Wie viel ist Hello Kitty heute wert?

Hello Kitty: Die Geschichte einer Ikone

08/09/2012

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Hello Kitty ist weit mehr als nur eine niedliche Figur; sie ist ein globales Phänomen, dessen Bild und Name auf Millionen von Produkten weltweit zu finden sind. Von den bescheidenen Anfängen auf einer kleinen Geldbörse in den 1970er-Jahren hat sich die Figur zu einer der bekanntesten und langlebigsten Marken der Popkultur entwickelt. Ihre Geschichte ist eng mit dem Unternehmen verbunden, das sie zum Leben erweckte, und sie ist ein faszinierendes Beispiel für den Aufbau und Schutz einer Marke im globalen Maßstab.

Ist es legal, Hello Kitty zu verkaufen?
Daher dürfen nur Sanrio und seine autorisierten Lizenznehmer Produkte herstellen oder verkaufen, die die Namen oder Bilder von HELLO KITTY oder anderen Figuren von Sanrio enthalten. – Manche Leute glauben, dass Fans ein „Fair Use“-Recht haben, um selbstgemachte HELLO KITTY-Artikel herzustellen und zu verkaufen.
Übersicht

Ursprünge und die Schöpferin

Die Figur Hello Kitty, deren richtiger Name Kitty White lautet, wurde im Jahr 1973 von der japanischen Designerin Yuko Shimizu geschaffen. Nur ein Jahr später, im Jahr 1974, wurde sie offiziell der Sammlung von Sanrios Charakteren hinzugefügt. Bereits im gleichen Jahrzehnt, genauer gesagt 1975, kam Hello Kitty erstmals auf den Markt. Das allererste Produkt, das mit Hello Kitty und dem zugehörigen Schriftzug versehen war, war eine kleine rosafarbene Geldbörse. Dieses Produkt wurde für 240 Yen verkauft und zeigte Kitty, wie sie zwischen einer Milchflasche und einem Goldfischglas sitzt, mit dem roten Schriftzug „Hello!“ darüber. Der Artikel verkaufte sich gut und legte den Grundstein für den folgenden Erfolg.

Yuko Shimizu, die Schöpferin, war ein großer Fan der Katzen aus Lewis Carrolls Büchern „Alice hinter den Spiegeln“ und „Alice im Wunderland“. Bei der Entwicklung ihrer Figur experimentierte sie zunächst mit verschiedenen Posen, drehte die Katze zur Seite, um ihr Profil zu zeigen, und kehrte dann zur Frontalansicht zurück. Das endgültige Design von Hello Kitty ist unverwechselbar: ein weißer Kopf, der doppelt so groß ist wie ihr Körper, eine gelbe Nase, sechs Schnurrhaare, zwei Pünktchen als Augen, die den Betrachter frontal anstarren, ein blauer Overall und eine leicht schief sitzende rote Schleife auf dem Kopf.

Eine der auffälligsten Eigenschaften von Hello Kitty ist das Fehlen eines Mundes. Als Begründung dafür gibt Shimizu heute an, dass sich so jede Emotion des Betrachters auf Hello Kitty projizieren lasse. Der Gründer von Sanrio, Shintaro Tsuji, fand den Entwurf zunächst „ganz gut“, hätte sich aber nie träumen lassen, dass diese Katze einmal zur wichtigsten Figur von Sanrio werden würde.

Sanrio: Das Unternehmen hinter der Ikone

Hinter Hello Kitty steht die japanische Firma Sanrio. Das Unternehmen wurde 1962 von Shintaro Tsuji gegründet und hieß zunächst Yamanashi Silk Center, bevor es 1973 in Sanrio umbenannt wurde. Tsujis Geschäftsidee begann mit dem Verkauf von Sandalen, die mit kleinen Blumen bemalt waren. Er bemerkte, dass diese verzierten Sandalen sich besser verkauften als unverzierte. Daraufhin dehnte er sein Geschäft auf andere Produkte wie Pantoffeln und Brieftaschen aus, diesmal mit Erdbeermustern.

