08/07/2024
Marienkäfer gelten in Deutschland traditionell als Glücksbringer und sind beliebte Gäste in Gärten, da sie eifrige Blattlausjäger sind. Sie werden als wichtige Nützlinge angesehen. Doch es gibt einen Verwandten aus Fernost, der hierzulande oft anders betrachtet wird: der Asiatische Marienkäfer, auch Harlekin-Marienkäfer genannt. Dieser Einwanderer hat sich rasant ausgebreitet und wird, obwohl er ebenfalls Blattläuse vertilgt, von vielen als unerwünschte Plage empfunden, besonders im Herbst.

- Herkunft und rasante Ausbreitung
- Merkmale des Harlekin-Marienkäfers
- Mehr als nur ein Blattlauskiller: Nützling und Schädling
- Warum sie im Herbst zur Plage im Haus werden
- Umgang mit Asiatischen Marienkäfern im Haus
- Der Asiatische Marienkäfer im Vergleich zu heimischen Arten
- Häufige Fragen zum Harlekin-Marienkäfer
Herkunft und rasante Ausbreitung
Der Asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis) stammt ursprünglich aus den Regionen Chinas, Japans und Südkoreas. Seine Präsenz in Europa ist das Ergebnis eines gezielten Einsatzes: Er wurde Ende des 20. Jahrhunderts als biologisches Schädlingsbekämpfungsmittel in Gewächshäusern eingesetzt, um Blattläuse effektiv unter Kontrolle zu bringen. Seine Fähigkeit, große Mengen an Schädlingen zu vertilgen, machte ihn zu einem vielversprechenden Helfer.
Allerdings entkamen Exemplare dieser Art aus den Gewächshäusern ins Freiland. Der erste Nachweis außerhalb geschlossener Systeme in Europa gelang im Jahr 2001 in Belgien. Von dort aus begann eine bemerkenswert schnelle Ausbreitung. Zunächst tauchte der Käfer in Großstädten wie Hamburg und Frankfurt auf, mittlerweile hat er weite Teile Deutschlands und Nordwesteuropas besiedelt. Auch in Schleswig-Holstein wurden Funde gemeldet, und es wird angenommen, dass er dort mittlerweile flächendeckend vorkommt.
Parallel zur Entwicklung in Europa breitete sich der Asiatische Marienkäfer auch in Nordamerika explosionsartig aus, nachdem er dort bereits Anfang des 20. Jahrhunderts eingeführt worden war, sich aber zunächst nicht etablierte. Seit 1988 wird er in den USA vielerorts zur häufigsten Marienkäfer-Art und erobert neue Gebiete in Kanada sowie im Süden des Kontinents. Die rasante Verbreitungsgeschichte zeigt, wie anpassungsfähig und konkurrenzstark diese Art ist, sobald sie aus ihren ursprünglichen Lebensräumen in neue Gebiete gelangt.
Merkmale des Harlekin-Marienkäfers
Der Asiatische Marienkäfer unterscheidet sich in einigen Punkten von den heimischen Arten. Mit einer Länge von bis zu acht Millimetern und einer Breite von sieben Millimetern ist er tendenziell etwas größer und breiter als viele der in Deutschland heimischen Marienkäfer, wie beispielsweise der Siebenpunkt-Marienkäfer.
Seinen Beinamen Harlekin-Marienkäfer trägt er aufgrund seiner enormen Farb- und Muster變lichkeit. Während heimische Arten oft ein relativ konstantes Aussehen haben, zeigt Harmonia axyridis eine beeindruckende Vielfalt. Die Flügeldecken können gelb, orange oder rot sein. Die Anzahl und Farbe der Punkte auf den Flügeldecken variieren stark. Sie können schwarz sein, wenn der Käfer rot ist, oder rot, wenn der Käfer schwarz ist. Es gibt sogar Exemplare, die überhaupt keine Punkte aufweisen. Eine häufig genannte, wenn auch nicht immer vorhandene, Besonderheit ist eine dunkle Zeichnung hinter dem Kopfschild, die oft wie ein 'M' oder 'W' aussieht. Dieses Merkmal kann helfen, ihn zu identifizieren, ist aber nicht bei allen Farbvarianten deutlich ausgeprägt.
