13/05/2013
Varel, die größte Stadt im Landkreis Friesland, zeichnet sich durch eine besondere Vielfalt aus. Gelegen zwischen idyllischen Wäldern, grünen Wiesen und dem weiten Meer, vereint sie Natur, Kultur, Geschichte und Wirtschaft auf reizvolle Weise. Diese einzigartige Kombination bietet die Grundlage für ein gesundes Leben auf dem Land und macht Varel zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort. Mit rund 24.000 Einwohnern ist Varel ein vielseitiges Mittelzentrum, das seinen Bewohnern und Besuchern zahlreiche Möglichkeiten zur abwechslungsreichen Freizeitgestaltung bietet.

- Typisch Varel: Vielfalt zwischen Geest und Küste
- Dangast: Das älteste Nordseebad
- Kunst, Kultur und Gesundheit in Dangast
- Ein Blick in die Geschichte Varels
- Wirtschaftliche Entwicklung seit 1945
- Die ehemalige Gemeinde Varel-Land
- Vergleich: Stadt Varel vs. Dangast
- Häufig gestellte Fragen zu Varel
- Fazit
Typisch Varel: Vielfalt zwischen Geest und Küste
Die landschaftlich und klimatisch reizvolle Lage Varels ist geprägt vom Jadebusen und ausgedehnten Laub- und Nadelwäldern. Die Stadt wird oft als „Stadt zwischen Wald und Meer“ bezeichnet, was ihre geografische Besonderheit treffend beschreibt. In Varel findet sich eine Abwechslung verschiedenster Landschaftsformen wie Wald, Geest, Moor und Marsch. Dazu kommen der Jadebusen mit seinen Sielen und Deichen. Diese Vielfalt schafft einen hohen Erholungswert, der in dieser Form selten anzutreffen ist. Viele Gebiete im Umkreis stehen zudem unter Landschafts- und Naturschutz.
Ein Besuch des Hafens ist ebenso lohnenswert wie ein Bummel durch die Fußgängerzone mit ihren gemütlichen Cafés und zahlreichen Geschäften. Auch ein Spaziergang durch den Stadtwald bietet Erholung. Für Geschichtsinteressierte gibt es in Varel zahlreiche Zeitzeugen zu besichtigen. Dazu gehören die Schlosskirche, die historische Windmühle, das Heimatmuseum und der Wasserturm, der einen herrlichen Rundblick über die Umgebung ermöglicht.
Varel bietet eine einzigartige Mischung aus städtischem Leben und Nähe zur Natur. Die Stadt ist ein wichtiger Wirtschafts-, Handels-, Dienstleistungs- und Bildungsstandort mit entsprechenden Einrichtungen und Angeboten. Das umfassende Einzelhandels- und Dienstleistungsangebot macht Varel zu einem beliebten Einkaufszentrum in der Region, wo man ohne großstädtische Hektik einkaufen und anschließend in einem breiten gastronomischen Angebot verweilen kann. Kontinuierliche Verbesserungen der Infrastruktur und neue Baugebiete machen Varel zudem zu einer attraktiven Wohnstadt im Grünen mit modernen Kindergärten, Schulen sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen.
Ein buntes und vielfältiges Vereins- und Sportangebot rundet die Möglichkeiten zur individuellen Freizeitgestaltung ab. Die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt und dem örtlichen Gemeinschaftsleben ist außerordentlich positiv, was durch zahlreiche Vereine und Organisationen gefördert wird.
Dangast: Das älteste Nordseebad
Klein, aber fein – so präsentiert sich Dangast, das älteste und sicherlich kleinste Nordseebad an der deutschen Festlandküste. Direkt am südlichen Ufer des Jadebusens gelegen, reicht hier ein Geestrücken mit altem Baumbestand bis ans Meer. Dies ermöglicht den freien Blick über das Wattenmeer bis zum Horizont. Die kleine befestigte Steilküste mit dem natürlichen Sandstrand zu Füßen ist einzigartig an der deutschen Nordseeküste und verleiht Dangast einen besonderen Charme. Weite Marschwiesen umgeben den Ort und dienen durchziehenden Vogelschwärmen als Rast- und Futterplätze.
