14/09/2022
In einer immer digitaleren Welt behalten bestimmte Traditionen ihren besonderen Charme. Das Versenden von Weihnachtskarten ist zweifellos eine davon. Jedes Jahr aufs Neue erfreuen sich Menschen daran, liebevoll gestaltete Karten zu erhalten und zu versenden, die Wärme, Verbundenheit und festliche Stimmung übermitteln.

- Die beliebteste Weihnachtskarte aller Zeiten
- Wer verschickt heute noch Weihnachtskarten?
- Weihnachtskarten richtig unterschreiben: Ein Leitfaden
- Vergleich: Pro und Contra Weihnachtskarten versenden
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Sind Weihnachtskarten in der heutigen Zeit noch relevant?
- Wie unterschreibe ich eine Weihnachtskarte für meinen Chef oder Vorgesetzten?
- Welche Weihnachtskarte gilt als die bekannteste oder meistverkaufte?
- Sollte ich meinen Nachnamen auf privaten Weihnachtskarten verwenden?
- Wie mache ich meine Weihnachtskarte persönlicher?
- Fazit
Die beliebteste Weihnachtskarte aller Zeiten
Es gibt Karten, die Geschichte geschrieben haben. Eine solche ist die Weihnachtskarte „Three Little Angels“ (Drei kleine Engel) von Hallmark, die erstmals 1977 erschien. Sie hat sich als Hallmarks meistverkaufte Weihnachtskarte erwiesen und gilt daher wahrscheinlich als die meistverkaufte Feiertagskarte überhaupt. Dies unterstreicht, wie zeitlos und universell ansprechend bestimmte Motive und Botschaften sein können, selbst über Jahrzehnte hinweg.
Wer verschickt heute noch Weihnachtskarten?
Mit der zunehmenden Verlagerung vieler Kommunikationsformen ins Internet stellt sich die berechtigte Frage, ob Weihnachtskarten noch relevant sind oder ob sie dem digitalen Wandel zum Opfer fallen. Doch es gibt gute Nachrichten für alle Liebhaber dieser Tradition: Weihnachtskarten sind nach wie vor beliebt, auch wenn die Meinungen über den Aufwand und die Notwendigkeit geteilt sind.
Argumente für das Versenden von Weihnachtskarten
Viele Menschen betrachten das Versenden und Empfangen von Weihnachtskarten als eine ihrer liebsten Feiertagstraditionen. Es ist eine greifbare Verbindung zu den Menschen, die uns wichtig sind, besonders wenn wir sie nicht oft persönlich sehen können.
- Es zählt der Gedanke: Entgegen der verbreiteten Annahme möchten nicht alle jüngeren Generationen alles digitalisieren. Eine Weihnachtskarte, ob handgefertigt oder online bestellt, ist eine einfache und bedeutungsvolle Art, den Kontakt zu halten und ein jährliches Lebenszeichen zu senden. Eine Umfrage unter 2.000 Erwachsenen ergab, dass 59 % der Gen Z, einer überwiegend digital affinen Generation, der Meinung sind, dass diese Tradition unverändert bleiben sollte. Bei den Millennials bevorzugen sogar 62 % physische Karten gegenüber digitalen.
- Kosten sind nicht immer ein Hindernis: Ein häufiges Argument gegen Weihnachtskarten sind die Kosten. Doch auch dieses Argument scheint bei der Gen Z weniger Gewicht zu haben. Umfragen zeigen, dass die Gen Z im Durchschnitt mehr für Feiertagsgeschenke ausgibt als Millennials oder Boomer. Dies deutet darauf hin, dass die Kosten für Weihnachtskarten allein nicht ausreichen, um sie vom Versenden abzuhalten.
- Technologie spielt mit: Die Bevorzugung physischer Karten bedeutet nicht, dass Technologie keine Rolle spielt. 57 % der Amerikaner nutzen KI, um ihre Feiertagskarten zu gestalten. Kartenunternehmen integrieren digitale Strategien, um jüngere Zielgruppen zu erreichen, z. B. durch Präsenz auf sozialen Medien wie TikTok oder durch das Anbieten von QR-Codes auf Karten, die zu individuellen Videos führen. Einige Unternehmen spenden sogar einen Teil des Erlöses pro verkaufter Karte an Wohltätigkeitsorganisationen.
