Was kostet Dirk Kreuter Jetstream?

Dirk Kreuter: Preise, Klagen, Mastermind

27/04/2025

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Dirk Kreuter ist eine bekannte Figur in der deutschen Business- und Coaching-Szene. Seine Seminare und Trainingsprogramme ziehen zahlreiche Teilnehmer an, die sich von seinen Methoden und seinem Erfolg inspirieren lassen wollen. Doch neben Erfolgsgeschichten gibt es auch immer wieder Diskussionen über die Kosten seiner Angebote, die teilweise sehr hoch ausfallen können, und die damit verbundenen Geschäftspraktiken. Diese Debatten haben sogar zu rechtlichen Auseinandersetzungen geführt, die öffentlich ausgetragen werden.

Wie viel kostet das Mindset-Seminar von Dirk Kreuter?
Das Klassik Ticket kostet regulär 4.990 €.
Übersicht

Gerichtsverfahren und Berichterstattungsfreiheit

Die Geschäftspraktiken und insbesondere das Preis-Leistungs-Verhältnis einiger Coaching-Angebote von Dirk Kreuter standen im Fokus kritischer Berichterstattung. Dabei wurde unter anderem die Ansicht geäußert, dass die verlangte Vergütung und die tatsächlich erbrachte Leistung in vielen Fällen nicht in einem angemessenen Verhältnis stehen. Solche Verträge wurden aus einer rechtlichen Perspektive als potenziell rechtswidrig bewertet.

Diese Berichterstattung führte zu einer juristischen Auseinandersetzung. Dirk Kreuter beantragte eine einstweilige Verfügung, um die namentliche Nennung und die kritischen Hinweise auf diese Umstände zu unterbinden. Zunächst versuchte er dies vor Gerichten in Köln, wo er jedoch keinen Erfolg hatte. Auch ein Antrag vor dem Landgericht Hamburg scheiterte. Schließlich wurde der Fall vor dem Oberlandesgericht Hamburg behandelt, wo Dirk Kreuter mit seiner sofortigen Beschwerde ebenfalls unterlag. Das Gericht bestätigte im Wesentlichen das Recht, weiterhin auf die aus Sicht der Kläger problematischen Aspekte des Coachings hinzuweisen und Dirk Kreuter dabei namentlich zu nennen.

Die Motivation hinter dieser Berichterstattung und den rechtlichen Schritten, die ergriffen wurden, liegt darin, Verbraucher und potenzielle Teilnehmer hochpreisiger Coachings über mögliche Risiken aufzuklären. Insbesondere bei sehr hohen Kosten von teilweise sechsstelligen Beträgen, oft aufgeteilt auf mehrere Verträge oder Gesellschaften, erscheint eine kritische Betrachtung und rechtliche Prüfung geboten. Das Oberlandesgericht Hamburg hat mit seiner Entscheidung die Freiheit zur kritischen Berichterstattung in dieser Angelegenheit gestärkt.

Coaching-Kosten: Vom Seminar zur Mastermind

Das Angebotsspektrum von Dirk Kreuter reicht von vergleichsweise günstigeren Seminaren bis hin zu extrem hochpreisigen Mastermind-Programmen. Während einige kostengünstigere Angebote von Teilnehmern als wertvoll und im Preis angemessen empfunden werden, stehen insbesondere die teuersten Programme im Fokus der öffentlichen und juristischen Diskussion.

Ein bekanntes Präsenz-Seminar ist das Mindset-Seminar, das über mehrere Tage geht. Es behandelt Schlüsselbereiche wie Ziele setzen, Umfeldgestaltung, Motivation, innerer Dialog, Glaubenssätze, Geld, Beziehungen und Energie. Dieses Seminar bietet theoretisches Wissen und praktische Strategien zur Erreichung nachhaltigen Erfolgs.

Die Kosten für das Mindset-Seminar variieren je nach Ticketkategorie und Termin. Hier ein Überblick über die regulären Ticketpreise für Termine im Jahr 2025:

TicketkategorieRegulärer Preis
Klassik4.990 €
Executive5.287 €
VIP6.987 €

Deutlich darüber liegen die Kosten für die sogenannte Jetstream Membership, ein Mastermind-Programm, das eine einjährige Begleitung verspricht und sich an Unternehmer und Selbstständige richtet.

