04/10/2016
In der heutigen schnelllebigen Geschäftswelt ist es entscheidend, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die nicht nur funktional sind, sondern auch die tiefsten Bedürfnisse und Wünsche der Kunden erfüllen. Doch wie stellt man sicher, dass die Entwicklungsbemühungen genau darauf abzielen? Eine bewährte Methode, die Unternehmen dabei unterstützt, ist das Quality Function Deployment, kurz QFD.

- Was ist Quality Function Deployment (QFD)?
- Warum ist QFD wichtig? Fokus auf den Kunden
- Die Kernprinzipien von QFD
- Die vier Phasen der QFD-Methode
- Das House of Quality (HoQ) verstehen
- Das Vorgehensprinzip im House of Quality (Phase 1)
- Die Wirkung und Vorteile von QFD
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu QFD
Was ist Quality Function Deployment (QFD)?
Quality Function Deployment ist eine strukturierte Methode, die darauf abzielt, aus den oft vagen Wünschen von Kunden greifbare Anforderungen an Produkte oder Dienstleistungen abzuleiten. Das übergeordnete Ziel ist die Entwicklung gewinnbringender Angebote, indem Kundenansprüche systematisch ermittelt und in den gesamten Entwicklungsprozess integriert werden. Dadurch sollen Misserfolge und Verluste von vornherein ausgeschlossen werden.
Die Methode wird idealerweise in einer sehr frühen Phase der Produktentwicklung angewendet. Sie ist kein einmaliger Prozess, sondern wird kontinuierlich weiterentwickelt und verfeinert, um ein robustes und kundenorientiertes Design sicherzustellen. Ein wesentlicher Vorteil von QFD ist die Reduzierung von kostspieligen Entwicklungsschleifen, die häufig durch Designfehler oder eine Fehlinterpretation der Kundenbedürfnisse entstehen.
Die Anwendung von QFD führt zu vielfältigem Erfolg:
- ERFOLG FÜR KUNDEN: Dies manifestiert sich in der Gewinnung neuer Kunden und der Steigerung der Kundenzufriedenheit bestehender Kunden.
- ERFOLG FÜR MITARBEITER: QFD ist teamorientiert und nutzt die Stärken und das Wissen aller beteiligten Mitarbeiter zur gemeinsamen Zielerreichung.
- ERFOLG FÜR UNTERNEHMER: Letztendlich führt die Entwicklung marktgerechter und kundenzentrierter Produkte zur Erwirtschaftung von Gewinn.
Der QFD-Prozess ist vielseitig einsetzbar und kann angewendet werden für:
- Produktverbesserungen bestehender Angebote,
- Produktneuentwicklungen von Grund auf,
- die Gestaltung und Optimierung von Dienstleistungen,
- und sogar für die Verbesserung interner Geschäftsprozesse.
Eine unbedingte Voraussetzung für den Erfolg von QFD ist die volle Unterstützung durch das Management. Ebenso entscheidend ist die korrekte Anwendung der Methode. Eine falsche oder halbherzige Umsetzung vergeudet lediglich wertvolle Zeit und knappe Ressourcen, anstatt die gewünschten Vorteile zu bringen.
Warum ist QFD wichtig? Fokus auf den Kunden
Betrachten wir moderne Produkte, wie z.B. Mobiltelefone. Oft fragen wir uns: Warum haben diese Geräte Funktionen, die der durchschnittliche Nutzer nie braucht? Ist ein Kunde wirklich bereit, sich tagelang mit einer komplexen Bedienungsanleitung auseinanderzusetzen? Wissen Unternehmen überhaupt, welche Produktfunktionen sich ihre Kundenwünsche wirklich wünschen?
Ohne eine systematische Methode wie QFD besteht die Gefahr, dass die Produktentwicklung stark von den Präferenzen der Entwickler oder von dem, was technisch gerade möglich ist, beeinflusst wird. Der Entwicklertrend geht manchmal zur „Eierlegenden Wollmilchsau“ – ein Produkt, das alles kann, aber vielleicht nichts davon wirklich gut und vor allem nicht das, was der Kunde primär benötigt. Ein „puristischer“ Entwickler mag ein minimalistisches Produkt schaffen, ein „Perfektionist“ möglicherweise ein überkomplexes.
