Sind Ohrlochpistolen verboten?

Ohrlochpistole: Verboten & Warum gefährlich?

13/04/2019

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Viele Menschen wünschen sich Ohrringe, sei es aus modischen Gründen oder als Ausdruck der Persönlichkeit. Es gibt grundsätzlich zwei gängige Methoden, um Ohrlöcher zu erhalten: das Stechen mit einer Piercingnadel oder das Schießen mit einer sogenannten Ohrlochpistole. Doch während das Piercen mit der Nadel von geschulten Fachleuten durchgeführt wird, birgt die Verwendung der Ohrlochpistole erhebliche Risiken und ist in professionellen Kreisen stark umstritten. In diesem Artikel beleuchten wir die Gefahren der Ohrlochpistole, die rechtliche Situation und warum das Stechen mit der Nadel die überlegene Methode ist.

Wenn man sich mit dem Thema Ohrlochpistolen auseinandersetzt, stößt man schnell auf Warnungen und Bedenken. Viele seriöse Piercer lehnen diese Methode entschieden ab. Der Hauptgrund dafür liegt in mehreren kritischen Punkten, die sowohl die Hygiene als auch die Art und Weise, wie das Ohrloch erzeugt wird, betreffen.

Mit welchem ​​Stift kann man ein Piercing markieren?
Der Caflon Ohrpiercing-Markierstift wurde speziell mit einer ungiftigen Formel entwickelt und eignet sich daher sicher zum Markieren der Haut. Dieser Piercing-Markierstift von Caflon Ear Piercing hat eine feine Spitze, sodass das Markieren der Piercingstelle einfach und präzise ist.
Übersicht

Warum Ohrlochpistolen problematisch sind

Ein entscheidender Nachteil der Ohrlochpistole ist, dass sie in der Regel kein Einwegwerkzeug ist. Das bedeutet, dieselbe Pistole wird für viele verschiedene Kunden verwendet. Dies steht im Widerspruch zu grundlegenden Hygienestandards und sogar gesetzlichen Vorgaben im Bereich Körpermodifikationen. Die Apparatur selbst ist oft nicht ausreichend sterilisierbar, auch wenn manche Modelle mit sterilen Einwegkartuschen werben.

Man muss hierbei zwischen älteren und neueren Modellen unterscheiden. Bei den klassischen Pistolen müssen Stecker und Verschlüsse manuell in die Ladekammer eingesetzt werden. Dabei wird oft Schmuck verwendet, der bestenfalls desinfiziert, aber nicht steril ist. Das Einsetzen von Hand, selbst mit Handschuhen, birgt zusätzliche Kontaminationsrisiken, da ein unsteriler Stecker in eine nicht sterile Apparatur eingebracht wird.

Neuere Modelle versuchen, dieses Hygieneproblem zu umgehen, indem sie Stecker in sterilen Einwegkartuschen verwenden. Das mag auf den ersten Blick besser erscheinen. Allerdings bleibt die Pistole selbst ein Mechanismus, der nicht steril ist. Das gravierende Problem bei diesen Modellen ist der Federmechanismus. Beim Auslösen der Pistole, wenn der Stecker durch das Ohr gedrückt wird, entsteht eine sogenannte Keimverwirbelung. Dabei werden potenziell an der Pistole haftende Keime durch den Aufprall nach vorne auf das Ohr des Kunden geschleudert. Das Hygieneproblem ist also weiterhin präsent und das Risiko, Keime oder Viren zu übertragen, ist hoch.

Gewebeverletzung durch die Ohrlochpistole

Neben der mangelnden Hygiene ist die Art der Gewebeverletzung ein zentrales Argument gegen die Ohrlochpistole. Die Pistole funktioniert wie ein Schussapparat, der durch eine starke Feder betrieben wird. Der Ohrstecker, der in der Regel eine stumpfe Spitze hat, wird mit hoher Geschwindigkeit und Kraft durch das Gewebe des Ohrläppchens oder sogar des Ohrknorpels gepresst. Dies geschieht in Bruchteilen von Sekunden.