In Dangast kann man die Macht der Gezeiten hautnah erleben. Bei Ebbe beeindruckt der weite Blick über das Weltnaturerbe Wattenmeer und lädt zu Wattwanderungen ein. Bei Flut kann in der frischen Nordsee gebadet werden. Schon 1804 gab es hier eine Seebadeanstalt, gegründet vom Reichsgrafen von Bentinck.
Kunst, Kultur und Gesundheit in Dangast
Die idyllische Lage und die klaren Farben des Nordens begeisterten schon Anfang des 20. Jahrhunderts Künstler aus ganz Deutschland. Die Künstler der „Brücke“, darunter Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und Max Pechstein, verbrachten Sommer in Dangast und schufen hier weltberühmte Kunstwerke. Der Maler Franz Radziwill ließ sich sogar ganz in Dangast nieder. Bis heute zieht es Künstler in den kleinen Nordseeort, und Besucher finden überall Spuren ihres Schaffens.
Das milde Reizklima der See und das aus einer ortseigenen Quelle geförderte Jod-Sole-Wasser sind ein Segen für Menschen mit Atemwegs- und Hauterkrankungen. Nach der Entdeckung eines Solevorkommens in 573 Metern Tiefe in den 1970er Jahren wurde 1975 das Meerwasserquellbad und 1980 die Nordsee-Kuranlage Deichhörn in Betrieb genommen. Diese Einrichtungen machen Dangast höchst attraktiv als Heilbad.
Für Familien ist der flache Strand ideal. Das DanGastQuellbad begeistert zudem mit einer 75 Meter langen Wasserrutsche. Und zu jeder Jahreszeit kann man im Alten Kurhaus, das direkt am Meer liegt, den legendären Rhabarberkuchen genießen.
Ein Blick in die Geschichte Varels
Die Geschichte Varels reicht weit zurück, auch wenn schriftliche Zeugnisse erst spät einsetzen.
Frühe Spuren und die erste Erwähnung
Es gibt vor- und frühgeschichtliche Spuren menschlicher Tätigkeit im Raum Varel, die bis in die Stein- und Bronzezeit reichen. Funde wie eine Geröllkeule, Feuersteinwerkzeuge, bronzezeitliche Lanzenspitzen und Urnengräberfelder belegen dies. Ein aufsehenerregender Bohlenweg über das Moor stammt aus der Zeit um 1200 vor Christus. Später lebten hier Stämme wie die Chauken, bevor im frühen Mittelalter die Friesen das Küstengebiet besiedelten.
Die schriftliche Überlieferung beginnt erst im frühen 12. Jahrhundert. Im Jahr 1124 bestätigte Papst Kalixt II. dem Kloster Rastede Besitzrechte, zu denen auch die „curias Varlas“ gehörten. Dies ist die erste schriftliche Erwähnung Varels. Die Deutung des Namens „Varel“ oder „Varle“ ist umstritten. Während „lô“ wahrscheinlich „Wald“ oder „Lichtung“ bedeutet, gibt es für „far“ verschiedene Ansätze, darunter „Fahrt“ oder „Fahrwasser“.
Vom Mittelalter zur Adelsherrschaft
Um 1150 wurde eine erste steinerne Wehrkirche errichtet, die heutige Schlosskirche. Varel war bereits vor 1230 Sitz einer Gau- oder Sendkirche im friesischen Gau Rüstringen. Gewählte Richter versammelten sich hier. Nach schweren Sturmfluten drang das Meer weiter vor, und Varel wurde zunehmend abgetrennt, wodurch Bant zum Hauptort des Viertels wurde. Varel geriet allmählich unter den Einfluss der Oldenburger Grafen. Spätestens 1481 gehörte Varel endgültig zu Oldenburg. Durch Erbteilungen und das Aussterben von Linien wechselte die Zugehörigkeit innerhalb des Oldenburger Hauses, fiel aber 1647 an die Hauptlinie unter Graf Anton Günther zurück.
