01/04/2023
Auch wenn unser Fokus normalerweise auf der Organisation und Effizienz im Büro liegt – sei es durch hochwertiges Papier, zuverlässige Toner oder ergonomische Stifte - gibt es Themen, die uns alle begeistern und inspirieren. Und kaum etwas fesselt so sehr wie die Welt des Geheimagenten James Bond. Seine Missionen führen ihn an die exotischsten Orte, konfrontieren ihn mit brillanten Schurken und stellen uns immer wieder neue, erstaunliche Gadgets vor. Heute machen wir einen kleinen Ausflug weg von den Aktenordnern und tauchen ein in die Geschichte zweier bemerkenswerter Bond-Filme: einen Klassiker aus den späten 70ern und den jüngsten Abschluss einer Ära.

Beginnen wir mit dem Film, der 1979 die Kinoleinwände eroberte und James Bond ins All schickte.
Moonraker – James Bond im Weltraum (1979)
Der James Bond Film aus dem Jahr 1979 trägt den Titel „Moonraker“. Unter der Regie von Lewis Gilbert, der bereits zuvor „Man lebt nur zweimal“ und „Der Spion, der mich liebte“ inszenierte, schlüpfte Roger Moore zum vierten Mal in die Rolle des britischen Geheimagenten 007. Dieser Film markierte einen deutlichen Wendepunkt in der Reihe, indem er sich stärker Science-Fiction-Elementen zuwandte, was teilweise auf den Erfolg von „Krieg der Sterne“ zurückzuführen war.
Die Handlung beginnt mit einem mysteriösen Vorfall: Der Raumgleiter Moonraker wird entführt, während er auf einer Boeing 747 transportiert wird. Das Flugzeug wird zerstört, der Shuttle ist verschwunden. James Bond erhält den Auftrag, diesen Fall zu untersuchen. Seine Nachforschungen führen ihn zu Drax Industries, dem Hersteller des Shuttles, geleitet vom exzentrischen Milliardär Hugo Drax. Schnell wird klar, dass Drax mehr im Sinn hat als nur den Bau von Raumfähren.
In Kalifornien trifft Bond auf die brillante NASA-Wissenschaftlerin Dr. Holly Goodhead, die sich bald als Agentin der CIA entpuppt und ebenfalls Drax investigiert. Bonds Ermittlungen führen ihn von den Produktionsstätten in Kalifornien über das malerische Venedig bis in den brodelnden Karneval von Rio de Janeiro und schließlich tief in den Amazonas-Dschungel. Auf seiner Reise entkommt er mehreren Mordanschlägen, inszeniert von Drax’ Handlangern, darunter sein erster Leibwächter Chang, ein Meister der asiatischen Kampfkunst, und später der unzerstörbare „Beißer“ (Jaws), der bereits in „Der Spion, der mich liebte“ sein Debüt feierte und hier eine prominentere Rolle einnimmt.
Ein zentrales Element der Handlung ist die Entdeckung eines geheimen Labors in Venedig, in dem Drax ein tödliches Nervengas herstellt. Dieses Gas ist hochgiftig für Menschen, lässt aber Tiere und Pflanzen unversehrt. Bonds Fund einer Phiole mit dieser Substanz ist entscheidend, auch wenn Drax es schafft, alle Beweise verschwinden zu lassen.
Die Spur des Gases führt Bond und Holly nach Rio, wo sie weitere Hinweise auf Drax’ finstere Pläne finden. Nach dramatischen Verfolgungsjagden, unter anderem auf dem Zuckerhut, entdecken sie, dass Drax heimlich Raumfähren in den Orbit schickt. Bond und Holly gelingt es, sich als Piloten verkleidet in eine der letzten Raumfähren zu schleichen und Drax zu seiner geheimen Raumstation im All zu folgen.
Auf der Raumstation enthüllt Drax seinen größenwahnsinnigen Plan: Er will die gesamte Menschheit auf der Erde mit seinem Giftgas ausrotten und anschließend mit einer ausgewählten Gruppe von „perfekten“ Menschen von seiner Raumstation aus eine neue Zivilisation gründen. Bond muss nicht nur Drax aufhalten, sondern auch verhindern, dass die bereits abgesetzten Giftgasbehälter die Erde erreichen.
In einem actiongeladenen Finale, das eine Schlacht zwischen Drax’ Personal und einer entsandten Einheit amerikanischer Marines umfasst, spielt auch Beißer eine unerwartete Rolle. Nachdem er feststellt, dass Drax auch ihn und seine neue Liebe Dolly, eine kleine blonde Frau, beseitigen will, wechselt Beißer die Seiten und hilft Bond. Bond selbst stellt sich Drax und erledigt ihn auf spektakuläre Weise im Weltraum.
