Wie heißt Knoblauch?

Knoblauch: Wirkung, Präparate & Mythen

04/07/2019

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Knoblauch ist weit mehr als nur eine Zutat, die Speisen eine würzige Note verleiht. Seit Jahrtausenden wird er in verschiedenen Kulturen auch für seine vermeintlichen gesundheitlichen Vorteile geschätzt. Ob als frische Zehe, in Kapselform oder als traditionelles Arzneimittel – die Palette der Knoblauchprodukte ist riesig. Doch was steckt wirklich hinter den vielversprechenden Aussagen und welche Inhaltsstoffe sind dafür verantwortlich?

Übersicht

Der Stoff im Knoblauch: Alliin und Allicin

Das Geheimnis des Knoblauchs liegt in seinen charakteristischen sekundären Pflanzenstoffen, insbesondere den schwefelhaltigen Verbindungen, den sogenannten Sulfiden. Die bekannteste und oft als Hauptwirkstoff bezeichnete Substanz ist das Allicin. Interessanterweise ist Allicin in frischem, unversehrtem Knoblauch zunächst gar nicht vorhanden. Stattdessen enthält die Knoblauchzehe die Vorläufersubstanz Alliin, die in Konzentrationen von bis zu 4 g pro Kilogramm Frischgewicht vorkommen kann.

Wie heißt der Stoff im Knoblauch?
Dazu zählen das Allicin – der Hauptwirkstoff in Knoblauch - und dessen Abbauprodukte. Allicin ist auch für den typischen Geruch des Knoblauchs verantwortlich. In Knoblauch kommt es nur in Form der Vorgängersubstanz Alliin vor, das in einer Konzentration bis zu 4 g/kg Frischgewicht enthalten ist.

Erst wenn die Zellen des Knoblauchs verletzt werden, beispielsweise durch Schneiden, Zerdrücken oder Kauen, kommt das Alliin mit einem zelleigenen Enzym namens Alliinase in Kontakt. Diese Begegnung löst eine chemische Reaktion aus, bei der Alliin in das wirksame Allicin umgewandelt wird. Genau dieser Prozess ist auch für den typischen, intensiven Knoblauchgeruch verantwortlich. Allicin ist eine sehr reaktive Verbindung, die schnell weiter zerfällt und diverse andere schwefelhaltige Stoffe bildet. In traditionellen Arzneimitteln wird der Gehalt an Allicin oder seiner Vorstufe Alliin oft zur Qualitätskontrolle herangezogen, um eine gewisse Standardisierung zu gewährleisten.

Bei fermentiertem oder gereiftem Knoblauch, wie dem Schwarzen Knoblauch, sieht die chemische Zusammensetzung anders aus. Durch den Fermentationsprozess, der unter kontrollierten Bedingungen (Wärme und Feuchtigkeit) stattfindet, entstehen aus den natürlichen Zuckern und Aminosäuren nicht nur die namensgebenden dunklen Melanoide und ein süßlich-karamellartiger Geschmack, sondern auch die schwefelhaltigen Verbindungen verändern sich. Schwarzer Knoblauch enthält anstelle von Allicin vor allem Allylcystein und ist daher nahezu geruchsfrei. Auch gereifter Knoblauch (der nicht fermentiert ist, sondern über lange Zeit gelagert wird) entwickelt Allylcystein als Leitsubstanz.

Knoblauch als Nahrungsergänzungsmittel und traditionelles Arzneimittel

Knoblauchprodukte werden in vielfältiger Form angeboten: als Tabletten, Kapseln, Säfte oder Extrakte. Dabei ist es wichtig, zwischen Nahrungsergänzungsmitteln und traditionellen Arzneimitteln zu unterscheiden. Obwohl die Aufmachung oft ähnlich ist, gibt es wesentliche Unterschiede in Bezug auf Zulassung, Prüfung und Definition der Inhaltsstoffe.