Wäre es nicht viel sinnvoller, sich darauf zu konzentrieren, worauf der Käufer, also der Kunde, tatsächlich Wert legt? Das Beispiel des Zeigestabes für Präsentationen verdeutlicht dies: Hätte man ohne die Kundenbrille daran gedacht, den Halteclip auswechselbar zu gestalten, nur um die ästhetische Forderung eines Entwicklers nach farblicher Anpassung zu erfüllen? QFD hilft, solche Entscheidungen basierend auf Kundenprioritäten zu treffen.
Deshalb lautet das Credo: Finden Sie systematisch heraus, was Ihre Kunden wollen, und konzentrieren Sie Ihre Entwicklungsbemühungen darauf. Denn, um den Qualitätsmanagement-Pionier Juran zu zitieren: „Qualität ist die Erfüllung der Kundenwünsche“.
Die Kernprinzipien von QFD
Plakative Aussagen wie „Better Designs in half the time“ oder „Copy the spirit, not the form“ beschreiben treffend die ambitionierten Ziele, die mit dem methodischen Instrumentarium von QFD verfolgt werden. Diese Zitate unterstreichen den Wunsch nach effizienteren Entwicklungsprozessen und der Konzentration auf das Wesentliche – den Kundennutzen.
QFD lässt sich durch folgende wesentliche Merkmale charakterisieren:
- Es ist ein teamorientierter Planungsprozess, bei dem die Forderungen des externen und internen Kunden als zentrale Eingangsgrößen dienen.
- QFD nutzt Matrizen und Tabellen, um Daten und Informationen übersichtlich zu strukturieren und komplexe Zusammenhänge darzustellen.
- Die Methode unterstützt das Management und die Entwicklungsteams dabei, Prioritäten klar zu erkennen und deren Umsetzung gezielt zu steuern.
- Die Ergebnisse, die aus QFD-Analysen gewonnen werden, sind Schlüsselkriterien, die direkt zur Steigerung der Kundenzufriedenheit beitragen.
Ein zentraler Gedanke ist die Durchgängigkeit der Kundenforderungen über alle Stufen der Produktentstehung hinweg. Nicht nur die Bedürfnisse des Endkunden (externer Kunde), sondern auch die Anforderungen der nachfolgenden internen Prozessschritte (interne Kunden, z.B. Produktion, Service) sind für ein marktgerechtes und wirtschaftlich erfolgreiches Produkt von Bedeutung.
Die vier Phasen der QFD-Methode
Bei der Anwendung der QFD-Methode unterscheidet man typischerweise vier Phasen. Diese Phasen stellen sicher, dass die ursprünglichen Kundenanforderungen schrittweise in immer detailliertere technische Spezifikationen und Prozessanweisungen überführt werden.

Die Ergebnisse einer Phase dienen als Eingabedaten für die nächste Phase, wodurch eine lückenlose Verfolgung der Kundenanforderungen sichergestellt wird. Dieses gestufte Vorgehen ermöglicht es, die Komplexität zu beherrschen und sich in jedem Schritt auf eine begrenzte Anzahl wesentlicher Merkmale und Maßnahmen zu konzentrieren. Zudem können die einzelnen Schritte an die jeweils kompetenteste Abteilung im Unternehmen delegiert werden.
Die vier Phasen sind:
- Produktplanung (Phase 1): Ausgehend von den identifizierten Kundenanforderungen (dem "WAS") werden die relevanten Qualitätsmerkmale des Produkts (das "WIE") abgeleitet und priorisiert. Das zentrale Werkzeug in dieser Phase ist das House of Quality.
- Teilentwicklung (Phase 2): Die in Phase 1 identifizierten und priorisierten Qualitätsmerkmale des Gesamtprodukts werden in Anforderungen an einzelne Komponenten oder Teile des Produkts übersetzt.
- Prozessplanung (Phase 3): Basierend auf den Anforderungen an die Komponenten (aus Phase 2) werden die notwendigen Produktionsprozesse und deren Parameter definiert.
