In welchen Onlineshops kann man auf Rechnung bezahlen?

Kauf auf Rechnung: Sicher & Bequem Zahlen

08/01/2020

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Der Kauf auf Rechnung hat sich in Deutschland zur beliebtesten Zahlungsmethode für Online-Einkäufe entwickelt. Fast 40 Prozent aller Internet-Bestellungen werden hierzulande auf diese Weise bezahlt. Diese Popularität ist kein Zufall, denn aus Kundensicht bietet der Rechnungskauf eine Reihe von unschlagbaren Vorteilen, insbesondere wenn es um den Einkauf von Material für das Büro, Papeterie oder Zubehör für Drucker geht, wo man oft die Produkte vor der endgültigen Entscheidung prüfen möchte.

Wann zahlt man bei Kauf auf Rechnung?
Wer ein Produkt oder eine Dienstleistung auf Rechnung bestellt, muss den fälligen Kaufpreis nicht sofort begleichen. Gezahlt wird erst, nachdem die Leistung erbracht ist oder die Ware verschickt und angenommen wurde. Auch viele Onlineshops bieten in Deutschland lebenden Menschen die Option der Zahlung auf Rechnung.

Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff "Kauf auf Rechnung" und wie funktioniert er? Das wesentliche Merkmal ist denkbar einfach: Als Kunde erhalten Sie die bestellte Ware zuerst und bezahlen erst im Nachhinein. Dies unterscheidet sich grundlegend von Methoden wie der Vorkasse, bei der Sie erst zahlen und dann auf die Lieferung warten. Beim Rechnungskauf erhalten Sie zusammen mit Ihrer Lieferung oder kurz danach eine Rechnung, die ein bestimmtes Zahlungsziel enthält. Innerhalb dieser Frist, die meist 14 Tage, manchmal aber auch vier Wochen oder einen Monat beträgt, müssen Sie den offenen Betrag begleichen.

Der typische Prozess beim Kauf auf Rechnung ist unkompliziert und direkt auf die Bequemlichkeit des Kunden ausgerichtet:

  • Sie legen die gewünschten Produkte, beispielsweise neues Druckerpapier oder Büromaterial, in Ihren Warenkorb.
  • Im Kassenbereich des Online-Shops wählen Sie die Zahlungsoption "Kauf auf Rechnung" oder "Rechnungskauf" aus.
  • Sie geben Ihre Rechnungsadresse an.
  • Der Händler versendet die Ware unmittelbar nach Eingang Ihrer Bestellung (vorbehaltlich einer erfolgreichen Bonitätsprüfung im Hintergrund).
  • Sie erhalten Ihre Lieferung.
  • Sie haben nun Zeit, die Ware zu prüfen. Innerhalb des vorgegebenen Zahlungsziels begleichen Sie die offene Forderung oder senden die Ware zurück (Retoure), falls sie nicht Ihren Vorstellungen entspricht oder Mängel aufweist.

Diese Abfolge stellt sicher, dass Sie als Käufer die volle Kontrolle behalten und kein finanzielles Risiko eingehen, bevor Sie die Produkte physisch in den Händen halten.

Übersicht

Wann und an wen erfolgt die Zahlung?

Wie bereits erwähnt, erfolgt die Zahlung beim Kauf auf Rechnung erst *nachdem* Sie die Ware erhalten haben. Das ist der Kernpunkt dieser Zahlungsart. Das genaue Datum, bis zu dem die Zahlung erfolgen muss, ist das sogenannte Zahlungsziel, das auf der Rechnung angegeben ist. Üblicherweise beträgt diese Frist, wie bereits erwähnt, 14 Tage ab Rechnungsdatum. In einigen Fällen gewähren Händler oder Zahlungsdienstleister auch längere Fristen von bis zu einem Monat. Es ist entscheidend, dieses Datum im Auge zu behalten. Wenn die Zahlung nicht innerhalb des Zahlungsziels eingeht, geraten Sie in Zahlungsverzug. Dies kann zur Folge haben, dass Ihnen Mahngebühren in Rechnung gestellt werden und im schlimmsten Fall ein Inkassoverfahren eingeleitet wird, was Ihre Kreditwürdigkeit negativ beeinflussen kann.

