30/05/2013
Die Bergische Universität Wuppertal, kurz BUW, ist mehr als nur ein Ort des Lernens. Sie ist ein Zentrum für Innovation, eine Gemeinschaft für Studierende aus aller Welt und ein wichtiger Motor für die Region. Doch was macht die BUW besonders attraktiv? Wir werfen einen Blick auf aktuelle Entwicklungen, die Besonderheiten des Studiums in Wuppertal und praktische Informationen für Studieninteressierte und Studierende.

Exzellente Gründungsförderung: Platz 9 im Gründungsradar
Ein herausragendes Merkmal der Bergischen Universität Wuppertal ist ihre starke Unterstützung für angehende Unternehmerinnen und Unternehmer. Das Start-up Center der BUW hat sich zu einer zentralen Anlaufstelle entwickelt und feiert nun einen beachtlichen Erfolg: Im aktuellen Gründungsradar 2025 des Stifterverbands belegt die Bergische Universität einen beeindruckenden Platz 9. Dies bedeutet eine deutliche Verbesserung um zehn Ränge im Vergleich zum letzten Ranking-Report aus dem Jahr 2022.
Dieses Ranking, an dem insgesamt 227 Hochschulen teilnahmen, vergleicht das Gründungsgeschehen und die Gründungsförderung an deutschen Hochschulen und ist somit ein wichtiger Indikator für die Qualität der Unterstützung. Die BUW hat hier offensichtlich die richtigen Weichen gestellt.
Ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg ist die langfristige Sicherung des Start-up Centers. Seit Januar 2025 wird das Center direkt durch die Universität finanziert. Diese dauerhafte institutionelle Unterstützung festigt die Anlaufstelle in der Hochschulstruktur und gewährleistet, dass das breite Angebot an Beratung, Coaching, Veranstaltungen und Fördermöglichkeiten für Studierende und Mitarbeitende erhalten bleibt und weiter ausgebaut werden kann.
Die wissenschaftliche Leiterin, Prof. Dr. Christine Volkmann, betont die Bedeutung dieser Entscheidung für die nachhaltige Förderung von Unternehmertum. Auch die Rektorin, Prof. Dr. Birgitta Wolff, lobt die Arbeit des Teams und bezeichnet jeden investierten Euro als Investment in die Zukunftsfähigkeit der Universität und der Gesellschaft.
Die bisherige Bilanz des Start-up Centers ist beeindruckend: Über 690 Beratungen wurden durchgeführt, aus denen 458 Gründungsprojekte hervorgingen. Davon haben bereits 148 Projekte den Schritt zur erfolgreichen Unternehmensgründung geschafft. Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, wie stark das Ökosystem für Unternehmertum an der BUW gewachsen ist und wie effektiv die angebotenen Unterstützungen sind. Der operative Leiter, Dr. Kazem Mochkabadi, sieht den Gründungsradar als Beweis dafür, dass der eingeschlagene Weg im Sinne der angehenden Gründerinnen und Gründer ist.
Studentenleben: Bezahlbares Wohnen als großer Pluspunkt
Neben exzellenter Förderung im Bereich Unternehmertum bietet die BUW auch im alltäglichen Studentenleben einen entscheidenden Vorteil: Bezahlbares Wohnen. Im Gegensatz zu vielen anderen Universitätsstädten in Nordrhein-Westfalen wie Köln oder Düsseldorf, wo Studierende oft pendeln müssen, lohnt sich in Wuppertal der Umzug an den Studienort. Die Mietpreise sind hier nicht nur erschwinglich, sondern im Vergleich äußerst günstig.

Mit durchschnittlich nur rund sechs bis sieben Euro pro Quadratmeter liegt die Miete deutlich unter dem Durchschnitt für NRW. Dieser finanzielle Vorteil ermöglicht es Studierenden, näher am Campus zu wohnen und sich stärker in das universitäre Leben einzubinden, ohne sich finanziell übermäßig zu belasten. Für das Studium benötigt man natürlich auch die passenden Schreibwaren und Lernmaterialien, aber die niedrigen Mietkosten lassen hierfür mehr Budget.
Zusätzlich zu den günstigen Preisen auf dem freien Markt bietet das Hochschulsozialwerk Wuppertal über 1000 Studentenwohnungen in 16 verschiedenen Studentenwohnheimen an. Fünf weitere Wohnheime in Campus-Nähe sind derzeit in Planung, was die Wohnraumsituation für Studierende weiter verbessern wird. Dieses Engagement für bezahlbaren Wohnraum ist ein klares Plus für die Attraktivität des Studienstandorts Wuppertal.
Die Stadt Wuppertal selbst, die siebtgrößte Stadt in NRW, ist ebenfalls reizvoll. Sie ist weltberühmt für ihre Schwebebahn und liegt im landschaftlich schönen Bergischen Land. Die Mischung aus aufgeschlossener Metropole und gemütlichem Dorfcharakter bietet viele Freizeitmöglichkeiten. Von jedem Stadtteil aus sind Grünflächen schnell erreichbar, was eine angenehme Lebensqualität neben dem Studium ermöglicht.
Abschlussarbeiten: Bewerbung und Fristen
Für Studierende, die sich dem Ende ihres Studiums nähern, sind Informationen zu Abschlussarbeiten entscheidend. An der Bergischen Universität Wuppertal gibt es klare Prozesse und Fristen für die Bewerbung und Anmeldung von Bachelor- und Masterarbeiten.
Die Bewerbungsfristen am Lehrstuhl sind wie folgt geregelt:
- Für Arbeiten im Sommersemester endet die Bewerbungsfrist am 15. Januar.
- Für Arbeiten im Wintersemester endet die Frist am 15. Juni.
Nach Eingang der Bewerbung wird in der Regel innerhalb von vier Wochen über die Annahme entschieden. Nimmt der Kandidat das Betreuungsangebot nicht innerhalb von zwei Wochen an, können andere Bewerber nachrücken.
Um eine intensive Betreuung und zeitnahe Bewertung zu gewährleisten, kann die Anzahl der parallel betreuten Arbeiten begrenzt sein. Interessenten sollten sich mit den erforderlichen Unterlagen im Sekretariat bewerben:
- Anschreiben/Motivationsschreiben mit gewünschtem Forschungsschwerpunkt
- Tabellarischer Lebenslauf
- Notenspiegel (Übersicht über bisherige Noten)
- Optional: Ein Kurzexposé (ca. drei Seiten) ist möglich, falls bereits eine konkrete Forschungsfrage existiert. Es sollte die Forschungsfrage(n) sowie das geplante theoretische und methodische Vorgehen darlegen.
Die formale Anmeldung der Abschlussarbeit im Prüfungsamt ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft:
- Bachelorarbeiten können erst nach dem Erwerb von 120 Leistungspunkten (LP) angemeldet werden. Dies schließt einen abgeschlossenen Grundlagenbereich sowie absolvierte Proseminare und Seminare ein.
- Masterarbeiten können frühestens nach Erwerb von 60 LP angemeldet werden.
Eine Bewerbung am Lehrstuhl ist auch möglich, wenn noch einzelne LP oder Veranstaltungen (wie Klausuren, Proseminare oder Seminare) fehlen, solange die Absicht besteht, diese im Laufe des Bewerbungssemesters zu erlangen, um die Anforderungen zur Anmeldung im darauffolgenden Semester zu erfüllen.

