Welche Adventskalender gab es früher?

Adventskalender: Tradition & kreative Füllideen

08/01/2013

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Die Adventszeit ist eine ganz besondere Zeit im Jahr, geprägt von Vorfreude, Gemütlichkeit und kleinen Traditionen, die uns die Wartezeit auf Heiligabend versüßen. Eine dieser liebgewonnenen Traditionen, die Groß und Klein gleichermaßen begeistert, ist der Adventskalender. Tag für Tag ein kleines Türchen zu öffnen, eine kleine Überraschung zu entdecken – das gehört für viele einfach zur Vorweihnachtszeit dazu. Doch hinter dem einfachen Prinzip verbergen sich eine reiche Geschichte und unzählige Möglichkeiten, diese Tradition ganz persönlich zu gestalten.

Während klassische Kalender mit Schokolade oder Bildern beliebt sind, erfreuen sich selbstgemachte oder selbst befüllbare Adventskalender wachsender Beliebtheit. Sie bieten die Möglichkeit, den Inhalt ganz individuell auf den Beschenkten abzustimmen, sei es für Kinder, den Partner, Freunde oder Kollegen. Die Herausforderung liegt oft darin, 24 passende, kleine Geschenke zu finden, die nicht nur Freude bereiten, sondern auch ins Fach, hinter das Türchen oder in den Beutel passen.

Wie viel kostet ein Legami Adventskalender?
ProduktbeschreibungenSet mit 12 Tischkarten für WeihnachtenIt's a Match Socken, bunt und lustig, Socken für Herren, Damen, KinderIn den EinkaufswagenIn den EinkaufswagenKundenrezensionen4,2 von 5 Sternen 534,4 von 5 Sternen 4Preis€495€555Betrag4,95 €Von 5,95 €
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Kreative Ideen zum Befüllen von Adventskalendern

Wer einen Adventskalender selbst gestalten oder befüllen möchte, steht vor der wunderbaren Aufgabe, 24 kleine Momente der Freude zu kreieren. Die Suche nach geeigneten kleinen Geschenken kann dabei ebenso viel Spaß machen wie das spätere Auspacken. Die Auswahl ist riesig und reicht weit über die klassische Schokolade hinaus. Wichtig ist, dass die Gegenstände nicht nur gefallen, sondern auch von der Größe her passen – denn nichts ist frustrierender, als wenn die sorgfältig ausgewählten Kleinigkeiten zu groß für die vorbereiteten Fächer sind.

Die Kosten spielen natürlich auch eine Rolle. Ein Adventskalender soll Freude bringen, ohne ein Vermögen zu kosten. Glücklicherweise gibt es unzählige erschwingliche Kleinigkeiten, die perfekt geeignet sind. Denken Sie an kleine Süßigkeiten wie Mini-Schokoladen, Mintboxen, Fruchtgummis, Marshmallows, Zuckerstangen, gebrannte Mandeln oder Spekulatiusgebäck. Auch Lollys und Knabbersachen sind beliebte Füllungen.

Neben Naschereien eignen sich auch viele nützliche oder lustige kleine Gegenstände. Dazu gehören Wertmarken für kleine gemeinsame Aktivitäten, Stifte (ein Klassiker im Bereich Papeterie!), Taschentücher in schönen Verpackungen, Lippenbalsams, kleine Duschgele oder persönliche Glücksbringer. Auch kleine modische Accessoires wie Socken mit lustigen Motiven oder ausgefallene Lebensmittel können für Überraschung sorgen.

Besonders beliebt als Füllungen für Erwachsene sind kleine Produkte zur Körperpflege. Hierzu zählen Schaumbäder, Handcremes, Lippenbalsams und Duschgele. Achten Sie bei der Auswahl auf die Inhaltsstoffe. Viele Anbieter haben sich auf vegane Naturkosmetik spezialisiert, oft mit Inhaltsstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau und natürlichen ätherischen Ölen, die auf Palmöl verzichten. Solche Produkte lassen sich mit gutem Gewissen verschenken und sind eine willkommene Abwechslung zu Süßigkeiten.

Beim Befüllen eines Kalenders für Erwachsene kann die persönliche Note durch kleine Gutscheine für gemeinsame Zeit (z.B. "Ein Filmabend deiner Wahl", "Ein gemeinsamer Kaffee"), liebevolle Botschaften oder kleine, auf den Beschenkten zugeschnittene Gegenstände verstärkt werden. Ob für Mutti, Papa, den Partner oder Kollegen – ein individuell befüllter Kalender zeigt Wertschätzung und zaubert täglich ein Lächeln ins Gesicht.

Es lohnt sich, frühzeitig mit der Planung und dem Einkauf der Füllungen zu beginnen. Besonders ausgefallene oder saisonale Artikel sind oft schon im Oktober vergriffen. Die Auswahl an kreativen Füllungen ist riesig und wird saisonal durch viele neue Produkte ergänzt. Von kleinen Spielzeugen und Bastelmaterialien für Kinder bis hin zu hochwertigen Mini-Produkten für Erwachsene gibt es für jeden Geschmack und jedes Alter passende Kleinigkeiten.