Das Gewebe hat dabei keine Möglichkeit, sich zu verdrängen oder auszuweichen. Stattdessen wird es durch die Wucht und die stumpfe Spitze des Steckers zertrümmert oder zerplatzt. Man kann sich das wie das Einschlagen eines Nagels in eine Fliese vorstellen – die Fliese springt und zerbröselt. Beim Ohrläppchen oder Knorpel verbleibt dieses zerbrochene, traumatisierte Gewebe jedoch im Stichkanal. Dieses „tote“ oder stark beschädigte Gewebe ist eine ideale Brutstätte für Bakterien und kann zu Entzündungen, Infektionen und im schlimmsten Fall zu Nekrosen (Gewebeabsterben) führen. Dies kann dazu führen, dass Ohrlöcher schlecht oder gar nicht heilen, sich ständig neu entzünden und eitern. Wird der empfindliche Ohrknorpel auf diese Weise verletzt, sind die Folgen oft noch schwerwiegender und das Risiko dauerhafter Schäden erhöht.

Schmerz und Präzision

Ein weiterer Punkt ist der Schmerz. Auch wenn es oft als schnelle Methode beworben wird, empfinden viele Menschen das Schießen mit der Ohrlochpistole als schmerzhafter als das Stechen mit einer scharfen, sterilen Piercingnadel. Der dumpfe Druck und die Gewalteinwirkung auf das Gewebe sind unangenehmer als der saubere Schnitt einer Nadel.

Zudem mangelt es der Ohrlochpistole an Präzision. Zwar kann man einen Punkt auf dem Ohr markieren, aber die Pistole selbst erlaubt kein exaktes Zielen. Der Bediener kann nicht genau sehen, wo der Stecker tatsächlich austritt. Dies führt häufig dazu, dass Ohrlöcher nicht exakt an der gewünschten Stelle oder im falschen Winkel platziert werden. Das Ergebnis können ungleichmäßige oder schief sitzende Ohrringe sein, was besonders bei Ringen oder Creolen unschön aussieht und das Tragen erschweren kann. Beim Piercen mit der Nadel hingegen ist eine präzise Platzierung und ein exakter Winkel möglich.

Was für Material darf nicht in frisch gestochene Ohrlöcher?
Vermeide den Kontakt des frisch gestochenen Ohrlochs mit Haarspray, Shampoo, Seife oder ähnlichen Präparaten. Nach der Haarwäsche sollte das Ohr mit klarem Wasser abgespült und danach mit einem STUDEX-Pflegeprodukt wie oben beschrieben gepflegt werden.

Die Alternative: Piercen mit der sterilen Nadel

Im Gegensatz zur Ohrlochpistole wird beim Piercen mit einer sterilen Einweg-Piercingnadel das Gewebe sanft durchstochen. Die Nadel ist scharf und in der Regel hohl, was dazu führt, dass ein kleiner Teil des Gewebes entfernt wird und ein sauberer Stichkanal entsteht, in den der Schmuck passgenau eingesetzt werden kann. Das Gewebe wird nicht zertrümmert, sondern lediglich verdrängt und durchtrennt. Dies fördert eine schnellere und komplikationsärmere Heilung.

Die Piercingnadel ermöglicht ein steriles Arbeiten, da für jeden Kunden eine neue, einzeln verpackte und sterile Nadel verwendet wird. Professionelle Piercer arbeiten zudem in einer kontrollierten Umgebung und遵循 strenge Hygienevorschriften, um das Risiko von Infektionen zu minimieren.

Gerade wer plant, seine Ohrlöcher später zu dehnen, sollte unbedingt mit einer Nadel piercen lassen. Ein sauberer, runder Stichkanal ist die beste Basis für das spätere Dehnen.

Rechtliche Einordnung und Altergrenzen

In Österreich, wie auch in vielen anderen Ländern, unterliegt das Piercen strengen gesetzlichen Regeln, insbesondere wenn es um Minderjährige geht. Die Ausübungsregeln für das Piercen und Tätowieren (z.B. BGBl. II Nr. 261/2008 und BGBl. II Nr. 141/2003 in Verbindung mit BGBl. II Nr. 261/2008 Absatz 1) legen fest, wer piercen darf und unter welchen Bedingungen. Das Piercen gilt als reglementiertes Gewerbe, für das eine entsprechende Qualifikation und Eignung nachgewiesen werden muss.