Die Zahlung erfolgt entweder direkt an den Händler, bei dem Sie bestellt haben, oder aber an einen externen Zahlungsdienstleister. Viele Online-Shops, insbesondere kleinere und mittelgroße Händler, arbeiten mit spezialisierten Dienstleistern wie PayPal (oft in Verbindung mit Ratepay), Klarna oder ähnlichen Anbietern zusammen. Diese Dienstleister übernehmen die Abwicklung des Rechnungskaufs für den Händler, einschließlich der Bonitätsprüfung, des Forderungsmanagements und des Inkassorisikos. Für Sie als Kunde bedeutet dies lediglich, dass die Rechnung nicht vom Online-Shop selbst, sondern von diesem externen Dienstleister kommt und die Zahlung auch an dessen Konto zu leisten ist. Die Fristen und Bedingungen sind in den meisten Fällen ähnlich, aber es ist ratsam, die Zahlungsmodalitäten und AGB des jeweiligen Anbieters genau zu prüfen.

Wer ist zum Kauf auf Rechnung berechtigt?

Die Möglichkeit, auf Rechnung zu kaufen, steht nicht jedem unbegrenzt zur Verfügung. Händler oder die beauftragten Zahlungsdienstleister möchten sicherstellen, dass die offene Rechnung auch beglichen wird. Daher ist der Rechnungskauf an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die sowohl gesetzliche Vorgaben als auch interne Richtlinien der Anbieter umfassen können.

Eine grundlegende gesetzliche Voraussetzung ist das Mindestalter von 18 Jahren. Da es sich beim Kauf auf Rechnung rechtlich gesehen um einen Kredit handelt (der Händler oder Dienstleister tritt in Vorleistung), können nur volljährige Personen diese Zahlungsart nutzen.

Darüber hinaus stellen die meisten Händler und Zahlungsdienstleister eigene Bedingungen auf. Zu den häufigsten gehören:

  • Ein fester Wohnsitz innerhalb Deutschlands (oder des Landes, in das geliefert werden soll).
  • Die Rechnungsadresse muss mit der Lieferadresse übereinstimmen. Dies ist eine wichtige Sicherheitsmaßnahme für den Händler, um Betrugsfällen vorzubeugen, bei denen Waren an eine andere Adresse als die des vermeintlichen Bestellers geliefert werden sollen.
  • Eine positive Bonitätsprüfung.

Der letzte Punkt, die Bonitätsprüfung, ist der wohl entscheidendste. Bonität, auch Kreditwürdigkeit genannt, ist eine Einschätzung Ihrer Fähigkeit und Bereitschaft, Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Händler oder Zahlungsdienstleister führen im Hintergrund eine Abfrage bei Auskunfteien wie der SCHUFA durch. Anhand von gespeicherten Daten über Ihr bisheriges Zahlungsverhalten (z. B. pünktliche Rückzahlung von Krediten, bestehende Zahlungsrückstände) wird ein Score ermittelt. Ist dieser Score positiv, wird der Rechnungskauf in der Regel gewährt. Fällt die Bonitätsprüfung negativ aus, wird Ihnen diese Zahlungsoption verweigert. Es ist wichtig zu wissen, dass zu viele Bonitätsabfragen innerhalb kurzer Zeit oder wiederholte verspätete Zahlungen Ihre Kreditwürdigkeit negativ beeinflussen können.

Welche Daten sind für einen Kauf auf Rechnung notwendig?

Im Vergleich zu anderen Online-Zahlungsmethoden, bei denen Sie sensible Daten wie Kreditkartennummern oder Bankverbindungen direkt im Online-Shop eingeben müssen, gilt der Kauf auf Rechnung als besonders sicher, was die Preisgabe persönlicher Finanzdaten betrifft. Für die Abwicklung des Rechnungskaufs selbst benötigt der Händler oder Zahlungsdienstleister primär die Daten, die für die Bestellabwicklung ohnehin erforderlich sind:

  • Ihr vollständiger Name.
  • Ihre Rechnungs- und Lieferadresse.
  • Eventuell Ihre E-Mail-Adresse und Telefonnummer für Rückfragen und die Zustellung der Rechnung.

Für die im Hintergrund stattfindende Bonitätsprüfung können zusätzliche Informationen benötigt werden, wie zum Beispiel Ihr Geburtsdatum. Diese Daten werden jedoch in der Regel nicht direkt für die Zahlung verwendet, sondern dienen lediglich dazu, Ihre Identität zweifelsfrei festzustellen und die Bonitätsabfrage durchzuführen. Aus Käufersicht ist das Risiko, dass sensible Finanzdaten von Dritten abgefangen werden, beim Rechnungskauf minimal, da diese Daten gar nicht erst im System des Händlers gespeichert werden müssen.

