Wird man mit Dropshipping Millionär?

Dropshipping: Der Haken und die Kosten

03/08/2023

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Dropshipping wird oft als der schnelle Weg zum Online-Erfolg dargestellt, eine Methode, mit der man "einfach und schnell" Geld verdienen kann. Diese Darstellungen sollte man jedoch stets kritisch hinterfragen. Beim Dropshipping handelt es sich im Kern nicht um ein eigenständiges Geschäftsmodell für den Online-Händler – es ist vielmehr eine spezifische Liefermethode. Das eigentliche Geschäftsmodell, das von dieser Methode profitiert, ist oft das des Großhändlers oder Lieferanten. Für den Online-Händler, der nicht als Logistiker agiert, stellt sich die Frage, ob Dropshipping zum eigenen Business passt. Diese Liefermethode zahlt sich oft erst bei einem sehr großen Umsatzvolumen richtig aus. Bevor Sie also einen Vertrag mit einem Dropshipping-Partner eingehen, ist es unerlässlich zu prüfen, welche Liefermethode am besten zu Ihrem Geschäftsmodell passt und ob der potenzielle Dropshipping-Partner vertrauenswürdig und erfahren ist. Eine Überprüfung im Handelsregister kann hier erste Einblicke geben.

Was ist der Haken an Dropshipping?
Beim Dropshipping bestellen die Kunden wie üblich beim Online-Händler, werden jedoch direkt vom Hersteller bzw. Großhändler beliefert. Der Online-Händler bietet also Produkte in seinem Shop an, ohne sie selbst auf Lager zu haben.
Übersicht

Dropshipping vs. Klassischer Onlinehandel

Um die Besonderheiten und potenziellen Nachteile von Dropshipping zu verstehen, ist ein direkter Vergleich mit dem traditionellen Onlinehandel hilfreich. Im klassischen E-Commerce wählt ein Händler eine Nische, sucht Hersteller oder Großhändler, kauft Produkte in größeren Mengen ein und lagert diese in eigenen Räumlichkeiten. Bei einer Bestellung wird die Ware aus dem Lager entnommen, verpackt und direkt an den Endkunden versendet.

Dieses traditionelle Modell bringt erhebliche Anforderungen an Kapital, Arbeitskosten und unternehmerische Risiken mit sich. Produkte müssen im Voraus gekauft werden, was Startkapital bindet und ein finanzielles Risiko darstellt, falls sich die Ware nicht verkauft. Zudem sind Lagerflächen nötig, deren Miete und Betrieb hohe monatliche Kosten verursacht. Auch Personal für Lagerverwaltung, Verpackung und Versand muss eingestellt und bezahlt werden.

Beim Dropshipping hingegen haben Händler keinen physischen Kontakt mit den angebotenen Artikeln. Sie kaufen keine Produkte im Voraus, lagern oder transportieren sie nicht selbst. Stattdessen arbeiten sie mit einem oder mehreren Dropshipping-Großhändlern zusammen, die diese Aufgaben übernehmen. Der Händler wählt Produkte aus dem Sortiment des Großhändlers, listet sie im eigenen Onlineshop. Bei einer Bestellung benachrichtigt er den Lieferanten, der dann Verpackung und Versand direkt an den Endkunden übernimmt.

Der offensichtliche Vorteil ist der geringere Kapitalbedarf. Man muss keinen Warenbestand finanzieren, kein Lager mieten oder Personal für Logistik beschäftigen. Das reduziert Startkapital und Betriebskosten erheblich. Ein weiterer Pluspunkt ist das entfallende Warenrisiko: Produkte, die sich nicht gut verkaufen oder nicht mehr verfügbar sind, können einfach aus dem Sortiment genommen und ersetzt werden.

Der Haken: Herausforderungen und Nachteile

Trotz der genannten Vorteile birgt Dropshipping auch erhebliche Herausforderungen, die oft übersehen werden, wenn man nur die geringen Startkosten sieht:

Hoher Wettbewerb

Da der Einstieg ins Dropshipping mit geringem Kapital und Aufwand möglich ist, ist der Wettbewerb extrem hoch. Viele Händler bieten die gleichen Produkte von den gleichen Lieferanten an. Dies macht es schwer, sich abzuheben und zwingt oft zu Preiskämpfen, die die Margen drücken.