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts stieg Varel von einer dörflichen Siedlung zu einer Residenz auf. Graf Anton Günther versorgte seinen unehelichen Sohn Anton von Aldenburg, der 1646 legitimiert und in den Adelsstand erhoben wurde. Anton von Aldenburg erhielt 1654 das Amt Varel und 1658 die Herrlichkeit Kniphausen. Zwischen 1656 und 1659 wurde das Vareler Schloss zur Residenz ausgebaut. Nach Anton Günthers Tod 1667 erbte Anton von Aldenburg und übernahm die Statthalterschaft für die dänischen und holsteinischen Lehnsnachfolger. Aus Dankbarkeit ließ er 1670/71 das Waisenhaus erbauen.
Nach Antons Tod 1680 kam es zu einer dänischen Zwangsverwaltung. König Christian V. versuchte, die Herrschaft Varel zu gewinnen und begann 1681 mit dem Bau der Festungsstadt „Christiansburg“ am Vareler Anlegeplatz, die aber wegen zunehmender Verschlickung 1696 geschleift wurde. Widerstand führte zum „Aldenburger Traktat“ von 1693, der die Herrschaft Varel bei der Familie Aldenburg beließ, allerdings unter oldenburgischer bzw. dänischer Landeshoheit.
Mit der Heirat von Charlotte Sophie von Aldenburg mit Wilhelm von Bentinck 1733 begann ein neuer Abschnitt. Nach der Scheidung und einem langwierigen Erbstreit ging Varel 1757 endgültig in den Besitz der Familie Bentinck über. Die Bentinckzeit wurde maßgeblich von Wilhelm Gustav Friedrich von Bentinck (1762-1835) geprägt. Die napoleonische Zeit brachte zunächst Vorteile durch die Neutralität Kniphausens, später wurde Varel Teil des französischen Kaiserreichs. Bentinck ließ sich zum Maire ernennen. Nach dem Ende der Franzosenzeit wurde Varel 1814 oldenburgisch verwaltet. Nach Bentincks Tod 1835 und einem weiteren Erbstreit, dem sogenannten Bentinckschen Erbfolgestreit, gingen 1854 alle Rechte gegen Zahlung einer Abfindung auf den oldenburgischen Staat über. Damit endete der Sonderweg Varels als Residenz, und das Schloss wurde abgerissen.
Aufstieg zur Industriestadt im 19. Jahrhundert
Zeitgleich mit dem Ende der Adelsherrschaft begann der Aufstieg des Bürgertums. Der Abriss des Schlosses und der Neubau des Schlossplatzes in den 1870er Jahren symbolisierten diese Entwicklung. Bereits 1832 wurde Varel als Flecken mit eigener Ortsverwaltung gebildet. Ein wichtiger Schritt war die Erhebung zum Stadt II. Klasse im Jahr 1856 und sogar zur Stadt I. Klasse im Jahr 1858. Nur Oldenburg und Jever hatten zuvor diesen Rang.
Diese Auszeichnung verdankte Varel dem rasanten wirtschaftlichen Aufschwung. Die Industrialisierung setzte vor 1840 ein mit Spinnereien, Webereien und Eisen verarbeitenden Betrieben. Der neue Hafen in den 1850er Jahren war zentral für Import und Export. 1857 liefen fast 650 Schiffe den Hafen an. 1867 erhielt Varel einen Eisenbahnanschluss. Weitere Betriebe waren Ziegeleien, Tabak-, Leder-, Seifenfabriken, eine Schiffswerft und Mühlen. Die große Mühle von 1847 ist heute ein Wahrzeichen und beherbergt eine heimatkundliche Sammlung. Mitte des 19. Jahrhunderts war Varel der bedeutendste Industriestandort und die zweitgrößte Stadt des Herzogtums Oldenburg. Zahlen belegen dies: 1854 fast 1000 Arbeiter, 1855 13 von 20 Dampfmaschinen im Herzogtum in Varel, Bevölkerungswachstum von 2600 auf 5240 zwischen 1816 und 1861.
Ab 1860 setzte eine wirtschaftliche Rezession ein. Konkurrenz durch das ausgebaute Eisenbahnnetz führte zum Niedergang der Industrie. Spinnereien schlossen, das Eisenwerk wurde verkleinert. Die Zahl der Arbeiter sank bis 1890 auf 368, die Einwohnerzahl auf 4670. Nach 1890 gab es jedoch wieder einen Aufschwung. Wichtigste Neugründung war 1905 die Hansa-Automobilgesellschaft, die bis 1929 PKW produzierte und über 1200 Mitarbeiter beschäftigte.