Diese Vorschriften beinhalten auch Hygienebestimmungen und Anforderungen an die Räumlichkeiten. Die Art und Weise, wie Ohrlöcher mit einer Pistole geschossen werden – insbesondere die mangelnde Sterilisierbarkeit und die Gewalteinwirkung auf das Gewebe – steht im Widerspruch zu den Anforderungen an eine sachgemäße und hygienische Durchführung von Körpermodifikationen. Daher kann man davon ausgehen, dass das Schießen mit der Ohrlochpistole für gewerbliche Anbieter im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen konkludent verboten ist, auch wenn es kein explizites „Ohrlochpistolen-Verbot“ gibt. Wer es dennoch anbietet, agiert außerhalb der Legalität und riskiert den Entzug seiner Gewerbeberechtigung.

Hinsichtlich des Alters gibt es ebenfalls klare Regeln. Gemäß der aktuellen Rechtslage (Stand der bereitgestellten Informationen) darf man sich in Österreich erst ab dem 14. Lebensjahr piercen lassen, und das auch nur mit der Einwilligung eines Erziehungsberechtigten. Ein Piercing bei Kindern unter 14 Jahren ist auch mit Zustimmung der Eltern nicht gestattet. Seriöse Piercer halten sich strikt an diese Vorgabe. Wer anbietet, Kindern unter 14 Jahren Ohrlöcher zu stechen oder zu schießen, handelt unseriös und gesetzeswidrig.

Ohrlöcher bei Babys und Kleinkindern

Die Frage, ab welchem Alter Babys oder Kleinkinder Ohrringe tragen können, wird emotional diskutiert. Es gibt kein offizielles Mindestalter im Sinne einer Vorschrift, die es verbietet, Ohrlöcher bei sehr jungen Kindern zu schießen. Allerdings gibt es erhebliche Bedenken und Risiken.

Ab welchem Alter tragen Babys Ohrringe?
Obwohl es kein offizielles Mindestalter für das Schießen von Ohrringen gibt, wird es fast nie in den ersten Wochen nach der Geburt durchgeführt. Juweliere können auch eine Altersgrenze festgelegt haben. Das bedeutet, dass sie Ohrringe nur bei Kindern ab einem bestimmten Alter tragen.

Ein wesentlicher Punkt ist, dass das Schießen von Ohrlöchern für das Baby schmerzhaft ist. Auch nach dem Eingriff können die Ohrringe in den ersten Wochen stören, beispielsweise beim Liegen auf dem Ohr. Das größte Risiko ist jedoch das hohe Potenzial für Infektionen. Bei Babys und Kleinkindern ist die Immunabwehr noch nicht voll entwickelt, und die sorgfältige Nachpflege, die für eine gute Heilung unerlässlich ist, kann schwierig sein. Entzündungen können sich schnell ausbreiten und im schlimmsten Fall Fieber verursachen.

Weitere Risiken sind, dass die Ohrringe hängen bleiben und das Ohr verletzen oder die Löcher dehnen können. Wenn das Kind älter wird, kann es versuchen, die Ohrringe selbst zu entfernen, sich dabei an den scharfen Kanten verletzen oder die Ohrringe verschlucken, was eine ernste Darmgefahr darstellen kann.

Auch wenn Juweliere oder andere Anbieter oft das Schießen bei Babys anbieten, ist dies aus den genannten Gründen problematisch. Viele seriöse Piercer lehnen dies strikt ab, nicht nur wegen der rechtlichen Grauzone (Piercing unter 14), sondern vor allem wegen der gesundheitlichen Risiken für das Kind. Die Empfehlung vieler Fachleute und die gesetzliche Lage in Österreich legen nahe, mit dem Piercen mindestens bis zum 14. Lebensjahr zu warten, wenn das Kind alt genug ist, eine eigene Entscheidung zu treffen und die notwendige Nachpflege selbstständig durchzuführen oder zumindest aktiv dabei mitzuhelfen.

