16/05/2014
In der heutigen Geschäftswelt sind Themen wie Qualität und Sicherheit wichtiger denn je. Unternehmen stehen ständig vor der Herausforderung, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und zu minimieren, um reibungslose Abläufe zu gewährleisten und qualitativ hochwertige Produkte sowie Dienstleistungen zu liefern. Eine bewährte Methode, die dabei hilft, ist die FMEA – die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse.

Diese systematische Methode dient dazu, mögliche Fehler so früh wie möglich in einem Prozess, Produkt oder System zu identifizieren, zu bewerten und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um sie zu beheben oder idealerweise ganz zu vermeiden. Sie ist ein mächtiges Werkzeug, um Schwachstellen in aktuellen Designs oder Prozessen im Hinblick auf den Kunden hervorzuheben und kontinuierliche Verbesserung dort zu priorisieren, wo der größte Nutzen erzielt werden kann.
- Was genau ist FMEA?
- Woher stammt die FMEA-Methode?
- Welche Ziele werden mit FMEA verfolgt?
- Welche Arten und Methoden der FMEA gibt es?
- In welchen Bereichen wird FMEA eingesetzt?
- Wie sieht ein FMEA-Team aus?
- FMEA und Ishikawa-Diagramm kombinieren
- Was ist FMECA?
- Welche Vor- und Nachteile hat FMEA?
- Ein vereinfachtes FMEA-Beispiel
- FMEA richtig aufsetzen und verwalten
- Häufig gestellte Fragen zur FMEA
- Zusammenfassung
Was genau ist FMEA?
Die Abkürzung FMEA steht für Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse, im Englischen Failure Mode and Effects Analysis. Es handelt sich um einen strukturierten Ansatz zur Identifizierung und Bewertung potenzieller Fehlerarten (Failure Modes) und deren möglichen Auswirkungen (Effects). Die Methode kann auf Produkte, Prozesse oder Systeme angewendet werden und ist für eine Vielzahl von Branchen relevant.
Der grundlegende Prozess einer FMEA ist relativ einfach und folgt typischerweise drei Hauptschritten:
1. Identifizierung von Fehlerquellen: Zuerst werden alle denkbaren Fehlerarten und ihre potenziellen Ursachen innerhalb des zu analysierenden Systems oder Prozesses ermittelt. Dies geschieht oft durch systematische Analysen, Brainstorming-Sitzungen mit erfahrenen Teams und die Nutzung vorhandener Daten (falls verfügbar). Für neue Designs oder Prozesse können auch Daten von ähnlichen Systemen herangezogen werden.
2. Bewertung der potenziellen Risiken: Für jede identifizierte Fehlerart wird das damit verbundene Risiko bewertet. Dies geschieht anhand von drei Kriterien, die typischerweise auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet werden:
- Schwere (Severity): Wie gravierend sind die Auswirkungen des Fehlers für den Kunden oder das System?
- Auftretenswahrscheinlichkeit (Occurrence): Wie wahrscheinlich ist es, dass dieser Fehler auftritt?
- Entdeckungswahrscheinlichkeit (Detection): Wie wahrscheinlich ist es, dass der Fehler entdeckt wird, bevor er Auswirkungen hat?
Nachdem für jedes Kriterium ein Wert zugewiesen wurde, werden die drei Zahlen miteinander multipliziert, um die Risikoprioritätszahl (RPZ) zu erhalten (Schwere * Auftretenswahrscheinlichkeit * Entdeckungswahrscheinlichkeit). Je höher die RPZ, desto dringender ist die Notwendigkeit von Verbesserungsmaßnahmen.
3. Entwicklung geeigneter Maßnahmen: Basierend auf der Priorisierung durch die RPZ werden Maßnahmen entwickelt, um die Risiken zu minimieren. Dies können präventive Maßnahmen sein, um das Auftreten des Fehlers zu verhindern, oder korrektive Maßnahmen, um die Fehlerfolgen zu mildern. Fehlervermeidende Techniken wie Poka-Yoke (Error Proofing) sind oft effektive Reaktionen auf hohe RPZ-Werte. Die FMEA wird als lebendes Dokument betrachtet und sollte nach der Implementierung von Maßnahmen aktualisiert und die RPZ neu bewertet werden, um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu überprüfen.