Die Jetstream Membership unter der Lupe

Die Jetstream Membership, früher als Dirk Kreuter Mastermind bekannt, ist das Premium-Angebot im Portfolio. Der Preis für dieses Programm ist immens: Er liegt nach vorliegenden Informationen bei mindestens 125.000 Euro für eine Einmalzahlung oder 145.000 Euro bei Ratenzahlung für ein Jahr. Berichten zufolge gab es sogar Überlegungen, den Preis für 2023 auf bis zu 250.000 Euro anzuheben.

Die hohen Kosten stehen im Kontrast zu zahlreichen kritischen Berichten von Teilnehmern und internen Quellen. Es wird bemängelt, dass Kunden oft mit großen Versprechungen gelockt werden, auch wenn sie finanziell nicht in der Lage sind, die Gebühren zu tragen oder noch nicht einmal ein Gewerbe angemeldet haben. Insider berichten von enttäuschten Kunden, undurchsichtigen Verträgen und Stornierungen in Millionenhöhe.

Struktur und Vertriebspraktiken

Die Jetstream Membership wird nicht direkt über die bekannte deutsche Gesellschaft (BV Bestseller Verlag GmbH) abgewickelt, sondern über eine im Hintergrund agierende Firma in Dubai, die Jetstream Management Services LLC. Dies wirft Fragen bezüglich Transparenz und Vertragspartner auf.

Wie reich ist Dirk Kreuter?
Das Unternehmerjournal berichtete im Oktober 2022, dass der Umsatz Kreuters 2021 nicht wie von ihm kommuniziert bei 44,6 Mio. Euro lag, sondern bei lediglich 21,3 Mio. Euro und berief sich dabei auf die Zahlen, die von Kreuters Marketingfirma veröffentlicht wurden.

Der Vertrieb erfolgt oft auf Events in Deutschland oder telefonisch und per WhatsApp durch Mitarbeiter des Bestseller Verlags. Dabei kommt es laut Berichten vor, dass Kunden verbal zugesichert wird, der Vertragspartner sei der Bestseller Verlag in Deutschland. Wenn dann jedoch das schriftliche "Angebot" per WhatsApp folgt, wird plötzlich die Firma in Dubai als Vertragspartner genannt. Rechtsexperten sehen hierin eine potenzielle Täuschung, die als versuchter Betrug gewertet werden könnte.

Ein konkretes Beispiel beschreibt, wie ein Verkäufer am Telefon auf Nachfrage explizit den Bestseller Verlag als Vertragspartner nennt, nur um dann im WhatsApp-Angebot die Jetstream Management Services LLC in Dubai als Vertragspartner zu nennen. Dieses Vorgehen wird als hochgradig unseriös und definitiv als Täuschung bewertet, da der Mitarbeiter des Bestseller Verlags den Anschein erweckt, für die deutsche Firma zu handeln, obwohl der Vertrag mit einer Drittfirma außerhalb der EU geschlossen werden soll. Eine Anzeige wegen versuchten Betrugs wird in solchen Fällen als angemessen erachtet.

Auch die Art der "Angebote" per WhatsApp ohne formale PDF-Dokumente oder korrekte Anbieterinformationen wird kritisiert. Dies erschwert die rechtliche Verbindlichkeit und Transparenz der Verträge.

Teilnehmerkreis und Netzwerkwert

Ein weiteres Problem scheint die Zusammensetzung der Teilnehmer zu sein. Während mit einem Netzwerk aus erfolgreichen Unternehmern geworben wird (vom 6-stelligen Selbstständigen bis zum 9-stelligen Unternehmer), berichten Teilnehmer, dass die Gruppe sehr heterogen ist und viele Anfänger ohne solide Geschäftsgrundlage umfasst. Dies führt dazu, dass ein Großteil des Contents und der Diskussionen für erfahrenere Unternehmer irrelevant ist ("95 Prozent des Contents sind für mich vollkommen unpassend").

Auch das versprochene Networking und die Promotion durch Dirk Kreuter selbst werden von einigen Teilnehmern als unzureichend oder nicht wie vereinbart eingehalten kritisiert. Absprachen mit dem Vertriebsteam über Bühnenauftritte, VIP-Zugänge oder YouTube-Videos wurden demnach im Nachhinein nicht erfüllt oder zurückgezogen.