Auch im Larvenstadium unterscheidet sich der Asiatische Marienkäfer. Die Larven schimmern in den Farben Schwarz, Blau oder Grau und haben markante, oft bedornte Auswüchse. Ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal, das besonders dann auffällt, wenn man mit den Käfern in Kontakt kommt, ist die Absonderung eines stark riechenden Sekrets. Wenn sich der Asiatische Marienkäfer bedroht fühlt oder gequetscht wird, sondert er eine gelbliche Flüssigkeit ab, die einen unangenehmen Geruch verströmt und außerdem gelbe Flecken hinterlässt, die sich nur schwer entfernen lassen – ein deutlicher Unterschied zu vielen heimischen Arten.
Mehr als nur ein Blattlauskiller: Nützling und Schädling
Streng genommen ist der Asiatische Marienkäfer in seiner ursprünglichen Funktion als Blattlausjäger ein Nützling. Er wurde genau für diesen Zweck eingeführt, da er einen enormen Appetit auf Blattläuse sowie andere weichhäutige Insekten, deren Larven und Eier hat. In stark befallenen Kulturen kann er signifikant zur Dezimierung von Schädlingspopulationen beitragen. Diese Eigenschaft macht ihn in der biologischen Landwirtschaft und im Gartenbau wertvoll.
Doch sobald er aus den kontrollierten Umgebungen der Gewächshäuser entweicht und sich unkontrolliert in neuen Ökosystemen ausbreitet, zeigt sich seine problematische Seite. In erster Linie wird er für Winzer zum Schädling. Der Asiatische Marienkäfer hat eine große Vorliebe für reife Weintrauben. Wenn große Kolonien in Weinbergen auftreten, fressen die Käfer die Trauben an. Der austretende Saft lockt sie zusätzlich an und stillt ihren Bedarf an Zucker. Dies kann zu erheblichen Ernteverlusten führen. Besonders gefährdet sind edelsüße Sorten oder solche mit dünner Schale wie Riesling, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon. Das Problem verschärft sich, wenn die Käfer mit den Trauben in die Kelter gelangen. Ihre Anwesenheit und die Absonderung ihres bitteren Sekrets können den Wein geschmacklich negativ beeinflussen und ihn ungenießbar machen.

Darüber hinaus wird in der Fachwelt diskutiert, ob der Asiatische Marienkäfer eine Bedrohung für heimische Marienkäferarten darstellt. Harmonia axyridis ist nicht nur ein effektiver Blattlausjäger, sondern frisst auch die Larven und Eier anderer Marienkäferarten. In manchen Gebieten, in denen er sich stark ausgebreitet hat, wie z. B. in Hamburg, ist er bereits zur häufigsten Marienkäferart geworden. Es besteht die Sorge, dass er durch Nahrungskonkurrenz und Prädation die Bestände heimischer Arten wie des Siebenpunkt-Marienkäfers verdrängen könnte. Obwohl diese negativen Auswirkungen im Freiland noch nicht abschließend und flächendeckend wissenschaftlich belegt sind, zeigen Beobachtungen und Laborstudien, dass das Potenzial zur Beeinträchtigung heimischer Populationen besteht.
Warum sie im Herbst zur Plage im Haus werden
Eines der auffälligsten Merkmale des Asiatischen Marienkäfers ist sein Verhalten im Herbst. Wenn die Tage kühler werden und der Winter naht, suchen die Käfer nach geeigneten Winterquartieren. Im Gegensatz zu vielen heimischen Insekten, die einzeln überwintern, neigt der Asiatische Marienkäfer dazu, sich in großen Massenansammlungen zu versammeln. Ursprünglich überwintern sie in Felsspalten in ihren Herkunftsgebieten.