Die Bearbeitungszeit für Abschlussarbeiten beträgt im Normalfall zwölf Wochen für Bachelorarbeiten und vier Monate für Masterarbeiten. Es ist jedoch unerlässlich, immer die aktuelle Prüfungsordnung zu konsultieren, da Abweichungen möglich sind. Der Zeitpunkt der Anmeldung sollte so gewählt werden, dass die Arbeit unter Berücksichtigung der Bearbeitungszeit spätestens bis zum Ende des im Antrag angegebenen Semesters eingereicht werden kann.
Kooperationen mit Unternehmen für Praxisarbeiten sind grundsätzlich möglich. Solche Thesen sollten konkrete Managementherausforderungen literaturbasiert unter Anwendung betriebswirtschaftlicher Theorien und Konzepte bearbeiten.
FAQ zur Bewerbung von Abschlussarbeiten
- Wann kann ich meine Abschlussarbeit anmelden?
Bachelorarbeiten nach 120 LP (inkl. Grundlagenbereich, Pro- & Seminar), Masterarbeiten frühestens nach 60 LP. - Darf ich mich bewerben, wenn mir noch LP fehlen?
Ja, wenn Sie beabsichtigen, die fehlenden LP im Bewerbungssemester zu erlangen, um die Anmeldeanforderungen im folgenden Semester zu erfüllen. - Kann ich meine Abschlussarbeit in Kooperation mit einem Unternehmen anfertigen?
Ja, Praxisarbeiten in Kooperation mit Unternehmen werden grundsätzlich betreut. - Wie lang sollte das Motivationsschreiben sein?
Ca. eine Seite. - Gibt es Vorgaben für das Motivationsschreiben?
Es sollte das Wunschthema/die Wunschthemen und den Betreuer beinhalten sowie die Motivation für das Thema deutlich machen. - Darf man sich für mehrere Themen/Betreuer bewerben?
Ja. - Benötige ich für jeden Themenwunsch ein separates Motivationsschreiben?
Nein, ein Bewerbungsschreiben reicht aus. - Ist ein Exposé für die Bewerbung notwendig?
Nein, für die Bewerbung ist zunächst kein Exposé erforderlich. Es wird erst später für die Betreuung und Anmeldung benötigt. Ein Kurzexposé ist optional, wenn Sie bereits eine konkrete Forschungsfrage haben. - Wie lange beträgt die Bearbeitungszeit?
Normalerweise 12 Wochen für Bachelorarbeiten und 4 Monate für Masterarbeiten (Prüfungsordnung prüfen!).
Die Bergische Universität Wuppertal im Überblick
Die Bergische Universität Wuppertal (BUW), gegründet im Jahr 1972, ist eine staatliche Hochschule in Nordrhein-Westfalen. Sie befindet sich in Wuppertal, der siebtgrößten Stadt des Bundeslandes. Die Stadt, bekannt für ihre Schwebebahn, liegt in einer landschaftlich reizvollen Region, dem „Bergischen Land“, nahe den Metropolen Düsseldorf und Köln. Wuppertal bietet eine interessante Mischung aus städtischem Leben und Nähe zur Natur.
Die Universität selbst thront über der Stadt, wobei der Hauptcampus einen Panoramablick bietet – ein Umfeld, das inspirierende Ideen und akademische Projekte fördern soll. Rund 23.000 Studierende aus über 100 Ländern prägen die internationale und vielfältige Atmosphäre der BUW.
Das Studienangebot ist breit gefächert und umfasst Studiengänge in den Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Geisteswissenschaften sowie in den Bereichen Erziehungswissenschaft, Design und Architektur. Die akademische Kultur der BUW wird durch Vielfalt, Erfahrung und Innovation gekennzeichnet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bergische Universität Wuppertal ein attraktiver Studienort ist, der nicht nur durch seine exzellente Gründungsförderung und sein starkes Ranking besticht, sondern auch durch bezahlbaren Wohnraum und ein vielfältiges Studienangebot in einem ansprechenden Umfeld.
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