30/07/2022
„Ayubowan – Vanakkam“ – Herzlich Willkommen in Sri Lanka! Die Insel im Indischen Ozean lockt mit faszinierender Kultur, atemberaubender Natur und herzlichen Menschen. Doch wie bei jeder Reise in ein fremdes Land ist eine gute Vorbereitung entscheidend, um den Aufenthalt unbeschwert genießen zu können. Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen und Tipps zusammengestellt, damit Sie bestens informiert in Ihr Abenteuer starten können.

- Einreisebestimmungen und Visum für Sri Lanka
- Gesundheitliche Hinweise und Impfungen für Sri Lanka
- DO's & DON'Ts: Kulturelle Gepflogenheiten und Verhaltenstipps
- Geld, Währung und Trinkgeld
- Souvenirs und Ausfuhrbestimmungen
- Weitere praktische Tipps für Ihre Sri Lanka Reise
- Häufig gestellte Fragen zu Sri Lanka
Einreisebestimmungen und Visum für Sri Lanka
Für die Einreise nach Sri Lanka ist in der Regel ein Visum erforderlich. Die einfachste und von den Behörden empfohlene Methode ist die Beantragung einer Electronic Travel Authorization (ETA) online vor Reiseantritt. Dies geschieht über die offizielle Webseite https://eta.gov.lk/slvisa/. Es wird dringend davon abgeraten, Drittanbieter oder Visa-Agenturen zu nutzen, da dies zu unnötig hohen Kosten führt. Die Beantragung ist frühestens 3 Monate vor der geplanten Einreise möglich.
Der Online-Antrag wird üblicherweise innerhalb von 24 Stunden bearbeitet und die Bestätigung, die sogenannte „Visa Approval Notice“, wird per E-Mail versandt. Es ist ratsam, diese E-Mail auszudrucken und mitzuführen. Sollten Sie keine Bestätigung erhalten, überprüfen Sie bitte Ihren Spam-Ordner. Der Status Ihres Antrags kann auch auf der offiziellen Webseite abgefragt werden.
Für EU-Bürger wird das Touristenvisum online für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen ausgestellt. Die Kosten betragen derzeit USD 50 pro Person, zuzüglich einer kleinen Gebühr für die Kreditkartenzahlung (ca. USD 2). Für Kinder unter 12 Jahren ist das Visum kostenlos, es muss jedoch auch für sie ein eigener Antrag gestellt werden („Apply for an Individual“).
Beim Ausfüllen des Online-Formulars kann es zu Besonderheiten kommen. Achten Sie darauf, dass Geburts- und Einreisedaten im englischen Format (Monat vor Tag) einzugeben sind. Als „Port of Departure“ geben Sie den ersten Flughafen an, von dem aus Sie Ihre Reise antreten, nicht eventuelle Umsteigeflughäfen. Als Adresse in Sri Lanka genügt die Angabe des Namens und Ortes Ihres ersten Hotels.
Bei der Online-Zahlung gab es in der Vergangenheit vereinzelt Probleme mit Visa-Karten; in solchen Fällen empfiehlt sich die Verwendung einer MasterCard. Die elektronische Reisegenehmigung (ETA) wird bei der Einreise am Flughafen in Form eines Aufklebers und Einreise-Stempels in Ihren Reisepass übertragen.
Alternativ ist es für EU-Staatsbürger auch möglich, ein On-Arrival Visum direkt bei der Einwanderungsbehörde am Flughafen Colombo zu erhalten. Dies ist jedoch nur empfehlenswert, wenn die Online-Beantragung nicht funktioniert hat, da die Wartezeiten am Flughafen sehr lang sein können. Das On-Arrival Visum ist zudem etwas teurer (aktuell USD 60) und kann bar in EUR oder per Kreditkarte bezahlt werden, wobei auch hier bei Kartenzahlung Probleme auftreten können. Die Mitnahme von Bargeld in EUR ist daher ratsam.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Gültigkeit Ihres Reisepasses. Er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Kinder benötigen einen eigenen Reisepass. Für andere Visum-Typen oder eine Verlängerung des Aufenthalts (über 30 Tage hinaus) müssen Sie sich an die zuständigen Botschaften bzw. das „Department of Immigration“ in Sri Lanka wenden.