- Produktions- und Testplanung (Phase 4): In der letzten Phase werden die spezifischen Anweisungen für die Produktion sowie die notwendigen Prüf- und Testverfahren festgelegt, um sicherzustellen, dass das gefertigte Produkt die zuvor definierten Qualitätsmerkmale und Komponentenanforderungen erfüllt.
Nach erfolgreichem Durchlaufen aller vier Phasen sind die Merkmale der einzelnen Komponenten, die Spezifikationen des Produktionsprozesses und die notwendigen Prüfoperationen detailliert festgelegt und auf die ursprünglichen Kundenanforderungen zurückführbar.
Phasen der QFD-Methode im Überblick
| Phase | Fokus | Ergebnis dient als Input für... |
|---|---|---|
| 1. Produktplanung | Kundenanforderungen (WAS) zu Produktmerkmalen (WIE) | Phase 2: Teilentwicklung |
| 2. Teilentwicklung | Produktmerkmale zu Komponentenanforderungen | Phase 3: Prozessplanung |
| 3. Prozessplanung | Komponentenanforderungen zu Prozessparametern | Phase 4: Produktions- und Testplanung |
| 4. Produktions- und Testplanung | Prozessparameter zu Produktions- und Testanweisungen | Fertigung und Qualitätssicherung |
Das House of Quality (HoQ) verstehen
Das House of Quality (HoQ) ist die erste und wohl bekannteste Matrix, die im Rahmen des Quality Function Deployment eingesetzt wird. Es dient primär der Strukturierung der Produktplanungsphase (Phase 1) und visualisiert den Zusammenhang zwischen den Kundenanforderungen und den technischen Merkmalen des Produkts.
Die Bezeichnung "House of Quality" rührt daher, dass die Matrix, wenn man die Wechselwirkungen zwischen den technischen Merkmalen (das "Dach" der Matrix) betrachtet, die Form eines Hauses annimmt. Wie bei allen anderen Qualitätstabellen im QFD ist der Aufbau des HoQ nicht starr, sondern sollte flexibel an die spezifische Anwendungssituation und das zu entwickelnde Produkt angepasst werden.
Das House of Quality ermöglicht es einem Team, systematisch folgende Fragen zu beantworten:
- Was will der Kunde? (Kundenanforderungen)
- Wie können wir das technisch umsetzen? (Technische Merkmale)
- Wie stark hängen Kundenanforderungen und technische Merkmale zusammen? (Beziehungsmatrix)
- Wie beeinflussen sich die technischen Merkmale gegenseitig? (Korrelationsmatrix / Dach)
- Wie schneiden wir und die Konkurrenz aus Kunden- und technischer Sicht ab? (Wettbewerbsanalyse)
- Welche technischen Merkmale sind am wichtigsten, um die kritischsten Kundenanforderungen zu erfüllen? (Priorisierung)
Das Vorgehensprinzip im House of Quality (Phase 1)
Das Vorgehen im House of Quality lässt sich anhand des Beispiels der Produktplanung für ein Taschenmesser, wie im bereitgestellten Text beschrieben, verdeutlichen. Es folgt einem strukturierten 11-Schritte-Plan:
- Kundenforderungen auflisten (das WAS): Beginnen Sie damit, alle bekannten Kundenforderungen in deren originaler Ausdrucksweise zu sammeln. Beispiele: „Das Messer soll viel können.“, „Das Messer soll leicht sein.“. Es ist entscheidend, hier die Sprache des Kunden zu verwenden, nicht die technische Sprache des Unternehmens.
- Kundenanforderungen gewichten: Ermitteln Sie, wie wichtig jede einzelne Kundenanforderung aus Sicht des Kunden ist. Dies geschieht typischerweise auf einer Skala, z.B. von 1 (wenig wichtig) bis 5 (sehr wichtig). Beispiel: Funktionalität Prio. 5, Sicherheit Prio. 4. Diese Gewichtung spiegelt die relative Bedeutung der verschiedenen "WAS" wider.
