06/05/2015
Kalkar am unteren Niederrhein ist mehr als nur eine Stadt – sie ist ein lebendiges Geschichtsbuch. Gegründet ab 1230 auf der erhöhten Kalkarward, einem ehemaligen Rheinmäander, entstand Kalkar nicht zufällig, sondern als planmäßig angelegte „Reißbrett-Stadt“ im Auftrag des Klever Grafen Dietrich. Heute zeugt der historische Stadtkern noch immer von dieser besonderen Entstehungsgeschichte und lockt Besucher mit seinem mittelalterlichen Flair.

Die Stadt liegt im Nordwesten Nordrhein-Westfalens, eingebettet in die Landschaft des Niederrheins, und gehört zum Kreis Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie ist Teil der Euregio Rhein-Waal. Die Gründung im Jahr 1230 und die vermutlich 1242 verliehenen Stadtrechte markieren den Beginn einer Entwicklung, die Kalkar zu einem bedeutenden Zentrum im Herzogtum Kleve machte.
- Landschaft geformt durch Eiszeit und Rhein
- Von römischer Präsenz zur mittelalterlichen Burg
- Die planmäßige Stadtgründung im Detail
- Wirtschaftliche Blüte und schneller Niedergang
- Preußische Spuren und das Ackerbürgerstädtchen
- Spätes Wirtschaftswunder und Strukturwandel
- Einwohnerentwicklung
- Politik und Verwaltung
- Kultur, Sehenswürdigkeiten und Sport
- Infrastruktur
- Bekannte Persönlichkeiten
- Häufig gestellte Fragen
Landschaft geformt durch Eiszeit und Rhein
Die Umgebung Kalkars ist tief geprägt von der Geologie der Eiszeiten und der Dynamik des Rheins. Während der Saaleeiszeit stießen Gletscher bis an den Niederrhein vor und schoben Rheinsedimente zu Stauchmoränen auf, die heute den Niederrheinischen Höhenzug im Westen des Stadtgebiets bilden. Der Rhein wurde damals von der Eiskante abgedrängt. In der Weichseleiszeit erreichte das Eis das Gebiet nicht mehr, was zu einem Tundrenklima führte. Nach dem Rückzug der Gletscher verlagerte sich der Rhein allmählich und bildete in der Rheinniederung ein stark verästeltes Gewässernetz. Aus aufgewehtem Sand entstanden die Dünen im Gebiet des heutigen Ortsteils Wissel. Altrheinarme wie das Boetzelaerer Meer oder die Kalflack zeugen noch heute von früheren Flussläufen. Die Kalflack diente im 19. Jahrhundert bei hohem Wasserstand sogar als Schiffsfahrtsweg nach Kalkar.
Das Stadtgebiet erstreckt sich über rund 88 Quadratkilometer, größtenteils in der Rheinniederung. Der Niederrheinische Höhenzug erreicht im Südwesten mit dem Monreberg etwa 68 Meter Höhe. Nur Neulouisendorf und Teile von Altkalkar liegen auf diesem Höhenzug. Die Ortskerne von Altkalkar und Kalkar, deren Bebauung heute ineinander übergeht, sind dem Monreberg vorgelagert. Von den insgesamt gut 14.000 Einwohnern leben knapp die Hälfte in Altkalkar und Kalkar selbst. Weitere Ortsteile liegen südlich (Kehrum, Appeldorn) oder direkt am Rhein im Norden und Osten (Niedermörmter, Hönnepel, Wisselward, Wissel, Grieth, Bylerward, Emmericher Eyland).
Von römischer Präsenz zur mittelalterlichen Burg
Obwohl der Archäologische Park Xanten die römische Geschichte am Niederrhein eindrucksvoll zeigt, wurden auch in Kalkar Spuren gefunden. Südlich des Monreberges befand sich um 40 n. Chr. das römische Hilfstruppenkastell Burginatium, Teil des Grenzsicherungssystems am Niedergermanischen Limes. Hier war eine Reitereinheit stationiert.
Auf dem Monreberg wurde zudem um die Mitte des 10. Jahrhunderts die Burg Munna errichtet, die später zerstört und im 13. Jahrhundert durch eine neue Burg ersetzt wurde. Diese diente im 14. und 15. Jahrhundert als Witwensitz für die Klever Gräfinnen und Herzoginnen. Nach mehrmaliger Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde sie um 1650 abgebrochen.
Die planmäßige Stadtgründung im Detail
Die Gründung Kalkars am 20. Oktober 1230 durch Graf Dietrich VI. war kein Zufall, sondern eine strategische Entscheidung. Die ovale Sandbank der Kalkarward bot ideale Voraussetzungen: Sie war erhöht gelegen, rund 1 Kilometer lang und in der Mitte etwa 400 Meter breit. Umgeben von sumpfigem Gelände, ließ sie sich leicht mit Wassergräben umziehen und verteidigen. Die bereits existierende Siedlung im nahegelegenen Altkalkar bot diese Vorteile nicht.