Woher stammt die FMEA-Methode?
Die Wurzeln der FMEA reichen bis in die 1960er-Jahre zurück. Die Methode wurde ursprünglich von der NASA im Rahmen des Apollo-Projekts im Jahr 1963 entwickelt. Ziel war es, die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Raumfahrtmissionen zu gewährleisten. Nach ihrer erfolgreichen Anwendung in der Raumfahrt fand die FMEA schnell Verbreitung, zunächst in der Kerntechnik und später, in den 1970er-Jahren, in der Automobilindustrie. Seitdem hat sich die Methode weiterentwickelt und wird heute in zahlreichen anderen Branchen weltweit eingesetzt und als zuverlässiges Werkzeug für die Risikoanalyse und das Qualitätsmanagement angesehen.

Welche Ziele werden mit FMEA verfolgt?
Unternehmen implementieren die FMEA, um mehrere wichtige Ziele gleichzeitig zu erreichen:
- Sicherheit gewährleisten: Durch die frühzeitige Identifizierung potenzieller Gefahren und deren Auswirkungen kann die Sicherheit von Produkten und Prozessen signifikant erhöht werden.
- Qualität sicherstellen: Die Analyse hilft, Fehlerquellen im Design- und Produktionsprozess zu erkennen und zu eliminieren, was direkt zu einer Verbesserung der Produkt- und Prozessqualität führt.
- Kosten sparen: Fehlerbehebung wird teurer, je später ein Fehler im Produktlebenszyklus oder Prozess entdeckt wird. Durch präventive Maßnahmen, die auf Basis der FMEA ergriffen werden, können kostspielige Nacharbeiten, Ausschuss und Rückrufaktionen vermieden werden.
- Fehlerkosten und Garantiekosten minimieren: Eine höhere Produktqualität und Prozesszuverlässigkeit reduziert die Anzahl der Fehler, die den Kunden erreichen, was wiederum die Kosten für Garantieansprüche und Kundenbeschwerden senkt.
- Effizienter arbeiten und wirtschaften: Indem Ressourcen auf die kritischsten Risiken konzentriert werden (die mit der höchsten RPZ), kann das Unternehmen seine Anstrengungen zur kontinuierlichen Verbesserung gezielt einsetzen und so langfristig effizienter arbeiten und wirtschaften.
Welche Arten und Methoden der FMEA gibt es?
Die FMEA lässt sich je nach Anwendungsbereich in verschiedene Arten unterteilen. Die VDA (Verband der Automobilindustrie) und AIAG (Automotive Industry Action Group) haben hier wichtige Standards gesetzt:
- System-FMEA (S-FMEA): Diese Art konzentriert sich auf die Analyse von Fehlern auf Systemebene. Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Komponenten eines Systems sowie zwischen dem System und seiner Umgebung betrachtet. Sie hilft, Risiken in der Systemarchitektur zu identifizieren.
- Design-FMEA (D-FMEA, Produkt-FMEA, Konstruktions-FMEA): Der Fokus liegt hier auf der Analyse potenzieller Fehler im Design- oder Konstruktionsprozess eines Produkts. Ziel ist es, Designschwächen zu erkennen, die zu Fehlern führen könnten, und Maßnahmen zur Fehlervermeidung im Design zu implementieren. Die D-FMEA betrachtet auch die Fertigungs- und Montageeignung des Produkts. Sie wird idealerweise bereits während der Erstellung des Entwicklungskonzepts begonnen und muss abgeschlossen sein, bevor die Designzeichnungen für die Serienfertigung freigegeben werden. Sie unterstellt, dass das Teil gemäß dem Design gefertigt und montiert wird und betrachtet keine Fehler, die erst im Herstellungs- oder Montageprozess entstehen (diese sind Gegenstand der Prozess-FMEA). Sie berücksichtigt jedoch physikalische Grenzen von Fertigungs- und Montagevorgängen wie erforderliche Entformungsschrägen oder Montagefreiheit.
