Was hat DHL für eine Bedeutung?

Drucker erforderlich: Was das bedeutet

19/12/2019

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Wenn Sie ein Paket versenden möchten und beim Erstellen des Versandetiketts die Meldung „Drucker erforderlich“ sehen, oft begleitet vom Symbol eines Druckers, ist die Bedeutung klar und direkt: Sie müssen das erstellte Versandetikett physisch ausdrucken. Dieses gedruckte Etikett ist unerlässlich und muss gut sichtbar auf dem Paket angebracht werden, bevor es versandbereit ist. Es ist das zentrale Dokument für den gesamten Logistikprozess, von der Annahme über die Sortierung bis zur Zustellung.

Was hat DHL für eine Bedeutung?
Der Name DHL selbst geht auf die Nachnamen der Geschäftsleute Adrian Dalsey, Larry Hillblom and Robert Lynn zurück, die das Unternehmen 1969 in San Francisco gründeten.

In einer zunehmend digitalen Welt mag es überraschen, dass für viele Versandarten immer noch ein physischer Ausdruck notwendig ist. Dies liegt an der Infrastruktur der Versanddienstleister. Ihre Sortierzentren und Lieferketten sind darauf ausgelegt, Barcodes und Adressinformationen von gedruckten Etiketten zu scannen und zu verarbeiten. Auch wenn digitale Lösungen wie QR-Codes für einige Dienste aufkommen, ist das gedruckte Etikett nach wie vor der Standard für die Mehrheit der Sendungen, insbesondere für Geschäftskunden und internationale Pakete.

Übersicht

Warum ist ein gedrucktes Etikett so wichtig?

Das Versandetikett ist mehr als nur ein Adressaufkleber. Es enthält eine Vielzahl von Informationen, die für den reibungslosen Transport Ihres Pakets entscheidend sind:

  • Empfänger- und Absenderadresse: Klar und deutlich lesbar, damit das Paket seinen Bestimmungsort erreicht und im Falle einer Unzustellbarkeit zurückgesendet werden kann.
  • Barcode(s): Diese maschinenlesbaren Codes enthalten Tracking-Informationen, die es dem Versanddienstleister ermöglichen, das Paket an verschiedenen Punkten der Lieferkette zu identifizieren, zu sortieren und seinen Fortschritt zu verfolgen.
  • Versandinformationen: Details zum Service (Express, Standard etc.), Gewicht, Größe und eventuell spezielle Handhabungshinweise.
  • Referenznummern: Interne Nummern des Versanddienstleisters zur Zuordnung und Verarbeitung.

Ohne ein korrekt ausgedrucktes und auf dem Paket angebrachtes Etikett kann Ihr Paket nicht bearbeitet, verfolgt oder zugestellt werden. Die Meldung „Drucker erforderlich“ stellt also sicher, dass Sie diesen entscheidenden Schritt nicht überspringen.

Welche Büroartikel benötigen Sie, um ein Etikett zu drucken?

Um der Anforderung „Drucker erforderlich“ nachzukommen, benötigen Sie im Grunde drei Dinge aus dem Bereich Bürobedarf:

  1. Einen funktionierenden Drucker.
  2. Das richtige Papier oder spezielle Etiketten.
  3. Ausreichend Tinte oder Toner.

Diese Grundausstattung ist für jeden, der regelmäßig versendet, unerlässlich.

Den richtigen Drucker für Versandetiketten auswählen

Nicht jeder Drucker ist gleich, und die Wahl des richtigen Geräts kann den Prozess des Etikettendrucks erheblich vereinfachen. Es gibt hauptsächlich drei Arten von Druckern, die für den Druck von Versandetiketten in Frage kommen:

Tintenstrahldrucker

Diese Drucker sind in vielen Haushalten und kleinen Büros verbreitet. Sie sind oft kostengünstig in der Anschaffung und eignen sich gut für den gelegentlichen Druck. Für Versandetiketten können Sie Standardpapier verwenden und das Etikett dann mit Klebeband am Paket befestigen, oder spezielle selbstklebende Etikettenbögen im passenden Format (oft A4 mit 1, 2 oder 4 Etiketten pro Bogen). Der Nachteil kann sein, dass Tinte bei Feuchtigkeit verwischen kann und die Druckkosten pro Seite höher sein können als bei Laserdruckern, besonders wenn Sie viel drucken.