Der mittelalterliche Stadtplan, der sich bis heute kaum verändert hat, zeigt ein Gitter sich fast rechtwinklig kreuzender Straßen. Zunächst wurde nur die westliche, höher gelegene Hälfte der Ward besiedelt. Der Zugang zur Stadt war auf vier Stellen beschränkt. Zwei lange Hauptstraßen, die Kessel- und die Monrestraße, führten von den Toren im Norden und Süden zum zentralen Marktplatz. Sie wurden durch schmale Stegen mit den rings um die Stadt führenden Wallstraßen verbunden. Die Altkalkarer Straße mündete von Westen in den Markt. So entstanden fast rechteckige Stadtviertel. Die Siedler erhielten Grundstücke mit Platz für Gärten an der Rückseite der Häuser.
Die östliche Siedlungsgrenze bildete zunächst der Bach Monne im Graben der heutigen Grabenstraße. Die Verleihung der Stadtrechte 1242 zog neue Siedler an, die die Privilegien des Bürgerrechts schätzten. Ab etwa 1380 wurde auch die östliche Hälfte der Kalkarward besiedelt. Die Stadt wurde im 14. und 15. Jahrhundert zusätzlich mit Mauern und Türmen befestigt. An den vier Ausfallstraßen wurden imposante Tore errichtet, von denen heute keines mehr erhalten ist. Das Hanselaertor im Osten war eine besonders aufwändige Doppeltoranlage. Die Steine des 1770/1828 abgebrochenen Hanselaertores wurden für den Bau einer Turmwindmühle genutzt, die als Lohmühle, später als Kornmühle diente und heute restauriert ist. Ein Rest der mittelalterlichen Stadtmauer und der Taubenturm (eigentlich Diebesturm) sind noch im Norden erhalten.
Wirtschaftliche Blüte und schneller Niedergang
Der rasche wirtschaftliche Aufschwung im Mittelalter basierte maßgeblich auf der Wollweberei. Die Gocher Heide bot gute Bedingungen für die Schafzucht. Kalkar produzierte Stoffe für den täglichen Gebrauch. Weitere wichtige Zweige waren der Getreidehandel und zahlreiche Bierbrauereien. Kalkar wurde wohlhabend und zählte zu den steuerkräftigsten Städten im Herzogtum Kleve, sogar vor der Residenzstadt Kleve. Von 1540 bis 1572 war Kalkar als „Beistadt“ von Wesel Mitglied der Hanse.
Die Blütezeit um 1500 sah den Abschluss großer Bauvorhaben. Straßen und Markt waren gepflastert. Das burgartige Kornmagazin, das monumentale Rathaus (vollendet 1446) und die dreischiffige Hallenkirche Sankt Nicolai (geweiht 1450) zeugen vom damaligen Reichtum. Wohlhabende Bürger, Gilden und Bruderschaften stifteten zahlreiche Altäre, Gemälde und Skulpturen, die Sankt Nicolai zu einem bedeutenden Zentrum spätmittelalterlicher Kunst machten. Ein Dominikanerkloster, Beginenhäuser, Armen- und Siechenhäuser sowie eine Lateinschule, aus der bekannte Gelehrte hervorgingen, rundeten das Bild ab. Um 1580 erreichte Kalkar mit rund 5000 Einwohnern seine höchste Bevölkerungszahl.
Ab etwa 1600 setzte jedoch ein rascher Niedergang ein. Die Tuchmacherei verlor an Bedeutung. Schwere Schicksalsschläge wie Pestepidemien (insbesondere 1599 und 1636 mit jeweils rund 1500 Opfern) und Kriege verheerten die Stadt. Ende 1598 wurde Kalkar durch spanische Truppen teilweise zerstört. Im Dreißigjährigen Krieg litt die Stadt unter wechselnden Besatzern. Hessische Truppen zerstörten von 1640 bis 1645 Altkalkar, um freies Schussfeld zu haben. Eine Feuersbrunst 1647 vernichtete weitere Häuser.
Preußische Spuren und das Ackerbürgerstädtchen
Nach dem Anfall an Brandenburg im Jahr 1609 setzte sich der Niedergang fort. Die Kurfürsten sahen Kalkar eher als Außenbastion. 1656 ließ Kurfürst Friedrich Wilhelm trotz Protesten der verarmten Stadt eine massive, nutzlose Zitadelle nach Plänen von Henrick Ruse errichten. Dafür wurden rund 80 Häuser und Teile der Stadtmauer abgerissen. Die Zitadelle, ähnlich der in Jülich, wurde nie militärisch genutzt und ab 1674 wieder geschleift. Ihre Gräben prägten den südlichen Teil Kalkars noch lange.