Stornierungen und Zahlungsausfälle

Trotz der hohen Preise und der Tatsache, dass es sich um Business-Kunden handelt, für die grundsätzlich kein gesetzliches Widerrufsrecht gilt, berichten zahlreiche Teilnehmer von der Möglichkeit, ihre Teilnahme an der Jetstream Membership stornieren zu können. Quellen aus dem Umfeld sprechen sogar von einer mutmaßlichen Stornoquote von über 50 Prozent. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass sich der Anbieter der rechtlich unsicheren Grundlage vieler Verträge bewusst ist, insbesondere wenn diese nur mündlich oder per WhatsApp zustande kamen.

Parallel dazu kommt es offenbar zu massiven Zahlungsausfällen seitens der Teilnehmer. Die tatsächlichen Teilnehmerzahlen bei den Jetstream-Treffen fallen laut Berichten deutlich geringer aus als angekündigt (z.B. 65 statt 140, 130 statt über 250). Wer die Raten nicht zahlen konnte, durfte an den Treffen nicht teilnehmen.

Umsatz-Diskrepanzen und irreführende Werbung

Die Diskrepanz zwischen den öffentlich kommunizierten Umsatzzahlen und den tatsächlich erwirtschafteten Umsätzen wirft ebenfalls Fragen auf. Dirk Kreuter kommunizierte für 2021 Umsätze von über 45 Millionen Euro und kündigte für 2022 100 Millionen Euro an. Geprüfte Zahlen für 2021 zeigen jedoch einen Gesamtumsatz von nur ca. 21,3 Millionen Euro für seine beiden Hauptgesellschaften. Selbst wenn man die Einnahmen aus der Jetstream Membership (geschätzt 13-15 Millionen Euro basierend auf Teilnehmerzahlen und Kosten) hinzurechnet, ergibt sich eine erhebliche Differenz zu den kommunizierten Zahlen.

Kreuter selbst erklärte die Diskrepanz damit, dass er als Verkäufer den "geschriebenen Umsatz" (Auftragsvolumen) und nicht den tatsächlich "realisierten Umsatz" (Geldeingänge) meine. Rechtsexperten sehen in der Kommunikation von Auftragsvolumen als Umsatz eine potenziell irreführende Werbung, die möglicherweise sogar betrugsrelevant sein könnte, insbesondere wenn sie dazu dient, Kunden zu täuschen oder zu unüberlegten Entscheidungen zu bewegen.

Was kostet Dirk Kreuter?
Dirk Kreuter bietet sein All-in-one-Paket für 11.898,81 € zum Zeitpunkt dieses Beitrages (30.01.2024) an.

Die Dubai-Verbindung und steuerliche Risiken

Die Abwicklung der Jetstream Membership über eine Firma in Dubai (Jetstream Management Services LLC) birgt erhebliche Risiken für die deutschen Teilnehmer. Unabhängig davon, ob die Zahlung direkt nach Dubai oder über einen deutschen Zahlungsdienstleister erfolgt, drohen deutschen Kunden unangenehme Rückfragen vom Finanzamt, möglicherweise sogar Besuche der Steuerfahndung.

Beim Bezug von Leistungen aus Nicht-EU-Ländern, insbesondere aus sogenannten "Steueroasen" wie Dubai, gelten besondere Dokumentationspflichten. Deutsche Unternehmen müssen unter Umständen nachweisen, warum eine vergleichbare Leistung nicht im Inland oder der EU bezogen werden konnte. Es ist unklar, ob ein Netzwerk-Event mit austauschbaren Inhalten im Ausland von deutschen Finanzämtern als Betriebsausgabe anerkannt wird. Bei sechsstelligen Transaktionen ins Ausland werden Betriebsprüfer hellhörig und könnten den Verdacht der Steuerhinterziehung hegen.

Laut vorliegenden Informationen klärt keiner der beteiligten Anbieter (Bestseller Verlag, Jetstream Management Services LLC, Zahlungsanbieter) die Teilnehmer adäquat über diese Dokumentationspflichten und steuerlichen Risiken auf. Es wird auch keine schriftliche Dokumentation der Leistungen proaktiv zur Verfügung gestellt, die dem steuerlichen Nachweis dienen könnte. Es erscheint paradox, dass selbst prominente Steuerberater innerhalb der Jetstream Membership nicht über dieses offensichtliche Risiko aufklären, sondern anscheinend bei der Anwerbung neuer Mitglieder helfen.

