Ist Typ-2 immer AC?

Der Typ 2 Ladestecker: Standard in Europa

11/01/2025

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Elektroautos sind auf dem Vormarsch, und das Laden wird zum alltäglichen Vorgang. Doch nicht jeder Stecker passt an jede Ladesäule oder jedes Fahrzeug. Um sicher und effizient laden zu können, ist es wichtig, die verschiedenen Steckertypen und Ladekabel zu kennen. In Europa haben sich dabei bestimmte Standards etabliert, die wir Ihnen hier näherbringen.

Was ist ein Typ-2 Ladekabel?
Beim Ladestecker Typ 2 handelt es sich um den Standardstecker, mit dem Sie ein Elektroauto laden. Typ-2-Ladekabel sind in Europa weit verbreitet. Damit können Sie Ihr E-Auto zum Beispiel an einer Ladestation mit Wechselstrom „volltanken“. Dabei sind Ladeleistungen bis zu 43 kW (400 V, 63 A Anschlusswert) möglich.

Die Wahl des richtigen E-Auto-Steckers hängt maßgeblich davon ab, wo Sie Ihr Elektrofahrzeug laden möchten: zu Hause an der Wallbox, an einer öffentlichen Wechselstrom-Ladesäule (AC) oder an einer Gleichstrom-Schnellladesäule (DC). Auch die Notladung an einer Haushaltssteckdose ist eine Option, erfordert aber besondere Vorsicht und das passende Kabel. Der Steckertyp hat direkten Einfluss auf die mögliche Ladeleistung und somit auf die Dauer des Ladevorgangs.

Übersicht

Die wichtigsten Steckertypen in Deutschland und Europa

In Deutschland und Europa haben sich vor allem zwei Steckertypen für das Laden von Elektroautos durchgesetzt:

  • Der Typ-2-Stecker für das Laden mit Wechselstrom (AC).
  • Der CCS-Stecker (Combined Charging System) für das Laden mit Gleichstrom (DC).

Daneben gibt es weitere Steckertypen, die seltener anzutreffen sind oder nur für spezielle Anwendungsfälle gedacht sind.

Der Typ 2 Stecker: Der europäische AC-Standard

Der Typ 2 Stecker ist seit 2013 der verbindliche Standard für alle AC-Ladesäulen innerhalb der EU. Er wird auch oft als Mennekes-Stecker bezeichnet, nach dem deutschen Unternehmen, das maßgeblich an seiner Entwicklung beteiligt war. Dieser Stecker ist für das Laden mit Wechselstrom (AC) ausgelegt. Wechselstrom ändert seine Richtung (Polung) regelmäßig. An öffentlichen Ladesäulen sind mit dem Typ-2-Stecker Ladeleistungen von bis zu 43 kW möglich. Zu Hause an der Wallbox lädt man in der Regel mit bis zu 22 kW.

Der Typ-2-Stecker ist sehr flexibel und kann für einphasiges, zweiphasiges oder dreiphasiges Laden verwendet werden. Die tatsächlich erreichbare Ladeleistung hängt jedoch immer vom Elektroauto selbst ab. Das Batteriemanagementsystem und der eingebaute Gleichrichter des Fahrzeugs bestimmen, wie viel Leistung maximal aufgenommen werden kann. Ein E-Auto mit einer maximalen AC-Ladeleistung von 11 kW lädt auch an einer 22 kW Wallbox nur mit maximal 11 kW. Die meisten modernen E-Autos in Deutschland haben eine maximale AC-Ladeleistung von 11 kW, was eine Ladung auf 80 Prozent in etwa 4-5 Stunden ermöglicht (abhängig von der Batteriegröße).

Für das Laden mit einem Typ-2-Stecker an einer öffentlichen Ladesäule, die nur eine Typ-2-Dose hat, benötigen Sie ein sogenanntes Mode-3-Ladekabel. Dieses Kabel hat an beiden Enden einen Typ-2-Stecker – einen für die Fahrzeugbuchse und einen für die Ladesäule. Mode-3-Kabel gibt es in verschiedenen Längen, Ausführungen (glatt oder spiralförmig) und Farben. Ein farbiges Kabel kann beispielsweise helfen, Stolperfallen zu vermeiden. Die Kabel sind für verschiedene Stromstärken ausgelegt, bis zu 63 Ampere. Beachten Sie, dass Kabel für höhere Stromstärken dicker, schwerer und teurer sind.

