Welche Hardware brauche ich für VR?

VR-Gaming: Der ultimative Hardware-Guide

22/04/2019

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Die Welt der Virtual Reality (VR) bietet immersive Erlebnisse, die weit über das hinausgehen, was traditionelle Computermonitore leisten können. Doch um in diese faszinierenden 3D-Welten einzutauchen, benötigt Ihr Computer die richtige Power. VR-Gaming stellt deutlich höhere Anforderungen an die Hardware als herkömmliche PC-Spiele. Das liegt vor allem daran, dass VR-Brillen eine sehr hohe Auflösung pro Auge darstellen müssen und das gesamte Bild flüssig in einer 3D-Umgebung gerendert werden muss, um ein angenehmes und immersives Erlebnis zu gewährleisten und Motion Sickness zu vermeiden.

Ein PC, der für VR-Spiele geeignet ist, wird oft als „VR-ready“ bezeichnet. Doch was bedeutet das genau? Welche Komponenten sind entscheidend, und welche Spezifikationen sollten Sie mindestens anstreben? In diesem Artikel beleuchten wir die wichtigsten Hardware-Anforderungen für Virtual Reality und geben Ihnen wertvolle Tipps für den Einstieg.

Was braucht man alles, um mit einer VR-Brille zu spielen?
Für Virtual Reality ist mindestens ein Intel i5 / AMD Ryzen 3 oder besserer Prozessor erforderlich. Bei bestimmten Spielen werden jedoch mehrere Aufgaben vom Computer verlangt, weshalb es ratsam ist, einen Intel Core i7 / Ryzen 7 Prozessor zu wählen.
Übersicht

Die Grafikkarte (GPU): Das Herzstück für VR

Die Grafikkarte, auch als GPU (Graphics Processing Unit) bekannt, ist zweifellos die wichtigste Komponente für ein überzeugendes VR-Erlebnis. Sie ist die Brücke zwischen Ihrem Computer und dem Bildschirm Ihrer VR-Brille und ist dafür verantwortlich, die komplexen 3D-Welten in Echtzeit zu berechnen (Rendering) und darzustellen. Die GPU ist ein spezialisierter Chip, der zusammen mit eigenem Arbeitsspeicher die Grafikkarte bildet. Je leistungsstärker die GPU, desto schneller und detaillierter kann sie Bilder rendern, was für eine flüssige und hochauflösende Darstellung in VR unerlässlich ist.

Jeder Computer verfügt über eine GPU, oft ist diese jedoch in den Hauptprozessor integriert (integrierte Grafik). Für VR-Gaming benötigen Sie in der Regel eine separate, dedizierte Grafikkarte mit eigener leistungsstarker GPU und ausreichend VRAM (Videospeicher). Eine leistungsstärkere dedizierte Grafikkarte sorgt für eine schönere, aber vor allem flüssigere grafische Darstellung, was bei der hohen Bildwiederholrate und Auflösung, die für VR benötigt wird, entscheidend ist.

Welche GPU wird für Virtual Reality empfohlen?

Die Anforderungen variieren je nach VR-Headset und Spiel, aber es gibt klare Empfehlungen, um ein gutes Erlebnis zu gewährleisten. Im Allgemeinen gilt eine NVIDIA GeForce GTX 1660 als empfohlene Untergrenze für VR-Spiele. Diese Karte ist in der Lage, die meisten VR-Titel flüssig darzustellen, möglicherweise müssen Sie jedoch bei den Detaileinstellungen Abstriche machen.

Für eine bessere Bildqualität und höhere Details bei flüssiger Darstellung sind leistungsstärkere Karten wie die NVIDIA GeForce RTX 2060, RTX 2070 oder RTX 2080 (oder neuere Generationen mit vergleichbarer Leistung) empfehlenswert. Diese bieten mehr Rechenleistung und oft auch mehr VRAM, was besonders bei anspruchsvollen Spielen oder höheren Auflösungen der VR-Brille von Vorteil ist.

Für professionelle Anwendungsbereiche wie VR-Arcades, industrielle Simulationen oder CAD in VR, wo höchste Stabilität und Detailgenauigkeit gefragt sind, wird mindestens eine NVIDIA GeForce RTX 2070 oder eine noch leistungsfähigere Karte (z.B. aus den RTX 3000er oder 4000er Serien) empfohlen.