- Qualitätsmerkmale bestimmen (das WIE): Übersetzen Sie nun die Kundenforderungen in messbare, technische oder prozessbezogene Merkmale, die beschreiben, wie das Produkt die Kundenanforderungen erfüllen kann. Dies sind die "WIEs". Beispiel: Stärke der Klinge, Anzahl der Werkzeuge, Materialgewicht.
- Optimierungsrichtung festlegen: Geben Sie für jedes Qualitätsmerkmal an, in welche Richtung es optimiert werden sollte, um die Kundenzufriedenheit zu steigern (z.B. Wert erhöhen ↑, Wert verringern ↓, Zielwert erreichen ○).
- Zusammenhang (Korrelation) ermitteln: Bewerten Sie den Zusammenhang zwischen jeder Kundenanforderung (WAS) und jedem Qualitätsmerkmal (WIE). Eine Beziehungsmatrix wird verwendet, um diese Korrelationen darzustellen, oft mit Symbolen oder Zahlen, die die Stärke des Zusammenhangs angeben (z.B. Stark = 9, Mittelstark = 3, Schwach = 1, kein Zusammenhang = leer). Dies ist das Herzstück der Matrix.
- Wettbewerbsanalyse (Kundenperspektive) durchführen (das WARUM): Vergleichen Sie, wie gut Ihr aktuelles Produkt und die wichtigsten Konkurrenzprodukte die einzelnen Kundenanforderungen erfüllen – und zwar aus Sicht des Kunden. Dies hilft zu verstehen, wo Stärken und Schwächen im Vergleich zum Wettbewerb liegen.
- Zielgrößen festlegen (das WIEVIEL): Definieren Sie für jedes Qualitätsmerkmal einen quantifizierbaren Zielwert oder eine Spezifikation. Welche konkreten Werte sollen die technischen Merkmale erreichen? Beispiel: Gewicht [g], Länge [cm], Zugfestigkeit [N/mm²].
- Schwierigkeit der Zielerreichung bewerten: Schätzen Sie ein, wie technisch schwierig es ist, die festgelegten Zielgrößen für jedes Qualitätsmerkmal zu erreichen. Eine Skala von 1 (sehr leicht erreichbar) bis 10 (fast nicht erreichbar) kann hierfür verwendet werden. Dies gibt einen Hinweis auf potenzielle Herausforderungen in der Entwicklung.
- Wettbewerbsanalyse (Unternehmensperspektive) durchführen: Messen Sie die technischen Merkmale Ihres Produkts und der Konkurrenzprodukte objektiv. Dies liefert ein technisches Produktprofil und ergänzt die kundenorientierte Wettbewerbsanalyse.
- Kritische Merkmale ermitteln (Technische Bedeutung): Berechnen Sie die technische Bedeutung jedes Qualitätsmerkmals. Dies geschieht, indem die Gewichtung der Kundenanforderungen mit den Korrelationswerten in der Beziehungsmatrix multipliziert und dann spaltenweise aufsummiert wird. Die Ergebnisse zeigen, welche technischen Merkmale den größten Einfluss auf die wichtigsten Kundenanforderungen haben und somit prioritär behandelt werden sollten.
- Korrelationen zwischen Merkmalen prüfen (Das Dach): Analysieren Sie, wie sich die technischen Qualitätsmerkmale gegenseitig beeinflussen. Verbessert ein Merkmal ein anderes (Zielharmonie, z.B. mit „+“ markiert), verschlechtert es ein anderes (Zielkonflikt, z.B. mit „-" markiert) oder sind sie neutral zueinander (z.B. mit „o“ markiert)? Dies hilft, Designkonflikte frühzeitig zu erkennen und zu managen.
Durch das systematische Durcharbeiten dieser Schritte im House of Quality wird eine klare Verbindung zwischen dem, was der Kunde wünscht, und dem, was technisch umgesetzt werden muss, geschaffen. Die Ergebnisse des HoQ (insbesondere die priorisierten technischen Merkmale und Zielgrößen) dienen als entscheidende Eingaben für die nachfolgenden Phasen der Teilentwicklung, Prozessplanung und Produktionsplanung.