Obwohl es im ETA-Formular noch abgefragt wird, ist derzeit KEIN COVID-19 Impfnachweis für die Einreise vorgeschrieben. Auch ein negativer PCR-Test ist nicht erforderlich. Informieren Sie sich jedoch vor der Rückreise über die geltenden Bestimmungen in Ihrem Heimatland und die Regelungen Ihrer Fluggesellschaft.
Zusätzlich zum Visum können bei der Einreise weitere Dokumente oder Nachweise gefordert werden. Bis vor Kurzem war beispielsweise eine Einreisekarte (Arrival Card) für jede Person obligatorisch; falls diese wieder eingeführt wird, sind die Formulare am Flughafen erhältlich. Weiterhin sind ein Rück- oder Weiterreiseticket sowie der Nachweis ausreichender finanzieller Mittel erforderlich.

Achten Sie bei der Einreise auf Ihr äußeres Erscheinungsbild. Ein ungepflegtes Äußeres kann zur Einreiseverweigerung führen. Auch buddhistische Tätowierungen sollten nicht öffentlich gezeigt werden, da dies als Respektlosigkeit gegenüber religiösen Symbolen aufgefasst werden kann und Probleme bei der Einreise verursachen kann.
Gesundheitliche Hinweise und Impfungen für Sri Lanka
Sri Lanka ist ein tropisches Land, und dementsprechend sollten Sie sich auf mögliche gesundheitliche Risiken vorbereiten. Es ist dringend empfohlen, sich rechtzeitig (etwa 8 Wochen vor Reisebeginn) von Ihrem Hausarzt oder einem Tropeninstitut bezüglich empfohlener Sri Lanka Impfungen beraten zu lassen. Zu den üblicherweise empfohlenen Impfungen gehören Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A & B, Typhus, Tollwut, Japanische Enzephalitis und Cholera. Eine Gelbfieberimpfung ist nur dann verpflichtend, wenn Sie aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet (tropisches Afrika oder Südamerika) einreisen.
Obwohl Sri Lanka von der WHO im Jahr 2016 offiziell als malariafrei eingestuft wurde, gibt es andere durch Mücken übertragene Krankheiten. Die häufigste ist Denguefieber, gegen das es derzeit keine Impfung gibt. Vorbeugende Maßnahmen gegen Moskitostiche sind daher unerlässlich. Verwenden Sie konsequent Insektenschutzmittel (auch wenn Einheimische behaupten, es gäbe keine Mücken), imprägnieren Sie Ihre Kleidung (z. B. mit Nobite), tragen Sie in den Abendstunden langärmelige Kleidung und verwenden Sie beim Schlafen, besonders in Zimmern ohne Klimaanlage, Moskitonetze. Eine Salbe gegen Juckreiz bei Stichen gehört ebenfalls in Ihre Reiseapotheke.
Achten Sie auf die Hygiene bei Essen und Trinken. Vermeiden Sie rohe Speisen, Eiswürfel und Speiseeis, da die Wasserqualität nicht überall europäischem Standard entspricht. Waschen Sie häufig Ihre Hände, insbesondere vor dem Essen. Trinken Sie ausschließlich Wasser aus Flaschen mit intaktem Verschluss und verwenden Sie auch zum Zähneputzen Trinkwasser.
Durchfallerkrankungen können trotz Vorsichtsmaßnahmen auftreten. Seien Sie darauf vorbereitet und führen Sie entsprechende Medikamente mit. Sri Lanker essen gerne scharf. Wenn Ihr Magen empfindlich ist, bitten Sie explizit um milde Speisen.
Die intensive Sonneneinstrahlung in den Tropen erfordert ebenfalls Vorsichtsmaßnahmen. Verwenden Sie stets ausreichend Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, tragen Sie eine Kopfbedeckung und trinken Sie viel Wasser, um einer Dehydrierung vorzubeugen. Besonders bei Wanderungen sollten Sie immer genügend Wasser mitnehmen.