Argumente gegen das Versenden von Weihnachtskarten
Natürlich gibt es auch stichhaltige Argumente dagegen, die oft mit Effizienz und Aufwand zusammenhängen:
- Zeit- und Geldmangel: Das Gestalten, Auswählen von Fotos, Adressieren der Umschläge und die Kosten für Karten und Porto können als zu zeitaufwändig und teuer empfunden werden. Für manche, die ihre Lieben regelmäßig sehen oder digital in Kontakt stehen, erscheint der zusätzliche Aufwand für eine Karte nicht notwendig.
- Soziale Medien halten uns verbunden: Ein zentrales Argument ist, dass soziale Medien die Rolle der jährlichen Weihnachtskarte übernommen haben. Früher war die Karte oft die einzige Möglichkeit, die Familie eines Freundes einmal im Jahr zu sehen und sich ein Bild zu machen. Heute teilen wir so viele Informationen und Fotos online, dass die Karte ihre frühere Exklusivität als jährliches Update verloren hat.
Letztendlich ist die Entscheidung, Weihnachtskarten zu versenden, eine sehr persönliche. Auch wenn der Anteil digitaler Grüße steigen mag, werden physische Karten wohl noch viele Weihnachten lang verschickt und mit Freude empfangen werden.
Weihnachtskarten richtig unterschreiben: Ein Leitfaden
Die Unterschrift auf einer Weihnachtskarte ist oft das Letzte, was der Empfänger liest, und kann einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Art und Weise, wie Sie unterschreiben, sollte sich nach dem Verhältnis zum Empfänger richten.

Unterschrift für Familie & Freunde
Bei privaten Weihnachtskarten an Familie und Freunde darf es gerne persönlich und warmherzig sein. Verwenden Sie Ihren Vornamen. Das Hinzufügen des Nachnamens ist optional, kann aber sinnvoll sein, wenn Sie im Namen der ganzen Familie schreiben.
Hier sind einige Vorschläge:
- Herzliche Grüße
- Warme Weihnachtswünsche
- Besinnliche Grüße
- Viel Liebe
- Liebevolle Feiertage von [Ihr Name]
- Liebe Weihnachtsgrüße von [Ihr Name]
- Deine/Eure Familie [Nachname]
- Die [Nachname im Plural, z.B. Schmidts]
- Familie [Nachname] wünscht ein frohes Weihnachtsfest!
Unterschrift für den Partner
Wenn Sie eine Karte an Ihren Partner oder Ihre Partnerin schreiben, können Sie besonders liebevolle und romantische Formulierungen wählen:
- Forever yours
- Ich liebe dich
- Viel Liebe
- Viele Weihnachtsküsschen
- Dickes Weihnachtsbussi für dich
- Ich sende dir eine große Umarmung
- 1000 Christmas kisses
- Für immer und ewig
- I love you forever xoxo
Unterschrift für Geschäftskontakte
Geschäftliche Weihnachtskarten dienen nicht nur als Gruß, sondern auch zur Pflege von Geschäftsbeziehungen. Die Unterschrift sollte professionell sein, kann aber durch eine persönliche Note (handschriftliche Unterschrift) aufgewertet werden. Unterschreiben Sie meist im Namen der Firma oder des Teams.
Beispiele für geschäftliche Grüße:
- Ein festlicher Gruß, Ihr Team von [Firmenname]
- Vielen Dank für das erfolgreiche Jahr. Ihr Team von [Firmenname]
- Die Mitarbeiter von [Firmenname]
- Frohe Feiertage wünschen die Kollegen von [Firmenname]
- Das gesamte Team wünscht Ihnen frohe Weihnachten!
- Danke für die Zusammenarbeit! [Firmenname] wünscht Ihnen fröhliche Feiertage.
- Wir sagen danke und wünschen Ihnen erholsame Feiertage!
Unterschrift für Kollegen
Das Verhältnis zu Kollegen ist oft persönlicher als zu externen Geschäftspartnern. Hier kann die Unterschrift eine Mischung aus persönlicher Wärme und professionellem Kontext sein.
Vorschläge für die Unterschrift bei Kollegen:
- Weihnachtsgrüße von [Ihr Name]
- Festliche Grüße
- Herzliche Grüße an Sie und Ihre Familie
- (Schöne) Grüße und ein besinnliches Weihnachtsfest
- Wünscht Ihnen [Ihr Name]
- Fröhliche Feiertage von [Ihr Name]
Die Reihenfolge der Namen
Wenn mehrere Personen unterschreiben, stellt sich die Frage nach der Reihenfolge:
- Privat: Bei Karten an Familie und Freunde ist es üblich, zuerst den Partner, dann sich selbst und dann die Kinder (und eventuelle Haustiere) zu nennen.