Der Prozessor (CPU): Das Gehirn des Systems

Der Prozessor, auch als CPU (Central Processing Unit) bezeichnet, ist das Gehirn Ihres Computers. Er verarbeitet alle Befehle und koordiniert die Arbeit der verschiedenen Komponenten, einschließlich der Grafikkarte. Obwohl die GPU für die Grafikleistung in VR am wichtigsten ist, spielt auch der Prozessor eine wichtige Rolle, insbesondere wenn es darum geht, Spielmechaniken zu berechnen, Physik zu simulieren oder mehrere Prozesse gleichzeitig zu verwalten.

Die führenden Hersteller von Prozessoren für PCs sind Intel und AMD. Für VR-ready Computer werden sowohl Intel Core Prozessoren (i3, i5, i7, i9) als auch AMD Ryzen Prozessoren (Ryzen 3, Ryzen 5, Ryzen 7, Ryzen 9) verwendet. Beide Hersteller bieten leistungsstarke Modelle, die für VR geeignet sind.

Welche CPU wird für Virtual Reality benötigt?

Für ein grundlegendes VR-Erlebnis wird mindestens ein Intel Core i5 oder ein AMD Ryzen 3 Prozessor benötigt. Diese bieten eine ausreichende Leistung für einfache VR-Spiele und alltägliche Aufgaben.

Allerdings gibt es Spiele und Anwendungen, die den Prozessor stärker fordern. Wenn Sie anspruchsvollere Spiele spielen, Streaming-Software nutzen oder andere Programme im Hintergrund laufen lassen möchten, ist ein leistungsstärkerer Prozessor wie ein Intel Core i7 oder ein AMD Ryzen 7 ratsam. Diese bieten deutlich mehr Rechenleistung und Kerne, was Multitasking und komplexe Berechnungen erleichtert.

Was braucht man alles, um mit einer VR-Brille zu spielen?
Für Virtual Reality ist mindestens ein Intel i5 / AMD Ryzen 3 oder besserer Prozessor erforderlich. Bei bestimmten Spielen werden jedoch mehrere Aufgaben vom Computer verlangt, weshalb es ratsam ist, einen Intel Core i7 / Ryzen 7 Prozessor zu wählen.

Für professionelle VR-Nutzer oder in Umgebungen, in denen maximale Leistung und Zuverlässigkeit gefragt sind (z.B. VR-Arcades, komplexe Simulationen, Multitasking mit anspruchsvollen Anwendungen wie CAD/CAM und BIM in Echtzeit-VR), wird mindestens ein Intel® Core™ i7-9750H (oder vergleichbar/neuer) oder ein AMD Ryzen 7 3700X (oder vergleichbar/neuer) empfohlen.

Hier ist eine Übersicht zur Orientierung:

Prozessor (Intel)Prozessor (AMD)Empfehlung für VR
Core i3Ryzen 3Basisleistung für einfache VR-Spiele
Core i5Ryzen 5Gute Leistung für VR-Spiele
Core i7Ryzen 7Sehr gute Leistung für anspruchsvolle VR-Spiele & Anwendungen
Core i9Ryzen 9Beste Leistung für anspruchsvollste VR-Spiele & Anwendungen

Arbeitsspeicher (RAM): Ausreichend Kapazität

Der Arbeitsspeicher (RAM) dient als Kurzzeitgedächtnis des Computers und speichert Daten, auf die schnell zugegriffen werden muss. Da VR-Spiele hauptsächlich den Speicher der Grafikkarte (VRAM) nutzen, sind die Anforderungen an den Systemspeicher (RAM) für VR-Gaming oft weniger kritisch als bei der GPU oder CPU.

Für die meisten VR-Spiele sind 8 GB RAM ausreichend und werden oft als Minimum empfohlen. Wenn Ihr Computer jedoch mehr als nur Spiele ausführen soll, z. B. für Videobearbeitung, Foto-Editing oder die Entwicklung in CAD-Programmen, kann es sehr ratsam sein, mehr RAM einzuplanen.