Traditionelle pflanzliche Arzneimittel mit Knoblauch sind in der Europäischen Union registriert. Ihre Zulassung basiert nicht auf dem Nachweis ihrer Wirksamkeit in klinischen Studien (wie bei regulären Arzneimitteln), sondern auf ihrer langjährigen traditionellen Anwendung für ein bestimmtes Anwendungsgebiet. Für Knoblauch ist dies typischerweise die Anwendung zur Vorbeugung der allgemeinen Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Der entscheidende Punkt ist hierbei, dass die verwendeten arzneilich wirkenden Extrakte und deren Gehalt an bestimmten Leitsubstanzen (wie Alliin oder Allicin) genau definiert und standardisiert sind.

Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist die Situation anders. Sie unterliegen der Gesetzgebung für Lebensmittel und sind nicht zur Behandlung, Linderung oder Heilung von Krankheiten bestimmt. Dementsprechend sind krankheitsbezogene Werbeaussagen für Nahrungsergänzungsmittel verboten. Gesundheitsbezogene Aussagen (Health Claims) wie „trägt zu einem normalen Cholesterinspiegel bei“ müssen von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) geprüft und von der EU zugelassen werden. Für viele Pflanzenzubereitungen, einschließlich Knoblauch, gibt es derzeit jedoch weder zugelassene noch abgelehnte Health Claims. Dennoch müssen alle getätigten Aussagen wissenschaftlich korrekt und beweisbar sein, und zwar spezifisch für das beworbene Produkt.

Was steckt hinter den Gesundheitsaussagen?

Die Werbung für Knoblauchprodukte ist oft vielversprechend. Man liest von positiven Effekten auf den Cholesterinspiegel, verbesserter Durchblutung, Unterstützung des Immunsystems oder Vorbeugung altersbedingter Gefäßveränderungen. Doch wie steht es um die wissenschaftliche Evidenz, insbesondere für die Produkte auf dem Markt?

Es ist unbestritten, dass die Knolle des frischen Knoblauchs eine Fülle von gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffen und Nährstoffen enthält. Viele Studien, die die positiven Effekte von Knoblauch untersuchen, wurden jedoch an Zellkulturen oder in Tierversuchen durchgeführt. Die Übertragbarkeit dieser Ergebnisse auf den Menschen und die Frage, welche Mengen welcher Substanzen dafür notwendig wären, sind oft noch unzureichend geklärt.

Hinzu kommt, dass die Zusammensetzung von Knoblauchprodukten stark variieren kann. Der Gehalt an Wirkstoffen hängt von der Knoblauchsorte, den Wachstumsbedingungen, der Verarbeitung und der Art des Extrakts ab. Während bei der Herstellung von Trockenpulver flüchtige Stoffe verloren gehen können, extrahiert ein öliges Präparat vor allem fettlösliche Bestandteile. Ein gesetzlich vorgeschriebener Mindestgehalt an Allicin oder Alliin für Knoblauch-Nahrungsergänzungsmittel existiert nicht.

Die Aussage, dass Knoblauch vor Corona schützt, gehört klar ins Reich der Mythen. Eine Studie eines Herstellers zeigte zwar, dass der tägliche Verzehr einer Knoblauchtablette das Risiko, eine Erkältung zu bekommen, senken konnte, hatte aber keinen Einfluss auf die Krankheitsdauer. Dies ist ein sehr spezifisches Ergebnis und lässt sich nicht auf alle Knoblauchprodukte oder gar schwerwiegendere Infektionen übertragen.

Oft enthalten Nahrungsergänzungsmittel mit Knoblauch zusätzliche Vitamine wie Vitamin B1 oder Vitamin C, für die es bereits zugelassene Health Claims gibt (z.B. Vitamin B1 für eine normale Herzfunktion, Vitamin C für die normale Funktion der Blutgefäße oder zum Schutz vor oxidativem Stress). Solche Zusätze ermöglichen es Herstellern, legal mit diesen Vitamin-spezifischen Aussagen zu werben, auch wenn die Wirkung des Knoblauchs selbst für diese Zwecke nicht ausreichend belegt ist.

