Wer steckt hinter Brother Druckern?

Drucker: Bürobedarf & Multifunktionsgeräte

21/11/2024

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Ja, Drucker sind zweifellos ein fundamentaler Bestandteil des modernen Bürobedarfs. Sie gehören zu den unverzichtbaren Werkzeugen, die in nahezu jeder Arbeitsumgebung benötigt werden, um Dokumente zu erstellen, zu vervielfältigen und zu verteilen. In diesem Artikel beleuchten wir die verschiedenen Arten von Druckgeräten, ihre Funktionen und werfen einen Blick auf einen der führenden Hersteller in diesem Bereich.

Welche Firma stellt Brother-Drucker her?
Brother Industries, Ltd. (stilisiert in Kleinbuchstaben) (Japanisch: ブラザー工業株式会社, Hepburn: Burazā Kōgyō Kabushiki-gaisha) ist ein japanisches multinationales Unternehmen für Elektronik und Elektrogeräte mit Hauptsitz in Nagoya, Japan.

Die Technologie hinter Druckern hat sich über die Jahre stark weiterentwickelt. Von einfachen Druckern, die nur Text auf Papier brachten, bis hin zu hochkomplexen Systemen, die scannen, kopieren, faxen und direkt mit digitalen Workflows verbunden sind. Die Wahl des richtigen Druckers kann einen erheblichen Einfluss auf die Effizienz und Produktivität im Büro haben.

Übersicht

Was ist eigentlich ein Multifunktionsdrucker?

Moderne Multifunktionssysteme, oft auch All-in-One-Geräte genannt, sind heutzutage weit mehr als nur einfache Drucker oder Kopierer. Sie agieren als zentrale Plattformen für die Dokumenten- und Informationsverarbeitung im Büro.

Diese Geräte vereinen eine Vielzahl von Funktionalitäten in einem einzigen Gehäuse. Zu den klassischen Funktionen gehören:

  • Drucken: Die primäre Aufgabe, das Übertragen digitaler Dokumente auf Papier.
  • Kopieren: Das schnelle Duplizieren von physischen Dokumenten.
  • Scannen: Das Digitalisieren von Papierdokumenten in verschiedene Dateiformate.
  • Faxen: Das Senden und Empfangen von Dokumenten über das Telefonnetz.

Darüber hinaus bieten viele Multifunktionssysteme erweiterte Endverarbeitungs-Optionen, die den Workflow weiter optimieren. Dazu zählen beispielsweise das Heften und Lochen von Ausdrucken, das Falzen von Briefen oder sogar die Erstellung von Broschüren und größeren Bannern.

Ein entscheidender Aspekt moderner Multifunktionssysteme ist ihre Fähigkeit zur Integration in die bestehenden Arbeitsprozesse eines Unternehmens. Sie sind dafür konzipiert, nahtlos mit Software und Netzwerken zusammenzuarbeiten, um den Austausch und die Verarbeitung von Informationen zu erleichtern.

Da über diese Systeme oft sensible Daten verarbeitet werden, spielt die Sicherheit eine übergeordnete Rolle. Hersteller bieten daher verschiedene Security-Optionen an, um die Vertraulichkeit und Integrität der Dokumente und Informationen während der Verarbeitung zu gewährleisten.

Multifunktionsgeräte verfügen zudem über zusätzliche Ausstattungen, die ihre Vielseitigkeit erhöhen. Dazu gehören:

  • WLAN: Ermöglicht die drahtlose Integration ins Netzwerk.
  • Kartenleser: Direkter Druck von Speicherkarten.
  • USB-Anschlüsse: Direkter Druck oder Scan auf/von einem USB-Stick.
  • Airprint / Google Cloud Print: Ermöglicht einfaches Drucken von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets ohne zusätzliche Treiberinstallation.
  • NFC (Near Field Communication): Ermöglicht schnelles Verbinden und Drucken durch einfaches Berühren des Geräts mit einem kompatiblen Mobilgerät.

Multifunktionsdrucker bieten in der Regel ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Statt mehrere einzelne Geräte – Drucker, Kopierer, Scanner, Faxgerät – anschaffen zu müssen, kann ein einziges Multifunktionssystem alle wichtigen Funktionen zur Dokumentenverarbeitung im Büro abdecken. Dies spart nicht nur Anschaffungskosten, sondern auch Platz und Energie.

Laserdrucker vs. Tintenstrahldrucker: Welcher ist der Richtige?

