Wie schreibe ich Cuxhaven?

Cuxhaven: Maritimes Flair & Geschichte

12/06/2018

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Cuxhaven an der Mündung der Elbe in die Nordsee ist bekannt für seine Meeresluft, bunten Strandkörbe und eine faszinierende Landschaft voller Kontraste. Als Perle der Nordsee ist diese niedersächsische Stadt ein tolles Urlaubsziel mit maritimem Flair. Archäologische Funde aus vorgeschichtlicher Zeit belegen, dass die erstklassige Lage schon immer Anziehungskraft auf Menschen hatte. In Cuxhaven können Besucher vielfältiges Sightseeing betreiben und zwischen windgeformten Kiefern und der Nordsee die Seele baumeln lassen. Im Nationalpark Wattenmeer kann man auf Wanderung gehen und die Kräfte der Gezeiten erleben. Doch welcher Ort ist in Cuxhaven am schönsten? Und was macht die Stadt so besonders? Tauchen wir ein in die Welt von Cuxhaven.

Wie ist Cuxhaven?
Meeresluft, bunte Strandkörbe und eine faszinierende Landschaft voller Kontraste - als Perle der Nordsee ist Cuxhaven ein tolles Urlaubsziel mit maritimem Flair. Die niedersächsische Stadt liegt direkt an der Mündung der Elbe und präsentiert weite Sandstrände und eine schützenswerte Natur.

Cuxhaven löst bei vielen eine ganz besondere Begeisterung aus, nicht zuletzt bei Fotografie-Enthusiasten. Die Stadt bietet eine Mischung aus Strand, urbanem und historischen Hafenflair, einzigartigen Leuchttürmen und weiteren Spots, die das Herz höherschlagen lassen. Für schöne Fotos muss man nicht erst ans andere Ende der Welt reisen.

Übersicht

Die schönsten Orte und Foto-Locations in Cuxhaven

Auf der Suche nach den schönsten Ecken Cuxhavens stößt man auf eine Vielzahl reizvoller Plätze, die jeweils ihren eigenen Charme versprühen.

Kutterhafen Spieka Neufeld

Wer einen authentischen kleinen Hafen mit richtigen Kuttern sucht, ist in Spieka Neufeld genau richtig. Schon der Weg von Cuxhaven dorthin ist lohnenswert. Am Deich entlang, an Salzwiesen vorbei, gelangt man zu diesem besonderen Ort. Er versprüht eine so schöne Hafen-Romantik. Ein Fischbrötchen zu essen, eine Decke mitzunehmen und auf den Sonnenuntergang zu warten, wird hier zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Cuxhavener Küstenheide

Diese wunderschöne Wald- und Heidelandschaft erstreckt sich über mehrere Kilometer zwischen den Ortsteilen Holte-Spangen und Arensch/Berensch. Hier kann man ganz in Ruhe spazieren gehen und teilweise niemandem begegnen. Die Einsamkeit und die Natur pur, mit Wildpferden und Urrindern, machen diesen Ort besonders. Bei Sonnenuntergang die Veränderung der Farben der Heide zu beobachten, ist ein absolutes Muss für jeden Foto- und Naturliebhaber.

Hafengebiet in Cuxhaven

Der Hafen strahlt nur so vor Geschichte und gehört zu den absoluten Lieblingsorten vieler Besucher. Es ist ein Ort, an dem man sich treiben lassen und das etwas rauere Cuxhaven genießen kann. Ein guter Startpunkt ist die Kapitän-Alexander-Straße, von dort kann man einen Abstecher zum Nordseekai machen und weiter Richtung Hapag Hallen laufen. Das Hafengebiet bietet unzählige Motive und Einblicke in das maritime Leben.

Leuchtturmdenkmal Obereversand

Am Deichvorland in Dorum-Neufeld erhebt sich dieser bakenähnliche Turm: das Leuchtturmdenkmal Obereversand. Dieser alte Leuchtturm ist zwar schon lange nicht mehr in Betrieb, hat aber für viele einen festen Platz im Herzen. Er hat viele Stürme überstanden und vielen Menschen den Weg in den Hafen beschert. Nun begeistert er Touristen und viele Brautpaare, die sich hier das Ja-Wort geben.