Beachten Sie, dass die Temperaturen im Hochland von Sri Lanka deutlich kühler sein können als an der Küste. Packen Sie daher auch warme Kleidung wie Pullover oder Jacke sowie Regenschutz ein.
Ein weiterer wichtiger Sicherheitshinweis betrifft den Straßenverkehr. Als Fußgänger müssen Sie extrem aufmerksam sein, da Autofahrer und Motorrollerfahrer oft wenig Rücksicht nehmen, auch nicht an Fußgängerübergängen. Bei Wanderungen sollten Sie Klippen meiden und dort keine Fotos machen. Die Gefahr eines Absturzes ist real.
Vorsicht ist auch im Umgang mit Tieren geboten. Nähern Sie sich wilden Tieren, insbesondere Elefanten oder Krokodilen, niemals ohne einen erfahrenen einheimischen Guide. Versuchen Sie keinesfalls, Selfies mit wilden Tieren zu machen. Süßwasser-Lagunen können Krokodile beherbergen und stellen eine Lebensgefahr dar. In Sri Lanka gibt es viele Straßenhunde; streicheln Sie diese nicht, da allgemein Tollwut-Gefahr besteht. Das Vorkommen von Kakerlaken oder Geckos in Unterkünften ist in tropischen Ländern normal und diese Tiere sind harmlos.

Die medizinische Versorgung in Sri Lanka entspricht nicht immer europäischem Standard. Bei schweren Erkrankungen oder Unfällen kann ein medizinischer Rücktransport nach Europa notwendig sein. Da zwischen Sri Lanka und vielen europäischen Ländern, wie Österreich oder Deutschland, kein Sozialversicherungsabkommen besteht, ist der Abschluss einer umfassenden Reiseversicherung, die auch medizinische Behandlung und Rücktransport abdeckt, dringend zu empfehlen.
DO's & DON'Ts: Kulturelle Gepflogenheiten und Verhaltenstipps
Um Ihren Urlaub in Sri Lanka in vollen Zügen genießen zu können und Missverständnisse zu vermeiden, ist es hilfreich, sich mit den lokalen Sitten und Gebräuchen vertraut zu machen. Hier sind einige wichtige Tipps:
Die traditionelle Begrüßung in Sri Lanka ist das „Ayubowan“ (Mögen Sie lange leben), oft begleitet von einer leichten Kopfverbeugung und zusammengelegten Handflächen vor der Brust. Mit dieser Geste zeigen Sie Respekt und werden oft freundlich willkommen geheißen.
Beim Besuch religiöser Stätten, insbesondere buddhistischer Tempel, sind einige Verhaltensregeln zu beachten. Nehmen Sie Hüte und Schuhe ab, bevor Sie das Innere betreten. Schultern und Oberschenkel müssen bedeckt sein. Verzichten Sie auf durchsichtige oder sehr enge Kleidung. Es ist ratsam, immer ein Tuch oder einen Sarong bei sich zu haben, den Sie bei Bedarf umlegen können. Da die Böden, besonders in offenen Anlagen wie in Polonnaruwa, durch die Sonne sehr heiß werden können, ist die Mitnahme von Socken empfehlenswert.
Ein absolutes DON'T ist das Fotografieren mit dem Rücken zu einer Buddha-Figur. Dies wird als extreme Respektlosigkeit angesehen. Seien Sie generell beim Fotografieren religiöser Motive diskret und sittsam. Das Fotografieren von öffentlichen Gebäuden und Militäranlagen ohne Genehmigung ist verboten. Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Einheimische fotografieren.
Sri Lanka ist ein konservatives Land. Abseits der touristischen Hotspots ist es ratsam, sich angemessen zu kleiden und öffentliche Zuneigungsbekundungen zu vermeiden, da diese verpönt sind. Oben-ohne oder nacktes Sonnenbaden und Schwimmen sind in Sri Lanka verboten.