Nachdem Versuche mit Kirschmustern nicht so erfolgreich waren, suchte Tsuji nach originelleren Ideen. Er beauftragte bekannte Künstler wie Ado Mizumori und Takashi Yanase mit der Gestaltung von Figuren, mit denen er dann Geschirr wie Kaffeetassen und Teller verzierte. Tsuji sicherte sich auch die Rechte, Produkte mit bekannten Charakteren wie Barbiepuppen, Grußkarten von Hallmark und Snoopy in Japan vertreiben zu können. Unzufrieden damit, Lizenzen von anderen Firmen erwerben oder Gebühren an Künstler zahlen zu müssen, baute er für sein Unternehmen eine eigene Designabteilung auf.

Recherchen ergaben, dass Hunde, Katzen und Bären die populärsten Tiere in Japan waren. Da mit Snoopy (Hund) und Winnie Puuh (Bär) bereits sehr populäre Charaktere existierten und Sanrio selbst bereits einen Bären und einen Hund im Angebot hatte, gab Firmenchef Tsuji seinen Designern den Auftrag, eine Katzenfigur zu entwerfen. Dies führte schließlich zur Kreation von Hello Kitty durch Yuko Shimizu.

Charakterdetails: Mehr als nur die Schleife

Gemäß der offiziellen Charakterbeschreibung ist Hello Kitty nicht nur eine niedliche Katze, sondern hat eine eigene Persönlichkeit und Geschichte. Sie wurde an einem 1. November in einem Vorort von London geboren und ihr echter Name ist Kitty White. Ihre Größe wird mit fünf Goldäpfeln und ihr Gewicht mit drei Goldäpfeln angegeben. Sie ist bekannt dafür, leckere Kekse backen zu können und ein Herz aus Gold zu besitzen. Ihr Lieblingsessen ist selbstgemachter Apfelkuchen. Kitty sammelt gerne kleine und niedliche Dinge, und ihre Lieblingsfächer in der Schule sind Englisch, Musik und Kunst. Sie lebt in London zusammen mit ihren Eltern Mary und George sowie ihrer Zwillingsschwester Mimmy.

Welche Bedeutung hat Hello Kitty?
Auf Deutsch bedeutet der englischsprachige Ausdruck Hello Kitty „Hallo Kätzchen“.

Hello Kitty ist nicht allein in ihrer Welt. Sie hat auch tierische Freunde und Familienmitglieder:

NameArtHerkunft / BeziehungBesondere Merkmale
Kitty White (Hello Kitty)KatzeGeboren in London, lebt mit Eltern und Zwillingsschwester MimmyKein Mund, rote Schleife, backt Kekse, mag Apfelkuchen
Charmmy KittyPerserkatzeGeschenk von Kittys Vater und Freund Daniel zum GeburtstagWeiße Perserkatze, wohlerzogen, still, mag glitzernde Dinge, trägt rosafarbenes Band und Halskette mit Schlüssel
SugarDsungarischer ZwerghamsterGeschenk von Kittys Vater und Freund Daniel zum 30. GeburtstagFell weiß wie Zucker, Spielkamerad von Charmmy Kitty
HoneyKatzeKleine Schwester von Charmmy KittyRosafarbenes Fell, zwei Schleifen, Herz an rechter Pfote, kleiner und unkämmter als Charmmy
TiramisuHamsterFreund von SugarWeißes Hamstermädchen, trägt rosafarbene Schleife auf dem Kopf
Karamellfarbener HamsterjungeHamsterFreund von SugarZwei hellere Flecken über den Augen
Vanillefarbener HamsterjungeHamsterFreund von SugarTrägt schwarze Sonnenbrille auf dem Kopf
Schwarzes HamstermädchenHamsterFreund von SugarTrägt rosafarbene Blume an ihrem linken Ohr

Die Entwicklung von Hello Kitty: Eine kurze Geschichte

Nachdem die erste Geldbörse 1975 gut ankam, brachte Sanrio schnell weitere Produkte mit Hello Kitty auf den Markt, darunter Schreibwaren, Spielzeug und Uhren. Der Absatz verdoppelte sich 1975 und erneut 1976. Im Jahr 1976 begann Sanrio auch erstmals Lizenzen für die Nutzung der Figur zu verkaufen. Das erste unter Lizenz von Sanrio hergestellte Hello-Kitty-Produkt war ein Kinder-Futon, der von Nishikawa Sangyo gefertigt wurde.