Das 20. Jahrhundert und die Gegenwart
Das 20. Jahrhundert war wechselhaft. Die Infrastruktur wurde ausgebaut (z.B. Wasserwerk und Wasserturm 1913), aber es gab Rückschläge (Schließung Hansa-Werke 1929). Die oldenburgische Verwaltungsreform 1933 brachte einen Bedeutungsverlust: Die Ämter Varel und Jever wurden zum Amt Friesland mit Sitz in Jever zusammengelegt. Varel verlor den Amtssitz und den Rang als Stadt I. Klasse.
Die Zeit des Nationalsozialismus war ein dunkles Kapitel. Beim Pogrom im November 1938 wurde die Synagoge zerstört. Varel überstand den Zweiten Weltkrieg ohne größere Gebäudeschäden und wurde am 5. Mai 1945 einer kanadischen Einheit übergeben.
Die Nachkriegszeit war vom Wiederaufbau geprägt, insbesondere von der Aufnahme von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen, was zu starkem Bevölkerungswachstum führte (Stadt Varel von 8.049 auf 13.939, Varel-Land von 8.692 auf 14.422 zwischen 1939 und 1950). Umfangreicher Wohnungsbau war nötig, um die Notlage zu mildern.
Politisch gehören die Gemeinden Stadt Varel und Varel-Land seit 1946 zu Niedersachsen. Im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform 1972 wurden die beiden Gemeinden zur „Stadt Varel“ zusammengeschlossen. Einige südliche Gebiete (Spohle, Conneforde) wurden an Wiefelstede abgetreten. Die neue Stadt umfasste 116 qkm mit etwa 24.600 Einwohnern. 1986 wurde Varel zur selbständigen Gemeinde erklärt.
Wirtschaftliche Entwicklung seit 1945
Nach dem Krieg verlief die wirtschaftliche Entwicklung zunächst schleppend mit fast 25% Arbeitslosigkeit 1950. Im Zuge des „Wirtschaftswunders“ sank die Arbeitslosigkeit stark. Ein breites Spektrum von Betrieben trug zur positiven Entwicklung bei, Schwerpunkte waren Maschinen- und Flugzeugbau sowie Porzellan-, Nahrungsmittel- und Papierindustrie.
Heute prägen neben vielen kleinen und mittleren Betrieben drei große Unternehmen das Wirtschaftsleben: das Zweigwerk von Premium Aerotec (früher AIRBUS), die Papier- und Kartonfabrik sowie das Zweigwerk der Firma Bahlsen. Varel erfüllt zudem eine wichtige Funktion als Einkaufsstadt und Mittelzentrum zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven.
In der ehemaligen Landgemeinde bestimmt Land- und Forstwirtschaft vielerorts das Bild, mit einem Wechsel von Wäldern, Feldern und Grünland je nach Geest, Moor oder Marsch. Die Küstenfischerei, besonders der Granatfang, ging zurück. Die Anlandung von Muschelschalen und Kies in Varelerhafen wurde eingestellt, ebenso der Güterumschlag. Varelerhafen und Dangast sind heute fast ausschließlich Sportboothäfen.
Die ehemalige Gemeinde Varel-Land
Varel-Land war bis zum 30. Juni 1972 eine selbstständige Gemeinde im Landkreis Friesland, bevor sie Teil der Stadt Varel wurde. Der Verwaltungssitz war in Langendamm. Zur Gemeinde gehörten viele Dörfer, die heute Stadtteile von Varel sind, wie Altjührden, Dangast, Langendamm, Obenstrohe und weitere. Einige Ortschaften wurden 1973 an Wiefelstede abgegeben.
Die Gemeinde war geprägt durch Landwirtschaft, Wald und Meer. Landwirtschaftliche Flächen wurden dem Meer durch Eindeichungen und Moorgebiete durch Kultivierung abgerungen. Das Wappen von Varel-Land (verliehen 1938) zeigt in den oldenburgischen Landesfarben einen Rundschild mit Beschlägen und drei schräg gekreuzten roten Speeren mit halbmondförmigen Eisen an den Enden, Symbole des alten friesischen Volkstums.