Die Einfuhr von Zigaretten, auch in kleinen Mengen und E-Zigaretten, ist in Sri Lanka verboten. Einheimische Zigarettenmarken wie Dunhill oder Gold Leaf sind in Supermärkten erhältlich. Der Konsum von Drogen ist illegal und wird streng geahndet. Drogenhandel kann in Sri Lanka mit der Todesstrafe bestraft werden.
Eine Besonderheit beim Essen ist die Verwendung der Hand. Viele Sri Lanker essen ohne Besteck, sondern mit der rechten Hand. Die linke Hand gilt als unrein und sollte niemals zum Essen verwendet werden. Es kann eine interessante Erfahrung sein, dies selbst auszuprobieren.
Einheimische antworten oft mit einem Kopfwackeln, was in der Regel „in Ordnung“ oder „okay“ bedeutet. Das englische Wort „Maybe“ wird von Singhalesen oft im Sinne von „Ja“ verwendet.
Für allein reisende Frauen ist es ratsam, Alleingänge im Dunkeln zu vermeiden. Achten Sie auf Ihre Getränke. Sollten Einheimische zu aufdringlich werden, kann ein Hinweis darauf, dass Sie verheiratet sind, hilfreich sein. Obwohl Sri Lanka generell als sicheres Reiseland gilt, sollten Sie in dunklen oder einsamen Gassen vorsichtig sein und keine Wertsachen oder große Mengen Bargeld offen tragen.
Geld, Währung und Trinkgeld
Die Landeswährung in Sri Lanka ist die Sri Lanka Rupie (LKR). Fremdwährungen können bei autorisierten Banken, Wechselstuben und in Hotels umgetauscht werden. Achten Sie auf die angebotenen Wechselkurse, da diese variieren können. Es ist wichtig, die Geldwechselbelege aufzubewahren, da diese von Hotels oder anderen Dienstleistern verlangt werden können, um die legale Herkunft der Rupien nachzuweisen.

Gängige Kreditkarten wie Visa, MasterCard und American Express werden in größeren Hotels und Geschäften akzeptiert. Diners Club wird seltener angenommen. Wenn Sie planen, mit Ihrer Bankomatkarte Geld abzuheben, vergewissern Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrer Bank, dass die Karte für Sri Lanka freigeschalten ist.
Für Trinkgelder und kleinere Ausgaben ist es ratsam, immer genügend kleine Geldscheine der Landeswährung zur Verfügung zu haben. Bei Preisangaben sollten Sie klären, ob Steuern und Servicegebühr bereits inkludiert sind, um unerwartet hohe Rechnungen zu vermeiden.
Auf Märkten und beim Kauf von Souvenirs, insbesondere von Strandverkäufern, wird oft versucht, von Touristen überhöhte Preise zu verlangen. Vergleichen Sie Angebote, fragen Sie Einheimische nach fairen Preisen und versuchen Sie zu handeln. Lassen Sie sich nicht bedrängen. Für Souvenirs und Kunst mit Festpreisen werden die Shops Barefoot und Odel in Colombo empfohlen.
Trinkgeld ist in Sri Lanka üblich und wird aufgrund der oft niedrigen Standardgehälter sehr geschätzt. Es liegt im Ermessen des Reisenden, wie viel Trinkgeld gegeben wird, aber eine kleine Anerkennung wird von Dienstleistern sehr dankbar angenommen. Hier sind einige Richtwerte:
| Dienstleistung / Person | Empfohlenes Trinkgeld (ungefähr) |
|---|---|
| Kofferträger | ~1 EUR |
| Schuh-Aufpasser bei Tempeln | ~0,50 EUR |
| Safari Guides (pro Tag, für 2 Personen) | ~10 EUR |
| Chauffeur Guide (pro Reisetag, für 2 Erwachsene) | mind. ~12 EUR (am Ende der Rundreise) |
| Chauffeur Guide (pro Reisetag, für 4 Erwachsene) | mind. ~20 EUR (am Ende der Rundreise) |
| Separater Fahrer (zusätzlich zum Guide) | ca. 50% des Guide-Trinkgelds |
Bei Familien können Kinder oft als 0,5 Erwachsene gerechnet werden (z. B. 3 Kinder als 1 Erwachsener). Für Chauffeur Guides wird empfohlen, Trinkgeld in LKR oder EUR zu geben, für andere Dienstleistungen meist in LKR. Die Qualität des Services kann, insbesondere an der Ostküste, manchmal verbesserungswürdig sein, was auf die Nachwirkungen des Bürgerkriegs und die noch in Entwicklung befindliche Ausbildung im Dienstleistungssektor zurückzuführen ist. Seien Sie bitte nachsichtig. Sri Lanker sind meist sehr hilfsbereit und herzlich. Sollte jemand betteln oder aufdringlich werden, bleiben Sie freundlich, geben aber in der Regel kein Geld.