Beim Kauf eines Mode-3-Kabels sollten Sie die benötigte Länge sorgfältig planen. Berücksichtigen Sie die Position der Wallbox oder Ladesäule, die Parkrichtung Ihres Autos und die Lage der Ladeklappe am Fahrzeug.

Ist Typ-2 immer AC?
Typ 2 als europäischer AC-Standard Der Typ-2-Stecker ist der europäische Standard, über den seit 2013 alle AC-Ladesäulen innerhalb der EU verfügen müssen. Dabei handelt es sich um Ladesäulen, an denen mit Wechselstrom geladen wird.

Aufbau und Belegung eines Typ-2-Steckers

Der Typ-2-Stecker ist kompakt und handlich. Sein runder Querschnitt ist an einer Seite abgeflacht, was das korrekte Einstecken erleichtert und Verpolung verhindert. Er verfügt über sieben Kontaktstifte:

  • Drei Außenleiter (L1, L2, L3)
  • Ein Neutralleiter (N)
  • Ein Schutzleiter (PE)
  • Zwei Signalleiter (CP und PP)

Die fünf Leiter (L1, L2, L3, N, PE) dienen der Stromübertragung, ähnlich wie bei CEE-Steckern. Der Schutzleiter (PE) verbindet sich dabei als erster, um gefährliche Spannungen abzuleiten und die Sicherheit zu gewährleisten. Die Besonderheit und ein großer Sicherheitsvorteil des Typ-2-Steckers sind die beiden Signalleiter CP (Control Pilot) und PP (Proximity Pilot).

  • Control Pilot (CP): Über diesen Pin kommuniziert das Fahrzeug mit der Ladesäule. Er übermittelt Informationen wie den maximal möglichen Ladestrom, den das Fahrzeug aufnehmen kann, und den Status des Fahrzeugs (z. B. bereit zum Laden). Auch Funktionen wie zeitgesteuertes Laden können über diesen Kontakt realisiert werden. Das Kommunikationsprotokoll basiert auf einem 1-kHz-Rechtecksignal, dessen Pulsweitenmodulation (PWM) die maximale Stromstärke anzeigt, die von der Ladesäule bereitgestellt wird.
  • Proximity Pilot (PP): Dieser Kontakt informiert die Ladesäule und das Fahrzeug darüber, für welche Stromstärke das angeschlossene Ladekabel ausgelegt ist. Dies geschieht über einen Widerstand zwischen PP und PE im Kabel. Die Ladesäule kann anhand dieses Widerstandswertes den Ladestrom entsprechend begrenzen, um eine Überlastung des Kabels zu vermeiden.

Die unterschiedliche Länge der Kontaktstifte sorgt dafür, dass der Schutzleiter zuerst verbunden und zuletzt getrennt wird. Die Signalkontakte (CP, PP) sind kürzer und werden nach dem Schutzleiter verbunden bzw. vor ihm getrennt. Sollte der Stecker während des Ladevorgangs versehentlich oder gewaltsam gezogen werden, wird zuerst der Kontakt zum CP-Pin unterbrochen. Dies signalisiert sofort sowohl dem Fahrzeug als auch der Ladesäule, den Ladevorgang abzubrechen und die Spannung abzuschalten, um gefährliche Lichtbögen oder Spannungen zu verhindern.

Zusätzlich verfügt der Typ-2-Stecker über eine elektromechanische Verriegelung. Während des Ladevorgangs wird der Stecker in der Ladesäule oder Wallbox verriegelt, um ein Abziehen unter Last oder Manipulation zu verhindern. Diese Verriegelung löst sich automatisch, wenn der Ladevorgang beendet ist.

