05/08/2014
Fairtrade ist ein Handelsmodell, bei dem es darum geht, den Handel mit bestimmten Waren gerechter zu gestalten. Es zielt darauf ab, bessere Preise, menschenwürdige Arbeitsbedingungen, lokale Nachhaltigkeit und faire Handelsbedingungen für Landwirte und Arbeiter auf der ganzen Welt zu gewährleisten, insbesondere in Ländern mit niedrigem Einkommen.

Durch die Verpflichtung von Unternehmen, nachhaltige Preise zu zahlen (die niemals unter den Marktpreis fallen dürfen), begegnet Fairtrade den Ungerechtigkeiten des konventionellen Handels, der traditionell Produzenten aus Ländern mit niedrigem Einkommen diskriminiert. Dies ermöglicht es ihnen, ihre Position zu verbessern und mehr Kontrolle über ihr Leben zu erlangen.
- Grundlagen des fairen Handels
- Wie das Fairtrade-System finanziell arbeitet
- Welche Materialien sind Fairtrade-zertifiziert?
- Nachverfolgbarkeit bei Fairtrade
- Fairtrade und Umweltaspekte
- Häufig gestellte Fragen (FAQs)
- Was versteht man unter Fairtrade?
- Wie viel vom Preis, den wir für Fairtrade-Produkte zahlen, geht an die Produzenten zurück?
- Warum wird der Fairtrade-Preis nicht als Prozentsatz des Verkaufspreises berechnet?
- Warum tragen manche Produkte, die als „fair gehandelt“ beworben werden, nicht das FAIRTRADE-Siegel?
- Warum sind Kunsthandwerksprodukte nicht Fairtrade-zertifiziert?
- Sind Fairtrade-zertifizierte Produkte auch Bio-Produkte?
- Was ist mit genetisch veränderten Organismen (GVO)?
- Warum gilt das FAIRTRADE-Siegel nicht für Landwirte im Vereinigten Königreich?
- Manche sagen, man soll lokal kaufen statt Fairtrade. Was ist die Antwort der Fairtrade Foundation?
- Fazit
Grundlagen des fairen Handels
Im Kern geht es bei Fairtrade darum, benachteiligten Produzenten in Ländern mit niedrigem Einkommen durch Handel zu helfen. Das System basiert auf international vereinbarten Fairtrade-Standards, die sowohl ökonomische als auch soziale und ökologische Kriterien umfassen. Diese Standards sollen sicherstellen, dass die Produzenten nicht nur überleben, sondern auch in ihre Zukunft und die ihrer Gemeinschaften investieren können.
Die Fairtrade Foundation ist eine unabhängige gemeinnützige Organisation, die im Vereinigten Königreich die Nutzung des FAIRTRADE-Siegels in Übereinstimmung mit diesen Standards lizenziert. Sie ist Mitglied von Fairtrade International, einer Organisation, die über 20 Siegelinitiativen weltweit sowie Netzwerke von Produzentenorganisationen aus verschiedenen Kontinenten vereint.
Das FAIRTRADE-Siegel
Das FAIRTRADE-Siegel ist ein unabhängiges Verbrauchersiegel, das auf einem Produkt zu finden ist, das die internationalen Fairtrade-Standards erfüllt. Es zeigt an, dass das Produkt zertifiziert wurde, um den beteiligten Landwirten und Arbeitern ein besseres Geschäft zu bieten. Es bedeutet jedoch nicht, dass die Geschäftspraktiken des gesamten Unternehmens von Fairtrade unterstützt werden.
Fairtrade International
Fairtrade International (früher bekannt als Fairtrade Labelling Organisations International – FLO) ist die internationale Dachorganisation. Sie besteht aus der Fairtrade Foundation und Partnerorganisationen weltweit. Bemerkenswert ist, dass sie zu 50 Prozent im Besitz der Landwirte und Arbeiter ist, für die sie arbeitet. Fairtrade International ist verantwortlich für die Entwicklung der Fairtrade-Standards, die Unterstützung von Landwirten und Arbeitern sowie den Betrieb globaler Zertifizierungs- und Auditsysteme. Sie hat ihren Sitz in Bonn, Deutschland.