Die üblichen Geschäftszeiten sind Montag bis Freitag von 8:30 bis 17:00 Uhr. Manche Geschäfte des Privatsektors haben auch samstags bis 13:00 Uhr geöffnet. Banken sind meist Montag bis Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr geöffnet; einige Privatbanken auch samstags von 9:30 bis 12:00 Uhr.
Souvenirs und Ausfuhrbestimmungen
Bei der Auswahl von Souvenirs gibt es einige Dinge zu beachten, insbesondere im Hinblick auf die Ausfuhrbestimmungen, um Probleme bei der Ausreise oder der Einreise in Ihr Heimatland zu vermeiden.
Vorsicht ist geboten bei Strandfunden wie Muscheln und abgestorbenen Korallen. Viele davon unterliegen dem Artenschutz und die Ausfuhr kann zu großen Problemen bei der Einreise in die EU führen. Nehmen Sie auch keine Muscheln von Strandverkäufern entgegen, selbst wenn sie sehr schön sind.
Die Ausfuhr lebender Tiere (z. B. Schildkrötenbabys, Schlangen) ist selbstverständlich verboten. Auch bei Antiquitäten ist Vorsicht geboten: Gegenstände, die älter als 50 Jahre sind, benötigen eine spezielle Ausfuhrgenehmigung. Für historisch bedeutsame Objekte, wie Palmblatt-Bücher, erhalten Sie diese in der Regel nicht.
Generell ist sogar die Ausfuhr von neuen Buddhastatuen laut Gesetz nicht gestattet, obwohl dies in der Praxis oft nicht streng kontrolliert wird. Um sicherzugehen, sollten Sie davon absehen.

Was Sie bedenkenlos mitnehmen können, sind beispielsweise:
- Batiktischtücher oder -kleider
- Holzfiguren (z. B. Elefanten)
- Gewürze und Ceylon-Tee (aus dem Supermarkt)
- Flip Flops (der Marke DSI)
- Taschen aus (importiertem) Büffelleder
- Gemälde lokaler Studenten
- Seidenschals (meist aus Indien)
- Öle und Cremes aus Ayurveda-Läden
- Großformatige Zeitungen in singhalesischer oder tamilischer Schrift (als Geschenkpapier)
Bei der Ausreise dürfen Sie bis zu drei Kilogramm Tee zollfrei mitnehmen. Mengen darüber hinaus (bis maximal sechs Kilogramm) müssen verzollt werden. Edelsteine und Schmuck dürfen Sie in beliebiger Menge ausführen, müssen aber gegebenenfalls nachweisen können, dass Sie genügend Devisen für den Kauf hatten. Bewahren Sie daher alle Wechselquittungen, Kreditkartenbelege und Kaufquittungen gut auf.
Die Ausfuhr von Korallen und bestimmten Meerestieren wie Wasserschnecken ist ebenfalls streng verboten, da diese oft extra für den Souvenirhandel getötet werden und unter Artenschutz stehen. Die versuchte Ausfuhr kann mit hohen Geldstrafen (bis zu 1.000 US$) geahndet werden. Bedenken Sie, dass die Mitnahme auch nur einer kleinen Muschel oder Schnecke durch jeden der vielen Touristen erhebliche ökologische Auswirkungen hat.