Während dieser Zeit des rasanten Wachstums verließ Yuko Shimizu das Unternehmen. Setsuko Yonekubo übernahm daraufhin den Job als Betreuerin der Marke Hello Kitty. Sie gab dem Kätzchen seine erste stehende Pose und platzierte es unter anderem im Cockpit eines kleinen Propellerflugzeugs oder auf dem Rücken eines Delfins. Ende 1979 verließ auch Setsuko Yonekubo die Firma.

Die Begeisterung für Hello Kitty war zwischenzeitlich etwas abgeflaut. Firmenchef Tsuji beauftragte daraufhin mehrere seiner Designer damit, neue Ideen zu entwickeln. Die Designerin Yuko Yamaguchi, die 1980 Chefdesignerin wurde, setzte Kitty an einen blauen Flügel, auf dem sich ein mit roten Rosen gefüllter rosa Teekrug befand. Um sie herum standen Papa und Mama White sowie ihre Zwillingsschwester Mimmy, und über der Szenerie schwebten ein paar Sechzehntelnoten. Obwohl dieser spezielle Entwurf nie auf Produkten verwendet wurde, bekam Yamaguchi, die erst etwa anderthalb Jahre bei Sanrio war, den Job als Chefbetreuerin der Marke angeboten. Sie hat diese Position seit Januar 1980 ununterbrochen inne.

Yamaguchi war zunächst skeptisch, ob sie mittel- und langfristig Freude daran haben könnte, eine bereits fertige und etablierte Figur zu betreuen. Doch im Gegensatz zu amerikanischen Firmen, die Form, Größe und andere Merkmale ihrer Charaktere oft streng reglementieren, hatte sie bei Sanrio mehr Freiheiten, innerhalb gewisser Grenzen mit den Entwürfen zu experimentieren. Beispielsweise zeichnete sie Ende der Achtziger, um nicht nur bei kleinen Mädchen, sondern auch bei älteren Teenagern zu punkten, eine weiße Silhouette von Kitty auf einen schwarzen Hintergrund. Dem Firmenchef Tsuji war dieser Entwurf allerdings nicht niedlich genug.

Ihren zweiten großen Boom erlebte die Marke Mitte der 1990er-Jahre. Japan erholte sich allmählich von der Rezession, und Mütter, die selbst mit Hello Kitty aufgewachsen waren, kauften vermehrt entsprechende Produkte für ihre eigenen Kinder. Außerdem wurde das Produktsortiment in dieser Retrowelle auf ältere Teenager und Erwachsene ausgedehnt. Den großen Durchbruch in diesem Aufschwung feierte Hello Kitty 1997, als die Popdiva Tomomi Kahara in der bekannten Fernsehshow Utaban öffentlich erklärte, ein großer Hello-Kitty-Fan zu sein. Innerhalb weniger Tage verdoppelten sich daraufhin die Verkäufe in den Sanrio-Läden.

Einigen Marktbeobachtern zufolge ist das Comeback zu großen Teilen auch der Chefdesignerin Yamaguchi zu verdanken. Sie gab dem Kätzchen unter anderem einen rosa Hintergrund und ersetzte die charakteristische Schleife auf manchen Entwürfen durch eine fünfblättrige Blume. Außerdem erhielt Hello Kitty auf manchen Sommerprodukten eine sommerliche Bräunung.

Das Geschäft der Niedlichkeit: Lizenzierung und Fälschungen

Sanrio, die japanische Firma hinter Hello Kitty, lizenziert weltweit Unternehmen, die den Namen und das Bild des Mädchens mit der meist rosafarbenen Schleife am Ohr verwenden dürfen. Dieses Lizenzmodell ist ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftserfolgs von Hello Kitty. Die Lizenznehmer produzieren und vertreiben eine riesige Vielfalt an Produkten, die von Handtüchern und Uhren bis hin zu Teppichen und Postern reichen.

Allerdings wird der Markt geradezu überschwemmt mit gefälschten Produkten, wie Noëlle Wolfs von der Kanzlei V.O., die Sanrio für Hello Kitty in den Benelux-Ländern vertritt, berichtet. Um den Lizenzwert der Marke zu erhalten, muss entschieden gegen gefälschte Waren vorgegangen werden. Andernfalls würden sich die Lizenznehmer fragen, warum sie überhaupt noch für die Lizenz zahlen sollten. Deshalb ist Sanrio unter anderem auf dem Gebiet von Zollangelegenheiten sehr aktiv.

