15/10/2013
Sie fragen sich, in welchem Bundesland Weissach liegt? Weissach ist eine lebendige Gemeinde im Herzen von Baden-Württemberg. Genauer gesagt, befindet sich Weissach im Landkreis Böblingen. Diese Lage macht Weissach zu einem Teil der Region Stuttgart und positioniert es in der Randzone der europäischen Metropolregion Stuttgart.

Geografisch eingebettet im reizvollen Heckengäu, liegt Weissach nur wenige Kilometer von größeren Städten wie Heimsheim (6 km), Leonberg (8 km) und der Landeshauptstadt Stuttgart (ca. 18 km) entfernt. Sie ist die nördlichste Gemeinde im Landkreis Böblingen und bietet somit eine interessante geografische Position.
Geografische Einordnung und Natur
Die Gemeinde Weissach liegt im Heckengäu, einer Landschaft, die für ihre Vielfalt bekannt ist. Die Nähe zu wichtigen Verkehrsknotenpunkten und Zentren wie Stuttgart unterstreicht ihre strategische Lage. Die geografische Lage im Landkreis Böblingen, als dessen nördlichste Gemeinde, prägt ebenfalls ihren Charakter.
In Bezug auf das Klima zeigt die Region einen Jahresniederschlag von 737 mm, was dem mittleren Drittel der in Deutschland erfassten Werte entspricht. Der trockenste Monat ist typischerweise der Oktober, während die meisten Niederschläge im Juni fallen. Im Juni gibt es etwa 2,1 mal mehr Niederschläge als im Oktober, was auf eine starke jahreszeitliche Schwankung hinweist. Diese Schwankungen gehören zu den höchsten in Deutschland, was an nur 18 % der Messstationen übertroffen wird.
Zum Gemeindegebiet gehören neben den bewohnten Teilen auch Naturschutzgebiete wie Hartmannsberg südlich von Flacht. Weitere Bereiche sind als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Zudem hat die Gemeinde Anteil am FFH-Gebiet Strohgäu und unteres Enztal, was die Bedeutung der natürlichen Umgebung hervorhebt.
Gemeindeteile und Gliederung
Die heutige Gemeinde Weissach setzt sich aus mehreren Teilen zusammen, wobei die Eingemeindung von Flacht am 1. Dezember 1971 eine bedeutende Rolle spielte.
Zur Gemeinde Weissach in den Grenzen vom 30. November 1970 gehörten:
- Das Dorf Weissach
- Das Haus Ölmühle
- Die abgegangenen Ortschaften Birkhof und Kapfenhardt
Zum heutigen Ortsteil Flacht, der bis 1971 eine eigenständige Gemeinde war, gehören:
- Das Dorf Flacht
- Die abgegangenen Ortschaften Bonlanden, Eitenburg und Lauschenhofen
Geschichte im Überblick
Die Geschichte von Weissach reicht weit zurück und ist eng mit dem Kloster Maulbronn verbunden.
Mittelalter und Frühe Neuzeit
Die ersten urkundlichen Erwähnungen von Weissach datieren auf das Jahr 1100 sowie das Jahr 1254. Bereits im 12. und 13. Jahrhundert erwarb das Kloster Maulbronn zunehmend Besitz in Weissach, einschließlich der Burg Kapfenhardt. Seit etwa 1150 übte das Kloster die Ortsherrschaft aus, die es von den Grafen von Vaihingen übernommen hatte, und bald auch das Kirchenpatronat.
Mit der Reformation in den altwürttembergischen Gebieten wurde das Kloster Maulbronn umgewandelt und dem Haus Württemberg unterstellt. Aufgrund dieser historischen Entwicklung gehörte Weissach bis ins Jahr 1808 zum württembergischen Klosteramt Maulbronn.
Das Ortsbild zeugt von einer traditionsreichen Geschichte, auch wenn ein großer Brand im Jahr 1791 fast den gesamten Ort zerstörte und einen nahezu vollständigen Wiederaufbau erforderte. Die meisten erhaltenen historischen Gebäude stammen daher aus der Zeit nach 1791.