Wenig Produktkontrolle

Sie haben keinen direkten Einfluss auf die Produktqualität, die Verpackung oder die Lieferzeiten. Jegliche Probleme (Beschädigungen, falsche Artikel, Lieferverzögerungen) fallen auf Sie als Händler zurück und beeinträchtigen die Kundenzufriedenheit und Ihren Ruf. Auch Produktanpassungen oder Qualitätsverbesserungen sind kaum möglich, was es schwierig macht, einzigartige Verkaufsargumente (USPs) zu schaffen.

Abhängigkeit von Lieferanten

Ihr gesamtes Geschäft hängt von der Zuverlässigkeit Ihrer Lieferanten ab. Probleme bei einem Lieferanten (Bestandsprobleme, Qualitätsschwankungen, plötzliche Preiserhöhungen) wirken sich direkt auf Ihr Geschäft aus. Die Verwaltung mehrerer Lieferanten kann ebenfalls komplex sein, insbesondere bei der Nachverfolgung von Beständen und Bestellungen.

Geringere Margen (oft)

Während das Warenrisiko entfällt, sind die Einkaufspreise pro Artikel beim Dropshipping oft höher als im klassischen Großhandel, da Sie einzelne Artikel statt großer Mengen abnehmen. Die zusätzlichen Gebühren der Lieferanten für das Dropshipping-Handling schmälern die Marge weiter. Dies erfordert ein sehr großes Verkaufsvolumen, um nennenswerte Gewinne zu erzielen.

Wie viel kann man mit Dropshipping verdienen?

Die Frage, ob man mit Dropshipping Millionär wird, sollte realistisch betrachtet werden. Die möglichen Einnahmen mit Dropshipping können zwischen hundert und mehreren tausend Euro monatlich liegen. Der tatsächliche Verdienst hängt stark von mehreren Faktoren ab: der Größe Ihrer Produktpalette, der Intensität des Wettbewerbs in Ihrer Nische, Ihrer Marge und ob Sie in einer hoch- oder niedrigpreisigen Nische agieren. Ein höherer Preisspielraum und weniger Wettbewerb ermöglichen potenziell höhere Margen.

Um Ihren Dropshipping-Verdienst zu maximieren, ist eine professionelle und präzise Kalkulation unerlässlich. Viele Kostenfaktoren, die über den reinen Einkaufspreis hinausgehen, müssen berücksichtigt werden. Ein Experte wie Sebastian Huke betont, dass eine fehlerhafte Kalkulation das Unternehmen immer wieder trifft und langfristig zu Verlusten führen kann, selbst bei steigenden Umsätzen.

Die entscheidende Rolle der Preiskalkulation

Wer mit Dropshipping Profitabilität erzielen möchte, darf die Kalkulation der Verkaufspreise keinesfalls dem Zufall oder dem Bauchgefühl überlassen. Dies ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Ein entscheidender Fehler, den viele neue Online-Händler machen, ist die Annahme, man müsse lediglich den Einkaufspreis ermitteln und einen prozentualen Aufschlag hinzufügen. Diese Methode ignoriert jedoch die tatsächlichen Betriebskosten des Unternehmens.

Was ist der Haken an Dropshipping?
Beim Dropshipping bestellen die Kunden wie üblich beim Online-Händler, werden jedoch direkt vom Hersteller bzw. Großhändler beliefert. Der Online-Händler bietet also Produkte in seinem Shop an, ohne sie selbst auf Lager zu haben.

Stattdessen müssen alle Kostenfaktoren im Unternehmen bekannt, berechnet und anteilig in die Kalkulation jedes einzelnen Preises einbezogen werden. Wenn der Erlös eines Produkts nicht ausreicht, um *alle* mit dem Verkauf verbundenen Kosten zu decken, erzielen Sie mit jedem Verkauf Verluste. Diese Kosten gehen weit über den reinen Einkaufspreis vom Lieferanten hinaus.