- Prozess-FMEA (P-FMEA): Hier wird der Produktions- oder Herstellungsprozess analysiert. Potenziale Fehlerquellen im Prozessablauf, wie z.B. fehlerhafte Montageschritte oder unzureichende Prüfungen, werden identifiziert und bewertet. Das Ziel ist die Optimierung der Fertigungsprozesse und die Minimierung von Fehlermöglichkeiten während der Produktion.
Neben dieser Unterscheidung nach Anwendungsbereich gibt es auch eine Unterscheidung nach dem Zeitpunkt der Anwendung:
- Präventive FMEA: Dies ist der Idealfall. Die FMEA wird parallel zum Entwicklungs- oder Prozessdesign durchgeführt, um Fehler zu erkennen und zu vermeiden, *bevor* sie auftreten. Da die Kosten für Fehlerbehebung exponentiell steigen, je später ein Fehler entdeckt wird, ist die präventive FMEA besonders wertvoll.
- Korrektive FMEA: Diese wird angewendet, wenn Fehler in einem bereits bestehenden System oder Prozess aufgetreten sind und die FMEA nicht von Anfang an integriert war. Hierbei wird rückwirkend analysiert, um die Fehlerursachen zu finden. Diese Methode ist in der Regel aufwändiger als die präventive FMEA.
In welchen Bereichen wird FMEA eingesetzt?
Die FMEA ist eine vielseitige Methode und findet in zahlreichen Branchen Anwendung:
- Automobilindustrie: Hier ist die FMEA weit verbreitet, sowohl bei der Entwicklung von Fahrzeugen als Ganzes als auch bei einzelnen Komponenten. Sie dient der Gewährleistung von Sicherheit und Qualität, insbesondere bei Elektronik- und Sicherheitssystemen.
- Fertigungsindustrie: Für die Analyse und Optimierung von Herstellungsprozessen wird die FMEA eingesetzt, um Fehler in der Produktion zu erkennen und zu beseitigen. Aspekte wie Montageprozesse und Lieferantenmanagement werden betrachtet.
- Luft- und Raumfahrt: In dieser sicherheitskritischen Industrie ist die FMEA unverzichtbar, um Risiken zu minimieren und höchste Sicherheit zu gewährleisten. Sie wird bei Avionik, Triebwerken und Sicherheitssystemen angewendet.
- Medizintechnik: Auch hier spielt die Sicherheit eine zentrale Rolle. FMEA wird zur Analyse von Risiken bei medizinischen Geräten und Prozessen verwendet.
- Weitere Bereiche: FMEA findet auch Anwendung in der Konstruktion, der Prozessindustrie, im Dienstleistungssektor und vielen anderen Bereichen, in denen Zuverlässigkeit und Risikominimierung wichtig sind.
Wie sieht ein FMEA-Team aus?
Ein effektives FMEA-Team ist typischerweise interdisziplinär besetzt und wird von einem FMEA-Moderator geleitet. Der Moderator ist oft ein Generalist mit Fach- und Methodenwissen, der den Prozess leitet, vorbereitet, durchführt und nachbereitet.
Das Kernteam besteht aus Personen, die direkt am Produkt oder Prozess beteiligt sind und über spezifisches Wissen verfügen. Es ist auch wichtig, Experten für bestimmte Bereiche oder die FMEA-Methodik selbst einzubeziehen.
Ein erweitertes Team kann je nach Bedarf hinzugezogen werden und umfasst oft Mitarbeiter aus Produktion, Qualitätsmanagement, Vertrieb, Service und Kundendienst. Diese Personen liefern wertvolle zusätzliche Informationen und Perspektiven, die dem Kernteam helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen. Die FMEA fördert so die Teamarbeit und den Ideenaustausch zwischen verschiedenen Abteilungen.