Das Fischerdorf Dangast wurde schon 1350 erwähnt. Das Seebad von 1797 ist mit Norderney das älteste an der Nordseeküste. Die Dörfer von Varel-Land gehörten zur Grafschaft Varel und kamen 1854 durch Kauf an Oldenburg. Die Landgemeinde Varel wurde 1856 gegründet und gehörte mit der Stadt Varel bis 1933 zum Amt Varel. Die Einwohnerzahl von Varel-Land stieg von 5.501 im Jahr 1890 auf 12.500 im Jahr 1970.
Vergleich: Stadt Varel vs. Dangast
| Merkmal | Stadt Varel | Dangast |
|---|---|---|
| Lage | Zwischen Wald und Meer, Mittelzentrum | Direkt am Jadebusen, Geestrücken am Meer |
| Charakter | Wirtschafts-, Handels-, Bildungsstadt, historisch geprägt | Ältestes Nordseebad, Künstlerort, Heilbad |
| Besonderheiten Natur | Stadtwald, Mühlenteich, diverse Landschaftsformen | Steilküste, natürlicher Sandstrand, Wattenmeerblick, Gezeiten |
| Kultur / Sehenswürdigkeiten | Schlosskirche, Windmühle, Heimatmuseum, Wasserturm, Hafen (Sportboote) | Altes Kurhaus, Künstlerbezug (Brücke, Radziwill), Hafen (Sportboote) |
| Gesundheit / Erholung | Radfahren, Wandern in Umgebung | Reizklima, Jod-Sole-Quelle, Meerwasserquellbad, Kuranlage |
| Kulinarisches | Breites gastronomisches Angebot | Legendärer Rhabarberkuchen im Alten Kurhaus |
Häufig gestellte Fragen zu Varel
Was kann man in Varel alles erleben?
Varel bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Sie können durch die Fußgängerzone bummeln und einkaufen, am Hafen oder im Stadtwald spazieren gehen, historische Gebäude wie die Schlosskirche oder die Windmühle besichtigen. Ein Ausflug zum nahegelegenen Nordseebad Dangast, Radtouren am Deich oder in den Wäldern sowie der Besuch des Mühlenteichs sind ebenfalls beliebte Aktivitäten.
Warum ist Dangast als Nordseebad so besonders?
Dangast ist das älteste Nordseebad an der deutschen Festlandküste. Seine Besonderheit liegt in der einzigartigen natürlichen Steilküste mit einem Sandstrand direkt am Geestrücken. Es ist zudem bekannt als ehemaliger und heutiger Künstlerort. Das milde Reizklima und die Jod-Sole-Quelle machen es zu einem attraktiven Heilbad. Nicht zu vergessen ist der berühmte Rhabarberkuchen im Alten Kurhaus.
Wie alt ist die Stadt Varel?
Die erste schriftliche Erwähnung Varels (als „curias Varlas“) stammt aus dem Jahr 1124. Die Erhebung zum Flecken erfolgte 1832, zur Stadt II. Klasse 1856 und zur Stadt I. Klasse 1858. Die heutige Stadt Varel in ihrer jetzigen Größe entstand durch den Zusammenschluss der Stadt Varel und der Landgemeinde Varel im Jahr 1972.
Wofür ist Varel heute bekannt?
Varel ist heute bekannt für seine attraktive Lage „zwischen Wald und Meer“, als Mittelzentrum mit wichtigen Wirtschaftsbetrieben (Flugzeugbau, Papier, Backwaren), einem umfassenden Einzelhandelsangebot und als Tor zum Nordseebad Dangast. Die Verbindung von Natur, Geschichte, Kultur und moderner Infrastruktur prägt das Bild der Stadt.
Fazit
Varel ist weit mehr als nur eine Stadt im Norden. Es ist ein Ort, der seine reiche Geschichte bewahrt, gleichzeitig aber modern und wirtschaftlich aktiv ist. Die einzigartige Lage am Jadebusen, die Nähe zu vielfältigen Naturlandschaften und das charmante Nordseebad Dangast machen Varel zu einem attraktiven Ziel für Bewohner und Besucher, die die Kombination aus städtischem Leben, kulturellem Angebot und naturnaher Erholung schätzen.
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