Problematisch ist, dass diese versteckten Kosten (wie Marketingausgaben, Plattformgebühren etc.) oft zu einem späteren Zeitpunkt abgerechnet werden. Bei steigenden Umsätzen können Verluste leicht hinter dem vordergründigen Wachstum verborgen bleiben. Jeder Verkauf, über den Sie sich eigentlich freuen sollten, treibt Sie tiefer ins Minus. Daher ist eine intensive Beschäftigung mit der Kalkulation von Anfang an unerlässlich, um keine wichtigen Ausgaben zu übersehen.

Dropshipping-Kosten vs. Klassische E-Commerce-Kosten im Detail

Die unterschiedliche Abwicklung beim Dropshipping führt zu einer anderen Kostenstruktur als im klassischen Onlinehandel. Es gibt Kostenpositionen, die nur Dropshipper betreffen, und solche, die nur klassische Händler haben.

Spezifische Kosten für Dropshipper sind vor allem die Gebühren der Lieferanten für das "Dropshipping-Handling", also Lagerung, Verpackung und Direktversand an den Endkunden. Diese Gebühren sind Verhandlungssache und können stark variieren (im Beispiel bis zu 20 € pro Sendung). Hinzu kommt, dass der reine Wareneinkaufspreis pro Stück oft höher ist, da Dropshipper meist einzelne Artikel bestellen, während klassische Händler Mengenrabatte erhalten.

Klassische Händler haben hingegen Kosten für Lagerhaltung (Miete, Betrieb), eigenes Logistikpersonal, Verpackungsmaterialien und den eigenen Versand. Diese Kosten fallen beim Dropshipping weg oder werden durch die Lieferantengebühren ersetzt.

Beide Modelle teilen aber weitere Kosten wie Marketingausgaben, Gebühren für die E-Commerce-Plattform (Shopify, WooCommerce etc.), Gebühren für Zahlungsanbieter (PayPal, Kreditkarte etc.) sowie allgemeine Geschäfts- und Verwaltungskosten (Handlungskosten).

Begriffe und Parameter der Preiskalkulation

Für eine korrekte Kalkulation müssen Sie die wichtigsten Begriffe kennen:

Bruttopreise und Nettopreise: Nettopreise enthalten keine gesetzliche Umsatzsteuer (meist 19 %), Bruttopreise beinhalten sie. Im B2B-Kontakt (mit Lieferanten) sprechen Sie über Nettopreise, im B2C-Kontakt (mit Endkunden) über Bruttopreise. Die Umsatzsteuer ist für Händler ein durchlaufender Posten, der vom Finanzamt zurückgeholt wird.

Einkaufspreis und Bezugspreis: Der Netto-Listeneinkaufspreis kann durch Rabatte (Mengenrabatt, Wiederverkäuferrabatt), Boni (Umsatzbonus) und Skonto (Zahlungsnachlass bei schneller Zahlung) reduziert werden, um den Zieleinkaufspreis bzw. den Einkaufspreis zu erhalten. Der Bezugspreis ist der Einkaufspreis plus zusätzliche Kosten, wie die Lieferantengebühren für das Dropshipping-Handling.

Selbstkostenpreis und Bruttoverkaufspreis: Der Selbstkostenpreis ist der Bezugspreis plus alle weiteren Kosten des Unternehmens, die anteilig pro Produkt anfallen. Dazu gehören Handlungskosten (Verwaltung, Vertrieb), Marketingkosten, Gebühren für Shopsystem/Marktplatz und Gebühren für Zahlungsanbieter. Auf den Selbstkostenpreis schlagen Sie Ihren gewünschten Gewinn auf, um den Barverkaufspreis zu erhalten. Zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer ergibt sich der Bruttoverkaufspreis, den der Endkunde bezahlt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Preiskalkulation im Dropshipping

Eine systematische Kalkulation ist der Schlüssel. Hier ist die Logik, die Sie anwenden sollten, ähnlich der im Beispiel aus dem Quelltext:

1. Startpunkt: Netto-Listeneinkaufspreis. Dies ist der Grundpreis des Produkts vom Lieferanten ohne Abzüge.

2. Abzüge ermitteln: Ziehen Sie Rabatte (z.B. 5%), Boni (z.B. 2,5%) und Skonto (z.B. 2%) ab, die Ihnen der Lieferant gewährt. Dies führt zum Einkaufspreis.