FMEA und Ishikawa-Diagramm kombinieren
Das Ishikawa-Diagramm, auch Ursache-Wirkungs-Diagramm oder Fischgräten-Diagramm genannt, ist ein weiteres nützliches Werkzeug im Qualitätsmanagement. Es hilft dabei, potenzielle Ursachen für ein bestimmtes Problem (oder einen potenziellen Fehler) systematisch zu identifizieren und zu kategorisieren (z.B. nach Mensch, Maschine, Material, Methode, Umwelt, Messung). Eine sinnvolle Kombination beider Methoden besteht darin, das Ishikawa-Diagramm als Vorstufe zur FMEA zu nutzen. Die im Ishikawa-Diagramm identifizierten potenziellen Ursachen für Fehler können dann als Basis für die Fehlerarten und Ursachen in der FMEA dienen. Diese werden anschließend in der FMEA bewertet und priorisiert, und es werden Maßnahmen zur Risikominimierung entwickelt. Diese Kombination kann helfen, die Fehlerursachenanalyse zu strukturieren, bevor die Risikobewertung beginnt.
Was ist FMECA?
FMECA steht für Failure Mode, Effects, and Criticality Analysis und ist eine Erweiterung der klassischen FMEA. Zusätzlich zur Identifizierung und Bewertung von Fehlerarten und deren Auswirkungen (wie bei der FMEA) bewertet die FMECA auch die Kritikalität der Fehler. Die Kritikalität ergibt sich aus der Schwere der Auswirkungen und der Wahrscheinlichkeit des Auftretens. FMECA wird häufig in sehr sicherheitskritischen Bereichen eingesetzt, wie z.B. in der Luft- und Raumfahrt oder der Medizintechnik, um die kritischsten Risiken zu identifizieren und gezielte Maßnahmen zu deren Reduzierung zu entwickeln und deren Wirksamkeit zu überwachen.
Welche Vor- und Nachteile hat FMEA?
Wie jede Methode hat auch die FMEA ihre Stärken und Schwächen:
- Vorteile:
- Früherkennung von Risiken: Ermöglicht proaktives Handeln statt nur auf Probleme zu reagieren.
- Verbesserung der Qualität: Hilft, Fehler im Design und Prozess zu vermeiden.
- Kosteneinsparungen: Reduziert die Kosten für Nacharbeit, Ausschuss und Garantiefälle durch Fehlerprävention.
- Dokumentation: Schafft eine strukturierte Wissensbasis über potenzielle Fehler und getroffene Maßnahmen, die für zukünftige Projekte genutzt werden kann.
- Fördert Teamarbeit: Bringt Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen.
- Nachteile:
- Zeitaufwand: Die Durchführung einer FMEA, insbesondere bei komplexen Systemen, kann zeit- und ressourcenintensiv sein.
- Subjektivität: Die Bewertung der Kriterien Schwere, Auftreten und Entdeckung kann bis zu einem gewissen Grad von der subjektiven Einschätzung der Teammitglieder beeinflusst werden, was zu potenziellen Ungenauigkeiten führen kann.
- Erfordert Erfahrung: Ein effektives FMEA-Team benötigt Erfahrung und Methodenwissen.
Ein vereinfachtes FMEA-Beispiel
Um den Prozess der FMEA zu veranschaulichen, betrachten wir ein stark vereinfachtes Beispiel für die Installation eines Sicherheitsgurtes in einem Automobilwerk:
| Fehlerart | Mögliche Ursache | Mögliche Auswirkung | Schwere (S) (1-10) | Auftreten (A) (1-10) | Entdeckung (E) (1-10) | RPZ (S*A*E) | Vorgeschlagene Maßnahme |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gurt lose verschraubt | Schrauber nicht richtig eingestellt | Gurt löst sich bei Unfall | 10 | 3 | 5 | 150 | Prüfung der Schraubereinstellung einführen |
| Falscher Gurt verbaut | Teileverwechslung | Gurt passt nicht oder funktioniert nicht richtig | 8 | 6 | 3 | 144 | Scannen der Teile vor der Montage einführen |
| Gurt verdreht eingebaut | Montagefehler | Gurt blockiert oder ist unbequem | 5 | 4 | 2 | 40 | Montageanleitung überarbeiten, Schulung |
In diesem Beispiel hat die Fehlerart "Falscher Gurt verbaut" mit einer RPZ von 144 die höchste Priorität für Verbesserungsmaßnahmen. Dies zeigt, wie die RPZ hilft, die kritischsten Probleme zu identifizieren und die Anstrengungen zur Prozessverbesserung zu lenken.