Computer, die für den professionellen VR-Einsatz empfohlen werden, sind oft standardmäßig mit 16 GB RAM ausgestattet, was eine solide Grundlage für Multitasking und anspruchsvollere Anwendungen bietet. Bei Bedarf ist eine Erweiterung auf 32 GB oder sogar 64 GB in der Regel problemlos möglich, um auch für zukünftige Anforderungen oder sehr spezielle professionelle Workflows gerüstet zu sein.

Weitere wichtige Überlegungen beim Kauf eines VR-Computers

Neben den Kernkomponenten GPU, CPU und RAM gibt es noch weitere Faktoren, die beim Kauf oder Zusammenstellen eines VR-Computers berücksichtigt werden sollten, um ein reibungsloses Erlebnis zu gewährleisten:

  • Anschlüsse (Ports): Ihr Computer muss über genügend und die richtigen Anschlüsse verfügen, um das VR-Headset und eventuelles Zubehör anzuschließen. Viele Headsets benötigen mehrere USB-Ports (oft mindestens USB 3.0) und einen Display-Port oder HDMI-Anschluss. Stellen Sie sicher, dass Ihr Motherboard und/oder Ihre Grafikkarte die benötigten Anschlüsse in ausreichender Anzahl bereitstellen. Bei Desktop-PCs ist dies meist weniger ein Problem als bei Laptops, die oft weniger Ports haben.
  • PCIe-Steckplätze für Wireless-Adapter: Wenn Sie ein kabelloses VR-Erlebnis anstreben (was bei einigen Headsets möglich ist), benötigen Sie einen freien PCIe-Steckplatz im Computer, um einen speziellen Wireless-Adapter einzubauen. Laptops verfügen in der Regel nicht über diese Steckplätze und sind daher für diese Art von kabelloser VR-Nutzung nicht geeignet. Bei Desktop-PCs sollten Sie darauf achten, dass das Motherboard über mindestens einen freien PCIe-Steckplatz verfügt.
  • Motherboard-Größe (Formfaktor): Bei der Wahl eines Desktop-Gehäuses und Motherboards sollten Sie bedenken, dass sehr kompakte Formfaktoren wie Mini-ITX zwar platzsparend sind, aber oft weniger Platz für leistungsstarke Grafikkarten, Kühlsysteme und Erweiterungskarten (wie PCIe-Adapter) bieten. Für einen leistungsstarken VR-PC sind größere Formfaktoren (Micro-ATX, ATX) oft die bessere Wahl, da sie mehr Flexibilität und bessere Kühlmöglichkeiten bieten.
  • Zukunftssicherheit: Die Technologie entwickelt sich rasant weiter, auch im Bereich VR. Es ist ratsam, beim Kauf eines VR-Computers nicht nur die minimalen Spezifikationen anzupeilen, sondern sich für Komponenten im mittleren bis oberen Leistungsbereich zu entscheiden. Ein Computer mit guten bis sehr guten Spezifikationen hat eine längere Lebensdauer und kann auch neuere, anspruchsvollere VR-Titel in Zukunft noch gut bewältigen. Ein System, das heute nur knapp die Mindestanforderungen erfüllt, kann in ein oder zwei Jahren bereits veraltet sein.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die richtige Hardware entscheidend für ein gutes VR-Erlebnis ist. Investieren Sie in eine leistungsstarke Grafikkarte und einen passenden Prozessor und stellen Sie sicher, dass Ihr System über die notwendigen Anschlüsse und Erweiterungsmöglichkeiten verfügt.

VR und Brillenträger: Geht das zusammen?

Eine häufige Frage von Brillenträgern ist, ob sie eine VR-Brille tragen können, ohne ihre Sehhilfe abzunehmen. Die gute Nachricht ist: Ja, das ist in den meisten Fällen möglich! Sie können Ihre Brille unter einem Virtual Reality Headset tragen.

Allerdings kann es je nach Größe Ihrer Brillenfassung und dem Design des Headsets mehr oder weniger komfortabel sein. Es gibt verschiedene Optionen und Anpassungen, um das Tragen von Brille und VR-Headset so angenehm wie möglich zu gestalten.