Dennoch gibt es Bauwerke aus der Zeit vor 1791, die die Geschichte des Ortes widerspiegeln. Dazu gehören die Kirchenburg mit ihrem alleinstehenden Wehrturm, Gaden (Vorratskammern) und einem ehemaligen Herrenhaus innerhalb des Mauerrings. Die Kirche selbst war früher von zwei Mauern umgeben und stellte eine echte Wehrkirche dar. Die ehemalige Zehntscheuer beherbergt heute die Ortsbücherei. Auch das Pfarrhaus, das Backhaus, die alte Schule sowie verschiedene historische Gehöfte prägen weiterhin das dörfliche Ortsbild.
Über Jahrhunderte war Weissach stark landwirtschaftlich geprägt, was das Alltagsleben der Einwohner bestimmte.
Vom Königreich Württemberg bis heute
Mit der Neugliederung des Königreichs Württemberg zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Weissach zunächst dem Oberamt Leonberg (1808/09) zugeordnet, wechselte dann aber zum Oberamt Vaihingen. Flacht verblieb hingegen beim Oberamt Leonberg.
Im Jahr 1906 erhielt Weissach durch die Strohgäubahn der Württembergischen Nebenbahnen Anschluss an das Eisenbahnnetz.
Die Verwaltungsreformen während der NS-Zeit in Württemberg führten 1938 dazu, dass sowohl Weissach als auch Flacht dem neu gebildeten Landkreis Leonberg angehörten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Orte Teil der Amerikanischen Besatzungszone und gehörten zum neu entstandenen Land Württemberg-Baden. Dieses ging 1952 im heutigen Bundesland Baden-Württemberg auf.
Spätestens ab dem Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte Weissach einen rasanten Strukturwandel. Wirtschaft, Gesellschaft und Alltagskultur veränderten sich stark. In den letzten 60 Jahren entwickelte sich Weissach schneller als je zuvor. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ging drastisch zurück, die Siedlungsfläche vergrößerte sich enorm, und die Bevölkerung hat sich seit 1946 mehr als verdoppelt. Heute finden die meisten Erwerbstätigen Arbeit in Industrie, Handel und Gewerbe.
Ein entscheidender Meilenstein in der Entwicklung vom landwirtschaftlich geprägten Dorf zur Industrie- und Wohngemeinde war die Ansiedlung von Porsche (Porsche Engineering Group GmbH) auf Weissacher Markungsfläche im Jahr 1961.
Die Weissacher Sage
Eine überlieferte Sage erzählt von einer Notlage der Gemeinde Weissach, die Teile ihrer Waldungen an das Kloster Maulbronn verpfänden musste. Der Sage nach sollte das Geld an einem bestimmten Tag im Jahr 1210 um Punkt 12 Uhr mittags dem Abt persönlich zurückgegeben werden, andernfalls würde der Wald an das Kloster fallen. Der Schultheiß und der Magistrat von Weissach trafen pünktlich in Maulbronn ein, wurden aber mit der Begründung, der Abt sei noch nicht da, hingehalten. Man bot ihnen Essen und Wein an, wodurch sie die Zeit vergaßen. Kurz nach 12 Uhr erschien der Abt und erklärte, da das Geld nicht pünktlich übergeben wurde, sei der Wald an das Kloster verfallen. Aus Rache sollen die Weissacher den Abt zwei Jahre später getötet haben, als dieser ohnehin vogelfrei war. Der sich schützende Abt ist heute noch als Figur am Marktbrunnen dargestellt.
Eingemeindung von Flacht
Am 1. Dezember 1971 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Flacht im Zuge der Kreisreform nach Weissach eingemeindet.