Strand von Sahlenburg

Sahlenburg hat für viele den ursprünglichsten Strand. Der Wernerwald im Hintergrund, ein paar kleine Dünen, Kitesurfer und Hunde, die toben, tragen zu dieser Atmosphäre bei. Besonders empfehlenswert zum Fotografieren sind die Bereiche auf Höhe des Wattenmeer Besucherzentrums oder auf der anderen Strandseite, auf Höhe des Kletterwaldes. Hier sind immer eher wenige Menschen unterwegs und auch hier lohnt es sich, den Sonnenuntergang zu dokumentieren.

Die Stadt Cuxhaven: Alter und Geschichte

Im Vergleich zu anderen Städten Deutschlands ist die Stadt Cuxhaven noch relativ jung. Während Urnenfunde und ein auf 4.000 v.Chr. datiertes Großsteingrab eine lange Siedlungsgeschichte in der Region dokumentieren, beginnt die Geschichte der Stadt Cuxhaven, wie wir sie heute kennen, später.

Die Grundlage bildete das Schloss Ritzebüttel mit den dazugehörigen Dörfern, das 1394 von den Herren Lappe an Hamburg abgetreten wurde. Diese Gebiete gehörten fortan zum hamburgischen Amt Ritzebüttel. Der Flecken Ritzebüttel wurde am 4. Dezember 1872 mit der Hafensiedlung Cuxhaven zur hamburgischen Landgemeinde Cuxhaven vereinigt. Mit der Eingemeindung von Döse im Jahr 1905 wurde eine Einwohnerzahl von 10.000 erreicht, was ein wichtiger Schritt war. Am 15. März 1907 wurden Cuxhaven schließlich die Stadtrechte verliehen. Dies markiert die offizielle Stadtwerdung.

Seit der Stadtwerdung gab es weitere wichtige Entwicklungen. Am 1. März 1935 wurden die Gemeinden Groden, Wester- und Süderwisch, Stickenbüttel, Duhnen, Neuwerk und Teile von Sahlenburg eingemeindet. Dies verband die lange schon wirtschaftlich verbundenen Gemeinden auch verwaltungstechnisch. Die Stadt wuchs damit auf 27.000 Einwohner und vergrößerte ihre Fläche erheblich von 1.170 ha auf 3.600 ha (davon 2.346 ha landwirtschaftlich genutzt).

Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 ging Cuxhaven als kreisfreie Stadt von Hamburg an die preußische Provinz Hannover über. Hamburg behielt sich jedoch einige Rechte an den Häfen vor. So waren bis zum 1. Januar 1993 der Amerikahafen und das Steubenhöft hamburgisches Eigentum, obgleich sie zum Cuxhavener Stadtgebiet gehörten. Eine Revierwache der Hamburger Wasserschutzpolizei befindet sich auch heute noch in Cuxhaven.

Welcher Ort ist in Cuxhaven am schönsten?
DIE SCHÖNSTEN ORTE ZUM FOTOGRAFIEREN IN CUXHAVENKutterhafen Spieka Neufeld.Cuxhavener Küstenheide.Hafengebiet in Cuxhaven.Leuchtturmdenkmal Obereversand.Strand von Sahlenburg.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Cuxhaven 1946 niedersächsisch mit der Gründung des Landes Niedersachsen am 1. November. Am 1. Oktober 1969 wurden die Inseln Neuwerk und Scharhörn zusammen mit Wattflächen an die Freie und Hansestadt Hamburg zurückgegeben, die dort plante, einen Tiefwasserhafen anzulegen.

Die Stadt wuchs weiter durch Eingemeindungen: Am 1. Juni 1970 wurden die Gemeinden Sahlenburg und Holte-Spangen eingemeindet. 1971 folgte die Doppelgemeinde Berensch-Arensch (1. Februar) sowie am 1. Juli 1972 Altenbruch, Altenwalde und Lüdingworth. Damit hatte sich die Stadtfläche innerhalb von nur 50 Jahren verzehnfacht. Die Zahl der Einwohner wuchs von ca. 48.000 auf ca. 60.000.

Aus der kreisfreien Stadt wurde am 1. August 1977 eine „große selbstständige Stadt“ und der Verwaltungssitz des neugebildeten Landkreises Cuxhaven. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Stadt 59.996 Einwohner und der Landkreis ca. 192.000.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein war der 28. Oktober 2005, als Walter Hirche und Gunnar Uldall im Hamburger Rathaus den Staatsvertrag zur Aufhebung der Containersperrklausel unterzeichneten. Damit wurde der Weg für eine unbeschränkte Weiterentwicklung des Cuxhavener Hafens freigemacht.