Sri Lanka Rupien dürfen nur bis zu einer Höhe von 1.000 Rs ausgeführt werden. Größere Mengen sollten Sie am Flughafen vor dem Abflug in Euro oder US-Dollar zurücktauschen, da die Rupie einem jährlichen Wertverfall unterliegt.
Weitere praktische Tipps für Ihre Sri Lanka Reise
Die Kommunikation in Sri Lanka ist relativ einfach. Große europäische Mobilfunkanbieter haben Roaming-Verträge, die Gebühren sind jedoch oft hoch. Günstiger ist die Nutzung von WLAN, das in vielen Hotels und Restaurants kostenlos verfügbar ist, oder der Kauf einer lokalen Prepaid-SIM-Karte. Anbieter wie Dialog bieten eine gute Netzabdeckung. Für den Kauf einer SIM-Karte (Kosten ca. 10 EUR) benötigen Sie Ihren Reisepass. Die Karten sind am Flughafen Colombo oder in größeren Städten erhältlich. Alternativ gibt es in kleinen Shops Telefonkarten für öffentliche Telefonzellen.
Wenn Sie Postkarten verschicken möchten, geben Sie diese am besten direkt am Postschalter ab und stellen Sie sicher, dass die Briefmarken korrekt gestempelt werden.
Sri Lanka ist ein Land mit vielen verschiedenen Religionen und dementsprechend zahlreichen Feiertagen. Auch die Vollmondtage, sogenannte Poya days, sind gesetzliche Feiertage. An diesen Tagen haben viele Geschäfte geschlossen und es wird kein Alkohol verkauft oder ausgeschenkt. Planen Sie Ihre Ausflüge und Einkäufe entsprechend.
Häufig gestellte Fragen zu Sri Lanka
Sind 500 Rupien in Sri Lanka ein gutes Trinkgeld?
Trinkgeld ist in Sri Lanka sehr verbreitet und wichtig, da die Gehälter oft niedrig sind. 500 Rupien sind für viele Dienstleistungen ein gutes Trinkgeld, insbesondere für Gelegenheitsdienste. Für Hotelmitarbeiter wie Pagen oder Zimmermädchen sind 50-100 Rupien pro Tag üblich. 500 Rupien könnten beispielsweise für einen Fahrer nach einem längeren Transfer oder als Teil des täglichen Trinkgelds für einen Chauffeur-Guide angemessen sein, je nach Gesamtservice und Dauer. Es ist mehr als der übliche Betrag für kleinere Dienste.
Welche Souvenirs kann man aus Sri Lanka mitbringen?
Es gibt viele tolle und unbedenkliche Souvenirs aus Sri Lanka. Dazu gehören Textilien wie Batiktischtücher oder Seidenschals, Holzfiguren (oft Elefanten), Gewürze und original Ceylon-Tee aus dem Supermarkt. Auch Flip Flops der Marke DSI, Taschen aus Büffelleder, Gemälde lokaler Künstler sowie Öle und Cremes aus Ayurveda-Läden sind beliebte Mitbringsel. Eine kreative Idee sind großformatige Zeitungen in singhalesischer oder tamilischer Schrift, die sich gut als Geschenkpapier eignen.
Was darf man nicht aus Sri Lanka ausführen?
Bestimmte Gegenstände dürfen nicht oder nur unter strengen Auflagen aus Sri Lanka ausgeführt werden. Dazu gehören Antiquitäten, die älter als 50 Jahre sind (benötigen Genehmigung), sowie historisch bedeutsame Objekte wie Palmblatt-Bücher (Ausfuhr nicht gestattet). Die Ausfuhr von Tieren und Pflanzen oder Teilen davon, die dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen unterliegen, ist verboten – dazu zählen Schildkröten(-produkte), Elfenbein, Korallen und bestimmte Meerestiere wie große Wasserschnecken. Auch die Ausfuhr von Sri Lanka Rupien ist auf maximal 1.000 Rs pro Person begrenzt. Die Einfuhr von Zigaretten nach Sri Lanka ist ebenfalls verboten.
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