Bei der Anschaffung eines neuen Bürodruckers stellt sich oft die grundlegende Frage: Soll es ein Laserdrucker oder ein Tintenstrahldrucker sein? Beide Technologien haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile, die sie für unterschiedliche Anwendungsbereiche prädestinieren.

Ist Drucker Bürobedarf?
Obwohl im modernen Büro viele Dokumente und Informationen digital verarbeitet werden, gehört der Drucker noch immer zur Grundausstattung im Office.

Tintenstrahldrucker

Ein Tintenstrahldrucker arbeitet mit flüssiger Tinte. Diese Tinte wird über einen Druckkopf in winzigen Tröpfchen auf das Papier gesprüht. Der Druckkopf bewegt sich quer über die Seite, während das Papier vertikal transportiert wird, um das gewünschte Druckbild Zeile für Zeile aufzubringen.

Vorteile:

  • Günstig in der Anschaffung.
  • Oft besser für den Druck von Fotos und farbigen Grafiken geeignet, da flüssige Tinte feinere Farbabstufungen ermöglicht.

Nachteile:

  • Teurer im Unterhalt, da Tintenpatronen pro Seite oft teurer sind als Toner.
  • Langsamere Druckgeschwindigkeit, insbesondere bei Farbdrucken.
  • Tinte kann auf normalem Papier leicht verwischen.
  • Tintenpatronen können austrocknen, wenn der Drucker längere Zeit nicht benutzt wird.

Laserdrucker

Ein Laserdrucker verwendet Toner, ein feines Pulver. Das Druckverfahren basiert auf Elektrofotografie. Im Inneren des Geräts befindet sich eine Fotoleitertrommel, die elektrisch aufgeladen wird. Ein Laserstrahl lenkt das Licht über Spiegel auf die Trommel und entlädt selektiv jene Stellen, die später nicht bedruckt werden sollen. Das Tonerpulver haftet nur an den elektrisch geladenen Stellen der Trommel, die das Druckbild darstellen.

Anschließend wird der Toner von der Trommel auf das Papier übertragen. Unter Hitze und Druck wird das Tonerpulver dauerhaft mit den Papierfasern verschmolzen.

Vorteile:

  • Schnellere Druckgeschwindigkeit, besonders bei Textdokumenten.
  • Geringere Druckkosten pro Seite, insbesondere bei hohem Druckaufkommen.
  • Dokumente sind sofort wischfest, da der Toner aufgeschmolzen wird.
  • Ideal für den Druck von Textdokumenten und Grafiken mit klaren Linien.
  • Leise im Betrieb.

Nachteile:

  • Teurer in der Anschaffung.
  • Farblaserdrucker sind in der Regel teurer als Farb-Tintenstrahldrucker und oft weniger gut für Fotodrucke geeignet.
  • Benötigen eine Aufwärmzeit.

Laserdrucker eignen sich aufgrund ihrer Geschwindigkeit, ihrer niedrigen Seitenkosten bei hohem Volumen und ihres leisen Betriebs ideal als Bürodrucker, insbesondere wenn das Gerät von mehreren Nutzern gemeinsam verwendet wird. Viele Multifunktionsgeräte, die für den Bürogebrauch konzipiert sind, arbeiten daher mit Lasertechnologie.

Vergleichstabelle: Laser vs. Tintenstrahl

MerkmalTintenstrahldruckerLaserdrucker
TechnologieFlüssige Tinte, aufgesprühtTonerpulver, aufgeschmolzen
AnschaffungskostenGeringHöher
Kosten pro SeiteHöherGeringer (bei hohem Volumen)
DruckgeschwindigkeitLangsamerSchneller
Qualität TextdruckGutSehr gut, scharf
Qualität FotodruckSehr gut (auf geeignetem Papier)Gut (Farbe kann weniger lebendig sein)
WischfestigkeitGering (auf Normalpapier)Sehr gut (sofort wischfest)
GeräuschpegelVariabel, oft lauter beim DruckenLeiser im Betrieb
Ideal fürGelegentliches Drucken, Fotos, HeimanwenderHohes Druckaufkommen, Textdokumente, Büroumgebungen

Die Marke Brother: Ein Blick hinter die Kulissen

Wenn es um Drucker und Bürobedarf geht, ist Brother ein weltweit bekannter Name. Doch wer steckt hinter diesem Unternehmen und was macht es aus?