Typ 2 im Vergleich zum Typ 1 Stecker

Der Typ-1-Stecker ist vor allem in Nordamerika und Asien verbreitet und in Europa kaum noch an öffentlichen Ladestationen zu finden. Der Hauptunterschied zum Typ 2 liegt in der Anzahl der Phasen. Der Typ-1-Stecker ist nur für einphasiges Laden ausgelegt (max. 7,4 kW), während der Typ 2 Stecker ein- bis dreiphasiges Laden ermöglicht (bis zu 43 kW AC). Auch die Verriegelung unterscheidet sich: Beim Typ 1 erfolgt sie mechanisch über eine Klinke, die manuell betätigt werden muss, während sie beim Typ 2 elektromechanisch und signalgesteuert ist. Der Typ 1 ist zudem oft etwas unhandlicher als der Typ 2.

CCS Stecker: Das Schnellladesystem

CCS steht für „Combined Charging System“ und wird auch „Combo 2“ genannt. Dieses System kombiniert den Typ-2-Stecker mit zwei zusätzlichen Leistungskontakten für Gleichstrom (DC). Der obere Teil des CCS-Steckers entspricht dem Typ-2-Anschluss, der hier aber nur für die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladesäule genutzt wird. Der untere, größere Teil dient der eigentlichen Ladung mit Gleichstrom.

CCS ist der europäische Standard für das Schnellladen mit Gleichstrom und an sogenannten Mode-4-Ladesäulen zu finden, die oft an Autobahnen oder in Ladeparks stehen. Diese Ladesäulen verfügen immer über fest installierte Ladekabel mit CCS-Stecker, da die Kabel für die hohen Ströme und Leistungen ausgelegt und speziell gekühlt sein können. Die Ladeleistung an CCS-Säulen variiert stark, von 20 kW bis theoretisch über 400 kW, wobei die tatsächlich nutzbare Leistung vom Fahrzeug und der spezifischen Säule abhängt. Die meisten modernen E-Autos in Deutschland sind mit einem CCS-Anschluss ausgestattet und können somit sowohl AC (über den oberen Teil des CCS-Anschlusses mit einem separaten Typ-2-Kabel) als auch DC laden.

Welche Kontakte hat ein Typ 2-Stecker?
Der Typ-2-Stecker hat die drei Außenleiterkontakte L1, L2 und L3, einen Kontakt für den Neutralleiter und einen Kontakt für den Schutzkontakt (PE).

SchuKo Stecker: Die Notlösung für zu Hause

Der SchuKo-Stecker (Schutz-Kontakt) ist der gewöhnliche Haushaltsstecker (Typ CEE 7/4), der in jede normale Steckdose (Typ CEE 7/3) passt. Das Laden eines E-Autos über eine Haushaltssteckdose ist technisch möglich, sollte aber nur im Notfall erfolgen. Normale Steckdosen sind nicht für hohe Dauerlasten ausgelegt und können bei stundenlanger Beanspruchung überhitzen, was zu Kabelbränden führen kann.

Die Ladeleistung über eine SchuKo-Steckdose ist mit ca. 2 kW sehr gering, was zu extrem langen Ladezeiten führt (oft 10 Stunden oder mehr für ca. 100-150 km Reichweite, je nach Verbrauch). Für die Notladung wird ein spezielles Mode-2-Ladekabel verwendet. Dieses Kabel hat an einem Ende einen SchuKo-Stecker für die Steckdose und am anderen Ende einen Typ-2-Stecker für das Fahrzeug. Eine integrierte Box, die ICCB (In-Cable Control Box), übernimmt die Kommunikation und Steuerung und sollte idealerweise über einen Temperatursensor verfügen, um die Steckdose vor Überhitzung zu schützen. Trotzdem wird dringend davon abgeraten, regelmäßig über SchuKo zu laden.

CEE Stecker: Eine robustere Alternative zur SchuKo

CEE-Stecker, oft als Camping- oder Industriestecker bekannt, bieten eine robustere Alternative zur SchuKo-Steckdose für das Laden zu Hause oder unterwegs. Es gibt verschiedene Varianten:

  • Blauer CEE-Stecker (CEE 16A, 1-phasig): Dieser Stecker ist für eine Dauerlast von 16 Ampere ausgelegt und ermöglicht einphasiges Laden mit bis zu 3,7 kW (230 V * 16 A). Er wird oft auf Campingplätzen verwendet.
  • Roter CEE-Stecker (CEE 16A, 3-phasig): Dieser kleinere Industriestecker (5 Pole) ermöglicht dreiphasiges Laden mit bis zu 11 kW (400 V * 16 A * √3). Er ist oft in Garagen oder Werkstätten vorhanden.
  • Roter CEE-Stecker (CEE 32A, 3-phasig): Der größere Industriestecker (5 Pole) ermöglicht dreiphasiges Laden mit bis zu 22 kW (400 V * 32 A * √3).