- Geschäftlich: Meist wird im Namen der gesamten Firma oder des Teams unterschrieben. Wenn die Firma kleiner ist und alle Vornamen genannt werden sollen, ist die Reihenfolge weniger wichtig. Wenn der Vorgesetzte im Namen des Teams unterschreibt, nennt er oft zuerst seinen eigenen Namen, gefolgt vom Team oder der Firma (z.B. [Vorname Nachname] und das gesamte Team von [Firmenname]).
Vergleich: Pro und Contra Weihnachtskarten versenden
| Pro Weihnachtskarten versenden | Contra Weihnachtskarten versenden |
|---|---|
| Pflege einer schönen, greifbaren Tradition | Zeitaufwand (Gestalten, Adressieren, Versenden) |
| Zeichen der Wertschätzung und des "An-dich-Denkens" | Kosten für Karten und Porto |
| Persönlicher als digitale Grüße für viele | Soziale Medien bieten ständige Updates |
| Besonders geschätzt von älteren Generationen | Weniger relevant, wenn man Personen oft sieht |
| Möglichkeit zur Integration neuer Technologien (QR-Codes) | Umweltaspekte (Papierverbrauch, Transport) |
| Stärkung von Geschäftsbeziehungen (geschäftlich) | Aufwand kann als "Mental Load" empfunden werden |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Sind Weihnachtskarten in der heutigen Zeit noch relevant?
Ja, absolut. Obwohl digitale Kommunikation weit verbreitet ist, sehen viele Menschen das Versenden und Empfangen physischer Weihnachtskarten als eine geschätzte Tradition. Sie bieten eine persönliche Note und sind ein greifbares Zeichen der Verbundenheit, das in der digitalen Flut hervorsticht. Studien zeigen, dass selbst jüngere Generationen wie die Gen Z physische Karten schätzen.
Wie unterschreibe ich eine Weihnachtskarte für meinen Chef oder Vorgesetzten?
Für Vorgesetzte sollten Sie eine formellere, aber dennoch festliche Grußformel wählen, ähnlich wie bei anderen Geschäftskontakten. Unterschreiben Sie mit Ihrem vollständigen Namen. Wenn die Karte vom gesamten Team kommt, unterschreiben Sie im Namen des Teams oder nennen Sie den Vorgesetzten zuerst (falls angemessen), gefolgt vom Team. Beispiele sind: "Frohe Feiertage wünscht Ihr Team von [Abteilung/Firma]" oder "Mit freundlichen Weihnachtsgrüßen, [Ihr Name]".

Welche Weihnachtskarte gilt als die bekannteste oder meistverkaufte?
Die Weihnachtskarte "Three Little Angels" von Hallmark, die 1977 debütierte, gilt als Hallmarks Bestseller und wird oft als die meistverkaufte Weihnachtskarte aller Zeiten angesehen.
Sollte ich meinen Nachnamen auf privaten Weihnachtskarten verwenden?
Bei Karten an enge Familie und Freunde ist es üblich, nur den Vornamen zu verwenden. Wenn Sie jedoch im Namen Ihrer gesamten Familie schreiben oder die Empfänger nicht ganz so eng kennen, kann das Hinzufügen des Familiennamens sinnvoll sein, z. B. "Liebe Grüße, Familie Mustermann".
Wie mache ich meine Weihnachtskarte persönlicher?
Neben einer passenden Unterschrift können Sie eine persönliche Nachricht hinzufügen, eine handschriftliche Notiz schreiben (auch wenn die Karte vorgedruckt ist), ein aktuelles Familienfoto beilegen oder, falls vom Anbieter unterstützt, Technologien wie QR-Codes nutzen, die zu einem persönlichen Video führen.
Fazit
Weihnachtskarten sind weit davon entfernt, nur ein Relikt der Vergangenheit zu sein. Sie sind eine lebendige Tradition, die sich an die Zeit anpasst, aber ihren Kern – das Senden einer persönlichen Botschaft der Freude und Verbundenheit – bewahrt hat. Ob Sie sich dafür entscheiden, Karten zu versenden oder nicht, ist eine individuelle Entscheidung. Wenn Sie es tun, wissen Sie nun, welche Karte eine beeindruckende Geschichte hat und wie Sie Ihre Grüße für jeden Empfängerkreis passend und herzlich unterschreiben können. Das Wichtigste ist, dass die Geste von Herzen kommt.
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