In unseren Siedlungsgebieten fehlen solche natürlichen Verstecke oft. Daher suchen die Käfer im Herbst verstärkt die Nähe menschlicher Behausungen auf. Sie werden von warmen, hellen Fassaden angezogen und suchen Schutz in Spalten, Ritzen, Hohlräumen von Mauern, unter Dachziegeln, in Rollladenkästen oder Doppelfenstern. Auf der Suche nach einem warmen Platz gelangen sie dann häufig auch in Wohnräume. An sonnigen Herbsttagen kann man beobachten, wie Tausende von Käfern an Hauswänden entlangkrabbeln.
Die schiere Anzahl der Tiere, die versuchen, ins Haus zu gelangen, kann für die Bewohner zu einer echten Plage werden. Während ein einzelner Marienkäfer im Haus kein Problem darstellt, ist eine Invasion von Hunderten oder Tausenden Käfern unangenehm. Sie krabbeln auf Möbeln, Wänden und Fenstern herum und können, wie bereits erwähnt, beim Zerstören oder Bedrohen den unangenehmen Geruch absondern und Flecken hinterlassen.
Für heimische Marienkäfer, die ebenfalls Winterquartiere suchen, kann dieses Verhalten des asiatischen Verwandten von Nachteil sein. Da der Asiatische Marienkäfer in großen Gruppen auftritt, findet er oft schneller und effektiver geeignete Verstecke als der einzelgängerische heimische Marienkäfer, der dann möglicherweise das Nachsehen hat.
Umgang mit Asiatischen Marienkäfern im Haus
Wenn sich asiatische Marienkäfer in Ihrem Zuhause versammeln, ist dies zwar lästig, aber kein Grund zur Panik. Sie sind für den Menschen nicht gefährlich. Dennoch möchte man die ungebetenen Gäste schnell wieder loswerden. Es gibt verschiedene Strategien, um mit der Situation umzugehen, wobei einige schonender und empfehlenswerter sind als andere.
Vorbeugung ist der beste Schutz
Um zu verhindern, dass die Käfer überhaupt ins Haus gelangen, ist es am effektivsten, ihnen die Zugangswege zu versperren. Halten Sie Fenster und Türen möglichst geschlossen, besonders in den Herbstmonaten, wenn die Käfer auf Quartiersuche sind. Vorhandene Fliegengitter, die im Sommer zum Schutz vor Mücken dienen, sollten im Herbst nicht entfernt werden, da sie auch Marienkäfer abhalten können.
Besonders wichtig ist das Abdichten von potenziellen Schlupflöchern. Überprüfen Sie Fassaden, Fensterrahmen und Dächer auf Risse, Spalten, Fugen und andere kleine Öffnungen. Dichten Sie diese mit geeignetem Material ab. Achten Sie beim Lüften darauf, dies nicht abends bei eingeschaltetem Licht zu tun, da Licht die Käfer anziehen kann.

Schonende Entfernung aus dem Haus
Wenn die Käfer es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ins Haus geschafft haben, ist Handarbeit gefragt. Versuchen Sie, die Tiere vorsichtig einzusammeln. Dies kann beispielsweise mit einem Blatt Papier und einem Glas geschehen, unter das Sie den Käfer bugsieren. Sind es sehr viele Käfer, kann ein Staubsauger eine schnelle Lösung sein. Um die Käfer nicht zu verletzen und später wieder freilassen zu können, stülpen Sie einen Nylonstrumpf über das Saugrohr und befestigen Sie ihn mit einem Gummiband. Saugen Sie die Käfer vorsichtig an, sie landen im Strumpf. Anschließend können Sie den Strumpf abnehmen und die Tiere draußen freilassen. Eine weitere Methode ist das vorsichtige Aufschubsen mit einem weichen Handfeger auf eine Kehrschaufel.