Die Komplexität der Wirkungen von Knoblauch liegt vermutlich im Zusammenspiel einer Vielzahl enthaltener Pflanzen- und Nährstoffe, nicht nur im Allicin allein. Ob und inwieweit die Wirkung von frischem Knoblauch auf die sehr unterschiedlichen Knoblauchzubereitungen in Produkten übertragen werden kann, ist unklar. Selbst wenn eine Einzelwirkung eines Stoffs nachgewiesen würde, reicht dies oft nicht aus, um komplexe Erkrankungen wie Arteriosklerose, die von vielen Faktoren beeinflusst werden, maßgeblich zu beeinflussen oder gar zu stoppen.

Wichtige Hinweise zur Einnahme von Knoblauchprodukten

Wer Knoblauchprodukte in Betracht zieht, sollte einige wichtige Punkte beachten, insbesondere im Hinblick auf mögliche Wechselwirkungen und Nebenwirkungen.

  • Wechselwirkungen mit Medikamenten: Knoblauch kann die Wirkung bestimmter Medikamente beeinflussen. Besonders relevant ist dies bei gerinnungshemmenden Medikamenten (Blutverdünnern). Knoblauch kann deren Wirkung verstärken und somit das Blutungsrisiko erhöhen. Auch die Wirkung von Blutdruck senkenden Mitteln kann potenziell verstärkt werden. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, ist es unerlässlich, vor der Einnahme von Knoblauchprodukten (egal ob Nahrungsergänzungsmittel oder traditionelles Arzneimittel) ärztlichen Rat einzuholen.
  • Kombination mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln: Die gleichzeitige Einnahme von Knoblauchprodukten mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln, die ebenfalls Einfluss auf die Blutgerinnung haben könnten, wie hochdosiertes Vitamin E, Ginkgo oder Fischöl (Omega-3-Fettsäuren), sollte mit Vorsicht erfolgen und idealerweise ärztlich abgeklärt werden.
  • Vor Operationen und zahnärztlichen Eingriffen: Aufgrund des möglichen Einflusses auf die Blutgerinnung wird empfohlen, Knoblauchprodukte etwa eine Woche vor und nach geplanten Operationen oder Zahnextraktionen abzusetzen.
  • Allergische Reaktionen: Knoblauch kann allergische Reaktionen hervorrufen. Dazu gehören allergisches Asthma oder Hautreaktionen. Menschen mit Pollenallergien scheinen ein erhöhtes Risiko für eine Knoblauchallergie zu haben.
  • Magen-Darm-Beschwerden: Insbesondere bei höheren Dosierungen können Knoblauch-haltige Produkte zu Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Koliken, Durchfall oder Blähungen führen. Um Aufstoßen zu vermeiden, sollten sie nicht auf nüchternen Magen eingenommen werden.
  • Empfindlichkeit bei Kindern: Nahrungsergänzungsmittel mit Knoblauch sind für Kinder ungeeignet, da sie auf die Inhaltsstoffe besonders empfindlich reagieren können.
  • Der Knoblauchgeruch: Der typische Knoblauchgeruch des Atems und eventuell auch der Haut bei regelmäßiger Einnahme ist auf das Vorhandensein von Allicin zurückzuführen. Auch wenn er als unangenehm empfunden werden kann, ist er gesundheitlich unbedenklich und ein Zeichen dafür, dass das Produkt den Hauptwirkstoff enthält (gilt nicht für schwarzen Knoblauch).

Produktvielfalt und Qualität

Angesichts der großen Auswahl an Knoblauchprodukten auf dem Markt ist es schwierig, das passende und wirksame Produkt zu finden. Wie bereits erwähnt, gibt es bei Nahrungsergänzungsmitteln keine Leitsubstanzen oder definierten Extrakte, wie sie für traditionelle Arzneimittel vorgeschrieben sind. Manche Produkte enthalten einfach nur Knoblauchpulver, andere spezifische Extrakte. Die Angabe des Gehalts an Allicin oder Alliin ist nicht verpflichtend, aber wünschenswert für die Orientierung.

