12/10/2023
Pizza ist heute ein weltweites Phänomen, geliebt für ihre Einfachheit und Vielseitigkeit. Doch hinter jeder perfekt gebackenen Pizza steckt oft mehr als nur Teig und Belag. Es gibt Werkzeuge, die im Hintergrund arbeiten, um die Pizza sicher in den Ofen und wieder herauszubekommen, und eine Geschichte, die weit zurückreicht, lange bevor Tomaten ihren Weg nach Europa fanden. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf ein unverzichtbares Werkzeug für Pizzabäcker – den Pizzaschieber – und erkunden die spannenden Anfänge dieses ikonischen Gerichts, basierend auf den uns vorliegenden Informationen.

Oft als einfacher „Pizza-Slider“ bezeichnet, hat dieses Werkzeug einen spezifischen Namen und eine klare Funktion in der Küche, insbesondere beim Backen von Pizza oder Brot in heißen Öfen.
- Was ist ein Pizzaschieber?
- Die Geschichte der Pizza: Von antiken Wurzeln bis Neapel
- Was war auf der ersten Pizza drauf?
- Häufig gestellte Fragen
- Ist ein Pizzaschieber dasselbe wie ein Schäler?
- Wozu wird ein Pizzaschieber verwendet?
- Aus welchen Materialien kann ein Pizzaschieber sein?
- Warum bestreut man einen Pizzaschieber mit Mehl?
- Wo hat die Geschichte der Pizza ihre antiken Wurzeln?
- Was war der Belag des antiken griechischen „Plakous“?
- Wann und wo begann die moderne Pizzaform in Italien Gestalt anzunehmen?
- Welche wichtige Zutat wurde im 18. Jahrhundert in Neapel zu den Teigfladen hinzugefügt?
- Fazit
Was ist ein Pizzaschieber?
Ein Pizzaschieber, im Englischen als „peel“ oder auch „pizza shovel“ bezeichnet, ist ein Werkzeug, das Bäcker verwenden, um Brote, Pizzen, Gebäck und andere Backwaren in einen Ofen hinein- und wieder herauszuschieben. Es handelt sich dabei um eine flache Oberfläche, an die ein Stiel angebracht ist. Die flache Fläche dient dazu, das Backgut zu tragen, während der Stiel es dem Bäcker ermöglicht, das Werkzeug zu handhaben und die Backwaren an die gewünschte Stelle im Ofen zu platzieren oder von dort zu entfernen.
Die Materialien, aus denen Pizzaschieber hergestellt werden, variieren. Traditionell sind sie oft aus Holz gefertigt. Holz hat den Vorteil, dass es nicht so heiß wird wie Metall, selbst bei häufigem Gebrauch im Ofen, was die Hände des Benutzers schützt. Alternativ kann die Tragefläche auch aus Blech bestehen, das an einem Holzstiel befestigt ist. Diese Kombination nutzt die Stabilität von Metall für die Tragefläche und den hitzebeständigen Komfort von Holz für den Griff.
Die Funktionen eines Pizzaschiebers
Die beabsichtigten Funktionen eines Pizzaschiebers sind vielfältig und machen ihn zu einem unverzichtbaren Helfer:
- Transfer empfindlicher Teige: Er ermöglicht das Übertragen von empfindlichen Broten, Gebäck oder Pizzen in den Ofen, deren zarte Struktur sich verformen könnte, wenn man sie direkt mit der Hand überträgt.
- Erreichen tiefer Ofenbereiche: Mit einem Pizzaschieber kann das Essen weiter hinten im Ofen platziert werden, als der Bäcker normalerweise mit der Hand reichen könnte.
- Schutz vor Hitze: Er hält die Hände des Bäckers von den heißesten Teilen des Ofens fern oder verhindert, dass sich der Bäcker an den heißen Backwaren verbrennt.
Vor der Verwendung werden Pizzaschieber oft mit Mehl, Maismehl oder gemahlenem Weizenkleie bestreut. Dies dient dazu, dass die Backwaren leicht auf den Schieber gleiten und ebenso leicht wieder abrutschen, wenn sie im Ofen platziert werden.
Ein Pizzaschieber aus Holz und dünnem Metall eignet sich besonders gut für Fladenbrote wie Pizza. Wie bereits erwähnt, wird er manchmal auch einfach als Pizzaschaufel bezeichnet. Es ist wichtig zu betonen, dass ein Pizzaschieber nicht mit einem Schäler (peeler) verwechselt werden darf; es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Werkzeuge mit unterschiedlichen Zwecken.