Die Vorteile des Rechnungskaufs aus Kundensicht

Die hohe Beliebtheit des Kaufs auf Rechnung ist direkt auf die zahlreichen Vorteile zurückzuführen, die diese Zahlungsart für Verbraucher bietet. Diese Vorteile sind besonders relevant und spürbar, wenn man online einkauft und die Ware vor der Bezahlung prüfen möchte, wie es oft bei Bürobedarf der Fall ist, wo Qualität und Passform (z.B. bei Aktenordnern für Regale oder Tinte für den spezifischen Drucker) wichtig sind.

  • Maximale Sicherheit: Dies ist wohl der wichtigste Vorteil. Da Sie erst nach Erhalt und Prüfung der Ware bezahlen, gehen Sie kein Risiko ein, Ihr Geld zu verlieren, falls die Ware nicht geliefert wird oder beschädigt ankommt. Bei unseriösen Händlern, die nach Vorkasse nicht liefern, ist das Geld oft verloren. Beim Rechnungskauf zahlen Sie einfach nicht.
  • Ware vor Zahlung prüfen: Sie haben die Möglichkeit, die bestellten Artikel in Ruhe zu Hause oder im Büro zu begutachten. Passt der neue Bürostuhl wirklich? Hat das Druckerpapier die erwartete Qualität? Stimmt die Farbe der Kugelschreiber? Erst wenn Sie zufrieden sind, begleichen Sie die Rechnung.
  • Einfache Retouren: Sollte ein Produkt nicht passen, beschädigt sein oder einfach nicht gefallen, können Sie es problemlos zurücksenden. Da Sie noch nicht bezahlt haben, entfällt das Warten auf eine Rückerstattung des Kaufpreises, was den Retourenprozess erheblich vereinfacht und beschleunigt.
  • Schneller Versand: Da der Händler nicht auf den Zahlungseingang warten muss, kann die Ware direkt nach Ihrer Bestellung und der positiven Bonitätsprüfung versendet werden. Dies führt oft zu kürzeren Lieferzeiten im Vergleich zur Vorkasse.
  • Geringeres Risiko bei Identitätsdiebstahl: Sie müssen im Bestellprozess keine hochsensiblen Daten wie Kreditkarteninformationen oder Bankdaten angeben. Das minimiert das Risiko, dass solche Informationen bei einem Datenleck beim Händler in falsche Hände geraten.
  • Möglichkeit von Auswahlbestellungen: Der Rechnungskauf eignet sich hervorragend für sogenannte Auswahlbestellungen. Sie können beispielsweise verschiedene Modelle eines Artikels (z. B. verschiedene Bürostühle, mehrere Packungen unterschiedlichen Papiers) bestellen, um sie zu vergleichen und dann nur die gewünschten Artikel zu behalten und den Rest zurückzuschicken. Sie zahlen nur für das, was Sie behalten.

Diese Vorteile machen den Kauf auf Rechnung zu einer äußerst kundenfreundlichen und sicheren Option, die das Vertrauen in den Online-Handel stärkt.

Die Perspektive des Händlers: Risiken und Herausforderungen

Obwohl der Kauf auf Rechnung für Kunden so attraktiv ist, birgt er für die Händler auch Nachteile und Risiken. Der gravierendste Nachteil ist das Zahlungsausfallrisiko. Da der Händler in Vorleistung geht und die Ware versendet, bevor er das Geld erhalten hat, besteht immer die Gefahr, dass der Kunde die Rechnung nicht bezahlt – sei es aus Vergesslichkeit, Zahlungsunfähigkeit oder böser Absicht (Betrug). Betrugsfälle, bei denen Bestellungen unter falscher Identität oder an abweichende Adressen aufgegeben werden, um die Ware unrechtmäßig zu erlangen, stellen ebenfalls ein erhebliches Problem dar.

Händler stehen hier vor einem Dilemma: Einerseits möchten sie das Risiko von Zahlungsausfällen minimieren, andererseits wissen sie, dass der Rechnungskauf für viele Kunden eine entscheidende Rolle bei der Wahl des Online-Shops spielt. Studien zeigen, dass ein hoher Prozentsatz potenzieller Käufer (oft genannt werden Zahlen um die 80 Prozent) den Kaufvorgang abbricht, wenn die gewünschte Zahlungsoption, wie der Kauf auf Rechnung, nicht angeboten wird. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und hohe Umsätze zu erzielen, ist es für viele Händler daher fast unumgänglich, diese Zahlungsart anzubieten, auch wenn sie mit höheren Risiken und Aufwänden verbunden ist.

Kann man Druckerpatronen reklamieren?
Auch Druckerpatronen haben ein Haltbarkeitsdatum und gelegentlich landet eine abgelaufene Patrone beim Kunden. In dem Fall sollten Sie die Patrone beim Händler reklamieren und auf einem Austausch bestehen. Ein Fehler, der selbst geübten Benutzer unterlaufen kann, ist eine vergessene Folie.