Für das Laden über CEE-Steckdosen benötigt man ebenfalls spezielle Ladekabel, oft als mobile Ladestationen bezeichnet. Diese verfügen über eine ICCB oder Steuereinheit im Kabel und den passenden CEE-Stecker am einen Ende sowie einen Typ-2-Stecker am anderen Ende für das Fahrzeug. Sie übernehmen die Steuerung des Ladevorgangs und können die Steckdose vor Überhitzung schützen. Das Laden über CEE-Steckdosen ist deutlich schneller und sicherer als über SchuKo.

Weitere Steckertypen: CHAdeMO und Typ 1

Neben den in Europa dominierenden Typ 2 und CCS gibt es weitere Systeme:

  • CHAdeMO: Ein Schnellladesystem aus Japan, das ebenfalls mit Gleichstrom lädt (oft 50 kW, neuere Varianten bis 100 kW). Es ist in Deutschland seltener geworden und wird hauptsächlich von älteren Modellen einiger asiatischer Hersteller genutzt.
  • Typ 1: Wie bereits erwähnt, der einphasige AC-Standard aus Nordamerika und Asien, der in Europa kaum Relevanz hat.

Tesla nutzte für seine europäischen Modelle bis etwa 2020 eine modifizierte Version des Typ-2-Steckers für DC-Schnellladen an den Superchargern. Neuere Modelle und Supercharger verwenden jedoch den europäischen Standard CCS.

Übersicht der wichtigsten Steckertypen

SteckertypLadungPhasenMax. Leistung (AC)Max. Leistung (DC)Typische AnwendungKabeltyp
Typ 2AC1-343 kW (öffentlich), 22 kW (Wallbox)-Öffentliche Ladesäulen (AC), WallboxenMode 3 (beidseitig Typ 2)
CCS (Combo 2)AC & DC1-3 (AC), - (DC)Über Typ 2 Teil (siehe Typ 2)Bis 350+ kW (praktisch oft weniger)Schnellladesäulen (DC)Mode 4 (fest an Säule)
SchuKo (Haushaltssteckdose)AC12 kW (Notfall)-Notladung zu Hause/unterwegsMode 2 (SchuKo auf Typ 2)
Blauer CEE (1-phasig)AC13,7 kW-Camping, robustes AC-LadenMobile Ladestation (CEE blau auf Typ 2)
Roter CEE (3-phasig)AC311 kW / 22 kW-Industrie, Garage, robustes AC-LadenMobile Ladestation (CEE rot auf Typ 2)
CHAdeMODC--50-100 kWÄltere asiatische Modelle (selten in EU)Mode 4 (fest an Säule)
Typ 1AC17,4 kW-Nordamerika/Asien (selten in EU)Adapterkabel (Typ 1 auf Typ 2)

Beachten Sie, dass die tatsächliche Ladeleistung immer das Minimum der maximalen Leistung von Ladesäule, Kabel und Fahrzeug ist.

Sicherheit beim Laden

Die Sicherheit beim Laden von Elektroautos ist von größter Bedeutung. Moderne Ladesysteme mit Typ 2 oder CCS beinhalten umfangreiche Sicherheitsmechanismen:

  • Vorauseilender Schutzleiter: Der PE-Kontakt wird zuerst verbunden und zuletzt getrennt, um Fehlerströme sicher abzuleiten.
  • Signalgesteuerte Leistungsfreigabe: Die Spannung wird erst an die Kontakte gelegt, wenn die Signalkontakte (CP, PP) korrekt verbunden sind und die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladesäule einen sicheren Betrieb bestätigt hat.
  • Elektromechanische Verriegelung: Verhindert das Trennen der Verbindung unter Last.
  • Fehlerstromschutzschalter (RCD): Moderne Ladeinfrastruktur sollte mit den passenden Fehlerstromschutzschaltern abgesichert sein. Bei dreiphasigem Laden kann ein allstromsensitiver Typ B RCD erforderlich sein, um Gleichfehlerströme zu erkennen, die durch das Fahrzeug entstehen können. Bei einphasigem Laden genügt oft ein Typ A RCD.