Größen und Varianten
Pizzaschieber gibt es in vielen Größen. Die Länge des Stiels ist in der Regel auf die Tiefe des Ofens abgestimmt, während die Größe der Tragefläche zur Größe des Essens passt, das transportiert werden soll – zum Beispiel etwas größer als der Durchmesser einer Pizza. Haushaltsschieber haben üblicherweise Stiele von etwa 15 cm Länge und Trageflächen von etwa 35 cm im Quadrat. Allerdings reicht die Länge der Stiele von sehr kurz (ca. 6 cm) bis sehr lang (ca. 1,5 Meter oder mehr), und die Größe der Trageflächen variiert von Miniatur (ca. 12 cm im Quadrat) bis hin zu beträchtlich breit (1 Meter im Quadrat oder mehr).
Die Geschichte der Pizza: Von antiken Wurzeln bis Neapel
Nachdem wir uns mit dem Werkzeug beschäftigt haben, das beim Pizzabacken hilft, wenden wir uns nun der Frage zu, die viele Pizzaliebhaber beschäftigt: „Wer hat Pizza erfunden?“ Die Antwort ist faszinierender, als man vielleicht denkt, und zeigt, dass die Geschichte der Pizza eine lange und vielschichtige ist, die weit über Italien hinausreicht, zumindest in ihren frühesten Formen.
Die Geschichte der Pizza beginnt nicht, wie viele annehmen, direkt in Italien in ihrer heutigen Form. Vielmehr haben verschiedene Kulturen im Laufe der Jahrhunderte Fladenbrote mit Belägen zubereitet. Dies legt nahe, dass das Konzept eines belegten Fladenbrotes eine sehr alte Idee ist.

Antike Ursprünge
Die Ursprünge der Pizza lassen sich tatsächlich bis in die Antike zurückverfolgen. Die alten Ägypter, Griechen und Römer bereiteten alle flache Brote zu, die mit verschiedenen Zutaten belegt wurden. Dies waren frühe Formen von belegten Teigfladen, die als Vorläufer der modernen Pizza betrachtet werden können.
Ein bemerkenswertes Beispiel aus der Antike ist das griechische Gericht namens „Plakous“. Dabei handelte es sich um ein flaches Brot, das mit Öl, Kräutern und Käse belegt wurde. Diese antiken Fladenbrote zeigen, dass das grundlegende Konzept eines belegten Brotes schon lange vor der Entwicklung der modernen italienischen Pizza existierte. Sie waren einfache, nahrhafte Mahlzeiten, die in verschiedenen Kulturen des Mittelmeerraums verbreitet waren.
Die Entwicklung in Italien
Es war jedoch in Italien, genauer gesagt in Neapel, wo die Pizza, wie wir sie heute kennen und lieben, ihre endgültige Form annahm und sich zu einem weltweiten Symbol entwickelte. Im 18. Jahrhundert begann man in Neapel, flache Brote mit Tomaten zu belegen.
Die Tomaten waren zu dieser Zeit eine relativ neue Zutat in Europa, da sie aus der Neuen Welt importiert worden waren. Ihre Einführung auf den neapolitanischen Teigfladen war ein entscheidender Schritt in der Entwicklung der modernen Pizza. Diese einfache, aber geschmackvolle Kombination aus Teig und Tomatenbelag wurde schnell populär, insbesondere unter der ärmeren Bevölkerung Neapels, da sie eine kostengünstige und sättigende Mahlzeit bot. Diese Entwicklung legte den Grundstein für die moderne neapolitanische Pizza und beeinflusste alle späteren Pizzavarianten weltweit.
Was war auf der ersten Pizza drauf?
Die Frage, was genau auf der „ersten“ Pizza war, ist, basierend auf den uns vorliegenden Informationen, etwas nuanciert zu beantworten, da die Pizza eine Entwicklung durchgemacht hat. Wenn man von den antiken Ursprüngen spricht, wie dem griechischen „Plakous“, dann waren die Beläge Öl, Kräuter und Käse. Dies waren frühe Formen von belegten Fladenbroten.