Fairtrade International besteht aus zwei separaten Organisationen:
- Fairtrade International e.V.: Eine gemeinnützige Multi-Stakeholder-Vereinigung, die internationale Fairtrade-Standards entwickelt und überprüft und Landwirte und Arbeiter unterstützt.
- FLO-CERT GmbH: Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die für die Inspektion und Zertifizierung von Landwirten, Arbeitern und Händlern zuständig ist. Sie arbeitet unabhängig und folgt dem internationalen ISO-Standard für Zertifizierungsstellen (ISO 65).
Zertifizierte Produzentengruppen
Eine zertifizierte Produzentengruppe ist entweder eine Vereinigung von Landwirten oder ein Unternehmen mit angestellten Arbeitskräften, das eine oder mehrere Waren produziert, für die es Fairtrade-Standards gibt, und das zertifiziert wurde, diese Standards zu erfüllen. Nach der Zertifizierung werden sie in das Fairtrade-Produktregister aufgenommen, und registrierte Unternehmen können unter Fairtrade-Bedingungen von ihnen kaufen. Einige Gruppen können ihre gesamte Produktion unter Fairtrade-Bedingungen verkaufen, während andere nur einen sehr kleinen Prozentsatz verkaufen und dringend mehr Käufer für Fairtrade-Produkte benötigen. Nur durch die Steigerung des unter Fairtrade verkauften Volumens können Produzentengruppen einen stetigen Strom zusätzlicher Einnahmen erhalten, um ihr Leben zu verbessern.
Wie das Fairtrade-System finanziell arbeitet
Der Fairtrade-Mindestpreis
Der Fairtrade-Mindestpreis legt den niedrigsten möglichen Preis fest, den ein Käufer von Fairtrade-Produkten dem Produzenten zahlen muss. Dieser Preis wird in einem Konsultationsprozess mit Fairtrade-Landwirten, Arbeitern und Händlern festgelegt und garantiert, dass die Produzentengruppen einen Preis erhalten, der ihre Produktionskosten deckt. Wenn der Marktpreis höher ist als der Fairtrade-Mindestpreis, muss der Händler den Marktpreis zahlen.
Die Fairtrade-Prämie
Dies ist ein einzigartiges Merkmal von Fairtrade. Es handelt sich um eine zusätzliche Geldsumme, die zusätzlich zum Fairtrade-Mindestpreis gezahlt wird. Landwirte und Arbeiter investieren diese Prämie in soziale, ökologische und wirtschaftliche Entwicklungsprojekte, um ihre Unternehmen und Gemeinschaften zu verbessern. Sie entscheiden demokratisch in einem Komitee, wie die Prämie investiert werden soll. Die Prämie ermöglicht Investitionen, die über die reinen Produktionskosten hinausgehen und zur Stärkung der Gemeinschaft und zur Förderung der Nachhaltigkeit beitragen.

Welche Materialien sind Fairtrade-zertifiziert?
Die Fairtrade-Standards gelten für eine Reihe spezifischer Produktkategorien. Die uns vorliegenden Informationen listen die folgenden Kategorien auf:
- Nahrungsmittel: Bananen, Kakao, Kaffee, Trockenfrüchte, frisches Obst & Gemüse, Honig, Säfte, Nüsse/Ölsaaten/Öl, Quinoa, Reis, Gewürze, Zucker, Tee, Wein.
- Nicht-Nahrungsmittel: Kosmetikprodukte, Baumwolle, Schnittblumen, Zierpflanzen, Sportbälle, Gold, Platin, Silber.