Was steckte früher in einem Adventskalender, als es noch keine Süßigkeiten gab?
Erste Adventskalender-Formen Tag für Tag steckten die Kinder eine kleine Fahne oder einen Stern mit Bibelversen daran, manche Familien zündeten zusätzlich auch eine Kerze an. Das zunehmende Licht stand dabei als Sinnbild für die bevorstehende Ankunft des Lichts der Welt, Jesus Christus.

Neben den Füllungen selbst gibt es auch wunderschöne Materialien für den Adventskalender als Ganzes: fertige Kalender zum Befüllen, kleine Stoff- oder Papiertüten, Zahlenkärtchen, Klammern und Bänder. Mit diesen Elementen lässt sich im Handumdrehen ein einzigartiger Kalender gestalten, der optisch ansprechend ist und die Vorfreude steigert.

Eine Reise durch die Geschichte des Adventskalenders

Während das Befüllen heute im Vordergrund steht, hat der Adventskalender eine faszinierende historische Entwicklung hinter sich, die eng mit der deutschen Geschichte verbunden ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten sich in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) sehr unterschiedliche Traditionen und Designs für Adventskalender.

In der BRD florierte der Markt relativ frei. Eine Vielzahl von Verlagshäusern, geprägt von Übernahmen und Neugründungen, belebte das Geschäft. Die Kalender zeichneten sich oft durch hohe Qualität und künstlerisches Können der Illustratoren aus. Die Tradition christlicher und niedlicher Motive wie Engel, Weihnachtsmänner und idyllische Winterszenen setzte sich weitgehend fort, oft ergänzt durch populäre Figuren aus der Kinderwelt. Verlage wie Richard Sellmer oder Korsch, die in dieser Zeit gegründet wurden, sind auch heute noch auf dem Markt präsent. Es gab viel Raum für Experimente mit Motiven und Designs, frei von staatlicher Einflussnahme.

Ganz anders verlief die Entwicklung in der DDR. Hier griff der Staat stark in die Gestaltung und die Verlagslandschaft ein. Religiöse Motive wie Engel und auch als „niedlich“ oder „spießbürgerlich“ empfundene Darstellungen wie Zwerge sollten von der Bildfläche verschwinden, da sie nicht mit dem sozialistischen Ideengut vereinbar waren. Die wenigen Verlage, die eine Druckerlaubnis erhielten, mussten ihre Motive anpassen.

Stattdessen verfolgten die Kalender in der DDR oft einen Bildungsauftrag. Motive aus Märchen, Würfel- und Ratespiele, aber auch Darstellungen des Alltags wie Marktbuden, Verkehrsmittel, Tiere, Wintersportszenen oder sogar Momente aus dem Kindergarten dominierten. Bewusst distanzierte man sich vom Begriff „Adventskalender“ und sprach stattdessen oft von „Vorweihnachtskalender“ oder später sogar von „Jahresabschlusskalender“. Im Gegensatz zur BRD wurde auf zusätzliche Verzierungen wie Glimmer oder Glitzer verzichtet. Obwohl die Auswahl an Herstellern begrenzt war, gab es auch in der DDR verschiedene Formen, neben den klassischen Türchenkalendern auch Abreißkalender und sogar erste Kalender zum Selber Füllen, die stilistisch den westlichen Kalendern ähnelten. Interessanterweise gab es auch Werbekalender, etwa von der Sparkasse oder den staatlichen Handelsorganisationen HO und KONSUM.

Die Geschichte zeigt, wie stark gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen selbst eine kleine Tradition wie den Adventskalender beeinflussen können. Während im Westen die Vielfalt und der freie Wettbewerb herrschten, prägten im Osten staatliche Vorgaben das Erscheinungsbild der Kalender.

Was kostet ein Legami Adventskalender? (Und andere Überlegungen)

Die Frage nach dem Preis eines bestimmten Adventskalenders, wie beispielsweise eines Legami Adventskalenders, lässt sich nicht pauschal beantworten, da die Kosten stark variieren. Der uns vorliegende Text gibt leider keinen spezifischen Preis für einen Legami Kalender an. Die Preisspanne bei Adventskalendern ist enorm und hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Art des Kalenders: Ein einfacher Papierkalender mit Bildern ist deutlich günstiger als ein Kalender mit Schokolade, Spielzeug, Kosmetik oder anderen hochwertigen Inhalten.
  • Inhalt: Der Wert der 24 kleinen Überraschungen bestimmt maßgeblich den Preis. Ein Kalender gefüllt mit Markenspielzeug oder hochwertiger Kosmetik kostet entsprechend mehr als ein Kalender mit einfacher Schokolade oder kleinen Non-Food-Artikeln.
  • Marke und Design: Bekannte Marken oder besonders aufwendig gestaltete Kalender können teurer sein.
  • Größe und Format: Große Kalender oder solche mit speziellen Formaten können ebenfalls im Preis variieren.
  • Art des Kaufs: Kauft man einen fertig befüllten Kalender oder ein Set zum Selbstbefüllen? Bei letzterem kommen die Kosten für die Struktur (Box, Tüten etc.) und die Kosten für die 24 Füllungen hinzu.