Bevölkerungsentwicklung
Die Einwohnerzahl von Weissach hat sich, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg und der Eingemeindung von Flacht, deutlich erhöht. Die folgenden Zahlen basieren auf Volkszählungsergebnissen oder amtlichen Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg.
| Datum / Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1. Dezember 1871 ¹ | 2104 |
| 1. Dezember 1880 ¹ | 2121 |
| 1. Dezember 1890 ¹ | 2078 |
| 1. Dezember 1900 ¹ | 1900 |
| 1. Dezember 1910 ¹ | 2031 |
| 16. Juni 1925 ¹ | 2061 |
| 16. Juni 1933 ¹ | 2105 |
| 17. Mai 1939 ¹ | 2079 |
| 13. September 1950 ¹ | 2819 |
| 6. Juni 1961 ¹ | 3215 |
| 27. Mai 1970 ¹ | 4628 |
| 31. Dezember 1980 | 5747 |
| 27. Mai 1987 ¹ | 6193 |
| 31. Dezember 1990 | 6528 |
| 1995 | 7213 |
| 2000 | 7544 |
| 2005 | 7705 |
| 2010 | 7398 |
| 2015 | 7490 |
| 2020 | 7665 |
¹ Volkszählungsergebnis
Politik und Verwaltung
Der Gemeinderat in Weissach hatte bis 2019 eine Besonderheit im Wahlverfahren, die sogenannte unechte Teilortswahl. Diese wurde 2023 abgeschafft. Seit der Kommunalwahl 2024 besteht der Gemeinderat aus 18 ehrenamtlichen Mitgliedern. Der Bürgermeister ist Vorsitzender des Gemeinderats und stimmberechtigt.
Bürgermeister seit 1948
- 1948–1972: Hermann Kempf
- 1973–1997: Wolfgang Lucas
- 1997–2005: Roland Portmann
- 2005–2006: Reinhard Riesch
- 2006–2014: Ursula Kreutel
- 2014–2022: Daniel Töpfer (CDU)
- seit 2022: Jens Millow
Aktueller Bürgermeister ist der parteilose Jens Millow, der das Amt seit dem 29. September 2022 innehat. Er wurde am 3. Juli 2022 mit 75,6 Prozent der Stimmen gewählt.

Wappen und Flagge
Das Wappen der Gemeinde Weissach wurde am 22. Juni 2006 verliehen und ist wie folgt blasoniert: „In einem durch einen silbernen (weißen) Schräglinksfaden geteiltem Schild vorne in Rot ein silbernes (weißes) Kreuz mit Tatzenenden, hinten in Blau ein goldener (gelber) Entenfuß.“
Die Symbolik im Wappen hat historische Wurzeln. Das silberne Kreuz mit Tatzenenden geht auf ein Flecken- bzw. Marksteinzeichen aus dem Jahr 1682 zurück und wurde seit etwa 1820 im Siegel des Schultheißen verwendet. Dieses Zeichen wird mit einem Sühnekreuz für den 1212 in Weissach erschlagenen Maulbronner Gegenabt Johann von Neipperg in Verbindung gebracht. Die Farben Rot und Silber sind in Anlehnung an die Wappenfarben der Grafen von Neipperg gewählt.
Der goldene Entenfuß im hinteren Teil des Schildes stammt aus dem Wappen der ehemals eigenständigen Gemeinde Flacht, die nach Weissach eingemeindet wurde. Er spielt auf das Wappen des Maulbronner Abtes Johann Entenfuß (1512-1518) an und nimmt Bezug auf die Geschichte Flachts, das bis zur Reformation im Besitz des Klosters Maulbronn war.
Der silberne Schräglinksfaden dient dazu, die Farben Rot und Blau voneinander zu trennen. Das Wappen im vorderen Teil war das bis 2006 gültige Wappen der Gemeinde Weissach, das im hinteren Teil das der aufgelösten Gemeinde Flacht.
Die Flagge der Gemeinde, ebenfalls am 22. Juni 2006 vom Landratsamt Böblingen verliehen, ist in Weiß (silber) und Rot geteilt. In der Mitte der Flagge ist das beschriebene Wappen abgebildet.
Städtepartnerschaft
Weissach pflegt seit 1998 eine Partnerschaft mit der Stadt Marcy-l’Étoile in Frankreich.
Wirtschaft und Infrastruktur
Die Wirtschaft Weissachs wurde maßgeblich durch die Ansiedlung eines weltbekannten Unternehmens geprägt.
