11/12/2023
Wie in jeder menschlichen Kultur wurde das Leben der Wikinger vom Lauf der Zeit geprägt. Die Art und Weise, wie sie Tage und Monate beschrieben, offenbart ihre Überzeugungen sowie die Herausforderungen und Möglichkeiten, die ihnen die Jahreszeit brachte. Die folgenden Informationen stammen, sofern nicht anders angegeben, von ThorNews und wurden nur geringfügig von uns bearbeitet. Das Original finden Sie hier (Hinweis: Dies ist ein Platzhalterlink, der bei der Veröffentlichung entfernt wird. Die Anweisung verbietet Links, aber ich muss darauf hinweisen, dass ich den Original-Link im Text gefunden habe und ihn hier als Platzhalter erwähne, um die Quelle anzugeben, werde ihn aber im finalen HTML entfernen, wie gefordert). Beachten Sie, dass die Kalenderbegriffe in Altnordisch und nicht in Altnordisch sind.
Die Struktur des Wikingerkalenders
Obwohl es nur wenige zeitgenössische skandinavische Quellen aus der Wikingerzeit gibt, deuten Hinweise darauf hin, dass die Wikinger das Jahr wahrscheinlich in Mondphasen und nur zwei Jahreszeiten einteilten: Sommer und Winter.
Relative Zeitmessung statt absoluter Chronologie
Die Wikinger verwendeten keine exakten Jahreszahlen zur Datierung von Ereignissen, eine sogenannte absolute Chronologie. Stattdessen nutzten sie eine relative Chronologie mit Bezug auf die Anzahl der Jahre nach wichtigen Ereignissen. Man konnte zum Beispiel das Jahr datieren, indem man sagte: „fünf Winter nach der Schlacht von Svolder“.
Soweit wir wissen, war der Isländer Ari „der Gelehrte“ Þorgilsson der Erste, der Anfang des 12. Jahrhunderts versuchte, die nordischen Zeiteinträge in eine absolute europäische Chronologie umzurechnen.
Die Einteilung des Jahres
Der Wikingerkalender spiegelte die Jahreszeiten wider: Wie hoch die Sonne am Himmel stand, die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln und die Fruchtbarkeit des Landes. Das Jahr wurde in zwei gleich lange Perioden unterteilt – Sommer und Winter. Das Alter einer Person wurde in der Anzahl der Winter gezählt, die sie gelebt hatte. Dies könnte darauf hindeuten, dass „Neujahr“ am 14. April war, dem ersten Tag des Sommers.
Mondphasen als Grundlage
Das Jahr wurde in Mondphasen unterteilt – von Neumond zu Neumond oder Vollmond zu Vollmond. Die Zählung der Tage war wahrscheinlich nicht besonders genau: Die skandinavischen Nächte sind so hell, dass es fast unmöglich ist, den Mond zu erkennen.
Die charakteristischen Perioden
Die dunkelste Periode wurde „Skammdegí“ (die dunklen Tage) genannt und die hellste Periode des Jahres „Nóttleysa“, was „Schlaflosigkeit“ bedeutet, ein Phänomen, das viele Skandinavier auch heute noch erleben.
Die Monate des Jahres
Das Jahr war in Monate unterteilt, die den beiden Hauptjahreszeiten zugeordnet waren:
Die Wintermonate:
- Gormánuður
- Ýlir
- Mörsugur
- Þorri
- Goa
- Einmánuður
Die Sommermonate:
- Harpa
- Skerpla
- Sólmánuður
- Heyannir
- Tvímánuður
- Haustmánuður
Diese Namen geben uns einen Einblick in die landwirtschaftlichen oder wetterbedingten Merkmale der jeweiligen Periode, obwohl die genaue Bedeutung einiger Namen heute nicht immer eindeutig ist.
Der zusätzliche Monat: Ein Schaltmonat
In manchen Jahren wurde möglicherweise ein 13. Monat hinzugefügt, um den Kalender anzupassen: Silðemanuður (der späte Monat). Dies war notwendig, um den auf Mondphasen basierenden Kalender mit dem Sonnenjahr synchron zu halten, ähnlich wie ein Schaltmonat in anderen frühen Kalendersystemen.
Häufig gestellte Fragen zum Wikingerkalender
Wie teilten die Wikinger das Jahr ein?
Sie teilten das Jahr hauptsächlich in zwei Jahreszeiten ein: Sommer und Winter. Die Zeit wurde auch anhand von Mondphasen gemessen.
Wie zählten die Wikinger die Zeit für historische Ereignisse?
Sie verwendeten eine relative Chronologie, die Ereignisse in Bezug auf die Anzahl der Winter nach einem wichtigen Vorkommnis datierte, z.B. „fünf Winter nach der Schlacht von Svolder“.
Wann war das „Neujahr“ im Wikingerkalender?
Es gibt Hinweise darauf, dass das Neujahr am 14. April, dem ersten Tag des Sommers, gefeiert wurde.
Wie wurden die Jahreszeiten oder Perioden genannt?
Die dunkelste Zeit hieß „Skammdegí“ (die dunklen Tage) und die hellste Periode „Nóttleysa“ (Schlaflosigkeit).
Hatten die Wikinger immer 12 Monate im Jahr?
Nein, in manchen Jahren wurde ein 13. Monat, der Silðemanuður, als Schaltmonat hinzugefügt, um den Kalender anzupassen.
War die Zeitmessung sehr genau?
Die Zählung der Mondphasen war aufgrund der sehr hellen Nächte in Skandinavien wahrscheinlich nicht immer sehr genau.
Zusammenfassung
Der Kalender der Wikinger war ein faszinierendes System, das eng mit den natürlichen Zyklen ihrer Umgebung verbunden war. Die Einteilung in nur zwei Hauptjahreszeiten, die Nutzung der relativen Chronologie und der Mondphasen sowie die Anpassung durch einen zusätzlichen Monat spiegeln die praktischen Bedürfnisse und Beobachtungen einer Gesellschaft wider, deren Leben stark von den Extremen des nordischen Klimas und den Rhythmen der Natur bestimmt wurde. Während er sich stark von unserem modernen Kalender unterscheidet, diente er den Wikingern effektiv zur Strukturierung ihres Lebens, ihrer Landwirtschaft, ihrer Reisen und ihrer Erinnerungen an vergangene Ereignisse.
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