Basierend auf dieser Liste sind typische Materialien, die häufig in Bürobedarf, Schreibwaren oder Druckerzubehör verwendet werden – wie Papier (außer möglicherweise solches mit Baumwollanteil), Holz, verschiedene Kunststoffe für Stifte oder Accessoires, Toner oder Tinte – in den explizit genannten Fairtrade-zertifizierten Kategorien nicht aufgeführt. Die Zertifizierung konzentriert sich auf bestimmte Rohstoffe und Produkte, für die spezifische Standards entwickelt wurden. Fairtrade-Zertifizierung und Preisgestaltung wurden ursprünglich für Rohstoffprodukte konzipiert. Das System ist komplex anwendbar auf Produkte, die aus vielfältigen Materialien bestehen oder sehr unterschiedliche Produktionsprozesse und Kosten aufweisen, wie es bei vielen verarbeiteten Büroartikeln der Fall sein kann.
Nachverfolgbarkeit bei Fairtrade
Für viele Fairtrade-Produkte wie Bananen, frisches Obst, Kaffee, Blumen, Nüsse, Reis und Gewürze verlangt das Fairtrade-System, dass diese Produkte physisch nachverfolgbar sind. Das bedeutet, sie müssen auf jeder Stufe ihrer Reise vom Bauernhof bis ins Regal etikettiert und getrennt gehalten werden.
Für Produkte wie Kakao, Zucker, Tee und Säfte, bei denen das Mischen der Ware während des Transports und der Verarbeitung üblich ist, wurde das System des "Mass Balance" eingeführt. Dies bedeutet, dass der Hersteller, der das FAIRTRADE-Siegel verwenden möchte, genau die Menge des Produkts von Fairtrade-zertifizierten Produzenten kaufen muss, die in seinem Endprodukt verwendet wird. Auch wenn die Ware später mit nicht-Fairtrade-Ware gemischt wird, erhalten die Fairtrade-Produzenten 100 % der Vorteile (Mindestpreis und Prämie) für die gekaufte Menge. Ein strenges Inspektions- und Auditsystem stellt sicher, dass die Menge des hergestellten Fairtrade-Produkts genau der Menge des gekauften Fairtrade-Rohstoffs entspricht.
Fairtrade und Umweltaspekte
Fairtrade-Standards umfassen Umweltkriterien, wie den Schutz der natürlichen Umwelt, das Verbot schädlicher Pestizide, die Minimierung des Energieverbrauchs und die Integration des Umweltschutzes in das Betriebsmanagement. Landwirte erhalten Schulungen, um im Einklang mit der lokalen Umwelt zu wirtschaften und Monokulturen zu vermeiden.
Die Fairtrade-Prämie wird oft in Umweltprojekte investiert, wie Wiederaufforstung oder die Umstellung auf umweltfreundlichere Technologien. Beispiele dafür sind die Investition in solarbetriebene Heizsysteme durch Teearbeiter in Indien oder die Nutzung umweltfreundlicher Öfen, die mit recycelten Materialien betrieben werden, durch Kaffeebauern in Costa Rica, um Wälder zu schützen. Fairtrade ist somit auch eine Entscheidung für die Natur und eine Landwirtschaft, die Mensch und Umwelt schützt.
Durch den Kauf von Fairtrade-Produkten tragen Verbraucher dazu bei, dass Landwirte und Arbeiter über die Fairtrade-Prämie verfügen, um in wirtschaftliche, soziale und ökologische Projekte ihrer Wahl zu investieren. Dies ermöglicht die Umsetzung von Umweltschutzprogrammen, die zur Bewältigung der Auswirkungen von Klimakatastrophen beitragen und letztendlich uns allen zugutekommen. Landwirte in Ländern mit niedrigem Einkommen sind oft am stärksten von Klimakatastrophen betroffen. Die Prämie gibt ihnen zusätzliche Mittel, um Ernteausfälle zu bewältigen oder sich an veränderte Klimabedingungen anzupassen.
Das Internationale Fair Trade Movement hat die Parteien der UNFCCC dazu aufgerufen, faire Handelspraktiken als wichtigen Bestandteil von Strategien zur Klimaanpassung und -minderung anzuerkennen. Dies betont die Verbindung zwischen Handelsgerechtigkeit und Klimagerechtigkeit.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Im Folgenden finden Sie Antworten auf einige häufig gestellte Fragen zu Fairtrade, basierend auf den uns vorliegenden Informationen:
Was versteht man unter Fairtrade?