Ganz wichtig: Vermeiden Sie unbedingt, die Käfer zu zerquetschen oder stark zu bedrängen. Wie erwähnt, sondern sie dann ihr Wehrsekret ab. Dieses verursacht nicht nur einen unangenehmen Geruch in Ihren Wohnräumen, sondern hinterlässt auch hartnäckige gelbe Flecken auf Wänden, Teppichen oder Polstermöbeln, die sich nur schwer oder gar nicht wieder entfernen lassen.
Bei sehr großen Massenansammlungen, die Sie alleine nicht bewältigen können oder möchten, kann es sinnvoll sein, professionelle Schädlingsbekämpfer zu Rate zu ziehen. Diese verfügen über das nötige Wissen und die Mittel, um das Problem schnell und effektiv zu lösen, ohne Schäden oder Geruchsbelästigungen zu hinterlassen.
Hausmittel gegen Marienkäfer
Es gibt einige Hausmittel, denen eine abschreckende Wirkung auf Marienkäfer nachgesagt wird. Dazu gehören bestimmte Düfte, die die Käfer angeblich nicht mögen. Im Internet und in Ratgebern werden oft Düfte von Lorbeerblättern, Lavendel, Kampfer oder Vanille und Zimt genannt. Man könnte versuchen, beispielsweise Vanilleschoten, Zimtstangen oder Lorbeerblätter auf Fensterbänke oder in die Nähe von Eingängen zu legen. Ob diese Mittel tatsächlich in der Lage sind, eine größere Anzahl von Käfern fernzuhalten, ist umstritten und oft nicht ausreichend belegt. Ein Versuch kann sich lohnen, insbesondere wenn es sich nur um wenige Tiere handelt, aber bei einer massenhaften Invasion sind sie oft nicht ausreichend wirksam.
Der Asiatische Marienkäfer im Vergleich zu heimischen Arten
Die Vielfalt der Marienkäfer in Deutschland ist beachtlich. Hierzulande sind rund 80 verschiedene Arten heimisch. Weltweit sind es sogar etwa 4.500 Arten. Die heimischen Arten variieren ebenfalls in Farbe und Punktmuster, was die Bestimmung manchmal schwierig machen kann. Die Anzahl der Punkte gibt dabei, entgegen einem weit verbreiteten Irrtum, nicht das Alter des Käfers an, sondern ist ein Merkmal der Art.
Zu den bekannteren heimischen Arten gehören der Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata), der mit bis zu neun Millimetern einer der größeren ist, oder der Zweipunkt-Marienkäfer (Adalia bipunctata), der nur etwa halb so groß ist und in verschiedenen Farbvarianten vorkommt, von rot mit schwarzen Punkten bis hin zu ganz schwarz. Weitere Beispiele sind der schwarz-gelbe 14-Punkt-Marienkäfer oder der zitronengelbe 22-Punkt-Marienkäfer.
Gemeinsam haben die meisten Marienkäferarten, sowohl heimische als auch der Asiatische, ihre Eigenschaft als effektive Blattlausjäger. Ein einziger Marienkäfer kann während seines Lebens und im Larvenstadium Hunderte oder Tausende von Blattläusen vertilgen. Dies macht sie zu wertvollen Helfern im Garten.
Auch die Fähigkeit zur Absonderung eines Wehrsekrets bei Gefahr ist bei vielen Marienkäferarten vorhanden. Dieses gelbliche, bitter schmeckende und für viele kleinere Fressfeinde giftige Sekret wird aus Poren in den Beingelenken ausgeschieden (Reflexbluten). Es dient der Abwehr von Prädatoren wie Ameisen, die oft die von ihnen „gemolkten“ Blattläuse verteidigen. Beim Asiatischen Marienkäfer ist dieses Sekret jedoch besonders geruchsintensiv und fleckenbildend.

Ein wesentlicher Unterschied im Verhalten liegt in der Überwinterung. Während viele heimische Arten eher einzeln oder in kleineren Gruppen überwintern, sucht der Asiatische Marienkäfer gezielt die Massenansammlung. Dies führt zu den bekannten Problemen der Invasion von Gebäuden im Herbst.