Zwischen 1933 und 1964 wurden in Cuxhaven diverse Raketenexperimente durchgeführt. Am 14. April 1949 wurde Cuxhaven als Nordseeheilbad staatlich anerkannt.

Geografie und Wirtschaft

Die Stadt Cuxhaven ist aus dem Zusammenschluss vieler verschiedener Gemeinden gewachsen. Den Stadtkern bilden die Stadtteile Ritzebüttel und Alt-Cuxhaven. Als Stadtmittelpunkt gilt der Kaemmererplatz, an dem sich diese beiden Stadteile treffen. Die Stadt hat eine Gesamtfläche von 161,9 km² (17.785 ha). Von Ost nach West ist sie 21 km breit und von Nord nach Süd 14,5 km. Die Stadtgrenze hat eine Gesamtlänge von 71 km. Das Wasser begrenzt Cuxhaven auf einer Länge von 32 km und die Gemeinde Nordholz, die Samtgemeinde Sietland und das Land Hadeln grenzen an Cuxhaven auf 39 km Länge.

Cuxhaven ist typisches Norddeutsches Flachland. Die "Altenwalder Höhe" in der westlich gelegenen Geest bildet mit 37,5 m über NN den höchsten Punkt. Den tiefsten Punkt bildet Seehausen (Lüdingworth) mit 0 m über NN. Von den fast 18.000 ha Fläche ist nur ein Bruchteil (ca. 10%) bebaut. Der Rest ist hauptsächlich Ackerland, Gartenland, Grünland, Wasserfläche, Forst, Moor und Heide. Die Stadtgliederung umfasst 12 Stadtteile.

Bedingt durch die Randlage und die historische Zugehörigkeit der Stadt zu Hamburg entwickelten sich zwei Wirtschaftsschwerpunkte: die Fischerei und der Fremdenverkehr (Tourismus). Cuxhaven liegt an der nördlichsten Spitze Niedersachsens und ist an zwei Seiten von Wasser umgeben. Diese geographische Lage sorgte dafür, dass sich in Cuxhaven neben der traditionellen landwirtschaftlichen Nutzung vor allem die Wirtschaftsschwerpunkte Fischerei und Fremdenverkehr entwickelten, beschert ihr aber hinsichtlich der wirtschaftlichen Verbindung zum Hinterland auch besondere Probleme. Cuxhaven hat einen wichtigen Fischereihafen und eine Schiffsmeldestation für Hamburg und den Nord-Ostsee-Kanal. Daneben ist der Tourismus von großer Bedeutung.

Die Schreibweise des Namens Cuxhaven

Die Schreibweise von Städtenamen kann manchmal Fragen aufwerfen. Im Falle von Cuxhaven stellt sich die Frage nach der Verwendung von 'v' oder 'f'. Interessanterweise gibt es eine Parallele zu Wilhelmshaven. Der Name Wilhelmshaven wird zum ersten Mal in der Urkunde erwähnt, die am Tage der Einweihung bei der Grundsteinlegung für die Elisabethkirche (heute Christus- und Garnisonkirche) im Grundstein vermauert wurde (17.6.1869). Der Entwurf zu dieser Urkunde stammt von Hafenbaudirektor Heinrich Goeker. Er hatte nach niederdeutschem Brauch den Namen mit "v" geschrieben statt mit "f" (wie er beispielsweise bei anderen Städtenamen des Binnenlandes, z.B. Friedrichshafen, Ludwigshafen, gebräuchlich ist).

In Berlin hatte man aus dem "v" ein "f" gemacht. Als Goeker am Gründungstag den Fehler bemerkte, wandte er sich an den preußischen Kriegsminister Albrecht von Roon und dieser an den König Wilhelm I.. Darauf befahl der König, das "v" wieder einzusetzen. Er bemerkte dazu: "Ich habe es ja auch gleich so ausgesprochen, lieber Roon." Mit "v" schreiben sich auch Bremerhaven und Cuxhaven. Die korrekte Schreibweise ist also Cuxhaven mit 'v'.

Zur Herkunft des Namens Cuxhaven

Die Herkunft des Namens "Cuxhaven", ehemals Kuxhafen, ist nicht eindeutig geklärt, aber es gibt mehrere Theorien. Eine Möglichkeit ist, dass der Name auf das Wort "Koog" zurückgeht, wie im "Neufelder Koog". "Koog" ist eine niederdeutsche und skandinavische Bezeichnung für eingedeichtes Land. Dies würde gut zur geografischen Entwicklung der Region passen, da Cuxhaven auf eingedeichtem Schwemmland entstand.

