Wer ist der Ortsbürgermeister von Niederfischbach?

Informationen zur Gemeinde Niederfischbach

17/08/2016

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Die vorliegenden Informationen geben Einblicke in verschiedene Aspekte der Gemeinde Niederfischbach. Es handelt sich hierbei um Details zur Lage, historischen Entwicklung, Bevölkerungszahlen sowie zur lokalen Infrastruktur und wichtigen Persönlichkeiten, die mit dem Ort verbunden sind. Diese Zusammenstellung basiert ausschließlich auf den bereitgestellten Textfragmenten und bietet einen Überblick über die verfügbaren Daten.

Wer ist der Ortsbürgermeister von Niederfischbach?
Ortsbürgermeister von Niederfischbach ist Dominik Schuh (CDU). Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 61,80 % gewählt und damit Nachfolger von Matthias Otterbach (CDU), der nach 20 Jahren im Amt nicht erneut kandidiert hatte.
Übersicht

Geographie von Niederfischbach

Geographisch liegt Niederfischbach eingebettet im Freudenberger Bergland und im westlichen Teil des Giebelwaldes. Die Gemeinde befindet sich im Tal des mittleren Asdorfer Baches. Sie ist positioniert zwischen den Städten Freudenberg und Betzdorf im Siegerland. Umliegende Nachbargemeinden und -dörfer umfassen im Uhrzeigersinn Harbach im Westen, Freudenberg im Norden, Niederndorf im Osten und Wehbach im Süden.

Seit der Gemeindefusion im Jahr 1969 setzt sich Niederfischbach aus insgesamt 13 namentlichen Ortsteilen zusammen. Davon stammt einer aus der ehemaligen Gemeinde Harbach, zwei aus der alten Gemeinde Niederfischbach und zehn aus der früheren Gemeinde Hüttseifen. Zu diesen Ortsteilen gehören, asdorfabwärts betrachtet, Oberasdorf (ehemals Harbach) im Norden. Das Kerndorf Niederfischbachs liegt im Osten und geht im Süden am Otterbach in das evangelische Pfarrgut Mehlberg über. Westlich an Niederfischbach schließt sich Fischbacherhütte an. Nördlich davon, an der Hüttenseifen, liegen das freistehende Dorf Hüttseifen und der Weiler Langenbach, deren Bebauung nur etwa 70 Meter voneinander entfernt ist.

Südwestlich von Fischbacherhütte befindet sich Eicherhof. Südwestlich davon, im Nebental des Löcherbachs, liegen die Wohnplätze Tüschebachsmühle und Glücksbrunnen, letzterer an der gleichnamigen Grube. Südlich von Eicherhof am Ostufer des Asdorfer Baches sind der Weiler Hahnhof und die Wohnplätze Wüstseifen (ebenfalls an der gleichnamigen Grube), Altenthal sowie, etwas südwestlich gelegen, die Rentei Junkernthal zu finden. Es ist zu beachten, dass Schloss Junkernthal am Westufer sowie die Siedlung Buchenhof im Südosten, die früher zu Hüttseifen gehörte, bereits zu Wehbach beziehungsweise Kirchen zählen.

Alle genannten Ortsteile, mit Ausnahme von Mehlberg, waren bereits auf der Preußischen Neuaufnahme vom Ende des 19. Jahrhunderts als Ortslagen verzeichnet. Die Gemeinde Niederfischbach führt nur die mindestens weilergroßen Siedlungen Oberasdorf, Fischbacherhütte, Hüttseifen, Langendorf, Eicherhof (inklusive Tüschebachsmühle und Glücksbrunnen) und Hahnhof (inklusive Wüstseifen, Altenthal und Junkernthal) als „Ortsteile“, wobei der Kernort Niederfischbach selbst und Mehlberg in dieser Aufzählung nicht explizit genannt werden.

Heute sind Niederfischbach, Fischbacherhütte und Eicherhof baulich zusammengewachsen. Die heutige Gemarkung Fischbach entspricht der alten Gemarkung Niederfischbachs, erweitert um Oberasdorf. Die Gemarkungsgrenze zur ehemaligen Gemeinde Hüttseifen verläuft zwischen Niederfischbach und Fischbacherhütte im Süden entlang der Fischbacher Straße, wobei Häuser bis Nr. 19 (ungerade) und Nr. 24 (gerade) auf Hüttseifer Gemarkung liegen. Weiter südlich bildet der Asdorf einen Abschnitt der Grenze. Nördlich der Kreuzung mit der L 280 ist die Adenauerstraße die Grenze (ab Nr. 52 abwärts Gemarkung Hüttseifen). Die Adenauerstraße liegt ab Nr. 41 abwärts vollständig in der Gemarkung Hüttseifen, ebenso wie der Hüttseiferweg ab Nr. 3 aufwärts nach Osten bis zur Hüttenseifen.

Geschichte von Niederfischbach

Die erste urkundliche Erwähnung des ursprünglichen Niederfischbachs datiert auf das Jahr 1377. Zu dieser Zeit wurde der Ort noch unter dem Namen „Vispe“ geführt. Über die Jahrhunderte hinweg entwickelte sich die Schreibweise des Ortsnamens. Beispiele für frühere Bezeichnungen sind „Niedernfischpe“, bis sich schließlich der heutige Name Niederfischbach etablierte.