Im 18. Jahrhundert wurde in Kalkar Friedrich Wilhelm von Seydlitz geboren, der später ein berühmter preußischer Reitergeneral wurde. Ein Denkmal für ihn auf dem Marktplatz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg entfernt.
Von den Schlägen des 17. Jahrhunderts erholte sich Kalkar lange nicht. 1730 hatte die Stadt nur noch 2000 Einwohner. Hohe Schulden belasteten die Finanzen. Die französische Annexion von 1794 bis 1814 brachte zwar eine vorübergehende Verbesserung der Finanzlage durch Aufhebung von Schulden an enteignete Klöster, führte aber auch zu einem bedauerlichen Verkauf mittelalterlicher Kunstschätze aus der Nicolaikirche im Jahr 1818 aus Geldnot und mangelndem Verständnis für die Kunst.
Nach 1815 wieder preußisch und dem Kreis Kleve zugeordnet, erlebte Kalkar erst Ende des 19. Jahrhunderts spürbare Fortschritte. Die Textilindustrie ging an Kalkar vorbei. Ein früher Anschluss an das Eisenbahnnetz wurde verpasst; erst 1904 erhielt Altkalkar einen Bahnhof. Die Gründerzeit brachte aber immerhin neue Bürgerhäuser. Auch die Kirchtürme der evangelischen Kirche (1898) und der Sankt Nicolaikirche (1905) wurden erneuert oder erhöht.
Die dunklen Kapitel des 20. Jahrhunderts spiegeln sich in Ehrenmalen für die Opfer der Weltkriege und einem Gedenkstein für die ehemaligen jüdischen Mitbürger und Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. 1933 lebten noch 60 Juden in Kalkar; die meisten flohen oder wurden deportiert und ermordet. Nach dem Krieg kehrte nur ein Mitglied der jüdischen Gemeinde zurück. Ein Gedenkstein in Form einer Torarolle erinnert seit 1988 an das Schicksal der jüdischen Gemeinde.
Am Ende des Zweiten Weltkriegs erlitt Kalkar zwar Schäden am Rathaus und am Markt, war aber weniger stark getroffen als andere Städte am Niederrhein. Kirchen in den Ortsteilen wurden jedoch von eigenen Truppen zerstört, um den Alliierten die Türme nicht als Beobachtungspunkte zu überlassen.
Spätes Wirtschaftswunder und Strukturwandel
Bis in die 1970er Jahre blieb Kalkar ein „idyllisches Ackerbürgerstädtchen“. Die Rückständigkeit hatte den Vorteil, dass Bausünden der Nachkriegszeit weitgehend vermieden wurden und das mittelalterliche Stadtbild erhalten blieb. Räumliches Wachstum war durch Hochwassergefährdung begrenzt. Dies änderte sich erst mit dem Bau neuer Deichsysteme (1965) und der Rheinbrücke Rees-Kalkar (1967), die die Verkehrsanbindung verbesserte.
Ein wichtiger Einschnitt war die kommunale Gebietsreform am 1. Juli 1969, bei der mehrere Gemeinden zur neuen Stadt Kalkar zusammengeschlossen wurden. Die Stadt umfasste nun 13 Ortsteile mit rund 10.000 Einwohnern. Die Bevölkerung wuchs weiter, gefördert durch Bauland und verbesserte Infrastruktur. In den 1970ern gab es Erfolge bei der Unternehmensansiedlung, wie die Zuckerfabrik in Appeldorn und ein Versandschlachthof (später geschlossen).
Eine prägende Episode war der Bau des Kernkraftwerks „Schneller Brüter“ in Hönnepel ab 1973. Dieses Milliardenprojekt wurde zwar 1986 fertiggestellt, ging aber nie in Betrieb. Die Demonstrationen gegen den Brüter in Kalkar zogen Zehntausende an und waren bedeutend für die Anti-Atomkraft-Bewegung. Nach dem endgültigen Aus 1991 erhielt Kalkar Ausgleichszahlungen für die Stadtsanierung und den Ausbau der Infrastruktur. Das Kraftwerksgelände wurde 1995 verkauft und in den Freizeitpark „Wunderland Kalkar“ umgewandelt, der heute ein großer Arbeitgeber ist.
Mitte der 1990er Jahre wurde die historische Turmwindmühle am Hanselaertor restauriert und ist heute wieder voll funktionsfähig. Sie dient dem Fremdenverkehr, und es wird dort wieder Korn gemahlen und Brot gebacken. Auch eine Brauanlage erinnert an die Kalkarer Biertradition. Die Mühle wird ehrenamtlich betrieben.