Fair Trade bedeutet, dass es beim Handel mit bestimmten Waren gerecht zugehen soll. Durch den fairen Handel wird sichergestellt, dass die Arbeitsbedingungen und die Preise fair sind. Das heißt beispielsweise, dass Produzenten in Ländern mit niedrigem Einkommen, wie zum Beispiel arme Bauern, die Kaffee oder Bananen anbauen, einen fairen Lohn und nicht nur einen Hungerlohn bekommen. Dabei wird versucht, den sogenannten Zwischenhandel möglichst auszuschalten und direkt bei den Herstellern einzukaufen.
Wie viel vom Preis, den wir für Fairtrade-Produkte zahlen, geht an die Produzenten zurück?
Unabhängig vom Verkaufspreis im Laden stellt das FAIRTRADE-Siegel sicher, dass die Produzenten den vereinbarten fairen Preis sowie die Fairtrade-Prämie erhalten, um in die Zukunft ihrer Gemeinschaften zu investieren. Der Fairtrade-Preis gilt an der Stelle, an der die Produzentenorganisation an die nächste Person in der Lieferkette (normalerweise ein Exporteur oder Importeur) verkauft. Er wird nicht als Anteil des endgültigen Verkaufspreises berechnet.

Warum wird der Fairtrade-Preis nicht als Prozentsatz des Verkaufspreises berechnet?
Der Wert von Fairtrade für Produzenten liegt nicht in der Beziehung ihres Verkaufspreises zum Preis des Endprodukts, sondern in der Beziehung zu ihren Produktionskosten und dem konventionellen Marktpreis. Die Endpreise für Verbraucher enthalten viele komplexe und variable Faktoren wie Transport, Verarbeitung, Verpackung, Lagerung, Vertrieb, Marketing und Einzelhandelskosten, auf die die Fairtrade Foundation keinen Einfluss hat. Da die Hauptkosten des Endprodukts nach dem Verkauf durch den Produzenten anfallen, macht der Ertrag für den Produzenten zwangsläufig einen relativ kleinen Prozentsatz des Verkaufspreises aus. Das Fairtrade-System konzentriert sich darauf, faire Bedingungen am Anfang der Lieferkette zu schaffen.
Warum tragen manche Produkte, die als „fair gehandelt“ beworben werden, nicht das FAIRTRADE-Siegel?
Einige Organisationen, sogenannte Alternative Handelsorganisationen (ATOs), widmen sich ausschließlich dem fairen Handel und taten dies schon lange vor der Etablierung der Fairtrade-Zertifizierung. Für viele Produkte, die diese Organisationen verkaufen, gibt es möglicherweise noch keine Fairtrade-Standards. Andere Unternehmen stellen eigene „Fair-Trade“-Behauptungen auf, ohne die unabhängige Prüfung durch das FAIRTRADE-Siegel oder die Zugehörigkeit zu einem anerkannten Netzwerk. Wenn Sie sicher sein wollen, dass Landwirte und Arbeiter das bessere Geschäft erhalten, das Fairtrade bietet, suchen Sie immer nach dem FAIRTRADE-Siegel.
Warum sind Kunsthandwerksprodukte nicht Fairtrade-zertifiziert?
Die Fairtrade-Zertifizierung und Preisgestaltung wurden für Rohstoffprodukte konzipiert. Es ist schwierig, das Fairtrade-Modell der standardisierten Mindestpreise auf Kunsthandwerk und andere Produkte kleiner Handwerker anzuwenden, die einzigartig sind, aus vielfältigen Materialien bestehen und stark variierende Produktionsprozesse und Kosten haben. Fairtrade International arbeitet jedoch daran, ob diese Produkte in Zukunft zertifiziert werden könnten.
Sind Fairtrade-zertifizierte Produkte auch Bio-Produkte?