Laserdrucker

Laserdrucker verwenden Tonerpulver, das auf das Papier geschmolzen wird. Der Ausdruck ist sehr haltbar, wasser- und wischfest – ideal für Versandetiketten, die Witterungseinflüssen ausgesetzt sein könnten. Laserdrucker sind in der Anschaffung oft teurer, aber die Kosten pro Seite (für Toner) sind in der Regel niedriger, besonders bei hohem Druckvolumen. Auch hier können Sie Standardpapier oder spezielle Laser-Etikettenbögen verwenden. Die Druckgeschwindigkeit ist meist höher als bei Tintenstrahldruckern.

Thermodrucker (Etikettendrucker)

Diese spezialisierten Drucker sind oft die erste Wahl für Vielversender. Sie benötigen keine Tinte oder Toner, sondern drucken direkt auf thermisches Etikettenpapier, indem sie Hitze nutzen, um den Druck schwärzen. Thermodrucker sind sehr schnell, produzieren haltbare Etiketten und haben sehr niedrige Verbrauchskosten (nur das Etikettenpapier). Sie sind in der Anschaffung oft teurer als gängige Tintenstrahl- oder Laserdrucker und drucken in der Regel nur in Schwarzweiß. Sie sind jedoch speziell für die typischen Größen von Versandetiketten (z.B. 10x15 cm) ausgelegt und liefern professionelle Ergebnisse.

DruckertypVorteile für EtikettenNachteile für EtikettenVerbrauchsmaterial
TintenstrahlGünstige Anschaffung, vielseitigTinte kann verwischen, höhere SeitenkostenTintenpatronen, Papier/Etikettenbögen
LaserWischfest, niedrige Seitenkosten bei viel DruckHöhere Anschaffung, Toner ist teurer als Tinte (pro Einheit)Tonerkartuschen, Papier/Etikettenbögen
ThermodruckerSehr schnell, keine Tinte/Toner nötig, haltbare Etiketten, sehr geringe VerbrauchskostenHöhere Anschaffung, druckt nur Schwarzweiß, spezialisiert (nur Etiketten), spezielle Etikettenrollen nötigThermisches Etikettenpapier

Das richtige Papier oder Etikettenmaterial

Neben dem Drucker ist das Material, auf das Sie drucken, entscheidend. Sie haben im Wesentlichen zwei Optionen, je nach Druckertyp und Vorliebe:

Standardpapier

Wenn Sie einen Tintenstrahl- oder Laserdrucker verwenden, können Sie das Etikett auf normalem A4-Druckerpapier ausdrucken. Achten Sie darauf, dass das Papier nicht zu dünn ist (mindestens 80 g/m²). Nach dem Ausdruck müssen Sie das Etikett ausschneiden und sicher mit Klebeband auf dem Paket befestigen. Es ist wichtig, dass der Barcode und die Adressen komplett sichtbar und nicht vom Klebeband verzerrt oder verdeckt werden. Verwenden Sie am besten klares, starkes Paketklebeband.

Selbstklebende Etikettenbögen

Dies ist eine professionellere Lösung für Tintenstrahl- und Laserdrucker. Diese Bögen (oft im A4-Format) sind bereits mit einer oder mehreren selbstklebenden Etiketten versehen, die sich leicht ablösen lassen. Sie müssen das Etikett nur noch auf den Bogen drucken, abziehen und auf das Paket kleben. Dies spart Zeit und sieht ordentlicher aus. Achten Sie darauf, Etiketten zu wählen, die für Ihren Druckertyp (Laser oder Tinte) geeignet sind, da die Beschichtungen unterschiedlich sein können.