Die Wichtigkeit der Nachpflege

Unabhängig davon, ob ein Ohrloch mit der Nadel gestochen oder (nicht empfehlenswert) mit der Pistole geschossen wurde, ist die richtige Nachpflege entscheidend für eine problemlose Heilung und die Vermeidung von Infektionen.

Pflegeanleitung für neue Ohrlöcher:

  • Waschen Sie Ihre Hände gründlich mit Seife, bevor Sie das Ohr oder den Ohrstecker berühren.
  • Beginnen Sie 24 Stunden nach dem Stechen/Schießen mit der Pflege. Reinigen Sie das Ohrloch mindestens zweimal täglich von vorne und hinten mit einem geeigneten Pflegeprodukt (Lotion, Spray oder Gel).
  • Bewegen Sie dabei den Ohrstecker vorsichtig im Stichkanal vor und zurück, ohne ihn zu entfernen.
  • Vermeiden Sie, dass die Ohrlöcher zwischen den Reinigungen unnötig feucht werden.
  • Drücken Sie den Ohrsteckerverschluss nicht zu fest an das Ohrläppchen. Es muss genügend Luft an den Stichkanal gelangen, um eine gute Heilung zu ermöglichen. Prüfen Sie regelmäßig den korrekten Sitz des Verschlusses.
  • Lassen Sie den Erstohrstecker für die empfohlene Heilungsdauer im Ohr: 6 Wochen für Ohrläppchen, 12 Wochen für Knorpelbereiche.
  • Vermeiden Sie den Kontakt des frischen Ohrlochs mit Haarspray, Shampoo, Seife oder anderen Kosmetika. Spülen Sie die Ohren nach dem Haarewaschen gründlich mit klarem Wasser ab und führen Sie anschließend die Pflege durch.
  • Leichte Schwellungen und Rötungen in den ersten 48 Stunden sind normal. Bei starken Schmerzen, übermäßiger Schwellung oder Eiterbildung suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

Für die Nachpflege gibt es spezielle Produkte. Beispielsweise wird STUDEX® Advanced als 2-in-1-Produkt beworben, das die Heilungszeit verkürzen soll (3 Wochen für Ohrläppchen, 8 Wochen für Knorpelbereiche). Es nutzt eine hypochlorige Technologie zur Reinigung und Feuchtigkeitsversorgung. Wichtig ist, nur Produkte zu verwenden, die für die Pflege von Piercings oder frisch gestochenen Ohrlöchern geeignet sind.

Besonderheiten bei Knorpelpiercings:

Ohrlöcher im Knorpelbereich haben eine längere Heilungszeit (bis zu 3 Monate oder länger) als im Ohrläppchen, da Knorpel weniger gut durchblutet ist. Die Pflege ist hier besonders wichtig, und bei Problemen sollte umgehend ein Arzt konsultiert werden, da im Knorpelbereich das Risiko bleibender Schäden bei unsachgemäßer Behandlung deutlich höher ist.

Vergleich: Ohrlochpistole vs. Piercingnadel

MerkmalOhrlochpistolePiercingnadel
HygieneNicht steril, Wiederverwendung der Pistole, Keimverwirbelung möglichSterile Einwegnadel, sauberes Arbeiten
GewebeWird zertrümmert/zerplatzt, hohes Risiko für Entzündungen/NekrosenWird sanft durchstochen, sauberer Stichkanal, bessere Heilung
SchmerzOft als schmerzhafter empfunden (dumpfer Druck, Gewalteinwirkung)Kurzer, scharfer Schmerz
PräzisionUngenaue Platzierung und Winkel möglichPunktgenaues Setzen, exakter Winkel möglich
Rechtliche EinschätzungKonkludent verboten für gewerbliche Anbieter, unseriösVorgeschriebene Methode für professionelle Piercer
HeilungLangsamere, komplikationsanfälligere HeilungSchnellere, komplikationsärmere Heilung (bei richtiger Pflege)
AusbildungKeine spezifische Ausbildung nötig, jeder kann sie bedienenReglementiertes Gewerbe erfordert Nachweis der Sachkenntnis und Hygiene

Häufig gestellte Fragen

Sind Ohrlochpistolen in Österreich verboten?