Die Wirkung und Vorteile von QFD
Die konsequente Anwendung von Quality Function Deployment bringt eine Reihe signifikanter Vorteile mit sich, die weit über die reine Produktentwicklung hinausgehen:
- Gemeinsame Sicht auf das Produkt: QFD fördert die teamübergreifende Zusammenarbeit und schafft ein gemeinsames Verständnis dafür, was das Produkt leisten muss und warum, basierend auf den Kundenbedürfnissen.
- Methodische, dokumentierte Produktentscheidungen: Entscheidungen werden nicht mehr intuitiv oder basierend auf Einzelmeinungen getroffen, sondern sind nachvollziehbar, datengesteuert und dokumentiert.
- Fokussierung der Entwicklungstätigkeit auf das Wesentliche: Durch die Priorisierung basierend auf Kundennutzen und technischer Bedeutung konzentrieren sich die Entwicklungsressourcen auf die wirklich kritischen Aspekte des Produkts.
- Zufriedene Kunden: Das ultimative Ergebnis eines gut durchgeführten QFD-Prozesses sind Produkte und Dienstleistungen, die die Erwartungen der Kunden erfüllen oder übertreffen, was direkt zu höherer Kundenzufriedenheit führt.
QFD ist somit mehr als nur ein Werkzeug; es ist ein Planungsansatz, der die Kundenorientierung fest im Entwicklungsprozess verankert und Unternehmen hilft, erfolgreichere Produkte effizienter zu gestalten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu QFD
Für was steht die Abkürzung QFD?
QFD steht für Quality Function Deployment.
Was ist das Hauptziel von QFD?
Das Hauptziel ist, gewinnbringende Produkte und Dienstleistungen aus Kundenwünschen zu entwickeln und Misserfolge auszuschließen, indem Kundenansprüche strukturiert ermittelt und umgesetzt werden.
Wann wird QFD im Produktentwicklungsprozess angewendet?
QFD wird typischerweise in einer frühen Phase der Produktentwicklung angewendet und kontinuierlich weiterentwickelt.

Was sind die Schlüsselkomponenten des House of Quality? Zu den Schlüsselkomponenten des HOQ gehören die Kundenanforderungen, die technischen Anforderungen, die Beziehungsmatrix, die Wichtigkeitsbewertungen, die Zielwerte und die Korrelationsmatrix . Welche Bereiche können von QFD profitieren?
QFD kann für Produktverbesserungen, Produktneuentwicklungen, Dienstleistungen und Geschäftsprozesse angewendet werden.
Was ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg von QFD?
Eine wesentliche Voraussetzung ist die Unterstützung der Methode durch das Management sowie die korrekte Anwendung des Quality Function Deployment.
Wie viele Phasen hat die QFD-Methode?
Die QFD-Methode kann in vier Phasen unterschieden werden.
Wie heißen die vier Phasen der QFD-Methode?
Die vier Phasen sind: Produktplanung, Teilentwicklung, Prozessplanung und Produktions- und Testplanung.
Was ist das House of Quality?
Das House of Quality (HoQ) ist die erste und bekannteste Matrix im QFD und dient primär der Strukturierung der Produktplanungsphase, indem es Kundenanforderungen mit technischen Merkmalen in Beziehung setzt.
Warum wird die Matrix House of Quality genannt?
Sie wird so genannt, weil die Darstellung, insbesondere durch die Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen den Merkmalen (das "Dach"), die Form eines Hauses annehmen kann.
Welche Vorteile bietet die Anwendung von QFD?
Vorteile sind unter anderem eine gemeinsame Sicht auf das Produkt, methodische Entscheidungen, Fokussierung auf das Wesentliche und zufriedenere Kunden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Quality Function Deployment ein mächtiges Werkzeug ist, um die Stimme des Kunden ins Zentrum der Unternehmensprozesse zu rücken. Durch die systematische Übersetzung von Kundenwünschen in konkrete technische Anforderungen und Prozessschritte hilft QFD Unternehmen, die richtigen Produkte auf die richtige Weise zu entwickeln und somit langfristigen Erfolg sicherzustellen.
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