Nicht unbedingt. Fairtrade-Standards verlangen nachhaltige Anbautechniken und höhere Preise für Bio-Produkte. Die Fairtrade-Prämien werden oft auch verwendet, um Produzenten in Bio- und nachhaltigen Techniken wie Kompostierung und der Verwendung recycelter Materialien zu schulen, was ihnen helfen kann, in Zukunft auf Bio-Produktion umzustellen.
Was ist mit genetisch veränderten Organismen (GVO)?
Die Umweltstandards und Richtlinien des Fairtrade-Systems verbieten derzeit die Verwendung von GVO-Samen durch Landwirte und fördern die aktive Überwachung auf benachbarten Feldern. Es ist jedoch nicht immer möglich für Kleinbauern, eine Kontamination durch ein benachbartes Feld vollständig zu verhindern. Daher werden Fairtrade-Produkte nicht als 100 % GVO-frei gekennzeichnet.
Warum gilt das FAIRTRADE-Siegel nicht für Landwirte im Vereinigten Königreich?
Das FAIRTRADE-Siegel wurde speziell zur Unterstützung der am stärksten benachteiligten Produzenten der Welt durch die Nutzung des Handels als Werkzeug für nachhaltige Entwicklung etabliert. Landwirte in Ländern mit niedrigem Einkommen haben oft wenig infrastrukturelle Unterstützung, soziale Sicherungssysteme oder andere Sicherheitsnetze, wenn sie keinen fairen Preis für ihre Produkte erzielen können. Die Fairtrade-Standards und das Sicherheitsnetz der Fairtrade-Prämie konzentrieren sich speziell darauf, Produzenten in Ländern mit niedrigem Einkommen zu ermöglichen, Armut durch Handel zu bekämpfen.
Manche sagen, man soll lokal kaufen statt Fairtrade. Was ist die Antwort der Fairtrade Foundation?
Kaufen Sie beides! Wir erkennen an, dass viele Landwirte im Vereinigten Königreich ähnliche Probleme haben wie Landwirte anderswo. Wir unterstützen daher die Förderung nachhaltiger Produktion für britische Landwirte, aber unsere spezifische Rolle bleibt die Unterstützung von Landwirten aus Ländern mit niedrigem Einkommen. Fairtrade steht nicht in Konkurrenz zu britischen Landwirten, und lokales Kaufen und Fairtrade-Kaufen müssen sich nicht gegenseitig ausschließen. Fairtrade konzentriert sich hauptsächlich auf Produkte wie Kaffee und Bananen, die in gemäßigten Klimazonen nicht angebaut werden können, oder Produkte, die in der EU nicht in ausreichenden Mengen angebaut werden können. Für einige Artikel ist das lokale Angebot nicht in der Lage, die Gesamtnachfrage zu decken, sodass Importe notwendig sind. Letztendlich ist es jedem selbst überlassen, zu entscheiden, was er im Interesse von Mensch und Planet für richtig hält. Wichtig ist, dass wir alle versuchen, wann immer möglich, informierte Entscheidungen zu treffen.
Fazit
Fairtrade ist ein System, das darauf abzielt, die globale Handelslandschaft gerechter zu gestalten, indem es Produzenten in Ländern mit niedrigem Einkommen bessere Preise und Bedingungen sichert. Durch Mechanismen wie den Mindestpreis und die Prämie sowie durch Umweltstandards fördert Fairtrade nachhaltige Praktiken und ermöglicht Investitionen in Gemeinschaften. Während das FAIRTRADE-Siegel eine klare Kennzeichnung für bestimmte zertifizierte Produkte und Materialien wie Baumwolle bietet, ist es wichtig zu verstehen, dass nicht alle Materialien oder Produkte, insbesondere komplexe Büroartikel, unter die aktuelle Zertifizierung fallen. Das System entwickelt sich jedoch weiter und strebt danach, mehr Produzenten und Produktkategorien zu erreichen. Informierte Kaufentscheidungen, die Fairtrade-Produkte berücksichtigen, tragen direkt zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Landwirten und Arbeitern bei und unterstützen eine nachhaltigere globale Wirtschaft.
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