Fragwürdige Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Die AGB der Jetstream Management Services LLC in Dubai enthalten mehrere Klauseln, die aus Sicht von Rechtsexperten höchst problematisch sind. Sie werden als "ziemlich linke Nummer" und "niemals unterschreiben" bewertet.

  • Komplette Vorleistung: Die AGB verpflichten den Kunden zur vollständigen Vorleistung (§4c). Der Kunde trägt somit das komplette Insolvenzrisiko der Dubai-Firma. Geht die LLC pleite, ist das Geld weg.
  • Einschränkung des Kündigungsrechts: Es wird versucht, dem Kunden das Recht auf vorzeitige Kündigung aus wichtigem Grund zu nehmen (§7b), obwohl dieses Recht gesetzlich vorgesehen ist, z.B. wenn der Anbieter die Leistung nicht erbringt.
  • Anfechtung von Klauseln: Es wird versucht, dem Kunden das Recht zu nehmen, eine vertragswidrige Klausel anzufechten (§9). Dies wird als unwirksam und absurd bewertet.
  • Gerichtsstandsklausel: Die kritischste Klausel findet sich in §13. Sie ist komplex formuliert, bedeutet aber faktisch: Die Jetstream Management Services LLC kann ihre Kunden bei Problemen (z.B. Zahlungsschwierigkeiten) am Standort des Kunden (meist Deutschland) verklagen. Umgekehrt muss der Kunde bei Problemen die Jetstream Management Services LLC immer in Dubai verklagen. Dies macht rechtliche Schritte für den Kunden extrem aufwendig, teuer und schwierig und ermöglicht es dem Anbieter, sich effektiv zu verstecken.

Ein Rechtsexperte hält es jedoch für unwahrscheinlich, dass jemand, der lediglich auf Basis einer verbalen Zusage oder eines WhatsApp-Angebots ohne formellen Vertrag zugestimmt hat, in Deutschland erfolgreich zur Zahlung auf Basis dieser AGB verurteilt werden könnte.

Voraussetzungen und Zusatzkosten

Die AGB der Jetstream Management Services LLC enthalten eine Bedingung für die Teilnahme: Es wird "empfohlen", dass der Teilnehmer zuvor bestimmte andere Seminare von Dirk Kreuter besucht hat, die insgesamt mindestens vier volle Seminar-Wochenenden umfassen. Diese Seminare müssen vom Kunden selbst bezahlt werden und stellen somit erhebliche Zusatzkosten dar, die schnell eine mittlere fünfstellige Summe erreichen können. Termine für diese Seminare gibt es nur ein- bis zweimal pro Jahr, was die Erfüllung dieser Bedingung erschwert.

Diese Empfehlung in den AGB steht im Widerspruch zur Vertriebspraxis, bei der die Jetstream Membership oft direkt an Interessenten verkauft wird, die zuvor keine Basis-Seminare besucht haben. Es bleibt offen, ob diese Kunden ohne das notwendige Vorwissen vom hohen inhaltlichen Level der Mastermind profitieren können.

Zudem sehen die AGB vor, dass nicht einmal das Abendessen bei den Treffen im Preis der Jetstream Membership enthalten ist, obwohl der Preis über 100.000 Euro beträgt.

Umsatzprognosen und Realität

Angesichts der berichteten hohen Stornoquoten, Zahlungsausfälle und der Diskrepanz zwischen kommunizierten und realisierten Umsätzen stellt sich die Frage, wie die angekündigten Rekordumsätze von 45 Millionen Euro (2021) und 100 Millionen Euro (2022) zustande kommen sollen. Selbst wenn man die geschätzten Einnahmen aus der Jetstream Membership berücksichtigt, bleibt eine erhebliche Lücke.

Was kostet Dirk Kreuter?
Dirk Kreuter bietet sein All-in-one-Paket für 11.898,81 € zum Zeitpunkt dieses Beitrages (30.01.2024) an.

Die öffentlichkeitswirksame Kommunikation extrem hoher Umsatzzahlen, die sich offenbar auf Auftragsvolumen und nicht auf tatsächliche Geldeingänge beziehen, wird von Kritikern als fragwürdig und potenziell irreführend betrachtet. Es wird spekuliert, ob diese Praxis dazu dient, ein Bild immensen Erfolgs zu projizieren, das nicht der wirtschaftlichen Realität entspricht.