Arbeiten an elektrischen Anlagen und Ladeinfrastruktur sollten grundsätzlich nur von qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden.

Wie ist die Belegung eines Typ-2-Steckers?
Daraus ergibt sich für Typ-2-Stecker die folgende Belegung: drei Außenleiter L1, L2 und L3. ein Neutralleiter N. ein Schutzleiter PE.

Fazit

Das Laden von Elektroautos ist dank standardisierter Systeme wie Typ 2 und CCS einfacher und sicherer geworden. Für das Laden zu Hause an der Wallbox oder an öffentlichen AC-Säulen ist der Typ-2-Stecker mit einem Mode-3-Kabel der europäische Standard. Für schnelles Laden unterwegs ist der CCS-Stecker mit fest installiertem Mode-4-Kabel die Norm. Notlösungen wie SchuKo- oder CEE-Stecker sind möglich, aber mit Einschränkungen bei Geschwindigkeit und Sicherheit verbunden. Das Verständnis der verschiedenen Steckertypen, ihrer Funktionsweise und der zugehörigen Sicherheitsmerkmale hilft Ihnen, Ihr Elektroauto effizient und sicher zu laden und die passende Ladeinfrastruktur zu nutzen.

Häufig gestellte Fragen zu E-Auto-Ladesteckern

Was ist ein Typ-2-Stecker?

Der Typ 2 Stecker ist der in Europa standardisierte Ladestecker für Elektrofahrzeuge. Er ermöglicht das Laden mit Wechselstrom (AC) über ein bis drei Phasen mit Leistungen von bis zu 43 kW. Er wird für Wallboxen zu Hause und öffentliche AC-Ladesäulen verwendet und ist auch Teil des CCS-Schnellladesystems.

Welche Kontakte hat ein Typ 2-Stecker?

Ein Typ-2-Stecker verfügt über sieben Kontakte: Drei Außenleiter (L1, L2, L3), einen Neutralleiter (N), einen Schutzleiter (PE) und zwei Signalleiter (CP - Control Pilot, PP - Proximity Pilot). Die Signalleiter sind für die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladesäule sowie für Sicherheitsfunktionen zuständig.

Wie funktioniert ein Typ-2-Stecker?

Der Typ-2-Stecker überträgt Strom über die Leiter L1, L2, L3 und N, gesichert durch den Schutzleiter PE. Die Signalleiter CP und PP ermöglichen die Kommunikation zwischen dem Elektroauto und der Ladesäule. Sie übermitteln Informationen zur maximalen Stromstärke, zum Ladestatus und stellen sicher, dass die Spannung erst zugeschaltet wird, wenn eine sichere Verbindung besteht. Die elektromechanische Verriegelung sichert den Stecker während des Ladevorgangs.

Wie unterscheidet sich der Typ-2- vom Typ-1-Stecker?

Der Hauptunterschied liegt in der Phasenanzahl und der maximalen Ladeleistung. Der Typ-1-Stecker ist nur für einphasiges Laden (max. 7,4 kW) ausgelegt und in Europa selten. Der Typ 2 Stecker ermöglicht ein- bis dreiphasiges Laden (bis zu 43 kW AC) und ist der europäische Standard. Auch die Verriegelungsmechanismen unterscheiden sich.

Ist Typ-2 immer AC?

Ja, der reine Typ 2 Stecker ist für das Laden mit Wechselstrom (AC) konzipiert. Allerdings nutzt das CCS-System den oberen Teil, der einem Typ-2-Anschluss entspricht, für die Kommunikation beim Laden mit Gleichstrom (DC). Der Strom fließt dann über die zusätzlichen DC-Kontakte im unteren Teil des CCS-Steckers.

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