Wie Händler Risiken minimieren: Die Bonitätsprüfung

Um das Risiko von Zahlungsausfällen zu reduzieren, führen die meisten Online-Händler, die Kauf auf Rechnung anbieten, im Hintergrund eine Bonitätsprüfung des Kunden durch. Diese Prüfung erfolgt automatisiert und dauert in der Regel nur wenige Sekunden, sodass sie den Bestellprozess für den Kunden kaum verzögert.

Für die Bonitätsprüfung nutzen Händler entweder intern gesammelte Daten über das bisherige Zahlungsverhalten des Kunden im eigenen Shop oder, was weitaus häufiger der Fall ist, sie greifen auf die Dienste externer Wirtschaftsauskunfteien zurück. Der bekannteste Dienstleister in Deutschland ist die SCHUFA (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung). Auskunfteien sammeln und speichern Daten über das Zahlungsverhalten von Verbrauchern. Dazu gehören Informationen über Girokonten, Kreditkarten, Kredite, Handyverträge und natürlich auch über offene oder beglichene Rechnungen im Online-Handel. Anhand dieser Daten berechnen die Auskunfteien einen Bonitätsscore, der die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls widerspiegelt. Ein hoher Score bedeutet eine gute Bonität und ein geringes Risiko für den Händler, während ein niedriger Score auf ein höheres Risiko hindeutet und zur Ablehnung des Rechnungskaufs führen kann.

Es ist wichtig zu betonen, dass eine einzelne Bonitätsabfrage für einen Rechnungskauf Ihre Kreditwürdigkeit normalerweise nicht negativ beeinflusst, solange sie im Rahmen einer Geschäftsbeziehung erfolgt. Häufige Abfragen ohne Vertragsabschluss oder, schlimmer noch, unbezahlte Rechnungen und Mahnverfahren können sich jedoch sehr wohl negativ auf Ihren Score auswirken.

Kauf auf Rechnung über externe Zahlungsdienstleister

Für viele Online-Händler bedeutet die Abwicklung des Rechnungskaufs einen nicht unerheblichen administrativen Aufwand. Dieser entsteht nicht nur durch die Durchführung der Bonitätsprüfung, sondern auch durch das Management offener Forderungen, das Versenden von Zahlungserinnerungen und Mahnschreiben sowie das Risiko, auf unbezahlten Rechnungen sitzen zu bleiben. Um diesen Aufwand und das Risiko zu reduzieren, lagern viele Händler die komplette Abwicklung des Rechnungskaufs an spezialisierte externe Zahlungsdienstleister (Payment Service Provider, PSP) aus. Bekannte Beispiele sind hier PayPal, Klarna, Ratepay, Billpay und viele andere.

Diese Dienstleister übernehmen gegen eine Gebühr pro Transaktion das komplette Management des Rechnungskaufs. Sie führen die Bonitätsprüfung durch, stellen dem Kunden die Rechnung aus, kümmern sich um das Mahnwesen und übernehmen vor allem das volle Zahlungsausfallrisiko. Für den Händler bedeutet dies, dass er nach dem Versand der Ware vom Zahlungsdienstleister sein Geld erhält, unabhängig davon, ob der Kunde die Rechnung später bezahlt oder nicht. Das Risiko liegt dann beim Dienstleister.

Für Sie als Kunde ändert sich im Grunde wenig. Sie erhalten die Rechnung vom Zahlungsdienstleister statt vom Händler und überweisen den Betrag auf dessen Konto. Die Konditionen (Zahlungsziel, etc.) sind oft ähnlich denen, die der Händler selbst anbieten würde. Ein kleiner Nachteil kann sich manchmal im Retourenprozess ergeben. Wenn Sie Ware zurücksenden, muss der Händler den Zahlungsdienstleister über die Retoure informieren, damit die Rechnung storniert oder angepasst wird. Dies kann in seltenen Fällen zu kurzen Verzögerungen oder Missverständnissen führen, bis die Information beim Dienstleister angekommen ist. Andererseits bieten Zahlungsdienstleister oft zusätzliche Services an, wie zum Beispiel die Möglichkeit, das Zahlungsziel gegen eine geringe Gebühr zu verlängern, was für Kunden mit kurzfristigen Liquiditätsengpässen von Vorteil sein kann.