„Moonraker“ war ein enormer finanzieller Erfolg. Er spielte weltweit über 210 Millionen US-Dollar ein und war damit der erfolgreichste Film des Jahres 1979. Er hielt den Rekord als finanziell erfolgreichster Bond-Film bis 1995, als „GoldenEye“ erschien. In Deutschland lockte der Film 5 Millionen Zuschauer in die Kinos. Seine Premiere fand am 26. Juni 1979 in London statt, die bundesdeutsche Premiere folgte am 31. August desselben Jahres.
Der Film ist bekannt für seine übertriebenen, aber unterhaltsamen Sci-Fi-Elemente und Gadgets. Q liefert Bond unter anderem eine Armbanduhr mit Giftpfeilen und ein umgebautes Luftkissenfahrzeug, das sich aus einer Gondel verwandelt – definitiv nicht das Standardinventar eines Bürobedarfsgeschäfts, aber faszinierend in seiner Ingenieurskunst, ähnlich der Präzision, die man von einem hochwertigen Kugelschreiber erwartet.
Keine Zeit zu sterben (2021) – Ein Abschied
Fast 42 Jahre nach „Moonraker“ kam der 25. offizielle James Bond Film in die Kinos: „Keine Zeit zu sterben“ (No Time to Die). Dieser Film markiert den Abschied von Daniel Craig, der die Rolle des 007 seit 2006 verkörperte. Unter der Regie von Cary Joji Fukunaga, der auch am Drehbuch mitschrieb, war dieser Film 2021 einer der meist erwarteten Kinostarts, verzögert durch die globale Pandemie.
„Keine Zeit zu sterben“ knüpft lose an die vorherigen Craig-Filme an und bringt Bonds persönliche Geschichte zu einem Abschluss. Der Film beginnt damit, dass Bond im Ruhestand ist und ein ruhiges Leben in Jamaika führt. Doch die Vergangenheit holt ihn ein, und er wird in eine neue Mission verwickelt, als sein alter CIA-Freund Felix Leiter ihn um Hilfe bittet. Die Mission führt ihn auf die Spur eines mysteriösen Bösewichts, Safin, der im Besitz einer gefährlichen neuen Technologie ist.
Ein zentrales Thema des Films ist Bonds Beziehung zu Dr. Madeleine Swann, seiner großen Liebe aus dem vorherigen Film „Spectre“. Ihre gemeinsame, komplexe Vergangenheit spielt eine entscheidende Rolle in der Handlung. Daniel Craig zeigt in diesem Film eine ungewohnte emotionale Tiefe für die Figur des James Bond. Er muss sich nicht nur einer globalen Bedrohung stellen, sondern auch seinen eigenen Traumata und verdrängten Gefühlen.

Der Antagonist Safin, gespielt von Rami Malek, ist ein psychopathischer Zerstörer mit einem diabolischen Plan: Er hat einen genetisch manipulierten Erreger gestohlen, der aus einem Labor des britischen Geheimdienstes stammt. Dieses Biowaffe ist so konzipiert, dass sie auf die DNA einer bestimmten Person oder Personengruppe abzielt und nur diese tötet, was sie zu einer beängstigend präzisen Waffe macht.
Wie in jedem Bond-Film gibt es auch hier die klassischen Elemente: exotische Schauplätze, atemberaubende Actionsequenzen, Verfolgungsjagden mit ikonischen Fahrzeugen wie dem Aston Martin, und natürlich die cleveren Gadgets von Q. In „Keine Zeit zu sterben“ erhält Bond unter anderem spezielle Uhren und technische Hilfsmittel, die ihm im Kampf gegen Safin von Nutzen sind. Auch wenn wir im Büro auf digitale Helfer und clevere Organisationssysteme setzen, ist die Idee von Werkzeugen, die den Unterschied ausmachen können, universell.
Ein bemerkenswertes neues Element ist die Einführung einer neuen 007-Agentin, Nomi, gespielt von Lashana Lynch. Während Bonds Abwesenheit hat der MI6 seine Nummer neu vergeben. Nomis Interaktionen mit Bond bringen eine frische Dynamik. Der Film zeigt auch starke weibliche Charaktere, darunter Ana de Armas als kubanische Agentin Paloma, die in einer kurzen, aber denkwürdigen Action-Szene glänzt.
„Keine Zeit zu sterben“ wurde als würdiger Abschluss für Daniel Craigs Ära gelobt. Der Film vereint Action, Spionage und persönliche Dramatik auf eine Weise, die bei vielen Zuschauern und Kritikern Anklang fand. Er spielte ebenfalls sehr erfolgreich an den Kinokassen, trotz der Herausforderungen durch die Pandemie.