FMEA richtig aufsetzen und verwalten
Die effektive Durchführung einer FMEA erfordert eine gute Organisation und Dokumentation. Die identifizierten Fehlerquellen, Bewertungen und Maßnahmen müssen klar festgehalten und für das Team zugänglich sein. Moderne Softwarelösungen können den FMEA-Prozess unterstützen, indem sie die Eingabe von Daten erleichtern, die RPZ automatisch berechnen und die Verfolgung von Maßnahmen ermöglichen. Solche Tools können auch dabei helfen, die Kriterien für die Bewertungen von Schwere, Auftreten und Entdeckung zu standardisieren, um die Subjektivität zu reduzieren. Die FMEA sollte als „lebendes Dokument“ regelmäßig überprüft und aktualisiert werden, insbesondere nach der Implementierung von Verbesserungsmaßnahmen oder bei Änderungen am Produkt oder Prozess.
Häufig gestellte Fragen zur FMEA
Was ist FMEA?
FMEA steht für Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse, eine systematische Methode zur Identifizierung, Bewertung und Minimierung potenzieller Fehler in Produkten, Prozessen oder Systemen.
Wofür steht FMEA auf Deutsch?
FMEA steht auf Deutsch für Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse.
Welche Arten der FMEA gibt es?
Die Hauptarten sind System-FMEA, Design-FMEA (Produkt-FMEA) und Prozess-FMEA. Man unterscheidet auch zwischen präventiver und korrektiver FMEA.
Welche Ziele verfolgt man mit FMEA?
Wichtige Ziele sind die Gewährleistung von Sicherheit und Qualität, die Reduzierung von Kosten (insbesondere Fehler- und Garantiekosten) und die Steigerung der Prozesseffizienz.
Wie wird die Risikoprioritätszahl (RPZ) berechnet?
Die RPZ wird berechnet, indem die Bewertungen für Schwere, Auftreten und Entdeckung (jeweils auf einer Skala von 1-10) miteinander multipliziert werden: RPZ = Schwere * Auftreten * Entdeckung.

Wo wird FMEA eingesetzt?
FMEA wird in vielen Branchen eingesetzt, darunter die Automobilindustrie, Fertigungsindustrie, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik und viele andere, in denen Risikomanagement und Qualität wichtig sind.
Was sind die Vorteile von FMEA?
Vorteile sind die frühe Erkennung von Risiken, Verbesserung der Qualität, Kosteneinsparungen durch Fehlerprävention, strukturierte Dokumentation und Förderung der Teamarbeit.
Was sind die Nachteile von FMEA?
Nachteile können der Zeitaufwand für die Durchführung sein, die potenzielle Subjektivität bei der Bewertung der Risikokriterien und die Notwendigkeit von Erfahrung im Team.
Können Sie ein Beispiel für FMEA geben?
Ein Beispiel ist die Analyse potenzieller Fehler bei der Installation eines Sicherheitsgurtes in einem Auto, bei der verschiedene Fehlerarten (z.B. lose Schraube, falscher Gurt) bewertet und priorisiert werden, um Maßnahmen zu entwickeln.
Zusammenfassung
Die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) ist ein unverzichtbares Werkzeug für Unternehmen, die Qualität, Sicherheit und Effizienz ernst nehmen. Durch die systematische Identifizierung und Bewertung potenzieller Fehler und ihrer Auswirkungen ermöglicht die FMEA, Ressourcen gezielt einzusetzen, die kritischsten Risiken zu mindern und so Kosten zu senken. Sie fördert die Zusammenarbeit im Team und schafft eine wertvolle Wissensbasis für die Zukunft. Auch wenn die Durchführung Aufwand bedeutet und eine gewisse Subjektivität möglich ist, überwiegen die Vorteile einer proaktiven Fehlervermeidung bei weitem. Die Implementierung einer FMEA ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur kontinuierlichen Verbesserung und zur Sicherstellung des Erfolgs.
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