Thermische Etikettenrollen

Diese sind ausschließlich für Thermodrucker gedacht. Sie kommen auf Rollen und sind bereits in der passenden Größe für Versandetiketten (z.B. 10x15 cm). Das Drucken ist sehr schnell, und die Etiketten sind selbstklebend und robust.

Unabhängig vom Material ist es wichtig, dass die Oberfläche des Etiketts matt (nicht glänzend) ist, damit Barcode-Scanner die Informationen gut lesen können.

Tinte und Toner: Die Antriebskraft Ihres Druckers

Ein Drucker ist nutzlos ohne das notwendige Verbrauchsmaterial: Tinte für Tintenstrahldrucker oder Toner für Laserdrucker. Die Meldung „Drucker erforderlich“ wird zu einem Problem, wenn Ihre Patronen leer sind. Es ist ratsam, immer einen Vorrat an passenden Patronen oder Kartuschen zu haben, besonders wenn Sie regelmäßig versenden.

  • Tintenpatronen: Enthalten flüssige Tinte. Es gibt oft separate Patronen für Schwarz und verschiedene Farben. Für Versandetiketten ist nur die schwarze Tinte entscheidend. Achten Sie darauf, hochwertige Tinte zu verwenden, die schnell trocknet und nicht verwischt.
  • Tonerkartuschen: Enthalten feines Pulver. Tonerdrucke sind von Natur aus wisch- und wasserfester. Tonerkartuschen halten in der Regel länger als Tintenpatronen und sind ideal für hohes Druckaufkommen.

Die Auswahl des richtigen Verbrauchsmaterials – ob Original vom Druckerhersteller, kompatible Patronen oder wiederaufbereitete Varianten – hängt von Ihrem Budget und Ihren Prioritäten (Qualität vs. Kosten) ab. Wichtig ist, dass der Druck klar und gut lesbar ist, insbesondere der Barcode.

Was tun, wenn kein Drucker verfügbar ist?

Wenn Sie mit der Meldung „Drucker erforderlich“ konfrontiert werden, aber keinen Drucker zur Hand haben, gibt es Alternativen:

  • Druckservice nutzen: Viele Copy-Shops, Postfilialen oder Paketshops bieten Druckdienste an. Sie können das Etikett als PDF-Datei mitbringen (auf einem USB-Stick oder per E-Mail/Cloud) und dort ausdrucken lassen.
  • Bei Freunden/Familie drucken: Eine einfache Lösung, wenn jemand in Ihrer Nähe einen Drucker hat.
  • Digitale Alternativen prüfen: Manchmal bieten Versanddienstleister alternative Optionen an, bei denen Sie einen QR-Code erhalten, der im Paketshop gescannt wird und das Etikett dort ausgedruckt wird. Diese Option ist aber nicht immer verfügbar, insbesondere wenn die Meldung „Drucker erforderlich“ explizit erscheint.
  • Paketshop mit Druckfunktion: Einige Paketshops sind mit Druckern ausgestattet und können das Etikett für Sie drucken, wenn Sie die Versanddaten oder einen Code vorlegen. Dies ist jedoch nicht bei allen Dienstleistern oder Standorten der Fall.

Es ist klar: Die einfachste und schnellste Lösung ist, einen eigenen Drucker zu besitzen und die notwendigen Verbrauchsmaterialien bereitzuhalten.