Ist Dropshipping in den USA noch profitabel?
Ein klares JA ! Dropshipping erfordert geringe Startkosten und minimale Gemeinkosten. Selbst wenn Sie neu in der Branche sind, ist die Wahrscheinlichkeit, Gewinn zu erzielen, höher.

3. Dropshipping-Handling hinzufügen: Rechnen Sie die Gebühr hinzu, die Ihr Lieferant für Verpackung und Versand direkt an den Kunden verlang (z.B. 7 €). Dies ergibt den Bezugspreis.

4. Handlungskosten anteilig berechnen: Ermitteln Sie Ihre gesamten monatlichen Verwaltungs- und Vertriebskosten (z.B. 5.100 €) und teilen Sie diese durch die Anzahl der monatlich verkauften Produkte (z.B. 1.500 Stück). Der Anteil pro Produkt (z.B. 3,40 €) wird hinzugefügt.

5. Marketingkosten hinzufügen: Schätzen oder berechnen Sie Ihre Marketingausgaben pro verkauftem Produkt (z.B. 20% des Bezugspreises, also 19,53 €). Dies wird addiert.

6. Plattform-/Shopsystem-Gebühren anteilig berechnen: Berücksichtigen Sie monatliche Fixkosten der Plattform (z.B. 29 € / 1.500 Produkte = 0,019 €) und variable Gebühren (z.B. 2% des Verkaufspreises). Rechnen Sie einen geschätzten Wert hinzu (z.B. 3,90 €).

7. Gebühren Zahlungsanbieter hinzufügen: Kalkulieren Sie die Gebühren pro Transaktion (z.B. 1,9% des Verkaufspreises + 0,35 €). Rechnen Sie einen geschätzten Wert hinzu (z.B. 4,04 €).

8. Selbstkostenpreis ermitteln: Die Summe aus Bezugspreis und allen anteiligen Kosten ergibt den Selbstkostenpreis (im Beispiel: 97,65 + 3,40 + 19,53 + 3,90 + 4,04 = 128,52 €).

9. Gewinn aufschlagen: Addieren Sie Ihren gewünschten Profitabilitätsaufschlag (z.B. 27% des Selbstkostenpreises, also 34,70 €). Dies ergibt den Barverkaufspreis.

10. Umsatzsteuer hinzufügen: Schlagen Sie die gesetzliche Umsatzsteuer (19%) auf den Barverkaufspreis auf (z.B. 163,22 * 0,19 = 31,01 €).

11. Bruttoverkaufspreis erhalten: Dies ist der Endpreis für den Kunden (im Beispiel: 163,22 + 31,01 = 194,23 €).

Es empfiehlt sich dringend, diese Schritte in einer Tabellenkalkulation zu hinterlegen, um die Preise schnell und systematisch berechnen zu können.

5 Tipps für die Preiskalkulation und mehr

Über die reine Berechnung hinaus gibt es weitere wichtige Aspekte für den Erfolg im Dropshipping:

Tipp 1: Erfolg setzt einwandfreie Kalkulation voraus. Sehen Sie die professionelle Kalkulation als Fundament für Ihren Dropshipping-Verdienst. Eine fehlerhafte Kalkulation kann Ihr Geschäft ruinieren. Nehmen Sie dieses Thema persönlich in die Hand.

Wie viel Kapital braucht man für Dropshipping?
Dies ist nur eine grobe Schätzung, vor allem im Marketing können die Kosten stark variieren. Du solltest Dropshipping als vollwertiges Geschäft betrachten und dementsprechend für das Marketing mindestens 3.000 € - 4.000 € zur Verfügung haben, ansonsten macht dieses Geschäftsmodell für dich langfristig keinen Sinn.

Tipp 2: Der Verkaufspreis als Marketingfaktor. Preise sind nicht nur Kosten- und Gewinnfaktoren, sondern auch Marketinginstrumente. Kunden neigen oft zum mittleren Preis. Sie können Preise strategisch anpassen, um bestimmte Effekte zu erzielen, auch wenn dies eine Abweichung von der reinen Kalkulation bedeutet. Seien Sie sich aber der Konsequenzen bewusst.