Die Wirtschaft Kalkars erlebte insgesamt ein spätes Wirtschaftswunder. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg von 1995 bis 2003 deutlich an, sank dann aber leicht. Die Bevölkerung wuchs von 1987 bis 2007 um fast ein Drittel, unter anderem durch Zuwanderer. Der Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung erhöhte sich ebenfalls.
Einwohnerentwicklung
Die Einwohnerentwicklung der Stadt Kalkar zeigt ein stetiges Wachstum seit der kommunalen Neugliederung:
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1975 | 10.846 |
| 1980 | 11.068 |
| 1985 | 11.194 |
| 1990 | 11.084 |
| 1995 | 12.560 |
| 2000 | 13.639 |
| 2005 | 14.076 |
| 2010 | 13.829 |
| 2015 | 13.854 |
| 2017 | 13.868 |
| 2020 | 13.944 |
| 2022 | 14.191 |
Politik und Verwaltung
Der Rat der Stadt Kalkar besteht aus 32 Sitzen, auf die sich verschiedene Parteien und Wählervereinigungen verteilen. Bürgermeisterin ist Britta Schulz, die 2015 gewählt und 2020 im Amt bestätigt wurde.
Das Stadtwappen zeigt in Rot drei goldene Türme überdeckt mit einem silbernen Schildchen. Der rote Schild mit dem Silberschild war das alte Wappen von Kleve, dem Kalkar historisch eng verbunden war.
Kalkar pflegt Städtepartnerschaften mit Büderich (Werl), Gendt (Niederlande) und Wolmirstedt.
Kultur, Sehenswürdigkeiten und Sport
Das mittelalterliche Stadtbild Kalkars bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören der historische Marktplatz mit dem Rathaus, die Stifts- und Propsteikirche Sankt Nicolai mit ihren berühmten Schnitzaltären, das Städtische Museum im historischen Gebäude und Reste der Stadtbefestigung. In den Ortsteilen sind unter anderem sehenswert: Sankt Clemens in Wissel (12. Jahrhundert), Sankt Peter und Paul in Grieth (15. Jahrhundert), die Sankt-Antonius-Kirche in Hanselaer (15. Jahrhundert) und die restaurierte Wasserburganlage Burg Boetzelaer in Appeldorn.
Überregional bekannt ist Kalkar durch das Gelände des ehemaligen „Schnellen Brüters“, auf dem heute das Wunderland Kalkar als Freizeitpark betrieben wird.
Im Sport ist die SV Hönnepel-Niedermörmter im Fußball aktiv. Kalkar war auch Austragungsort von Meisterschaften im Duathlon und ist Schauplatz der PDC Qualifying School im Darts.
Infrastruktur
Kalkar ist über die Bundesstraßen B57 und B67 an das Fernstraßennetz angebunden. Der öffentliche Personennahverkehr wird durch Buslinien im Tarif des VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) abgedeckt. Der ehemalige Bahnhof Kalkar lag an der Bahnstrecke Rheinhausen–Kleve, die jedoch 1989 stillgelegt wurde. Die nächstgelegenen Flughäfen sind der Flughafen Niederrhein und der Flughafen Düsseldorf.
Seit 1969 ist Kalkar auch Bundeswehrstandort. In der Von-Seydlitz-Kaserne sind unter anderem Kommandobehörden der Luftwaffe und der NATO untergebracht, darunter das Nationale Lage- und Führungszentrum für Sicherheit im Luftraum und das Weltraumlagezentrum der Luftwaffe.
Bekannte Persönlichkeiten
Zu den Söhnen und Töchtern der Stadt zählt der bereits erwähnte preußische Reitergeneral Friedrich Wilhelm von Seydlitz. Auch der Humanist Konrad Heresbach und der Geograph Christian Sgrothen sind mit Kalkar verbunden.
Häufig gestellte Fragen
Wie alt ist Kalkar?
Kalkar wurde im Jahr 1230 gegründet. Es ist somit über 790 Jahre alt.
Wofür ist Kalkar heute bekannt?
Kalkar ist heute bekannt für seinen gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern, seine Kunstschätze in der Stiftskirche St. Nicolai, die restaurierte Mühle am Hanselaertor und das Freizeitpark Wunderland Kalkar auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks.
Hatte Kalkar eine Stadtbefestigung?
Ja, im 14. und 15. Jahrhundert wurde Kalkar zusätzlich zu den Wassergräben mit Mauern, Türmen und vier Toren befestigt. Reste der Mauer und des Taubenturms sind erhalten oder rekonstruiert.
Welche wirtschaftliche Bedeutung hatte Kalkar früher?
Im Mittelalter war Kalkar ein bedeutendes Wirtschaftszentrum, insbesondere durch die Tuchmacherei, den Getreidehandel und die Bierbrauereien. Die Stadt war wohlhabend und kurzzeitig Mitglied der Hanse.
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