Es gibt kein explizites Gesetz, das die Ohrlochpistole namentlich verbietet. Jedoch legen die gesetzlichen Ausübungsregeln für das Piercen strenge Hygiene- und Qualitätsstandards fest, die mit der Verwendung einer nicht sterilisierbaren, wiederverwendbaren Pistole und der damit verbundenen Gewebeverletzung in der Regel nicht eingehalten werden können. Daher ist die gewerbliche Nutzung der Ohrlochpistole durch seriöse Anbieter im Rahmen dieser Regeln konkludent verboten und wird nicht praktiziert.

Sind Ohrlochpistolen verboten?
Das das Schießen mit der Ohrlochpistole konkludent verboten ist ergibt sich aus den Gesetzestexten. Daher stechen wir alles ausschließlich mit der Nadel.

Warum gilt das Schießen mit der Pistole als unhygienisch?

Die Pistole selbst ist meist nicht sterilisierbar und wird für mehrere Personen verwendet. Auch wenn sterile Stecker verwendet werden, können beim Schuss Keime, die an der Pistole haften, durch die Druckwelle auf das Ohr geschleudert werden (Keimverwirbelung). Dies birgt ein hohes Risiko für bakterielle und virale Infektionen.

Tut Piercen mit der Nadel weniger weh als mit der Pistole?

Viele Menschen empfinden das Piercen mit einer scharfen, sterilen Nadel als weniger schmerzhaft als das Schießen mit der Pistole. Die Nadel durchtrennt das Gewebe sauber, während die Pistole den stumpfen Stecker mit Gewalt hindurchdrückt und das Gewebe zertrümmert, was zu einem dumpferen, unangenehmeren Schmerzgefühl führen kann.

Ab welchem Alter darf man sich in Österreich piercen lassen?

In Österreich darf man sich laut Gesetz (BGBl.) erst ab dem vollendeten 14. Lebensjahr piercen lassen, und dies nur mit der Einwilligung eines Erziehungsberechtigten. Piercings bei Kindern unter 14 Jahren sind auch mit Zustimmung der Eltern nicht gestattet.

Wie lange muss ich den ersten Ohrstecker tragen?

Die empfohlene Heilungsdauer, während der der Erstohrstecker ununterbrochen getragen werden sollte, beträgt in der Regel 6 Wochen für Ohrlöcher im Ohrläppchen und 12 Wochen für Ohrlöcher im Knorpelbereich. Spezielle Pflegeprodukte wie STUDEX® Advanced können diese Zeit möglicherweise verkürzen (z.B. auf 3 Wochen für Ohrläppchen, 8 Wochen für Knorpel).

Welche Materialien sind für Erstohrringe geeignet?

Für Erstohrringe und auch für die ersten Monate danach sollten ausschließlich antiallergische Materialien wie Chirurgenstahl, Titan, Echtgold oder spezielle medizinische Kunststoffe verwendet werden, um allergische Reaktionen und Komplikationen zu vermeiden. STUDEX Sensitive by STUDEX oder STUDEX Select bieten hierfür geeignete Optionen.

Fazit

Basierend auf den genannten hygienischen, medizinischen und rechtlichen Aspekten ist die Verwendung der Ohrlochpistole zur Erzeugung von Ohrlöchern keine empfehlenswerte Methode. Sie birgt unnötige Risiken wie Infektionen, Gewebeschäden und schlechte Heilung. Die Piercingnadel bietet demgegenüber eine sicherere, hygienischere und präzisere Alternative. Wer sich Ohrlöcher stechen lassen möchte, sollte sich immer an einen qualifizierten, seriösen Piercer wenden, der mit sterilen Nadeln arbeitet und die geltenden Hygiene- und Altersvorschriften einhält. Warten Sie lieber etwas länger und investieren Sie in einen sicheren Eingriff und eine gute Nachpflege, um lange Freude an Ihren Ohrringen zu haben und gesundheitliche Probleme zu vermeiden.

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