Da es keine vorgeschriebenen Mindestmengen für Wirkstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln gibt, kann der tatsächliche Gehalt stark variieren und unter dem liegen, was in Studien verwendet wurde oder in traditionellen Arzneimitteln enthalten ist. Es gibt jedoch auch keine gesetzlichen Höchstmengen für Nahrungsergänzungsmittel. Zur persönlichen Sicherheit sollten Sie bei der Auswahl unbedingt darauf achten, dass die angegebene Tagesdosis unter den Höchstmengen für traditionelle Arzneimittel bleibt (weniger als 12 mg Alliin oder 5 mg Allicin pro Tag).

Einige Produkte werben damit, geruchsfrei zu sein. Da der Geruch jedoch hauptsächlich auf Allicin zurückzuführen ist, fehlen in tatsächlich geruchsfreien Produkten aus normalem Knoblauch oft die potenziell wirksamsten Bestandteile. Produkte aus schwarzem Knoblauch sind von Natur aus geruchsfrei, da sie stattdessen Allylcystein enthalten.

Mehr als nur die Knolle: Grüne Knoblauch-Triebe

Wussten Sie, dass die grünen Triebe, die aus älteren Knoblauchzehen wachsen, essbar sind? Dieses frische Grün ist würzig und gesund und kann vielseitig verwendet werden, ähnlich wie Schnittlauch oder Frühlingszwiebeln. Es eignet sich hervorragend in Salaten, Suppen, Eintöpfen oder als Topping auf Brot.

Was kann man vom Knoblauch verwenden?
Grüne Triebe vom Knoblauch sind essbar Denn das frische Grün, das aus den Knoblauch-Zehen wächst, kann man essen. Es schmeckt schön würzig, ist gesund und kann wie Frühlingszwiebeln verwendet werden. Die grünen Triebe eignen sich als herzhafte Beilage im Salat, in Suppen, Eintöpfen oder als Topping auf dem Butterbrot.

Sie können Knoblauchzehen ganz einfach selbst antreiben. Am besten funktioniert dies auf einem feuchten Küchentuch in einem Gefäß. Stellen Sie die Zehen aufrecht mit der Spitze nach oben hinein und achten Sie darauf, dass das Tuch feucht bleibt. Wenn Sie ganze Knollen verwenden, entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile, um Fäulnis zu verhindern.

Sobald die Triebe einige Zentimeter lang sind, können Sie die angetriebenen Zehen in einen Topf mit Erde setzen. Dies fördert das Wachstum und ermöglicht später die Bildung neuer Brutzwiebeln. Stellen Sie den Topf an einen hellen, kühlen Ort. Wenn kein starker Frost mehr droht, können die Zehen ins Freiland gepflanzt werden, wo sie sich zu neuen Knollen entwickeln können.

Ein Tipp für die Ernte der Triebe: Schneiden Sie das Grün von außen nach innen ab und lassen Sie den Mitteltrieb stehen. So schonen Sie die Pflanze und können länger ernten.

Vorsicht ist geboten bei Knoblauch aus dem Supermarkt. Dieser ist oft mit Keimhemmern behandelt und treibt schlecht oder gar nicht aus. Unbehandelte Zehen erhalten Sie eher auf dem Wochenmarkt oder direkt vom Erzeuger.

Übrigens: Auch aus den Wurzelansätzen von Lauchstangen (Porree), die oft weggeworfen werden, lässt sich auf feuchtem Küchenpapier oder in Erde leicht neues Grün ziehen. Ein heller Standort am Fenster ist dafür wichtig.