Vergleich: Moonraker vs. Keine Zeit zu sterben
Obwohl beide Filme Teil derselben legendären Reihe sind, könnten „Moonraker“ und „Keine Zeit zu sterben“ kaum unterschiedlicher sein. Hier ist ein kurzer Vergleich:
| Merkmal | Moonraker (1979) | Keine Zeit zu sterben (2021) |
|---|---|---|
| Bond-Darsteller | Roger Moore | Daniel Craig |
| Stil | Überzogene Sci-Fi, klassische Spionage | Realistischer, emotionaler, moderner Action-Thriller |
| Hauptschurke | Hugo Drax (Weltherrschaft/Ausrottung) | Safin (Persönliche Rache/Biowaffe) |
| Schauplätze | Kalifornien, Venedig, Rio, Amazonas, Weltraum | Italien, Jamaika, Norwegen, Kuba, Japan (Basis) |
| Gadgets | Fantastisch, oft lebensrettend (Gondel-Hovercraft, Giftpfeil-Uhr) | Technologisch fortgeschritten, aber realistischer (Smartwatch, DNA-basierte Waffe) |
| Ton | Leichter, humorvoller | Ernster, düsterer, persönlicher |
| Bedeutung | Bond im Weltraum, finanzieller Superhit | Abschluss von Daniel Craigs Ära, Fokus auf Bonds Emotionen |
„Moonraker“ repräsentiert die Ära, in der Bond größer, lauter und fantastischer wurde, während „Keine Zeit zu sterben“ die Entwicklung hin zu einer geerdeteren, psychologisch komplexeren Darstellung des Agenten zeigt. Beide haben ihren Platz in der Geschichte der Filmreihe und zeigen die Wandlungsfähigkeit der Figur über die Jahrzehnte.
Auch in der Welt des Büros sehen wir ständige Entwicklungen. Früher waren es Schreibmaschinen und Kohlepapier, heute sind es Hochleistungsdrucker und digitale Notizbücher. Ständige Anpassung und Innovation sind entscheidend, ob im Geheimdienst oder im Büroalltag.
Häufig gestellte Fragen
Wie hieß der James Bond Film von 1979?
Der James Bond Film aus dem Jahr 1979 heißt „Moonraker“. Er war der vierte Film mit Roger Moore in der Rolle des 007 und führte die Handlung teilweise ins Weltall.
Wie heißt der letzte James Bond Film?
Der letzte James Bond Film, der 2021 in die Kinos kam, heißt „Keine Zeit zu sterben“ („No Time to Die“). Er ist der 25. offizielle Film der Reihe und der fünfte und letzte mit Daniel Craig als James Bond.
Worum geht es in Moonraker?
In „Moonraker“ untersucht James Bond die Entführung eines Raumgleiters und deckt dabei den Plan des Industriellen Hugo Drax auf, die Menschheit mittels eines tödlichen Nervengases auszulöschen und eine neue Zivilisation im Weltraum zu gründen. Bond verfolgt Drax von Kalifornien über Venedig und Rio bis zu seiner geheimen Raumstation im Orbit.
Worum geht es in Keine Zeit zu sterben?
In „Keine Zeit zu sterben“ wird der im Ruhestand lebende James Bond von seinem Freund Felix Leiter um Hilfe gebeten und gerät auf die Spur des gefährlichen Schurken Safin, der im Besitz einer biologischen Waffe ist, die auf die DNA von Personen abzielt. Der Film behandelt auch Bonds Beziehung zu Madeleine Swann und bringt seine persönliche Geschichte zu einem Abschluss.
Wer war der Bösewicht in Moonraker?
Der Hauptbösewicht in „Moonraker“ ist der Milliardär und Industrielle Hugo Drax, gespielt von Michael Lonsdale. Seine Handlanger sind unter anderem Chang (Toshiro Suga) und der ikonische „Beißer“ (Richard Kiel).
Wer war der Bösewicht in Keine Zeit zu sterben?
Der Hauptbösewicht in „Keine Zeit zu sterben“ ist Safin, gespielt von Rami Malek. Er ist ein gefährlicher Terrorist und Wissenschaftler, der eine persönliche Verbindung zu Madeleine Swann hat.
Fazit
Von den weitläufigen Weltraumkulissen von „Moonraker“ bis zur intensiven, persönlichen Story von „Keine Zeit zu sterben“ zeigen diese beiden Filme die enorme Bandbreite und Entwicklung der James Bond Reihe über vier Jahrzehnte hinweg. Sie bieten spannende Unterhaltung, unvergessliche Charaktere und – im Falle von Qs Erfindungen – sogar einen Hauch von Ingenieurskunst, die man vielleicht nicht direkt mit Bürobedarf assoziiert, aber die die Bedeutung der richtigen Werkzeuge für eine erfolgreiche Mission unterstreicht. Ob es sich um die Bekämpfung eines größenwahnsinnigen Schurken oder die Bewältigung des täglichen Arbeitsvolumens handelt, die richtige Ausstattung ist von entscheidender Bedeutung. Und manchmal ist es einfach schön, sich von den Aktenbergen zu lösen und in die aufregende Welt von 007 einzutauchen.
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