Kompatibilität von VR-Headsets mit Brillen

Einige VR-Headsets sind für Brillenträger besser geeignet als andere. Die Kompatibilität hängt von Faktoren wie dem Platzangebot im Headset, dem Komfort, der Klarheit der Darstellung und der Benutzerfreundlichkeit ab. Es kann ein wenig Ausprobieren erfordern, aber einige Modelle werden häufig als besonders brillenfreundlich genannt:

  • PlayStation VR (PSVR, PSVR2)
  • Oculus Rift S
  • Meta Quest 2
  • HP Reverb Serie
  • Varjo Headsets

Weniger kompatibel können hingegen ältere Modelle wie das ursprüngliche HTC Vive oder das Oculus CV1 Rift sein, bei denen es Berichte über Druckstellen oder mangelnden Platz gibt.

Es ist wichtig zu beachten, dass individuelle Erfahrungen variieren können. Was für den einen Brillenträger funktioniert, mag für den anderen weniger ideal sein.

Anpassung des Headsets für Komfort

Um Ihr VR-Headset bequem über Ihrer Brille zu tragen, ist die richtige Anpassung entscheidend. Die Methode hängt vom Design des Headsets ab (mit oder ohne Halo-Band). Eine wichtige Vorsichtsmaßnahme ist die Verwendung eines Brillen-Spacers (Abstandhalter), falls Ihr Headset einen solchen mitliefert oder die Möglichkeit bietet, einen zu verwenden. Dies schafft mehr Platz zwischen Ihrer Brille und den Headset-Linsen und hilft, Kratzer zu vermeiden.

Ist es in Ordnung, in VR eine Brille zu tragen?
Ja, Sie können Ihre Brille unter einem Virtual-Reality-Headset (VR) tragen . Es kann unbequem sein, wenn Sie eine größere Brillengröße tragen oder Ihr Headset nicht richtig sitzt. Aber keine Sorge: Es gibt verschiedene Optionen für die Kombination von Brille und VR.

Bei Standard-Headsets (ohne Halo-Band) setzen Sie zuerst Ihre Brille auf, platzieren dann den vorderen Teil des Headsets über Ihrer Brille (ähnlich einer Schwimmbrille) und sichern erst danach den hinteren Teil am Hinterkopf. Ziehen Sie die Riemen fest, bis das Headset gut sitzt, aber nicht drückt. Bewegen Sie die Brille gegebenenfalls leicht, um den bequemsten Sitz zu finden.

Bei Headsets mit Halo- oder Stirnband (wie Oculus Rift S oder PSVR) setzen Sie zuerst Ihre Brille auf, setzen dann das Headset wie einen Hut auf den Kopf und schieben oder klappen den vorderen Teil über Ihre Brille. Passen Sie das Headset an, bis es bequem sitzt, ohne Druck auf Ohren oder Kopf auszuüben.

Tipps für Brillenträger in VR

Hier sind einige zusätzliche Tipps, um das Tragen von Brillen mit VR-Headsets zu optimieren:

  • Wählen Sie eine kleinere, schmalere Brillenfassung. Rahmen, die nicht breiter als 142 mm und nicht höher als 50 mm sind, passen oft leichter unter die meisten Headsets.
  • Suchen Sie nach einem geräumigeren VR-Headset, das mehr Platz für Brillen bietet.
  • Verwenden Sie einen Brillen-Spacer, um Kratzer auf den Linsen von Brille und Headset zu vermeiden. Viele moderne Headsets (wie die Meta Quest 2) haben einen solchen Spacer bereits integriert oder als optionales Zubehör dabei.
  • Zwingen Sie Brille und Headset nicht zusammen. Dies kann zu Unbehagen, Verschleiß und potenziellen Schäden führen.
  • Ein gepolstertes Gesichtspolster für das Headset kann den Komfort erhöhen und Druckstellen im Gesicht reduzieren.
  • Halten Sie Ihre Brillen- und Headset-Linsen sauber. Fingerabdrücke und Verschmutzungen beeinträchtigen die visuelle Klarheit in VR erheblich.
  • Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die richtige Passform zu finden, sprechen Sie mit Ihrem Optiker. Möglicherweise können Sie Ihr Headset mitbringen, um verschiedene Brillenfassungen auszuprobieren.