Rechnungskauf im Vergleich zu anderen Zahlungsarten

KriteriumKauf auf RechnungVorkasseKreditkarte/PayPal
Sicherheit für KäuferSehr hoch (Zahlung nach Warenerhalt)Gering (Zahlung vor Warenerhalt)Hoch (Käuferschutz möglich)
ZahlungszeitpunktNach WarenerhaltVor WarenerhaltSofort (oder kurz danach)
Ware prüfen vor ZahlungJaNeinNein
Einfachheit RetoureSehr hoch (keine Rückerstattung nötig)Mittel (Warten auf Rückerstattung)Mittel (Warten auf Rückerstattung)
LieferzeitSchnell (sofortiger Versand durch Händler)Kann verzögert sein (Warten auf Zahlungseingang)Schnell (sofortige Zahlungsbestätigung)
Preisgabe sensibler DatenMinimal (keine Finanzdaten im Shop)Mittel (Bankdaten bei Überweisung)Hoch (Kreditkartendaten/Logins)

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Kauf auf Rechnung

Um Ihnen weitere Klarheit zu verschaffen, beantworten wir einige häufig gestellte Fragen zum Kauf auf Rechnung:

Ist der Kauf auf Rechnung wirklich sicher?

Ja, aus Käufersicht gilt der Kauf auf Rechnung als eine der sichersten Zahlungsmethoden im Online-Handel. Der Hauptgrund ist, dass Sie erst bezahlen, nachdem Sie die Ware erhalten und geprüft haben. Das Risiko, Geld zu verlieren, wenn die Ware nicht geliefert wird oder mangelhaft ist, entfällt somit fast vollständig.

Wie lange habe ich Zeit, die Rechnung zu bezahlen?

Das Zahlungsziel ist auf der Rechnung angegeben. Standardmäßig beträgt es oft 14 Tage ab Rechnungsdatum. Es kann aber je nach Händler oder Zahlungsdienstleister variieren und auch 30 Tage oder länger sein. Achten Sie immer auf das Fälligkeitsdatum, um Mahngebühren zu vermeiden.

Warum wurde mein Kauf auf Rechnung abgelehnt?

Eine Ablehnung kann verschiedene Gründe haben. Die häufigsten sind: negative Bonität (Bonitätsprüfung nicht bestanden), Minderjährigkeit (unter 18 Jahre), abweichende Rechnungs- und Lieferadresse, Tippfehler bei der Adresse, offene Rechnungen bei diesem Händler oder Dienstleister, oder Sie haben das maximale Bestelllimit für Rechnungskäufe überschritten.

Was passiert mit meiner Rechnung, wenn ich Artikel zurücksende?

Wenn Sie Artikel zurücksenden, wird die Rechnung entsprechend angepasst oder vollständig storniert, je nachdem, ob Sie die gesamte Bestellung oder nur einen Teil davon retournieren. Haben Sie bereits bezahlt, erhalten Sie eine Rückerstattung. Bei der Abwicklung über einen Zahlungsdienstleister kann es sein, dass die Information über Ihre Retoure erst vom Händler an den Dienstleister übermittelt werden muss, was unter Umständen ein paar Tage dauern kann.

Beeinflusst eine Bonitätsprüfung für den Rechnungskauf meine Kreditwürdigkeit?

Eine einzelne Bonitätsabfrage, die im Rahmen eines Kaufes erfolgt, hat in der Regel keinen negativen Einfluss auf Ihren Bonitätsscore. Wichtig ist, dass Sie die erhaltenen Rechnungen pünktlich bezahlen. Wiederholte verspätete Zahlungen, Mahnverfahren oder die Einleitung eines Inkassos wegen unbezahlter Rechnungen können Ihre Kreditwürdigkeit jedoch erheblich verschlechtern.

Fazit: Eine sichere und flexible Wahl

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Kauf auf Rechnung eine äußerst vorteilhafte Zahlungsart für Online-Käufer ist. Er bietet ein hohes Maß an Sicherheit, ermöglicht die entspannte Prüfung der Ware vor der Bezahlung und vereinfacht Retouren. Diese Flexibilität und das Vertrauen, das Händler ihren Kunden entgegenbringen, machen den Rechnungskauf zur beliebtesten Methode, insbesondere für Einkäufe, bei denen eine vorherige Begutachtung der Produkte wünschenswert ist – wie es bei vielen Artikeln aus dem Bereich Bürobedarf, Papeterie oder Druckerzubehör der Fall ist. Obwohl für Händler gewisse Risiken bestehen, ermöglichen moderne Bonitätsprüfungsverfahren und die Nutzung externer Zahlungsdienstleister die sichere und effiziente Anbietung dieser kundenfreundlichen Zahlungsoption.

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