Die moderne Gemeinde Niederfischbach in ihrer heutigen Form entstand am 7. Juni 1969. Sie wurde durch den Zusammenschluss der vormals eigenständigen Gemeinden Niederfischbach (mit 2.856 Einwohnern) und Hüttseifen (mit 1.494 Einwohnern) sowie der Eingliederung eines Gebietsteils der Gemeinde Harbach (mit 124 Einwohnern) neu gebildet.

Bevölkerungsentwicklung

Die Einwohnerentwicklung von Niederfischbach, bezogen auf das heutige Gemeindegebiet, zeigt folgende Entwicklung. Die Werte von 1871 bis 1987 basieren auf offiziellen Volkszählungen.

JahrEinwohner
1815874
18351.031
18711.507
19052.344
19393.006
19503.349
19614.051
19704.623
19874.452
19974.851
20054.892
20114.425
20174.178
20204.108

Die Tabelle zeigt eine stetige Zunahme der Bevölkerung von Anfang des 19. Jahrhunderts bis in die späten 1990er Jahre, mit einem Höchststand um das Jahr 2005. In den letzten Jahren ist ein leichter Rückgang der Einwohnerzahl zu verzeichnen.

Wirtschaft, Infrastruktur und Verkehrsanbindungen

Der öffentliche Nahverkehr in Niederfischbach wird ausschließlich über Buslinien abgewickelt. Innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Mosel (VRM) ist Niederfischbach durch die Linie 290 sowie die Nachtbuslinie N71 mit den Städten Freudenberg, Kirchen und Betzdorf verbunden. Die Linie 299 stellt eine Verbindung nach Harbach her.

Im Bereich des Westfalentarifs verbindet die Buslinie R39 Niederfischbach mit der Stadt Siegen.

Früher gab es in Niederfischbach auch Personenverkehr auf der Schiene. Bis zum Jahr 1983 war der Ort über die Asdorftalbahn erreichbar. Mit dieser Bahnlinie konnte man von Betzdorf über Freudenberg und Olpe entlang des Biggesees bis nach Finnentrop fahren. Im Jahr 1994 wurde der Güterverkehr auf dieser Strecke eingestellt. Die Gleise wurden schließlich im Jahr 2000 endgültig abgebaut. Der Bahnhof Kirchen ist von Niederfischbach aus über die Landstraße L280 in einer Entfernung von knapp 8 Kilometern erreichbar.

Auf der ehemaligen Trasse der Asdorftalbahn verläuft heute der Asdorftalradweg, der bei Radfahrern beliebt ist. Ein Eisenbahnerverein hat ein kleines Reststück der Gleise im Bereich des früheren Bahnhofs Niederfischbach erhalten und dort einige historische Fahrzeuge aufgestellt, die als eine Art Eisenbahnmuseum dienen.

Über das Straßennetz verfügt Niederfischbach über eine Anbindung an die Autobahn A45 sowie Verbindungen in Richtung Siegen und in den Westerwald.

Bildung

In Niederfischbach gibt es eine Grundschule, die den Namen W.-E.-Ketteler-Grundschule trägt.

Persönlichkeiten

Einige Persönlichkeiten sind mit der Gemeinde Niederfischbach verbunden.

In Niederfischbach geboren wurden:

  • Josef Brenner (1899–1967), ein Politiker der CDU und Mitglied des Bundestages (MdB).
  • Rudolf Müller (1924–1987), ebenfalls ein Politiker der CDU und Mitglied des Bundestages (MdB).

Mit Niederfischbach verbunden waren oder sind:

  • Franz Schwarz (1940–2017), ein Politiker der SPD, Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz (MdL) sowie Gemeinderat und Beigeordneter von Niederfischbach.
  • Georg Bätzing (* 1961), ein römisch-katholischer Theologe, der Bischof von Limburg und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist. Er ist in Niederfischbach aufgewachsen.

Häufig gestellte Fragen

Basierend auf den bereitgestellten Informationen können einige Fragen beantwortet werden:

Wo liegt Niederfischbach?
Niederfischbach liegt im Siegerland, eingebettet im Freudenberger Bergland und Giebelwald, im Tal des Asdorfer Baches zwischen Freudenberg und Betzdorf.

Wann wurde die heutige Gemeinde Niederfischbach gegründet?
Die heutige Gemeinde wurde am 7. Juni 1969 durch die Fusion der Gemeinden Niederfischbach und Hüttseifen sowie Teilen von Harbach neu gebildet.

Wie hieß Niederfischbach in der ersten Erwähnung?
In der ersten Erwähnung im Jahr 1377 trug der Ort den Namen „Vispe“.

Gab es früher Zugverkehr in Niederfischbach?
Ja, bis 1983 gab es Personenverkehr auf der Asdorftalbahn, und bis 1994 Güterverkehr. Die Gleise wurden im Jahr 2000 abgebaut.

Welche Buslinien verbinden Niederfischbach?
Im VRM die Linien 290 und N71 (nach Freudenberg, Kirchen, Betzdorf) sowie 299 (nach Harbach). Im Westfalentarif die Linie R39 (nach Siegen).

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen ausschließlich auf dem bereitgestellten Text basieren und keine zusätzlichen Daten oder Aktualisierungen enthalten.

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