Tipp 3: Preiskalkulationen müssen immer streng systematisch erfolgen. Gewöhnen Sie sich eine standardisierte Vorgehensweise an, am besten mithilfe einer Vorlage in einer Tabellenkalkulation. Das spart Zeit und stellt sicher, dass Sie keine Kosten vergessen.

Tipp 4: Behalten Sie das Marktgeschehen und die Konkurrenz immer im Auge. Das Internet ist transparent. Kunden vergleichen Preise. Sie müssen wettbewerbsfähig sein. Beobachten Sie die Preise Ihrer direkten Konkurrenz und passen Sie Ihre Profitabilitäts-Erwartungen und Preise entsprechend an die Marktsituation an. Nur so bleiben Sie relevant.

Tipp 5: Es gibt gute Gründe für Abweichungen vom Preisstandard. Gelegentlich kann es strategisch sinnvoll sein, Preise bewusst zu unterschreiten (z.B. zur Markteroberung). Auch hier ist es wichtig, die korrekten Preise *zuerst* zu kalkulieren, um genau zu wissen, welche Kosten dadurch entstehen. Solche Abweichungen sollten die Ausnahme bleiben und zeitlich begrenzt sein, um die Profitabilität des Geschäftsmodells nicht zu gefährden.

Alternativen zum Dropshipping

Gerade zu Beginn der Selbstständigkeit gibt es auch andere Fulfillment-Methoden. Große Händlerportale wie Amazon (FBA - Fulfillment by Amazon) oder eBay bieten eigene Fulfillment-Lösungen an. Sie senden Ihre Produkte direkt an die Plattform, und der Händler kümmert sich um Lagerung, Versand und Retouren. Hier fallen jedoch Provisionen an. Für bestimmte Geschäftsmodelle eignen sich auch Online-Marktplätze mit On-Demand-Produktion, wie Spreadshirt oder Society6, bei denen Produkte erst nach Bestellung gefertigt und versendet werden.

Häufig gestellte Fragen zum Dropshipping

Ist Dropshipping noch profitabel? Ja, Dropshipping kann nach wie vor profitabel sein. Die Profitabilität hängt jedoch stark von Nische, Produktauswahl, Preisstrategie, Marketing und Effizienz ab. Es erfordert sorgfältige Planung und ständige Optimierung.

Wie viel Geld brauche ich, um mit Dropshipping zu starten? Im Vergleich zum klassischen Handel sind die Startkosten geringer, da keine Lagerhaltung oder großer Wareneinkauf nötig ist. Dennoch fallen Kosten für E-Commerce-Plattformen (Abonnements), Marketing/Werbung, Produktkosten (Bezugspreis vom Lieferanten) und weitere Betriebskosten an.

Ist Dropshipping legal? Ja, Dropshipping ist grundsätzlich legal. Wichtig ist die Zusammenarbeit mit seriösen Lieferanten und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, insbesondere in Bezug auf Produktstandards und Steuerrecht (Umsatzsteuer).

Ist Dropshipping tot im Jahr 2024? Nein, Dropshipping ist nicht tot. Es ist ein etabliertes Geschäftsmodell, das sich weiterentwickelt. Angesichts des hohen Wettbewerbs sind jedoch fundiertes Wissen, präzise Kalkulation und effektives Marketing wichtiger denn je für den Erfolg.

Fazit

Dropshipping bietet die Chance, mit vergleichsweise geringem Startkapital in den E-Commerce einzusteigen und das Risiko der Lagerhaltung zu umgehen. Die Profitabilität ist jedoch keineswegs garantiert und hängt von vielen Faktoren ab, insbesondere von der Wahl der richtigen Nische, dem Management der Lieferanten und dem effektiven Marketing. Der größte "Haken" oder die größte Herausforderung ist oft die Notwendigkeit einer extrem präzisen Kalkulation. Ohne ein klares Verständnis aller Kosten und eine realistische Preisgestaltung laufen Sie Gefahr, trotz Umsätzen Verluste zu erwirtschaften. Wer die Kostenstruktur versteht, systematisch kalkuliert und den Wettbewerb im Auge behält, hat jedoch gute Chancen, mit Dropshipping erfolgreich zu sein und eine solide Profitabilität zu erzielen.

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