Wenn Sie einen Kalender zum Selbstbefüllen wählen, haben Sie die volle Kontrolle über die Kosten, da Sie jede einzelne Füllung selbst auswählen und kaufen. Hier können Sie von sehr günstigen Kleinigkeiten bis hin zu etwas teureren Überraschungen mischen, um Ihr Budget einzuhalten. Wie im Abschnitt über Füllideen erwähnt, gibt es viele erschwingliche Optionen, die dennoch viel Freude bereiten.

Wie viel kostet der Stich Adventskalender?
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Um den Preis eines spezifischen Legami Adventskalenders oder eines anderen Kalenders zu erfahren, empfiehlt sich die Recherche bei verschiedenen Händlern online oder im stationären Handel, da die Preise je nach Verkaufsstelle und Zeitpunkt (oft sind Kalender nach dem 1. Dezember reduziert) variieren können.

Vergleich: Adventskalender in BRD und DDR (ca. 1949-1990)

MerkmalBRDDDR
VerlagslandschaftVielfältig, viele Verlage, freier Wettbewerb, auch für Export produzierendStark reglementiert, wenige Verlage, staatliche Zensur, Verstaatlichungswellen
Staatlicher EinflussGering bis nicht vorhandenSehr stark, Einfluss auf Inhalte und Motive
MotiveOft traditionell christlich (Engel), niedlich (Zwerge), Weihnachtsmänner, idyllische Szenen, später ergänzt um KinderfigurenBewusste Abkehr von religiösen/niedlichen Motiven. Fokus auf Alltag, Bildung, Märchen, Transport, Winter, Kindergarten
BezeichnungenÜberwiegend "Adventskalender"Oft "Vorweihnachtskalender", zeitweise "Jahresabschlusskalender"
Materialien/VerzierungOft mit Glimmer oder Glitzer verziertVerzicht auf Glimmer und Glitzer
WerbekalenderVorhandenVorhanden (z.B. Sparkasse, HO, KONSUM)
Vielfalt der FormenKlassische Türchen, Abreißkalender, Kalender zum BefüllenÄhnliche Formen, Abreißkalender zeitweise verboten, erste Kalender zum Befüllen

Häufig gestellte Fragen zu Adventskalendern

Welche Kleinigkeiten eignen sich gut zum Befüllen eines Adventskalenders?

Sehr viele! Von kleinen Süßigkeiten wie gebrannten Mandeln oder Spekulatius über nützliche Dinge wie Stifte, Taschentücher oder Lippenbalsam bis hin zu kleinen Kosmetikartikeln, Gutscheinen oder persönlichen Glücksbringern. Wichtig ist, dass die Gegenstände klein genug sind und Freude bereiten.

Gab es Unterschiede bei Adventskalendern in der BRD und DDR?

Ja, erhebliche Unterschiede. In der DDR gab es starken staatlichen Einfluss, man entfernte sich von religiösen und "niedlichen" Motiven zugunsten von Bildungs- und Alltagsmotiven, oft als "Vorweihnachtskalender" bezeichnet, mit wenigen Verlagen. In der BRD entwickelte sich der Markt freier, behielt oft traditionelle Motive bei und hatte eine vielfältigere Verlagslandschaft.

Warum sollte man frühzeitig mit dem Befüllen des Adventskalenders beginnen?

Viele der beliebtesten kleinen Geschenkartikel, besonders saisonale oder ausgefallene Produkte, sind bereits im Oktober schnell ausverkauft. Um sicherzustellen, dass Sie alle gewünschten Füllungen bekommen, ist es ratsam, frühzeitig mit der Planung und dem Einkauf zu beginnen.

Eignen sich Adventskalender nur für Kinder?

Nein, absolut nicht! Adventskalender erfreuen auch Erwachsene sehr. Ein selbstgemachter Kalender mit persönlichen Kleinigkeiten ist ein wunderbares Geschenk für Partner, Eltern, Freunde oder Kollegen und bringt auch ihnen in der Vorweihnachtszeit Tag für Tag eine kleine Freude.

Die Tradition des Adventskalenders hat sich im Laufe der Zeit gewandelt und angepasst, aber ihre Essenz ist geblieben: die Freude am täglichen Countdown bis Weihnachten. Ob mit einem gekauften Kalender oder einer liebevollen Eigenkreation, die kleinen Überraschungen hinter den Türchen oder in den Säckchen sind ein fester Bestandteil der Vorfreude und machen die Adventszeit zu einer magischen Periode im Jahr.

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