Alternative Lösungen für Brillenträger

Wenn das Tragen Ihrer Brille unter dem Headset trotz Anpassungen unangenehm ist, gibt es Alternativen:

  • Kontaktlinsen tragen: Wenn Sie Kontaktlinsen vertragen und tragen, ist dies oft die einfachste Lösung, da Sie keine Brille unter dem Headset benötigen.
  • Ohne Brille spielen: Wenn Ihre Sehschwäche hauptsächlich die Fernsicht betrifft und Sie im Nahbereich (was bei den Headset-Linsen der Fall ist) gut sehen können, könnten Sie versuchen, ohne Brille zu spielen. Dies ist jedoch nicht für jeden geeignet und sollte nur in Erwägung gezogen werden, wenn es keine Kopfschmerzen verursacht oder die Sicht beeinträchtigt. Konsultieren Sie im Zweifel Ihren Augenarzt.
  • Korrekturlinsen-Einsätze: Für viele gängige VR-Headsets gibt es spezielle Linseneinsätze mit Ihrer Sehstärke. Diese werden direkt in das Headset eingesetzt. Dies ist oft die komfortabelste Lösung, da keine Brille benötigt wird und das Sichtfeld maximal ist. Allerdings können diese Einsätze je nach Anbieter und Sehstärke teuer sein.

Das Tragen einer Brille muss kein Hindernis für ein großartiges VR-Erlebnis sein. Mit der richtigen Auswahl des Headsets, sorgfältiger Anpassung oder alternativen Lösungen wie Kontaktlinsen oder Linseneinsätzen können auch Brillenträger voll in virtuelle Welten eintauchen.

Nutzungsdauer: Wie lange darf man eine VR-Brille tragen?

Eine weitere wichtige Frage betrifft die Nutzungsdauer einer VR-Brille. Wie lange am Stück kann oder sollte man in virtuellen Welten verbringen? Die empfohlene Dauer hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter das spezifische Headset, die Art der Anwendung (ruhige Erfahrung vs. actionreiches Spiel) und Ihr persönliches Wohlbefinden.

Experten empfehlen generell, nach etwa 30 bis 60 Minuten ununterbrochener Nutzung eine kurze Pause einzulegen. Dies hilft, potenziellen Problemen wie Augenermüdung, Kopfschmerzen oder Nackenbeschwerden vorzubeugen, die durch die Nähe der Displays, die hohe Bildwiederholrate und das Gewicht des Headsets verursacht werden können.

Eine Pause von 10 bis 15 Minuten nach jeder Stunde Nutzung wird oft als Richtwert genannt. Während dieser Pause sollten Sie idealerweise die Brille abnehmen, Ihren Augen eine Pause gönnen und sich vielleicht etwas bewegen.

Wenn Sie jedoch regelmäßig Pausen einlegen und keine körperlichen Beschwerden (wie Schwindel, Übelkeit, Kopf- oder Nackenschmerzen) verspüren, ist eine längere Nutzung von mehreren Stunden pro Tag durchaus möglich. Viele erfahrene VR-Nutzer verbringen 3 bis 4 Stunden täglich in VR, und selbst längere Sitzungen sind mit ausreichenden Pausen machbar. Einige Teams, die beruflich mit VR arbeiten, nutzen die Geräte nach eigenen Angaben teilweise 6 Stunden am Tag, wobei sie natürlich auf regelmäßige Unterbrechungen und ihr Wohlbefinden achten.

Das Wichtigste ist, auf die Signale Ihres Körpers zu hören. Wenn Sie sich unwohl fühlen, legen Sie sofort eine Pause ein. Erzwingen Sie nichts. Mit der Zeit und Gewöhnung können viele Nutzer ihre Toleranz für längere VR-Sitzungen erhöhen, aber Pausen bleiben immer wichtig, um die Augen zu entlasten und die Nackenmuskulatur zu schonen.