Wie alt ist die Stadt Cuxhaven?
Dezember 1872 mit der Hafensiedlung Cuxhaven zur hamburgischen Landgemeinde Cuxhaven vereinigt. Mit der Eingemeindung von Döse (1905) war eine Einwohnerzahl von 10.000 erreicht. Am 15. März 1907 wurden die Stadtrechte verliehen.

Möglich wäre aber auch die Herkunft von "Kux", einem alten Wort für 'Teil eines Ganzen'. Dies könnte sich auf die Tatsache beziehen, dass Cuxhaven lange Zeit eine Exklave Hamburgs war, also ein abgetrennter Teil des hamburgischen Territoriums.

Der Namenforscher Prof. Jürgen Udolph bietet eine weitere Erklärung an. Laut ihm könnte "Kuk-" aus Indogermanisch "gug-" stammen, was "Kugel, Buckel, Hügel" bedeutet, als Erweiterung von "gēu-, gəu-, gū-", also "biegen, krümmen, wölben". Bei Cuxhaven könnte die erhöhte Lage auf dem Schwemmlandufer namengebend gewesen sein. Dies könnte sich auf Warften oder Wurten beziehen, auf denen die ersten Häuser standen, da das neu eingedeichte Land sehr niedrig lag.

Ob als Grundwort wirklich Mittelniederdeutsch "have(ne)", also "Hafen", vorliegt, ist fraglich. Denkbar ist eine Umdeutung aus Mittelniederdeutsch "hove", also "Hof, Garten, Einzäunung" oder "hāge(n)", also „eingefriedetes Landstück“. Im Kontext der Neugründung auf eingedeichtem Land könnte "eingefriedetes Land" im Sinne von eingedeichtem Land durchaus zutreffend sein. Die Namensherkunft bleibt somit Gegenstand verschiedener Interpretationen.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahl von Cuxhaven hat sich im Laufe der Zeit verändert, beeinflusst durch Eingemeindungen und demografische Entwicklungen. Hier ein Überblick der Einwohnerzahlen zu verschiedenen Zeitpunkten:

JahrEinwohner
199055.637
199256.328
199456.003
199655.229
199854.246
200053.736
200253.168
200452.876
200652.095

Die Zahlen zeigen eine leichte Abnahme der Einwohnerzahl in den Jahren von 1990 bis 2006.

Internationale Beziehungen

Cuxhaven pflegt auch internationale Kontakte. Es besteht eine Städtefreundschaft mit Murmansk in Russland.

Häufig gestellte Fragen zu Cuxhaven

Hier finden Sie Antworten auf einige häufige Fragen rund um Cuxhaven:

Wie alt ist die Stadt Cuxhaven?

Die Stadt Cuxhaven erhielt am 15. März 1907 die Stadtrechte und ist damit als Stadt relativ jung. Die Besiedlungsgeschichte der Region reicht jedoch viel weiter zurück, wie archäologische Funde und ein Großsteingrab aus der Zeit um 4.000 v.Chr. belegen.

Wie schreibe ich Cuxhaven richtig?

Der Name Cuxhaven wird mit 'v' geschrieben. Dies folgt einer Tradition, die auch bei anderen Hafenstädten wie Bremerhaven und Wilhelmshaven zu finden ist.

Wie ist Cuxhaven als Urlaubsziel?

Cuxhaven ist ein beliebtes Urlaubsziel mit maritimem Flair. Es bietet eine Mischung aus weiten Sandstränden, Naturlandschaften wie der Küstenheide und dem Wattenmeer (Teil des Nationalparks), sowie einem historischen Hafengebiet. Die Stadt ist bekannt für ihre Meeresluft und vielfältigen Möglichkeiten zur Erholung und für Aktivitäten wie Wattwandern.

Was sind die wichtigsten Wirtschaftszweige in Cuxhaven?

Die wichtigsten Wirtschaftszweige in Cuxhaven sind traditionell die Fischerei, bedingt durch den wichtigen Fischereihafen, und der Fremdenverkehr (Tourismus), der aufgrund der attraktiven Lage an der Nordsee eine große Rolle spielt.

Cuxhaven bietet eine einzigartige Kombination aus Naturerlebnissen, maritimer Geschichte und entspanntem Nordseeflair. Ob man die Ruhe in der Küstenheide sucht, das bunte Treiben am Strand genießt oder in die Geschichte des Hafens eintaucht – Cuxhaven hat für jeden Besucher etwas zu bieten.

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