Tipps für den perfekten Etikettendruck

Ein gut gedrucktes Etikett ist entscheidend für einen reibungslosen Versand. Hier sind einige Tipps:

  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Drucker korrekt eingerichtet ist und die Druckqualität auf eine ausreichende Auflösung eingestellt ist, damit der Barcode scharf ist.
  • Verwenden Sie die richtige Papiergröße und -art für Ihr Etikettendesign. Wenn Sie A4-Bögen verwenden, stellen Sie sicher, dass das Etikett im richtigen Bereich des Bogens gedruckt wird.
  • Drucken Sie das Etikett in Schwarzweiß. Farbdruck ist unnötig und verbraucht teure Farbtinte/Toner.
  • Überprüfen Sie nach dem Druck, ob der Barcode klar und nicht verschmiert ist.
  • Kleben Sie das Etikett auf eine ebene Fläche des Pakets, vermeiden Sie Kanten, Falten oder Überlappungen. Der Barcode muss vollständig sichtbar und scanbar sein.
  • Sichern Sie das Etikett gut, besonders wenn Sie Standardpapier verwenden. Kleben Sie die Ränder sorgfältig fest, um ein Ablösen während des Transports zu verhindern.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich ein Versandetikett in Farbe drucken?

Sie können ein Versandetikett in Farbe drucken, aber es ist absolut unnötig. Alle wichtigen Informationen, insbesondere der Barcode, sind in Schwarzweiß gehalten. Farbdruck verbraucht nur teure Farbtinte oder Toner.

Welche Papiergröße benötige ich für Versandetiketten?

Das hängt vom Versanddienstleister und der Art des Etiketts ab. Viele Online-Portale bieten das Etikett als PDF auf einem A4-Blatt an, oft mit einem oder zwei Etiketten pro Seite. Spezielle Thermodrucker verwenden Rollen mit Etiketten im Format ca. 10x15 cm.

Was bedeutet es, wenn der Barcode auf dem Etikett verschmiert ist?

Ein verschmierter oder unleserlicher Barcode ist ein ernstes Problem. Scanner können ihn möglicherweise nicht lesen, was zu Verzögerungen, manueller Nachbearbeitung oder sogar zur Rücksendung Ihres Pakets führen kann. Drucken Sie das Etikett in diesem Fall neu.

Kann ich das Etikett verkleinern oder vergrößern?

Nein, das sollten Sie unbedingt vermeiden! Das Ändern der Größe kann den Barcode unleserlich machen und die Platzierung der Informationen verändern, was zu Problemen im Logistikzentrum führt. Drucken Sie das Etikett immer in der Originalgröße (100%).

Muss ich das alte Etikett entfernen, wenn ich ein Paket wiederverwende?

Ja, es ist sehr wichtig, alle alten Versandetiketten, Adressen oder Barcodes vom Paket zu entfernen oder vollständig zu überkleben. Andernfalls könnten Scanner im Sortierzentrum falsche Informationen lesen und Ihr Paket fehlleiten.

Lohnt sich ein Thermodrucker, wenn ich nur gelegentlich versende?

Für gelegentliche Versender (nur wenige Pakete im Monat) ist ein Thermodrucker in der Regel zu teuer in der Anschaffung. Ein vorhandener Tintenstrahl- oder Laserdrucker mit passenden Etikettenbögen oder Standardpapier reicht völlig aus. Ein Thermodrucker lohnt sich erst bei regelmäßigem, höherem Versandvolumen.

Fazit

Die Meldung „Drucker erforderlich“ ist ein klares Zeichen, dass der digitale Weg für Ihr Versandetikett endet und der physische Ausdruck beginnt. Sie stellt sicher, dass das nötige Dokument für den Transport Ihres Pakets erstellt wird. Ein zuverlässiger Drucker, das passende Papier oder Etiketten und natürlich ausreichend Tinte oder Toner sind die grundlegenden Büroartikel, die Sie bereithalten sollten, um jederzeit versandbereit zu sein. Investieren Sie in qualitativ hochwertige Materialien, um sicherzustellen, dass Ihre Etiketten klar, haltbar und scannbar sind. So vermeiden Sie Probleme und stellen sicher, dass Ihr Paket sicher und pünktlich am Ziel ankommt.

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