Zusammenfassung der empfohlenen Spezifikationen

KomponenteMindestanforderung für VREmpfohlen für gutes ErlebnisEmpfohlen für professionellen/anspruchsvollen Einsatz
Grafikkarte (GPU)NVIDIA GeForce GTX 1660NVIDIA GeForce RTX 2060 oder besserNVIDIA GeForce RTX 2070 oder besser (z.B. RTX 3000/4000er Serie)
Prozessor (CPU)Intel Core i5 oder AMD Ryzen 3Intel Core i7 oder AMD Ryzen 7Intel Core i7-9750H / Ryzen 7 3700X oder besser
Arbeitsspeicher (RAM)8 GB16 GB16 GB (erweiterbar auf 32 GB oder mehr)
AnschlüsseAusreichend USB 3.0, DisplayPort/HDMI je nach HeadsetMehrere USB 3.0+, DisplayPort/HDMI, ggf. freier PCIe-Steckplatz für WirelessMehrere USB 3.0+, DisplayPort/HDMI, freier PCIe-Steckplatz für Wireless, professionelle Schnittstellen
SpeicherplatzAusreichend für Betriebssystem und SpieleSchnelle SSD (Solid State Drive) empfohlenSchnelle SSD mit hoher Kapazität empfohlen

Beachten Sie, dass dies allgemeine Richtlinien sind. Die genauen Anforderungen können je nach spezifischem VR-Headset-Modell und den jeweiligen Spielen oder Anwendungen variieren. Überprüfen Sie immer die vom Headset-Hersteller empfohlenen Spezifikationen.

Wie lange darf man eine VR-Brille tragen?
Die empfohlene Nutzungsdauer einer VR-Brille hängt von mehreren Faktoren ab, darunter das Modell, die Art der Nutzung und das persönliche Wohlbefinden. Generell empfehlen Experten, die VR-Brille nicht länger als 30 bis 60 Minuten am Stück zu tragen, bevor eine kurze Pause eingelegt wird.

Häufig gestellte Fragen zu VR-Hardware

Was ist eine GPU und warum ist sie wichtig für VR?
Eine GPU (Graphics Processing Unit) ist die Grafikkarte, die für die Berechnung und Darstellung von Bildern zuständig ist. In VR ist sie extrem wichtig, da sie komplexe 3D-Welten in hoher Auflösung und flüssiger Bildrate rendern muss, was eine hohe Rechenleistung erfordert.

Welche Grafikkarte brauche ich mindestens für VR?
Als empfohlene Untergrenze gilt oft eine NVIDIA GeForce GTX 1660. Für ein besseres Erlebnis sind RTX 2060 oder höhere Modelle empfehlenswert.

Was ist eine CPU und welche Rolle spielt sie in VR?
Die CPU (Central Processing Unit) ist der Hauptprozessor, das Gehirn des Computers. Sie verarbeitet Befehle und koordiniert das System. In VR ist sie wichtig für Spielmechaniken, Physikberechnungen und das Management von Hintergrundprozessen, auch wenn die GPU die Hauptlast trägt.

Welchen Prozessor benötige ich für Virtual Reality?
Mindestens ein Intel Core i5 oder AMD Ryzen 3 wird benötigt. Für anspruchsvollere Spiele oder Multitasking ist ein Intel Core i7 oder AMD Ryzen 7 oder besser ratsam.

Wie viel RAM brauche ich für VR-Spiele?
8 GB RAM sind für die meisten VR-Spiele ausreichend. 16 GB werden empfohlen, wenn Sie den PC auch für andere anspruchsvolle Aufgaben nutzen möchten.

Kann ich meine Brille unter einer VR-Brille tragen?
Ja, in den meisten Fällen ist das möglich. Es kann jedoch Anpassungen erfordern, und die Kompatibilität hängt vom Headset und der Brillengröße ab. Brillen-Spacer können helfen, Komfort und Linsenschutz zu gewährleisten.

Wie lange darf ich eine VR-Brille am Stück tragen?
Es wird empfohlen, nach 30 bis 60 Minuten eine kurze Pause einzulegen, um Augen und Nacken zu entlasten. Längere Sitzungen von mehreren Stunden pro Tag sind mit regelmäßigen Pausen meist unbedenklich, solange Sie auf Ihr Wohlbefinden achten.

Benötige ich spezielle Anschlüsse für VR-Headsets?
Ja, die meisten Headsets benötigen mehrere USB-Ports (oft USB 3.0) und einen DisplayPort- oder HDMI-Anschluss für die Bildübertragung. Stellen Sie sicher, dass Ihr PC über die notwendigen Anschlüsse verfügt.

Die Investition in die richtige Hardware ist der Schlüssel zu einem immersiven und flüssigen Virtual Reality Erlebnis. Mit den passenden Komponenten steht dem Eintauchen in faszinierende virtuelle Welten nichts mehr im Weg.

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