Wie viel ist Hello Kitty heute wert?
Im Jahr 2014, als Hello Kitty 40 Jahre alt wurde, erwirtschaftete Sanrio laut einer BBC-Analyse allein mit der Kultfigur einen Jahresumsatz von rund 759 Millionen US-Dollar. Hello Kitty ist heute in rund 130 Ländern vertreten und hat laut Forbes bis 2022 einen globalen Wert von 3,8 Milliarden US-Dollar .

Die Zollbehörden verfügen über ein System zur Aufdeckung von Marken- und Geschmacksmusterverletzungen. Sobald Zollbeamte am Flughafen oder im Hafen eine verdächtige Sendung entdecken, wird der Markeninhaber oder sein Vertreter informiert. Daraufhin wird anhand von Bildmaterial ermittelt, ob es sich um gefälschte Artikel handelt. Sanrio erhält fast täglich Meldungen von Zollbehörden aus der ganzen Welt. Wird eine Markenrechtsverletzung festgestellt, werden die betreffenden rechtsverletzenden Artikel vor Ort vernichtet.

Hello Kittys kultureller Fußabdruck: Bemerkenswerte Auftritte

Hello Kitty hat im Laufe der Jahre nicht nur die Produktregale erobert, sondern auch in verschiedenen kulturellen Kontexten für Aufsehen gesorgt:

McDonald’s Singapur

Anfang 2000 wurden in den McDonald’s-Filialen in Singapur Hello-Kitty-Puppen als Teil einer Promotion verkauft. Dies löste einen derartigen Ansturm aus, dass es zu Randalen kam, bei denen mehrere Menschen verletzt wurden. Sogar die Regierung und das Parlament beschäftigten sich mit den Vorfällen. McDonald’s entschloss sich schließlich, sich in großformatigen Zeitungsanzeigen öffentlich zu entschuldigen und die Puppen nicht mehr direkt in den Filialen zu verkaufen, sondern Gutscheine auszugeben, die ab Juli 2000 eingelöst werden konnten.

Hello-Kitty-„Vibrator“

Im Jahr 1997 brachte Genyo, einer der zahlreichen Lizenznehmer von Sanrios Hello Kitty, ein „vibrierendes Schultermassagegerät“ auf den Markt. Das Gerät war von Sanrio offiziell lizenziert und freigegeben worden. Es handelte sich um einen rosafarbenen Stab, auf dem das Hello-Kitty-Gesicht prangte. Am oberen Ende befand sich eine sitzende Hello-Kitty-Figur mit Teddybär, am unteren Ende ein Drehregler. Der Vertrieb erfolgte über Spielwarengeschäfte und Familienrestaurants. Etwa 1999 wurden zunehmend Videos veröffentlicht, die den Gebrauch des Vibrators als Sexspielzeug zeigten. Rasch verbreitete sich der Hello-Kitty-Vibrator auch in kommerziellen japanischen Sexvideos. Schließlich wurde er als „Kultspielzeug“ für Erwachsene auch über Verkaufsautomaten in Liebeshotels vermarktet. Auch Sanrio wurde bald aufmerksam auf diese Entwicklung, konnte jedoch wenig dagegen machen. Das Gerät war von Sanrio selbst freigegeben worden und damit ein offizielles Hello-Kitty-Produkt. Zudem hielt man bei Genyo hartnäckig an der teuren Lizenz fest. Der Vibrator verschwand erst vom Markt, als Genyo in eine Finanzaffäre verwickelt wurde. Sowohl der Präsident von Genyo als auch der Vizepräsident und der Leiter der Fabrik in China, die die Vibratoren herstellte, kamen wegen Steuerhinterziehung ins Gefängnis. Bei Sanrio nahm man dies zum Anlass, die Lizenz zurückzuziehen und die Formen für die Herstellung beschlagnahmen und vernichten zu lassen.

Hello Kitty bei der thailändischen Polizei

Im Jahr 2007 mussten thailändische Polizisten, die sich kleinere Ordnungsvergehen (wie etwa Zuspätkommen und andere) zuschulden kommen ließen, jeweils einige Tage lang eine rosa Hello-Kitty-Armbinde tragen. Dies besaß den Charakter einer Disziplinarmaßnahme und nutzte das Bild von Hello Kitty auf ungewöhnliche Weise.