Verkehrsanbindung
Die Strohgäubahn nach Korntal bietet grundsätzlich eine Anbindung an das Schienennetz. Allerdings wird der Endabschnitt von Heimerdingen nach Weissach seit 2012 nicht mehr fahrplanmäßig befahren. Die Reaktivierung dieses Abschnitts wird diskutiert, und eine Machbarkeitsstudie zur Prüfung der Wirtschaftlichkeit einer Sanierung und Wiederinbetriebnahme wird vom Land Baden-Württemberg gefördert.
Aktuell ist Weissach über mehrere regionale Buslinien, betrieben von Wöhr-Tours, an das S-Bahn-Netz Stuttgart angeschlossen. Diese Verbindungen gehören zum Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) und ermöglichen Fahrten nach Perouse, Rutesheim, Leonberg und Renningen. In Leonberg und Renningen bestehen Umstiegsmöglichkeiten zu den S-Bahn-Linien S6 und S60.
Der Bahnhof Weissach dient inzwischen der GES als Werkstatt und wird gelegentlich für den Museumsbetrieb von Dampf- und Dieselloks genutzt.
Im Straßenverkehr wird Weissach von der Landesstraße L 1177 durchquert. Die nahegelegene Autobahn A8 ist über die Anschlussstellen Rutesheim und Heimsheim erreichbar.
Ansässige Unternehmen: Porsche im Fokus
Ein herausragendes Merkmal der Wirtschaft Weissachs ist die Präsenz von Porsche. Seit 1962 befindet sich eine Teststrecke des Zuffenhausener Sportwagenherstellers in Weissach, in Richtung Mönsheim und Flacht gelegen.
Im Oktober 1971 wurde auf dem dafür vergrößerten Gelände das Entwicklungszentrum der Firma eingerichtet. Im Entwicklungs- und Motorsportzentrum in Weissach werden die Rennfahrzeuge von Porsche produziert. Das Zentrum liegt etwa 25 km vom Stammwerk in Zuffenhausen entfernt.
Das Gelände wuchs von ca. 38 Hektar im Jahr 1960 auf 68 Hektar im Jahr 2008. Die Mitarbeiterzahl stieg ebenfalls signifikant; 1991 waren bereits 2.300 Mitarbeiter beschäftigt, und im April 2013 waren es bereits 4.500. Ein weiterer Ausbau des Zentrums wurde genehmigt.
Neben Betriebsgebäuden stehen verschiedene Varianten eines Rundkurses sowie ein Skid-pad (Schleuderplatte) zur Verfügung, die nicht nur für die Fahrzeugentwicklung, sondern auch für Schulungen von Porschefahrern genutzt werden.
Die Bedeutung des Standorts Weissach für Porsche zeigt sich auch darin, dass sowohl die „Weissach-Achse“ als auch das optionale „Weissach-Paket“ von Porsche-Sportwagenmodellen nach der Gemeinde benannt wurden.
Von 1996 bis zur angekündigten Schließung im Jahr 2018 war im Porsche-Entwicklungszentrum auch das „Abgaszentrum der Automobilindustrie“ (ADA) angesiedelt. Dies war ein Gemeinschaftsprojekt der Automobilhersteller Audi, BMW, Daimler, Porsche und VW zur Grundlagenforschung an Abgasnachbehandlungssystemen.
Finanziell hatte Porsche ebenfalls eine enorme Bedeutung für Weissach. Im Jahr 2009 beliefen sich die Gewerbesteuereinnahmen vor allem durch Porsche auf beeindruckende 222 Millionen Euro. Dies entsprach etwa 29.600 Euro pro Einwohner und machte Weissach zur Gemeinde mit der höchsten Pro-Kopf-Gewerbesteuereinnahme in Deutschland zu dieser Zeit.
Nach der Übernahme von Porsche durch Volkswagen am 1. August 2012 sind die Gewerbesteuereinnahmen aus diesem Unternehmen zurückgegangen. Die gesamten Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde Weissach liegen seit 2017 zwischen 5 und 8 Millionen Euro.