Brother Industries Ltd. (ブラザー工業株式会社) ist ein global agierender Konzern mit Hauptsitz in Nagoya, Japan. Die Geschichte des Unternehmens reicht weit zurück. Es wurde 1934 als Nippon mishin seizō K.K. (Japanische Nähmaschinen-Manufaktur) gegründet. Die Wurzeln reichen sogar bis ins Jahr 1908 zurück, als die Yasui mishin shōkai (Yasui Nähmaschinen-Gesellschaft) als Reparaturwerkstatt für Nähmaschinen ins Leben gerufen wurde. Später wurde daraus die Yasui Mishin kyōdai shōkai (Nähmaschinengeschäft Gebrüder Yasui), was den Namen Brother (Bruder) inspirierte.

Das Unternehmen ist nicht nur für Drucker bekannt. Brother stellt eine breite Palette an Produkten her, darunter:

  • Drucker (Laser, LED, Tintenstrahl)
  • Multifunktionsgeräte
  • Nadeldrucker
  • Faxgeräte
  • P-touch Beschriftungsgeräte
  • Schreibmaschinen (historisch bedeutend)
  • Näh- und Sticksysteme
  • Online-Karaoke/Content-Delivery-Systeme

Brother ist seit langem auf dem internationalen Markt aktiv. Die erste überseeische Vertriebsniederlassung, die Brother International Corporation (US), wurde bereits 1955 gegründet. 1958 folgte eine europäische Niederlassung in Dublin. Der Firmenname wurde 1962 offiziell in Brother Industries, Ltd. geändert. Der Einstieg in den Druckermarkt erfolgte während der langjährigen Zusammenarbeit mit Centronics.

Brother war auch ein bedeutender Akteur auf dem weltweiten Markt für Schreibmaschinen. In den 1960er und 1970er Jahren gehörten Brother, Silver Seiko und Nakajima zu den japanischen Unternehmen, die wegen ihrer preisgünstigen manuellen Schreibmaschinen oft Ziel von Antidumping-Kampagnen in den USA und Europa waren. 2012 stellte Brother in seinem Werk in Nordwales die Produktion von Schreibmaschinen ein und spendete die letzte in Großbritannien hergestellte Maschine an das Science Museum in London.

Welche Marke ist besser, HP oder Brother?
Im Allgemeinen besser für hochwertige Fotodrucke geeignet. HP ist führend bei der Fotodruckqualität mit lebendigeren und präziseren Farben, während Brother eine praktikable Option für weniger anspruchsvolle Fotodruckaufgaben ist .

Im Jahr 2022 feierte Brother einen Meilenstein: die Produktion von 70 Millionen Haushaltsnähmaschinen seit Beginn der Massenproduktion im Jahr 1932.

Brother in Deutschland

Die deutsche Niederlassung, die Brother International GmbH, wurde 1962 in Hamburg gegründet. Nach Umzügen nach Frankfurt am Main (1964) und Bad Vilbel (1974) ist dies heute die zentrale Vertriebsgesellschaft in Deutschland. Sie erwirtschaftet einen Gesamtumsatz von über 300 Millionen Euro. Industrienähmaschinen und Textildrucker werden von einer separaten Filiale, der Brother Industriemaschinen GmbH in Emmerich am Rhein, vertrieben. Diese ist für das industrielle Geschäft in ganz Europa, dem Nahen Osten und Südafrika zuständig.

Brother in der Schweiz

Die Brother (Schweiz) AG wurde 1972 gegründet und hat ihren Sitz in Dättwil bei Baden AG. Seit 1997 trägt sie diesen Namen. Mit rund 60 Mitarbeitern erwirtschaftet sie heute einen Umsatz von etwa 55 Millionen Euro im Jahr.

Brother in Österreich

In Österreich ist Brother durch die Brother International Austria GesmbH mit Sitz in Wien vertreten. Diese Vertriebsgesellschaft wurde 1971 gegründet und ist nicht nur für Österreich, sondern auch für 13 Staaten Osteuropas zuständig. Das Vertriebsprogramm umfasst Laserdrucker und Multifunktionsgeräte, Faxgeräte, P-touch Beschriftungsgeräte, Schreibmaschinen und Nähmaschinen.