Die Frage, ob der Asiatische Marienkäfer heimische Arten verdrängt, wird, wie erwähnt, kontrovers diskutiert. Seine schnelle Ausbreitung und seine Ernährungsgewohnheiten, die auch Larven und Eier anderer Marienkäfer umfassen können, lassen diese Sorge berechtigt erscheinen. Auch wenn die endgültigen Langzeitfolgen im Freiland noch unklar sind, ist die Anwesenheit des Asiatischen Marienkäfers als invasive Art eine neue Herausforderung für die heimische Fauna.
Häufige Fragen zum Harlekin-Marienkäfer
Was ist die gelbe Flüssigkeit, die Marienkäfer absondern?
Die gelbliche Flüssigkeit ist ein Wehrsekret, das die Marienkäfer, einschließlich des Asiatischen Marienkäfers, aus Poren in ihren Beingelenken absondern, wenn sie sich bedroht fühlen oder gequetscht werden. Dieser Vorgang wird auch als Reflexbluten bezeichnet. Das Sekret ist bitter, für viele kleinere Fressfeinde giftig und dient der Abwehr von Prädatoren. Beim Asiatischen Marienkäfer ist dieses Sekret besonders geruchsintensiv und kann unschöne gelbe Flecken hinterlassen, die schwer zu entfernen sind.
Sind Asiatische Marienkäfer gefährlich für den Menschen?
Nein, Asiatische Marienkäfer sind für den Menschen nicht gefährlich. Sie beißen oder stechen nicht und übertragen keine Krankheiten. Die Anwesenheit großer Ansammlungen von ihnen im Haus kann jedoch als lästig empfunden werden. Das Absondern des Wehrsekrets kann zu Geruchsbelästigung und Flecken führen, wenn die Tiere unsachgemäß behandelt werden (z.B. durch Zerquetschen).
Warum kommen im Herbst so viele Marienkäfer in die Wohnung?
Im Herbst suchen Marienkäfer, darunter auch der Asiatische Marienkäfer, nach warmen und geschützten Orten zur Überwinterung. Der Asiatische Marienkäfer hat die Angewohnheit, sich in großen Gruppen zu versammeln. Da geeignete natürliche Winterquartiere wie Felsspalten in unseren Siedlungsgebieten fehlen, werden Hausfassaden und Gebäude von ihnen als Ersatz angenommen. Sie suchen Schutz in Spalten und Ritzen und gelangen auf ihrer Suche oft auch in Wohnräume.
Was fressen Asiatische Marienkäfer?
Asiatische Marienkäfer sind in erster Linie effektive Jäger von Blattläusen und anderen weichhäutigen Insekten, deren Larven und Eiern. Diese räuberische Lebensweise macht sie zu Nützlingen in der Schädlingsbekämpfung. Im Herbst, wenn die Blattlauspopulationen zurückgehen und die Käfer Energie für den Winter sammeln müssen, fressen sie auch reife Früchte, insbesondere Weintrauben, was sie zum Schädling in Weinbergen macht. Sie können auch die Larven und Eier anderer Insekten, einschließlich anderer Marienkäferarten, fressen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Asiatische Marienkäfer eine komplexe Rolle in unserem Ökosystem spielt. Er ist einerseits ein effektiver Nützling bei der Bekämpfung von Blattläusen, andererseits wird er aufgrund seiner invasiven Natur, der Schäden im Weinbau und der massenhaften Invasion von Häusern im Herbst oft als Plage betrachtet. Der Umgang mit ihm erfordert Verständnis für sein Verhalten und, im Falle von Hausbefall, schonende Methoden, um Schäden und Geruchsbelästigungen zu vermeiden. Während die Frage nach der Bekämpfung im großen Maßstab kontrovers ist und oft als nicht mehr umsetzbar gilt, kann man im privaten Bereich durch Prävention und schonende Entfernung die Belästigung minimieren.
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