1998. Nach der Veröffentlichung einer umfangreichen Reportage über ausbeuterische Praktiken, Umweltzerstörung und Kokainschmuggel, die teilweise auf illegal beschafften Informationen basierte, setzte Chiquita die Zeitung mit rechtlichen Schritten unter massiven Druck. Die Zeitung musste Schadensersatz in Millionenhöhe zahlen, eine Entschuldigung veröffentlichen und den Journalisten entlassen. Obwohl Chiquita die Vorwürfe inhaltlich nicht juristisch anfocht, ging das Unternehmen juristisch gegen die Zeitung und den Journalisten vor.

Anfang der 2000er Jahre wurde Chiquita im Zusammenhang mit Greenwashing genannt, einer PR-Methode, die darauf abzielt, ein verantwortungsloses Verhalten gegenüber Mitarbeitern und Ressourcen zu kaschieren.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung: Initiativen und Standards

Angesichts der anhaltenden Kritik und der Notwendigkeit, sein Image zu verbessern, hat Chiquita in den letzten Jahrzehnten verschiedene Initiativen im Bereich Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung gestartet.

Seit 1992 arbeitet das Unternehmen eng mit der Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance zusammen und beteiligt sich aktiv an deren Zertifizierungsprogramm. Dieser Ansatz basiert auf den Sozial- und Umweltschutzrichtlinien des Sustainable Agriculture Networks (SAN) und beinhaltet jährliche Audits durch unabhängige Experten. Seit dem Jahr 2000 sind alle Farmen im Eigentum von Chiquita nach den Standards der Rainforest Alliance zertifiziert. Bis 2005 galt dies auch für 93 % der unabhängigen lateinamerikanischen Farmen, die an Chiquita liefern. Im CSR-Bericht 2012 gab das Unternehmen an, dass alle firmeneigenen Plantagen sowie über 200 Zuliefererbetriebe, die eine Fläche von mehr als 40.000 Hektar umfassen, Rainforest-Alliance-zertifiziert sind.

Im Jahr 2001 übernahm Chiquita den SA8000 Standard und integrierte diese Arbeitsrechtsregelung in seinen überarbeiteten Verhaltenskodex (Code of Conduct). Der SA8000 Standard, entwickelt von Social Accountability International, basiert auf der UN-Menschenrechtsdeklaration, ILO-Konventionen sowie nationalem und UN-Recht. Unternehmen, die diesen Standard anwenden, verpflichten sich, die Rechte ihrer Mitarbeiter durch Richtlinien und Verfahren zu gewährleisten. Seit 2004 sind alle Chiquita-eigenen Plantagen SA8000-zertifiziert und werden jährlich von externen Sachverständigen überprüft.

Darüber hinaus unterzeichnete Chiquita 2001 ein „International Framework Agreement“ (IFA) mit der International Union of Food, Agricultural, Hotel, Restaurant, Catering, Tobacco and Allied Workers Associations (IUF) und COLSIBA, der Koordinationsstelle lateinamerikanischer Bananen-Gewerkschaften. Dieses Abkommen regelt die Vereinigungsfreiheit sowie Mindestanforderungen an Arbeits- und Anstellungsbedingungen in lateinamerikanischen Bananenbetrieben. Ein Überprüfungsausschuss kontrolliert die Anwendung der Regelungen. 2013 wurde dem Abkommen ein Zusatz zur Null-Toleranz sexueller Belästigung in Chiquita-Betrieben hinzugefügt.

Diese Initiativen zeigen, dass Chiquita versucht, auf die Kritik zu reagieren und seine Praktiken zu verbessern, auch wenn die Vorwürfe und die juristische Aufarbeitung der Vergangenheit das Unternehmen weiterhin begleiten.

Chiquita heute: Einfluss und Ausblick

Heute ist Chiquita Brands International Sàrl ein US-amerikanisch-schweizerisches Unternehmen mit zwei Hauptsitzen: einem europäischen in Etoy, Schweiz, und einem US-amerikanischen in Fort Lauderdale. Das Unternehmen vermarktet neben Bananen auch verschiedene andere Obst- und Gemüsesorten und ist in über 70 Ländern aktiv.

Die Hauptplantagen des Konzerns befinden sich nach wie vor hauptsächlich in Costa Rica, Guatemala, Honduras, Panama und teilweise noch Kolumbien. In vielen dieser Länder gehören Bananen zu den wichtigsten Exportgütern. Diese wirtschaftliche Bedeutung ermöglicht es Chiquita, weiterhin erheblichen Druck auf die jeweiligen Regierungen auszuüben, da ein Rückzug des Unternehmens erhebliche wirtschaftliche Folgen hätte.

Auch wenn Chiquita Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung zeigt, bleibt die Geschichte des Unternehmens eine Mahnung für die komplexen Zusammenhänge zwischen globalem Handel, wirtschaftlicher Macht und sozialen sowie politischen Auswirkungen in den Produktionsländern.

Häufig gestellte Fragen zu Chiquita

Wofür ist Chiquita bekannt?
Chiquita ist vor allem als einer der größten Bananenexporteure der Welt bekannt. Das Unternehmen handelt aber auch mit anderen tropischen Früchten und Gemüse.

Wann wurde Chiquita gegründet?
Das Unternehmen wurde ursprünglich 1899 unter dem Namen United Fruit Company (UFC) gegründet. Die Umbenennung in Chiquita Brands International erfolgte 1984.

Was bedeutet der Name „Chiquita“?
Der Name „Chiquita“ bedeutet auf Deutsch „kleines Mädchen“ und ist im Spanischen auch als liebevolle Anrede für eine Frau üblich.

Welche Kontroversen gab es um Chiquita?
Die Geschichte des Unternehmens ist von zahlreichen Kontroversen geprägt, darunter die politische Einflussnahme und Unterstützung von Regimen in Mittelamerika (z.B. Honduras, Guatemala), das Massaker an streikenden Arbeitern in Kolumbien 1928 und die finanzielle Unterstützung paramilitärischer Gruppen in Kolumbien in den 1990er und 2000er Jahren.

Ist Chiquita Rainforest Alliance zertifiziert?
Ja, Chiquita arbeitet seit 1992 mit der Rainforest Alliance zusammen und zertifiziert seine eigenen Farmen sowie Zulieferer nach den Standards der Organisation.

Wurde Chiquita wegen der Zahlungen an Paramilitärs bestraft?
Ja, das Unternehmen zahlte 2007 eine Strafe von 25 Millionen US-Dollar an das US-Justizministerium und wurde 2024 in einem Zivilverfahren zur Zahlung von 38,3 Millionen US-Dollar an Opferfamilien verurteilt. Das Zivilurteil ist noch nicht rechtskräftig.

Wo hat Chiquita seinen Hauptsitz?
Chiquita hat zwei Hauptsitze: einen europäischen in Etoy, Schweiz, und einen US-amerikanischen in Fort Lauderdale.

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