Bildung
In Weissach gibt es die Ferdinand-Porsche-Schule, die als Grund- und Gemeinschaftsschule fungiert. Der Ortsteil Flacht verfügt ebenfalls über eine eigene Grundschule.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Im alten Schulhaus des Ortsteils Flacht sind zwei kulturelle Einrichtungen beheimatet: das Heimatmuseum, das Einblicke in die lokale Geschichte gibt, und die Galerie Sepp Vees, die Werke des Künstlers Sepp Vees zeigt.
Ein besonderes Erlebnis bietet die Strohgäubahn nach Korntal, auf der auch Museumszüge, bekannt als „Feuriger Elias“, verkehren. Diese werden von der GES betrieben und ermöglichen Fahrten mit historischen Dampf- und Dieselloks.
Bekannte Persönlichkeiten
Mehrere bekannte Personen haben eine Verbindung zu Weissach oder seinen Ortsteilen.
Söhne und Töchter
- Erich Hartmann (* 19. April 1922, † 20. September 1993), Luftwaffenoffizier und Jagdflieger
- Herbert Linge (* 11. Juni 1928, † 5. Januar 2024), Rennfahrer der Nachkriegszeit
Sonstige bedeutende Persönlichkeiten
- Sepp Vees (* 11. November 1908 in Gundershofen, † 1. Dezember 1989 in Flacht), Künstler, lebte ab 1933 in Flacht. Seine Bilder sind in der Galerie Sepp Vees ausgestellt.
- Otto Mörike (* 7. April 1897 in Dürrwangen, † 9. Juli 1978 in Schorndorf), evangelischer Pfarrer und Widerstandskämpfer im Dritten Reich. Er war ab 1939 Pfarrer in Flacht und versteckte dort Juden, darunter das Ehepaar Max und Ines Krakauer, denen er half, das Nazi-Regime zu überleben.
- Serge Gnabry (* 14. Juli 1995 in Stuttgart), Fußballspieler beim FC Bayern München, wuchs in Weissach auf und spielte in seiner Jugend beim TSV Weissach.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
- In welchem Bundesland liegt Weissach?
- Weissach liegt in Baden-Württemberg.
- Gehört Flacht zu Weissach?
- Ja, Flacht wurde am 1. Dezember 1971 nach Weissach eingemeindet und ist heute ein Ortsteil der Gemeinde.
- Was hat Weissach mit Porsche zu tun?
- Weissach ist international bekannt durch das dort ansässige Porsche-Entwicklungszentrum und die Teststrecke. Viele Porsche-Modelle und Technologien wurden hier entwickelt.
- Gibt es öffentliche Verkehrsmittel in Weissach?
- Ja, Weissach ist durch regionale Buslinien an das Verkehrsnetz angeschlossen, insbesondere an die S-Bahn-Stationen in Leonberg und Renningen. Die Strohgäubahn wird im Abschnitt nach Weissach derzeit nicht im regulären Fahrplan bedient.
- Kann man historische Gebäude in Weissach besichtigen?
- Es gibt historische Bausubstanz wie die Kirchenburg, die Zehntscheuer (heute Ortsbücherei) und historische Gehöfte, die das Ortsbild prägen. Ob alle Gebäude öffentlich zugänglich sind, geht aus den Informationen nicht hervor, aber sie sind Teil des historischen Zentrums.
- Warum ist Weissach für seine Gewerbesteuereinnahmen bekannt?
- Weissach erzielte im Jahr 2009, maßgeblich durch Porsche, sehr hohe Gewerbesteuereinnahmen pro Einwohner, die zeitweise die höchsten in Deutschland waren.
- Was symbolisiert der Entenfuß im Weissacher Wappen?
- Der Entenfuß stammt aus dem Wappen der ehemals eigenständigen Gemeinde Flacht und nimmt Bezug auf Abt Johann Entenfuß vom Kloster Maulbronn, das historisch Besitz in Flacht hatte.
- Gibt es Museen in Weissach?
- Ja, im Ortsteil Flacht gibt es das Heimatmuseum und die Galerie Sepp Vees im alten Schulhaus. Zudem verkehren auf der Strohgäubahn Museumszüge.
- Wer ist der aktuelle Bürgermeister von Weissach?
- Seit dem 29. September 2022 ist Jens Millow Bürgermeister der Gemeinde Weissach.
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