Wenn man sich auf die Entwicklung in Italien konzentriert, insbesondere in Neapel im 18. Jahrhundert, dann war ein entscheidender Schritt die Einführung und Verwendung von Tomaten als Belag auf den flachen Broten. Die uns vorliegende Information beschreibt, wie in Neapel im 18. Jahrhundert begonnen wurde, flache Brote mit den neu verfügbaren Tomaten zu belegen. Dies war der Moment, in dem die Pizza begann, die Form anzunehmen, die wir heute als klassisch neapolitanisch betrachten.
Die uns gegebene Information beschreibt nicht eine einzelne, spezifische „erste Pizza“ mit einer abschließenden Liste von Belägen. Vielmehr wird eine Entwicklung aufgezeigt: von antiken Teigfladen mit Belägen wie Öl, Kräutern und Käse hin zur entscheidenden Ergänzung der Tomate in Neapel im 18. Jahrhundert, die den Weg für die moderne Pizza ebnete. Es gab also keine einzelne „erste Pizza“ mit einem festen Belag, sondern eine Evolution von belegten Broten über Jahrhunderte.
Häufig gestellte Fragen
Basierend auf den Informationen, die uns zur Verfügung stehen, beantworten wir einige häufige Fragen:
Ist ein Pizzaschieber dasselbe wie ein Schäler?
Nein, die uns vorliegende Information stellt klar, dass ein Pizzaschieber (peel/pizza shovel) nicht mit einem Schäler (peeler) verwechselt werden darf. Es sind unterschiedliche Werkzeuge.

Wozu wird ein Pizzaschieber verwendet?
Ein Pizzaschieber wird verwendet, um Backwaren wie Brot, Pizzen oder Gebäck sicher und einfach in einen Ofen hinein- und wieder herauszuschieben. Er hilft auch, die Hände vor Hitze zu schützen und das Backgut weiter hinten im Ofen zu platzieren.
Aus welchen Materialien kann ein Pizzaschieber sein?
Pizzaschieber können aus Holz gefertigt sein oder eine Tragefläche aus Blech haben, die an einem Holzstiel befestigt ist.
Warum bestreut man einen Pizzaschieber mit Mehl?
Man bestreut den Schieber mit Mehl, Maismehl oder Kleie, damit die Backwaren leicht auf den Schieber gleiten und problemlos wieder abrutschen, wenn sie im Ofen platziert werden.
Wo hat die Geschichte der Pizza ihre antiken Wurzeln?
Die uns vorliegenden Informationen deuten darauf hin, dass die Geschichte der Pizza in ihren antiken Formen auf die alten Ägypter, Griechen und Römer zurückgeführt werden kann, die flache Brote mit Belägen zubereiteten.
Was war der Belag des antiken griechischen „Plakous“?
Der antike griechische „Plakous“ war ein flaches Brot, das laut der uns vorliegenden Information mit Öl, Kräutern und Käse belegt wurde.
Wann und wo begann die moderne Pizzaform in Italien Gestalt anzunehmen?
Die uns vorliegende Information besagt, dass die Pizza, wie wir sie heute kennen, ihre endgültige Form in Italien, genauer gesagt in Neapel, im 18. Jahrhundert annahm.
Welche wichtige Zutat wurde im 18. Jahrhundert in Neapel zu den Teigfladen hinzugefügt?
Im 18. Jahrhundert begann man in Neapel, flache Brote mit Tomaten zu belegen, die aus der Neuen Welt importiert worden waren. Dies war ein entscheidender Schritt zur modernen Pizza.
Fazit
Obwohl Pizza heute oft mit Italien assoziiert wird, zeigen die uns vorliegenden Informationen, dass ihre Geschichte als belegtes Fladenbrot viel älter ist und Wurzeln in antiken Kulturen hat. Die Entwicklung in Neapel im 18. Jahrhundert mit der Einführung der Tomate war jedoch entscheidend für die Entstehung der modernen Pizza. Und für all jene, die das authentische Gefühl des Pizzabackens zu Hause erleben möchten, ist der Pizzaschieber, ob aus Holz oder mit Metallfläche, ein unverzichtbares Werkzeug, das hilft, dieses köstliche Gericht sicher und effektiv zu handhaben. Er ist ein einfaches, aber geniales Instrument, das die Brücke schlägt zwischen der Zubereitung und dem Genuss einer perfekt gebackenen Pizza, und seine Geschichte ist ebenso praktisch wie die des Gerichts selbst.
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