Hello Kitty bei EVA Air

Die taiwanische Fluggesellschaft EVA Air hat Hello Kitty in ihre Flotte integriert. Von 2005 bis 2009 flog ein Airbus A330-200 als Hello Kitty Jet. Dabei war das Flugzeug außen mit Hello-Kitty-Motiven bemalt. Auch Flugkarten, Gepäckanhänger und verschiedene Werbematerialien waren im passenden Design gehalten. Das Flugzeug verkehrte hauptsächlich zwischen Taiwan und China.

Im Jahr 2012 wurde die Idee wieder aufgenommen und sogar erweitert. Drei neue A330-300 wurden in drei verschiedene Hello-Kitty-Themen gestaltet: Hello Kitty – With Magic Stars (Magic Jet), Hello Kitty – Loves Apples (Apple Jet) und Hello Kitty – Around the World (Global Jet). Dafür wurden über 100 Gegenstände im Hello-Kitty-Design gestaltet, ein Teil davon spezifisch für jedes Flugzeug. Die Flugbegleiter tragen an das jeweilige Flugzeug-Thema angepasste Uniformen, und auf dem Speiseplan stehen passende Nachspeisen oder sogar ganze Menüs.

Um der Nachfrage gerecht zu werden, wurden 2012 zwei weitere A330-200 bei anstehenden Überholungen ebenfalls entsprechend umgestaltet: Hello Kitty – Happy Music (Music Jet) und Hello Kitty – Speed Puff (Speed Jet). Im Jahr 2013 wurde schließlich eine 777-300ER als Hello Kitty – Sanrio Family Hand in Hand (Family Jet) umgerüstet, bei der auch andere Figuren von Sanrio mit einbezogen wurden.

Welche japanische Firma steckt hinter Hello Kitty?
Sanrio, die japanische Firma hinter Hello Kitty, lizenziert weltweit Unternehmen, die den Namen und das Bild des Mädchens mit der meist rosafarbenen Schleife am Ohr verwenden dürfen.

Die Welt der Hello Kitty Produkte

Heute ist der Name Hello Kitty mit Millionen von Produkten verbunden. Die Produktpalette ist enorm und reicht von alltäglichen Gebrauchsgegenständen bis hin zu Sammlerstücken. Handtücher, Uhren, Teppiche, Poster, Schreibwaren, Spielzeug – es gibt kaum einen Bereich, in dem Hello Kitty nicht präsent ist. Diese breite Verfügbarkeit und die ständige Erweiterung des Sortiments tragen maßgeblich zur anhaltenden Popularität und zum wirtschaftlichen Erfolg der Marke bei.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer hat Hello Kitty erschaffen?
Hello Kitty wurde von der japanischen Designerin Yuko Shimizu im Jahr 1973 geschaffen.

Welches Unternehmen steht hinter Hello Kitty?
Hinter Hello Kitty steht das japanische Unternehmen Sanrio, das 1962 von Shintaro Tsuji gegründet wurde.

Woher kommt Hello Kitty?
Laut offizieller Charakterbeschreibung wurde Hello Kitty, deren echter Name Kitty White ist, an einem 1. November in einem Vorort von London geboren und lebt dort mit ihrer Familie.

Warum hat Hello Kitty keinen Mund?
Die Schöpferin Yuko Shimizu gibt an, dass Hello Kitty bewusst keinen Mund hat, damit sich jede Emotion des Betrachters auf die Figur projizieren lässt.

Ist es legal, Hello Kitty Produkte zu verkaufen?
Das Verkaufen von echten, von Sanrio lizenzierten Hello Kitty Produkten ist legal. Sanrio lizenziert weltweit Unternehmen für die Nutzung der Marke. Das Verkaufen von gefälschten Produkten ist jedoch illegal und wird von Sanrio und den Zollbehörden aktiv bekämpft.

Hello Kitty hat sich seit ihrer Einführung zu einer wahren Ikone entwickelt. Ihre einfache, aber ausdrucksstarke Gestaltung, ihre detaillierte, wenn auch fiktive, Hintergrundgeschichte und die geschickte Lizenzierung durch Sanrio haben dazu geführt, dass sie über Generationen hinweg beliebt geblieben ist. Trotz Herausforderungen wie Fälschungen und ungewöhnlichen Anwendungen in der Popkultur beweist Hello Kitty eine bemerkenswerte Langlebigkeit und Anpassungsfähigkeit, die sie zu einem einzigartigen Phänomen in der Welt der Marken macht.

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