Botanisches über den Knoblauch

Der Knoblauch, wissenschaftlich als Allium sativum var. sativum bekannt, gehört zur Familie der Lauchgewächse (Alliaceae). Er ist eine faszinierende Pflanze mit grasartigen Blättern und kugelförmigen Dolden weißer bis violetter Blüten, die im Sommer erscheinen. Knoblauch ist relativ pflegeleicht, bevorzugt sonnige Standorte und gut durchlässige Böden. Er ist winterhart und wird auch als natürlicher Schädlingsbekämpfer im Garten geschätzt. Seine Blüten sind zudem eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und andere Bestäuber.

Häufig gestellte Fragen zu Knoblauch

Was ist der Hauptwirkstoff im Knoblauch?

In frischem, zerdrücktem Knoblauch ist Allicin der Hauptwirkstoff, der aus der Vorläufersubstanz Alliin gebildet wird. In fermentiertem (schwarzem) oder gereiftem Knoblauch ist Allylcystein die Leitsubstanz.

Hilft Knoblauch wirklich bei hohem Cholesterin oder Blutdruck?

Frischer Knoblauch und bestimmte Extrakte werden traditionell zur Vorbeugung von Arteriosklerose eingesetzt. Während Studien positive Effekte auf Cholesterin und Blutdruck angedeutet haben, ist die wissenschaftliche Evidenz, insbesondere für Knoblauch-Nahrungsergänzungsmittel, oft begrenzt und reicht nicht für zugelassene Health Claims aus.

Kann ich Knoblauchprodukte einnehmen, wenn ich Blutverdünner nehme?

Nein, das wird generell nicht empfohlen. Knoblauch kann die Wirkung gerinnungshemmender Medikamente verstärken und das Blutungsrisiko erhöhen. Halten Sie immer ärztliche Rücksprache, bevor Sie Knoblauchprodukte in Kombination mit Medikamenten einnehmen.

Sind Knoblauch-Nahrungsergänzungsmittel genauso wirksam wie frischer Knoblauch?

Nicht unbedingt. Die Zusammensetzung und der Wirkstoffgehalt von Nahrungsergänzungsmitteln können stark variieren und sind oft nicht standardisiert wie bei traditionellen Arzneimitteln. Die Wirkung von frischem Knoblauch beruht wahrscheinlich auf dem Zusammenspiel vieler Inhaltsstoffe, das in Produkten möglicherweise nicht vollständig abgebildet ist.

Was ist schwarzer Knoblauch?

Schwarzer Knoblauch entsteht durch die Fermentierung von frischem Knoblauch. Er hat eine weiche Textur, einen süßlich-karamellartigen Geschmack und ist geruchsfrei. Statt Allicin enthält er hauptsächlich Allylcystein.

Kann man die grünen Triebe vom Knoblauch essen?

Ja, die grünen Triebe sind essbar und schmecken würzig. Sie können wie Frühlingszwiebeln verwendet und einfach auf der Fensterbank aus älteren Zehen gezogen werden.

Schützt Knoblauch vor Erkältungen?

Eine Studie deutete auf eine mögliche Reduzierung des Erkältungsrisikos durch die tägliche Einnahme einer bestimmten Knoblauchtablette hin, hatte aber keinen Einfluss auf die Krankheitsdauer. Ein umfassender Schutz oder eine Heilwirkung bei Erkältungen ist nicht wissenschaftlich belegt.

Fazit

Frischer Knoblauch ist zweifellos ein gesundes Lebensmittel mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen. Bei Knoblauchprodukten, insbesondere Nahrungsergänzungsmitteln, ist jedoch Vorsicht geboten. Die Wirksamkeit vieler Produkte ist nicht ausreichend belegt, die Zusammensetzung kann stark variieren, und es gibt wichtige Wechselwirkungen mit Medikamenten zu beachten. Lassen Sie sich nicht von übertriebenen Werbeaussagen täuschen. Wenn Sie Knoblauchprodukte aus gesundheitlichen Gründen einnehmen möchten, informieren Sie sich genau über das spezifische Produkt, achten Sie auf den Gehalt an Wirkstoffen (falls angegeben) und konsultieren Sie im Zweifelsfall immer einen Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie bereits Medikamente einnehmen.

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