Verzicht auf Chips bei Tintenpatronen (Historisch)

Brother verfolgte bei seinen Tintenstrahldruckern lange Zeit eine Strategie, bei der auf Chips auf den Tintenpatronen verzichtet wurde. Im Vergleich zu vielen anderen bedeutenden Herstellern hielt Brother länger an diesem Ansatz fest. Erst 2012 wurden mit den Patronen der 123/127XL-Serien Chips eingeführt. Dieser lange Verzicht auf Chips machte Brother-Tintenstrahldrucker bei Nutzern beliebt, die ihre Patronen selbst wiederbefüllten, und trug zu niedrigen Preisen für kompatible Tintenpatronen von Fremdherstellern bei. Mittlerweile sind aber auch für die meisten Geräte mit chipgesteuerten Patronen preisgünstige Ersatzpatronen von Drittanbietern erhältlich.

Häufig gestellte Fragen zu Druckern und Brother

Ist ein Drucker Bürobedarf?

Ja, absolut. Drucker, Scanner, Kopierer und Faxgeräte (oft in Multifunktionsgeräten vereint) sowie Verbrauchsmaterialien wie Toner, Tinte und Papier gehören zum Kern des Bürobedarfs in fast jeder modernen Arbeitsumgebung.

Was ist ein Multifunktionsdrucker?

Ein Multifunktionsdrucker ist ein Gerät, das mehrere Funktionen in sich vereint, typischerweise Drucken, Kopieren, Scannen und oft auch Faxen. Moderne Geräte bieten zusätzliche Features wie drahtlose Konnektivität (WLAN), direkte Druckmöglichkeiten von USB-Sticks oder mobilen Geräten sowie Optionen zur Dokumentenverarbeitung und -sicherheit.

Ist Drucker Bürobedarf?
Obwohl im modernen Büro viele Dokumente und Informationen digital verarbeitet werden, gehört der Drucker noch immer zur Grundausstattung im Office.

Was ist der Unterschied zwischen einem Laserdrucker und einem Tintenstrahldrucker?

Der Hauptunterschied liegt in der Drucktechnologie und dem Verbrauchsmaterial. Laserdrucker verwenden Tonerpulver, das mit Hitze auf das Papier geschmolzen wird. Sie sind schneller und haben niedrigere Seitenkosten bei hohem Druckaufkommen. Tintenstrahldrucker verwenden flüssige Tinte, die aufgesprüht wird. Sie sind günstiger in der Anschaffung und oft besser für Fotodrucke geeignet, aber teurer im Unterhalt und langsamer.

Für wen ist ein Laserdrucker am besten geeignet?

Ein Laserdrucker eignet sich am besten für Büros oder Umgebungen mit hohem Druckaufkommen, die hauptsächlich Textdokumente drucken. Sie sind schnell, effizient und haben geringe Kosten pro Seite, was sie ideal für den Mehrnutzerbetrieb macht.

Für wen ist ein Tintenstrahldrucker am besten geeignet?

Ein Tintenstrahldrucker ist oft die bessere Wahl für Heimanwender oder kleine Büros mit geringem Druckaufkommen. Sie sind günstiger in der Anschaffung und eignen sich gut für den Druck von Fotos und farbigen Grafiken. Allerdings sind die Druckkosten pro Seite höher.

Welche Firma stellt Brother-Drucker her?

Brother-Drucker werden von Brother Industries Ltd. hergestellt, einem japanischen Konzern mit Hauptsitz in Nagoya. Das Unternehmen hat eine lange Geschichte, die bis ins Jahr 1908 zurückreicht und ursprünglich mit der Herstellung von Nähmaschinen begann.

Stellt Brother auch andere Produkte her?

Ja, Brother hat ein sehr vielfältiges Produktportfolio. Neben Druckern und Multifunktionsgeräten stellt das Unternehmen unter anderem Beschriftungsgeräte, Näh- und Sticksysteme sowie historisch auch Schreibmaschinen her.

Verwendet Brother Chips in seinen Tintenpatronen?

Historisch gesehen hat Brother lange auf Chips verzichtet, was bei Nutzern, die Patronen selbst wiederbefüllten, beliebt war. Seit 2012 hat Brother jedoch bei neueren Tintenpatronenserien Chips eingeführt. Dennoch sind für viele Geräte weiterhin preisgünstige Ersatzpatronen von Fremdherstellern erhältlich, oft auch mit kompatiblen Chips.

Ist die Marke Brother in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten?

Ja, Brother hat eigene Vertriebsniederlassungen in Deutschland (Brother International GmbH in Bad Vilbel), in der Schweiz (Brother (Schweiz) AG in Dättwil bei Baden AG) und in Österreich (Brother International Austria GesmbH in Wien).

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