Rechtliche Einschätzung und Optionen für Teilnehmer

Die geschilderten Umstände rund um hochpreisige Coaching-Programme, insbesondere die Jetstream Membership, deuten auf erhebliche rechtliche Unsicherheiten hin. Rechtsanwälte, die sich mit der Materie befasst haben, äußern die Ansicht, dass viele dieser hochpreisigen Verträge unwirksam sein könnten, insbesondere wenn das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung unangemessen ist oder die Verträge unter irreführenden Umständen zustande kamen (z.B. bezüglich des Vertragspartners oder der versprochenen Leistungen).

Für Teilnehmer, die ein solches hochpreisiges Coaching bei Dirk Kreuter abgeschlossen haben, besteht nach Einschätzung von Rechtsexperten die Möglichkeit, die Verträge überprüfen zu lassen. In der Vergangenheit gab es bereits Gerichtsurteile, die solche Verträge für unwirksam erklärten. Anwälte, die auf diesen Bereich spezialisiert sind, bieten an, solche Fälle zu prüfen und die Möglichkeiten zur Rückerlangung des gezahlten Geldes oder zur Verhinderung weiterer Zahlungen auszuloten. Angesichts der hohen Kosten und der potenziellen rechtlichen Probleme kann eine solche Prüfung sinnvoll sein.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet ein Coaching bei Dirk Kreuter?

Die Kosten für Dirk Kreuter Coachings variieren stark. Einfache Seminare wie das Mindset-Seminar kosten regulär zwischen ca. 5.000 € und 7.000 €. Deutlich teurer sind Premium-Programme wie die Jetstream Membership, deren Preis bei mindestens 125.000 € pro Jahr liegt und Berichten zufolge sogar auf bis zu 250.000 € steigen könnte.

Was ist die Dirk Kreuter Jetstream Membership?

Die Jetstream Membership ist ein hochpreisiges Mastermind-Programm von Dirk Kreuter, das eine einjährige Begleitung und den Zugang zu einem angeblichen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer verspricht. Sie wird über eine Firma in Dubai abgewickelt und steht aufgrund hoher Kosten, fragwürdiger Vertriebspraktiken, Diskrepanzen bei Umsatzzahlen und Teilnehmerzahlen sowie problematischer AGB in der Kritik.

Ist die Jetstream Membership ihr Geld wert?

Laut kritischen Berichten und Teilnehmerstimmen gibt es Zweifel am Wert der Jetstream Membership im Verhältnis zu den extrem hohen Kosten. Bemängelt werden unter anderem die heterogene Teilnehmerstruktur mit vielen Anfängern, unzureichender oder unpassender Content, Nichterfüllung versprochener Leistungen (Networking, Promotion) und die Intransparenz bezüglich des Vertragspartners und der AGB.

Kann ich mein Geld für ein Dirk Kreuter Coaching zurückbekommen?

Angesichts der rechtlichen Diskussionen über die Wirksamkeit hochpreisiger Coaching-Verträge, insbesondere der Jetstream Membership, besteht in einigen Fällen die Möglichkeit, Geld zurückzuerhalten. Rechtsexperten bieten an, die individuellen Verträge zu prüfen und die rechtlichen Chancen auszuloten, basierend auf potenziellen Mängeln bei Leistung und Gegenleistung, Zustandekommen des Vertrags oder problematischen AGB.

Warum wird die Jetstream Membership über eine Firma in Dubai abgewickelt?

Die genauen Gründe für die Abwicklung der Jetstream Membership über die Jetstream Management Services LLC in Dubai wurden von den Anbietern nicht klar kommuniziert. Diese Struktur führt jedoch zu Intransparenz und kann erhebliche steuerliche Risiken für deutsche Teilnehmer mit sich bringen, da strenge Dokumentationspflichten für Zahlungen an Unternehmen außerhalb der EU, insbesondere in Steueroasen, gelten.

Die Diskussionen und rechtlichen Auseinandersetzungen rund um die hochpreisigen Angebote von Dirk Kreuter zeigen, wie wichtig Transparenz und eine sorgfältige Prüfung von Verträgen sind, insbesondere bei signifikanten Investitionen in Coaching-Programme. Die Entscheidungen deutscher Gerichte bestätigen das Recht auf kritische Berichterstattung über solche Themen und unterstreichen die Notwendigkeit, sich vor Abschluss teurer Verträge umfassend zu informieren.

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